Newsletter vom 23.06.2007, 10:48:38
Betreff:
Newsletter Juni
Banditreffen in Würzburg vom 14.09. bis 16.09. 2007
Unser diesjähriges Banditreffen findet in Würzburg statt und es haben sich schon
viele Mitglieder angemeldet. Wir würden uns freuen, auch Euch in Würzburg
begrüßen zu können. Das persönliche Kennenlernen und viel Spaß stehen im
Vordergrund. Alle Infos zum Treffen findet Ihr im Forum "Stammtisch-Treffen"
http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20471
Also, los geht´s, wir warten auf Eure Anmeldung:
http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=20472
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Nerven bei der Arbeit: Stärkster Kernspintomograph steht in Köln
Köln (ddp). Im Kölner Max-Planck-Institut (MPI) für neurologische Forschung ist
seit Freitag der derzeit leistungsstärkste Kernspintomograph Europas in Betrieb.
Seine Bildgebungstechnik ermögliche es, die Arbeit von Nervenzellen im Gehirn in
einer bisher ungekannten Präzision zu analysieren, teilte das Institut mit. Mit
dem Gerät könnten auch sehr schwache Signale gemessen werden. Dies eröffnet den
Wissenschaftlern neue Wege zu Diagnostik und Therapie neurologischer
Erkrankungen.
Im Zentrum der Forschung steht dabei die Entwicklung neuer Therapieformen für
Schlaganfallpatienten. Der Schlaganfall ist nach einer aktuellen Studie die
häufigste Herzkreislauferkrankung.
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Was ist was? Mineral-, Heil- und Tafelwasser
Berlin (ddp). Wasser und Mischgetränke mit Wasser sind beliebte Durstlöscher.
Die Verbraucher Initiative erklärt, wie sich Mineralwasser, Heilwasser und
Tafelwasser voneinander unterscheiden.
Mineralwasser stammt aus unterirdischen Quellen. Es hat einen natürlichen Gehalt
an Mineralstoffen und darf in seiner Zusammensetzung nicht verändert werden.
Eine Ausnahme bildet die Entfernung von Eisen und Schwefel. Für Schadstoffe
wurden Grenzwerte festgelegt.
Heilwasser unterscheidet sich vom Mineralwasser durch einen höheren Gehalt an
einem oder mehreren Mineralstoffen, die für die Heilwirkung verantwortlich sind.
Es wird als Arzneimittel eingestuft und muss daher zugelassen werden, bevor es
auf den Markt gelangt.
Tafelwasser hat dagegen mit Mineralwasser nicht mehr viel zu tun. Es wird aus
verschiedenen Wasserarten und anderen Zutaten hergestellt. Erlaubt sind
Trinkwasser, natürliches Mineralwasser, Natursole und Meerestiefenwasser.
Welches Wasser man bevorzugt, hängt in erster Linie von den persönlichen
Vorlieben ab. Calcium- und magnesiumreiche Wässer können ergänzend zur Ernährung
einen wichtigen Beitrag zur Mineralstoff-Versorgung leisten. Nach dem Sport ist
ein magnesiumreiches Mineralwasser im Verhältnis von 3:1 mit Fruchtsaft
vermischt zu empfehlen. Personen mit erhöhtem Blutdruck sollten ein natrium- und
chloridarmes Mineralwasser bevorzugen.
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Computer-Maus kann Schmerzen im Arm verursachen
Häufige und falsche Verwendung der Maus bei der täglichen Arbeit am Computer
kann eine so genannte ‚repetitive strain injury’ (RSI), umgangssprachlich auch
Mausarm genannt, hervorrufen. „Kribbeln, Taubheit und Kraftlosigkeit des
Unterarms und der Hand sind erste Anzeichen für eine Überlastung von Sehnen und
Nerven infolge monotoner Bewegungen“, sagt Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des
Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN). „Ständiges Klicken mit der
Computer-Maus und eine unnatürliche Handhaltung bedingen kleinste Verletzungen
des Gewebes, die auf Dauer zu Entzündungen der Nervenfasern führen können.“ Auch
bei anfangs minimalen Beschwerden besteht die Gefahr, dass im Gehirn eine
Verbindung des Schmerzes mit der Tätigkeit des Klickens hergestellt wird.
