Name: Angelika Hiller alias angelika
Geboren: 19.02.1957
Wohnort: Bautzen /Sachsen
Verheiratet, Silberhochzeit vor 3 Jahren gehabt; 2 Kinder Daniel 28 und Silvia 26 Jahre
Beruf: Krankenschwester, seit 1996 Eu-Rentnerin
Hobby: Malen, PC und Internet
eigene HP: http://www.angelikahiller.de


Hallo liebe Bandis, hier nun meine Krankengeschichte.

 

Im Dez. 1991 begann alles mit einem Arbeitsunfall, bei dem ich mir einen Bandscheibenvorfall L5/S1 zugezogen habe und der im Juni 1992 dann durch ein MRT nachgewiesen wurde. Weil meine Beschwerden im li. Bein immer stärker und nun auch Ausfälle festgestellt wurden, wurde in der Orthopädischen Klinik Rotheburg im Aug. 1992 mein BSV in einer Fensterungsoperation nach Love ausgeräumt. Danach ging es mir deutlich besser und 1993 begann ich eine Wiedereingliederung auf meinem alten Arbeitsplatz die aber schief ging. So bekam ich 1994 einen Arbeitsplatzwechsel (halbtags im HNO Op). Ich hatte zwar immer mal Beschwerden, aber im großen und ganzen machte mir die Arbeit wieder viel Spaß.

 

Weihnachten 1995 bekam ich massive Beschwerden mit starken Schmerzen im Rücken und linken Bein mit Gefühlsverlust. Am 2.Januar 1996 ging ich zum Orthopäden, der sofort ein CT veranlasste. In diesem CT wurde ein sehr großer BSV L4/L5 festgestellt. Ich wurde noch am gleichen Tag wieder in die Orthopädische Klinik Rothenburg eingewiesen. Dort führte man eine Myelographie durch und entschied sich danach zu einer Discographie. In der Discographie im Bereich  L4/L5 zeigte sich ein Auslaufen des Kontrastmittels in den Rückenmarkskanal. Dadurch konnte auch keine Laserung erfolgen. Somit entschied man sich zu einer erweiterten Fensterungsoperation L4/L5 und einer Revision L5/S1 die eine Woche später durchgeführt wurde. Nach dieser OP war nichts mehr wie vorher. Meine Beschwerden: Schmerzen im Rücken ins li. Bein ausstrahlend, Fußheberschwäche und Missempfindungen im gesamten li. Bein und ein Conus–Cauda-Syndrom.

So fuhr ich im Februar 1996 zur AHB nach Bad Schandau. Ich wurde dort voll auf Belastung gesetzt und das verschlimmerte meine Probleme und ich fuhr nach 6 Wochen in einem schlechteren  Zustand nach Hause wie ich hingekommen bin. Zu Hause verordnete mein behandelnder Orthopäde erst mal absolute Ruhe und weiter tragen meines Stützkorsetts was ich schon im Krankenhaus bekommen hatte. Endlich beruhigten sich meine Schmerzen etwas, aber die Missempfindungen, Fußheberschwäche und Conus-Cauda-Syndrom blieben bestehen. Nun mußte ich einen Rentenantrag stellen der auch vom MD der Krankenkassen unterstützt wurde.

 

1997 bekam ich dann meine EU-Rente für 2 Jahre gewährt und auch die Anerkennung meines Arbeitsunfalls wurde vom Sozialgericht angeordnet.

Nun musste ich immer wieder meine Rente verlängern lassen weil es einfach nicht besser werden wollte und seit 2003 habe ich nun eine EU Rente auf unbestimmte Dauer.

 

Seit 2002 werde ich in der Schmerzklinik in Görlitz betreut und seit dem habe ich auch eine Besserung meiner Schmerzen so dass ich damit halbwegs leben kann.

 

2001 wurden durch ein MRT dann noch 2 Bandscheibenvorwölbungen in der HWS C5/6 und C6/7 mit erreichen der Segmentwurzeln festgestellt. Die machen mir auch oft ganz schön zu schaffen mit Taubheit des re. Mittel- und Ringfingers und schmerzhaftes Ziehen in den re. Arm und Kopfschmerzen.

 

2002 wurde dann noch mal ein MRT von der LWS gemacht und dort wurde eine Bandscheibenprotrusion  L4/5 dorsal, deutliche Narbenbildung und mehrere Zysten in Höhe L2/3 festgestellt.

Mein Orthopäde sagte mir, das alles zusammen meine Beschwerden erklären würde, ich aber austherapiert sei. Für ihn ist der Fall abgeschlossen und mein Schmerarzt ist derjenige der sich noch um mich regelmäßig kümmert. Ich versuche mich mit M-Dolor 60 3x1,  Katadolon b. Bedarf und ab und zu KG und MT über Wasser zu halten, was so recht und schlecht geht.

 

Ich bin froh, Euch gefunden zu haben, denn es tut gut, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

 

Außerdem habe ich die Selbsthilfegruppe in Bautzen http://www.shg-wirbel.de mit ins Leben gerufen.

 

Ganz liebe Grüße von

Angelika

Stand: April 2004