„Allein die Mausklick-Bewegung kann dann Schmerzen auslösen, selbst wenn die
Schäden im Arm bereits ausgeheilt sind“, erklärt Dr. Bergmann.
Durch eine ergonomische Arbeitsweise kann man einer RSI jedoch gut vorbeugen.
„Viele Funktionen von Programmen lassen sich über die Tastatur steuern, um die
Verwendung der Maus einzuschränken. Doppelklicks können beispielsweise auf die
mittlere Maustaste oder das Rollrad gelegt werden“, rät der Aachener Neurologe.
„Die Maße der Maus sollten der Größe der Hand angemessen sein.“ Kalte
Auflageflächen der Handgelenke begünstigen Entzündungen und sollten daher
vermieden werden. Eine gepolsterte Handballenauflage dagegen kann die Belastung
des Arms verringern. Alternative Möglichkeiten der Eingabe bieten die
Sprachsteuerung oder ein Grafiktablett. „Dehnungsübungen, natürliche Arm- und
Handbewegungen sowie häufige kurze Pausen helfen der Armmuskulatur zu
entspannen“, empfiehlt der BVDN-Vorsitzende. „Treten Symptome wie ein Stechen im
Unterarm und Schmerzen bei Belastung auf, sollte ein Neurologe aufgesucht
werden. Je länger der Arztbesuch hinausgezögert wird, umso größer ist die Gefahr
von bleibenden Schäden.“
Quelle: Berufsverband Deutscher Neurologen e.V(BDN)
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Täglich Kaffee senkt das Gichtrisiko
VANCOUVER (hub). Wer täglich Kaffee trinkt, hat ein geringeres Risiko, an Gicht
zu erkranken, als jemand, der keinen Kaffee trinkt.
Das hat eine Studie mit fast 46 000 Männern über einen Zeitraum von zwölf Jahren
ergeben. Je höher der Kaffeekonsum, desto geringer war die Rate von
Gichterkrankungen (Arthr&Rheum 56, 2007, 2049). In der Gruppe von Männern, die
vier bis fünf Tassen Kaffee täglich tranken, erkrankten 40 Prozent weniger an
Gicht. Bei einem Konsum von sechs oder mehr Tassen war das Risiko sogar um 60
Prozent reduziert.
Auch entkoffeinierter Kaffee war mit einem geringeren Gichtrisiko verbunden. Der
Konsum anderer koffeinhaltiger Getränke wie Tee oder Cola führte nicht zu
weniger Gicht-Erkrankungen.
Grund ist der erniedrigte Harnsäurespiegel durch den Kaffeekonsum, so die Fors
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Kassen zahlen im Ausland Standard
Patienten haben bei medizinischen Behandlungen außerhalb der EU keinen Anspruch
auf die Erstattung aller Behandlungskosten wie im Inland. Nach einem Urteil des
Bundessozialgerichts (Az.: B 1 KR 18/06 R) gilt das auch für Staaten, mit denen
Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat.
Dazu zählen die Türkei, Tunesien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und
Bosnien-Herzegowina. Die Krankenkassen müssten in diesen Ländern nur
Behandlungen bezahlen, die in einem vergleichbaren Notfall einem Bürger dieses
Landes von der dortigen Kasse zugestanden hätte. Diese Regelung gilt sowohl für
Touristen als auch für Patienten, die aus diesen Ländern kommen, aber in
Deutschland versichert sind.
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Ex-Ehepartner darf Hausrat nicht mitnehmen
KOBLENZ (dpa). Getrennt lebende Ehepartner dürfen Hausrat nicht eigenmächtig aus
der bisherigen gemeinsamen Wohnung mitnehmen. Das geht aus einem Beschluss des
Oberlandesgerichts Koblenz hervor.
Eine Ausnahme gelte nur, wenn der Ex-Partner nachweisen könne, dass er den
Hausrat "zur Deckung seines Notbedarfs" benötige, so die Richter. Ansonsten
müsse er ein gesetzlich vorgesehenes Hausratsverfahren abwarten, bei dem die
Gegenstände auf die Eheleute verteilt werden. Im konkreten Fall hatte eine
getrennt lebende Ehefrau mehrere Hausratsgegenstände eigenmächtig aus der
früheren gemeinsamen Wohnung mitgenommen. Sie behauptete, ihr Ex-Mann sei
einverstanden gewesen, was dieser allerdings bestritt.
Beschluss des Oberlandesgerichts Koblenz, Az.: 9 UF 82/07
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Rechte kranker Mitarbeiter gestärkt
Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechte krankheitsanfälliger Arbeitnehmer
gestärkt: Bei betriebsbedingten Kündigungen dürfen sie gegenüber Arbeitnehmern,
die geringere Fehlzeiten haben, nicht benachteiligt werden, wie der Zweite Senat
in Erfurt entschied.
Eine Arbeitnehmerin, die mit einem Grad von 50 schwerbehindert ist und mehrfach
länger erkrankt war, hatte gegen ihre betriebsbedingte Kündigung als
Wirtschaftshilfe geklagt. Ihr Arbeitgeber, ein kirchliches Krankenhaus, hatte
die Kündigung damit begründet, dass ihre Wäscherei ausgegliedert worden sei.
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Rückenleiden kosten Milliarden
Hexenschuss, Bandscheibenvorfälle und andere Rückenleiden kosten Europas
Wirtschaft jedes Jahr dreistellige Milliardenbeträge. "In der EU klagen 25
Prozent der Arbeitnehmer über Rückenschmerzen und 23 Prozent berichten über
Muskelschmerzen", erklärte die Europäische Kommission.
EU-Arbeitskommissar Spidla sagte, er erwäge eine Ausweitung der europäischen
Arbeitsschutz-Gesetze. In Deutschland gibt es bereits Fortschritte: Die Zahl der
Krankheitstage wegen Rückenleiden sank von 140 Millionen Tagen im Jahr 2001 auf
98 Millionen Tage 2005.
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Panik allein reicht nicht für eine Berufsunfähigkeit
SAARBRÜCKEN (dpa). Panikattacken im Job führen nicht ohne weiteres dazu, dass
Patienten Geld von ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen. Nach einem
Beschluss des Oberlandesgerichts Saarbrücken müssen Versicherte vielmehr alles
ihnen Zumutbare unternehmen, um die Situation in den Griff zu bekommen. Dazu
zählten zum Beispiel die Aufnahme einer ärztlichen Behandlung und die Einnahme
von Medikamenten.
Das Gericht lehnte die Bewilligung von Prozesskostenhilfe ab, weil es für die
Klage einer angehenden Lehrerin keine Erfolgsaussichten sah. Die Klägerin hatte
Leistungen ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung in Anspruch nehmen wollen, weil
sie ihre Ausbildung zur Lehrerin nicht fortsetzen konnte. Sie berichtete, dass
sie in den Nächten vor dem Unterricht unter Magenkrämpfen, Essstörungen,
Panikattacken und Schlafstörungen gelitten habe. Medikamente hatte sie nach
eigenen Angaben aber nicht eingenommen.
Beschluss des Oberlandesgerichts Saarbrücken, Az.: 5 W 220/06-64
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Öfter erst künstliche Bandscheibe statt Versteifung, sagen Chirurgen
Indikationen sind etwa rezidivierender Prolaps im selben Segment oder Verschleiß
HAMBURG (grue). Bei Bandscheibenverschleiß, wiederholtem Diskusprolaps im selben
Segment und beim Postnukleotomie-Syndrom sollten häufiger als bislang künstliche
Bandscheiben implantiert werden. Dafür plädieren orthopädische Chirurgen.
Bislang werden betroffene Wirbelsäulensegmente eher operativ versteift.
100 350 Versteifungsoperationen pro Jahr wegen Bandscheibenproblemen werden in
Deutschland gemacht. Zuviel, meinen viele Chirurgen und plädieren für die
Implantation künstlicher Bandscheiben. "Versteifen ist später immer noch
möglich", sagte Dr. Alexander Kirgis von der Orthopädischen Chirurgie München
auf einer Veranstaltung der Aktion Meditech in Hamburg.
Es gibt Langzeitdaten für Bandscheiben-Endoprothesen
Bandscheiben-Endoprothesen seien längst keine riskanten Neulandverfahren mehr,
sondern könnten minimal-invasiv mit guten Langzeitergebnissen eingesetzt werden.
"Wir erreichen damit weitgehende Schmerzfreiheit und eine im Vergleich zu
Fusionsoperationen bessere Wirbelsäulenbeweglichkeit", sagte Kirgis.
Indikationen für die Kunststoff-Endoprothese sind etwa Bandscheibenverschleiß,
wiederholter Diskusprolaps im gleichen Segment und das Postnukleotomiesyndrom.
Für den Eingriff wird der Zwischenwirbelraum aufgespreizt und das Implantat in
der gewünschten Winkelstellung eingesetzt. Die Prothesen bestehen meist aus
konvexen Kunststoffkernen, die zwischen zwei konkaven Metallplatten liegen und
mit ihnen mehr oder weniger fest verbunden sind.
Spinalnerven werden dekomprimiert
Eine gut sitzende Endoprothese stellt die Bandscheibenhöhe wieder her, erweitert
die Nervenaustrittslöcher, dekomprimiert die Spinalnerven und entlastet die
Wirbelgelenke. "Ziel ist der Erhalt der Beweglichkeit, damit die Patienten
wieder arbeitsfähig werden und nach etwa drei Monaten auch sportlich voll aktiv
sein können".
Der Eingriff dauert etwa zwei Stunden. Die Patienten erhalten danach für sechs
Wochen eine stabilisierende Krankengymnastik und tragen in dieser Zeit ein
Mieder.
Fast alle Patienten würden die Op wieder machen lassen
Die von Kliniken gemeldeten Mittel- und Langzeitergebnisse nach
Bandscheibenersatz seien durchweg gut, so Kirgis. Er berichtete von 87
Patienten, denen in der Münchener Klinik vor ein bis sieben Jahren eine
künstliche Bandscheibe in der LWS eingesetzt worden ist.
78 der Patienten sind damit sehr gut und gut zufrieden, sieben mäßig zufrieden
und nur zwei unzufrieden. Die Frage, ob sie sich erneut einer solchen Operation
unterziehen würden, beantworteten 84 der 87 Patienten mit ja.
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Sitzball: Auf geraden Rücken und richtige Sitzhöhe achten
Rheda-Wiedenbrück (ddp). Die noch vor einigen Jahren hoch gelobten Sitzbälle
sind aus den Büros vielerorts wieder verschwunden. Denn der kniehohe Ball ist
als Schreibtischstuhl inzwischen umstritten. Einstauben muss er trotzdem nicht.
«Der Ball eignet sich hervorragend für Übungen, die den Rücken stärken», sagt
Buchautorin Andrea Röwekamp («Theraband und Pezziball. Modernes Training für
einen starken Rücken»). Fast alle Übungen, die die Rückenschule hergibt, lassen
sich statt im Sitzen, Liegen oder Stehen auch in Kombination mit dem
Gymnastikball ausführen. «Dabei muss man gleichzeitig das Gleichgewicht halten -
das trainiert kleinere Muskelgruppen», erklärt die Sporttherapeutin. Allerdings
sollte man auf die richtige Sitzhöhe und die entsprechende Ballgröße achten. Der
Hüftwinkel sollte idealerweise 100 Grad betragen. Die Füße bleiben dabei fest
auf dem Boden. Außerdem muss der Ball richtig aufgepumpt sein. «Er darf nicht zu
fest sein, dann ist die Federung zu hart», betont Röwekamp. Ist der Ball zu
weich, sackt man zu tief ein. Wer eher ungeübt ist, sollte mit wenigen Einheiten
anfangen. Dann kann das Programm bis zu einer Stunde ausgedehnt werden. Folgende
Übung stärkt zum Beispiel die Brustmuskulatur: Mit angewinkelten Armen werden
die Handflächen vor der Brust zusammengeführt und für einige Sekunden fest
zusammengepresst. Als Gegenübung für den Rücken werden die Finger ineinander
verhakt und die Hände auseinander gezogen. Bei allen Übungen sollte der Rücken
gerade bleiben. «Das kann man zu Hause vor dem Spiegel kontrollieren», empfiehlt
die Buchautorin. Wer das Gewicht auf die Füße verlagert und nur noch minimalen
Ballkontakt hat, stärkt Oberschenkel- und Pomuskeln. Als Bauchmuskel-Training
schlägt Röwekamp eine Übung im Liegen vor: Dabei hat der untere Rücken
Ballkontakt, die Füße bleiben auf dem Boden, der Oberkörper wird wie beim Sit-up
langsam gehoben und wieder gesenkt. Auch um den Rücken zu entlasten eignet sich
der Ball. Einfach bäuchlings auf den Ball legen und alle Viere von sich
strecken. Als Trainingsgerät für die Armmuskulatur sei der Ball allerdings
weniger hilfreich, sagt Röwekamp. «Als Wurfgerät ist er zu schwer.» Das würde
vor allem die Bandscheiben belasten. Menschen mit Gleichgewichtsproblemen
sollten lieber auf die Ballübungen verzichten. Ansonsten eigne sich das
Fitnessprogramm für zu Hause oder fürs Büro. Anleitungen gibt es in diversen
Büchern oder beim Physiotherapeuten. Als Stuhlersatz sei der Ball auf Dauer
dagegen problematisch. «Viele Menschen sitzen mit rundem Rücken darauf. Dann
werden die Bandscheiben zu sehr gepresst», unterstreicht die
Sportwissenschaftlerin. Daher sollte der Ball als Sitzmöbel nur gelegentlich
verwendet werden.
Quelle Netdoktor
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TK eröffnet virtuellen Dialog Arzt-Patient
Info zu Rückenschmerzen
BERLIN (af). Ärzte dürfen informiertere Patienten erwarten. Dazu hat die
Techniker Krankenkasse im Internet eine Seite freigeschaltet, die einen Dialog
zwischen Arzt und einem Patienten mit Rückenschmerzen simuliert.
Der virtuelle Arzt-Patienten-Dialog ist eine Gemeinschaftsproduktion der
Techniker Kasse mit der Universitätsklinik Freiburg und der Gaia AG. Das
Programm solle für interessierte Patienten eine Schneise in die Informationsflut
im Internet schlagen helfen, sagte TK-Vize Dr. Christoph Straub bei der
Vorstellung in Berlin.
"Patienten möchten wissen, welche Therapien es gibt, wie wirksam sie sind, mit
welchen Nebenwirkungen zu rechnen ist und was sie selbst durch ihre Lebensweise
zur Genesung beitragen können", sagte Straub. Ob der Ansatz der Krankenkasse zu
Einsparungen führt, stehe nicht fest, sagte Straub. In den nächsten acht Wochen
ist die Seite für alle gesetzlich Versicherten zugänglich, danach nur noch für
Mitglieder der TK.
Nach Angaben der Kasse vertrauen 72 Prozent aller Patienten am ehesten
ärztlichen Diagnosen. Das Internet ziehen aber auch schon mehr als 50 Prozent zu
Rate, bevor sie sich zur Praxis aufmachen. Ärzte der Uni Freiburg hätten bei dem
ersten Dialog mitgewirkt, der Rückenschmerzen zum Thema hat, sagte Professor
Martin Härtel aus Freiburg. Weitere Krankheitsbilder sollen folgen, als nächstes
Depression.
Eine wissenschaftliche Evaluation begleitet den Versuch. "Ein informierter
Patient, der sich als Partner des Arztes versteht, trägt die zum Teil komplexen
und zeitintensiven Therapien eher mit", sagte Härtel, der in Freiburg die
Sektion Klinische Epidemiologie und Versorgungsforschung leitet.
Zugang im Internet über
www.tk-online.de/arzt-patient
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An heißen Sommertagen: Kalte Dusche oder kühles Blondes?
München (ddp). Der Sommer ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Bei
angenehmen Temperaturen lassen sich viele Aktivitäten ins Freie verlegen und die
Sonne sorgt für gute Laune.
Steigt das Thermometer auf tropische Werte, kann die Hitze schnell zur Belastung
werden. Durchgeschwitzte Kleidung und starker Durst sind erste Anzeichen für
eine Überhitzung des Körpers. «An heißen Tagen sollte man unbedingt für
ausreichend Abkühlung sorgen», rät Wolf von Römer, Vizepräsident des
Berufsverbands Deutscher Internisten.
Besonders erfrischend sind eine kalte Dusche oder der Sprung ins Freibad. Es
gibt aber auch andere Möglichkeiten, dem Körper Erfrischung zu verschaffen. Am
wichtigsten ist es, ausreichend zu trinken. Was sich simpel anhört, fällt nicht
jedem leicht: Kinder, aber auch viele Erwachsene vergessen das Trinken im
Alltagstrubel. «Ältere Menschen haben häufig keinen Durst oder schaffen es
schlicht nicht, große Mengen Flüssigkeit zu sich zu nehmen», sagt von Römer. Die
jedoch wird benötigt, um den Stoffwechsel in Gang und die Betriebstemperatur auf
stabilem Niveau zu halten.
»An heißen Tagen verliert der Körper so viel Wasser, dass die normalen
Trinkgewohnheiten nicht mehr ausreichen«, erklärt von Römer. Der Münchner
Mediziner empfiehlt, bei Hitze mindestens drei Liter Flüssigkeit zu sich zu
nehmen. Andernfalls drohen ernste körperliche Probleme. Schwindel,
Verwirrtheitszustände und Kreislaufkollaps können Folgen eines
Flüssigkeitsdefizits sein.
Körperliche Anstrengung verstärkt den Wasserverbrauch zusätzlich. «Sportliche
Aktivitäten sollten daher möglichst in die milderen Morgen- oder Abendstunden
verlegt werden», empfiehlt von Römer. Bei älteren Menschen gilt für den Gang zum
Einkaufsmarkt oder den Spaziergang das Gleiche. In den heißen Mittagsstunden ist
es ratsam, ein bis zwei Stunden Ruhe zu halten. «Eine Siesta nach
südeuropäischem Vorbild ist ideal», betont von Römer.
Berufstätige in Deutschland sind hier in der Regel allerdings wenig flexibel.
«Sie müssen aufpassen, dass sich das Büro nicht aufheizt», warnt der Internist.
Er empfiehlt, stets für genügend Durchzug am Arbeitsplatz zu sorgen. Ventilator,
Klimaanlage sowie lockere, luftige Kleidung verschaffen zusätzliche Abkühlung.
Entlasten kann man den Körper auch mit einer vernünftigen Ernährungsweise. »Je
fetter und schwerer verdaulich das Essen ist, desto mehr wird der Körper
belastet«, sagt von Römer. Empfehlenswert sei in den Sommermonaten eine leichte,
mediterrane Küche mit viel Salat und Gemüse sowie magerem Fleisch oder Fisch.
Als Getränke bieten sich neben Wasser auch Tees und Fruchtsaftschorlen an. «Die
enthalten alles, was der Körper an Nährstoffen braucht», sagt von Römer.
Alkoholische Getränke sind dagegen mit Vorsicht zu genießen. Alkohol wirkt
harntreibend und verstärkt das Wasserdefizit. Wer nicht auf sein Feierabendbier
verzichten will, sollte den Flüssigkeitsverlust mit einem zusätzlichen Glas
Wasser ausgleichen.
Quelle Netdoktor
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Reiseimpfung: Erste Kassen übernehmen Kosten
München (ddp). Ein optimaler Impfschutz für die Reise ins Ausland muss nicht
mehr automatisch den Geldbeutel belasten. Mehrere große gesetzliche
Krankenkassen haben jetzt vorbeugende Schutzimpfungen für den Auslandstrip in
ihren Leistungskatalog aufgenommen, teilt der Berufsverband der Deutschen
Internisten (BDI) mit.
Eine Liste der Krankenkassen, die die Vorbeugung übernehmen, ist im
Internet-Portal des Verbandes unter internisten-im-netz.de zu finden. Die
Übersicht wird während der Sommerreisezeit laufend aktualisiert.
Die Reisevorsorge umfasst die Impfung gegen die durch Zecken übertragene
Hirnhautentzündung FSME, die Mediziner für Länder wie Österreich oder Tschechien
empfehlen. Auch Impfungen gegen Hepatitis A und B würden erstattet, heißt es
weiter. Diese Erreger können eine infektiöse Leberentzündung auslösen und sind
in Osteuropa und im Mittelmeerraum verbreitet. Die Vorsorge gegen Tollwut,
Meningokokken, Gelbfieber und Typhus gehört den Angaben nach ebenfalls zum
Leistungsspektrum.
Wichtig ist, sich frühzeitig um den Schutz zu kümmern. Viele Impfungen müssen im
Abstand von einigen Wochen zwei- oder dreimal gegeben werden, um einen
kompletten Schutz zu erzielen. Nach einer Umfrage des BDI unter den 50 größten
gesetzlichen Krankenkassen planen auch weitere Versicherer, Reiseimpfungen in
ihren Leistungskatalog aufzunehmen.
Quelle Netdoktor
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UV-Schutz bei Gartenarbeit nicht vergessen
Bei Gartenarbeit braucht die Haut genauso Sonnschutz wie beim Sonnenbaden.
Also bevor man in den Garten geht um Rasen zu mähen, Unkraut zu jäten oder das
Haus verläßt, sollte man sich eine halbe Stunde vorher mit Sonnenschutz
eincremen, genauso wie beim Sonnenbaden.
Der beste Schutz gegen Hautkrebs ist deshalb konsequentes eincremen,
sonnendichte Kleidung und Kopfschutz.
In der Mittagszeit sollte man am besten das Haus nicht verlassen.
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Behandlungsüberblick für Bandis
Auf unserer Homepage steht unter dem Menüpunkt "Behandlungen" eine
Zusammenfassung der diversen Behandlungsmöglichkeiten, gewichtet nach der
Akut- und Subakutphase bereit. Ebenso findet man Hilfsmittel, welche das
Leben als Bandi angenehmer machen. Als letzten Punkt haben wir die relevanten
Ärzte aufgeführt.
http://www.diebandscheibe.de/behandlung.php
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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat Juli alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.
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Daten und Fakten:
5895 Mitglieder
167.092 Beiträge im Forum, davon 16011 Themen
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