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Newsletter März

2010-03-23 16:40:32


NL

Lieber Bandi [NAME]

Banditreffen im Raum München (Reichertshausen) vom 10.09. bis 12.09. 2010

Liebe Bandis,

wir freuen uns, dass wir nun auch das Programm zu unserem Banditreffen vom 10.09. bis 12.09.2010 bekannt geben können.

Das Banditreffen werden Topsy und Dieter in Reichertshausen ausrichten. An dieser Stelle schon mal unser Dank für die Planungsphase.

Doch nun zum Ablauf:

Anreisetag 10.09.2010:

Wer mit dem Flieger kommen möchte, der ist auf dem Zielflughafen München richtig. Von dort bitte mit dem Zug bis Reichertshausen. Von dort sind es noch 5 Gehminuten bis zum Gasthof Lindermeir.

Wer mit dem Zug anreisen möchte, bitte ebenfalls Reichertshausen anfahren.

Wer mit dem Auto anreist, sollte der Stimme von Blondie folgen, vorausgesetzt, Ihr habt Blondie Eure Wünsche mitgeteilt.


Programm:

Am Freitag steht uns eine Holzhütte zur Verfügung. Dort werden wir einen gemütlichen Grillabend ab ca. 18.00 Uhr verbringen.

Für Essen-Spenden wären wir sehr dankbar! Zwecks Koordination setzt Euch bitte mit Topsy in Verbindung.


Am Samstag werden wir nach dem Frühstück gegen ca. 10.00 Uhr mit dem Reisebus nach Kehlheim fahren und die Befreiungshalle anschauen.

http://www.bayernreise.eu/bilder-fotos/befreiungshalle-kelheim.html

Nach der geplanten Stadtbesichtigung geht es um 13.20 Uhr weiter mit dem Schiff durch die Weltenburger Enge nach Weltenburg zum Kloster Weltenburg, wo wir eine Verschnaufpause einlegen werden. Je nach dem, wie Ihr Euch fühlt, können wir dort auch noch andere Sehenswürdigkeiten besichtigen. Anschließend fährt uns der Reisebus gegen 16.00 Uhr wieder nach Reichertshausen zum Hotel zurück.

http://www.altmuehltal.de/kelheim/donau.htm
http://www.bayerischer-wald-ferien.de/bilder-bayern-fotos/donaudurchbruch-weltenburg.html
http://www.klosterschenke-weltenburg.de

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass die Kosten für den Grillabend am Freitag und der Samstag (Bus, Schiff, Eintrittsgelder, etc.) vom Forum getragen werden. Lediglich für Euer leibliches Wohl müsst Ihr selber sorgen.

Am Samstagabend treffen wir uns gegen 18.00 Uhr im Gasthof Lindermeir im Nebenzimmer zum Essen und gemütlichen Beisammensein.

Am Sonntag nach dem Frühstück (bis 11.15 Uhr) heißt es dann Abschied nehmen. Wer von Euch noch zu Mittag bleiben möchte, bitte eine kurze Rückmeldung an Topsy, damit ein gemeinsamer Tisch reserviert werden kann.

Wir hoffen, das Programm gefällt Euch und wir freuen uns auf ein Kennenlernen/Wiedersehen mit Euch!

Wir warten auf Eure zahlreichen Anmeldungen, wobei wir uns über „neue“ Teilnehmer sehr freuen würden! Anmeldungen bitte in diesem Thread:

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=39486

Liebe Grüße und in freudiger Erwartung

Topsy und Dieter, Heidi und Ralf so wie das Team von www.diebandscheibe.de


Alle Infos zum Treffen findet Ihr hier: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=39822 !


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Chronisch Kranke vermissen Aufklärung

BERLIN (dpa). Mangelnde Aufklärung führt einer Studie zufolge häufig dazu, dass chronisch Kranke Fehler bei der Einnahme von Medikamenten machen.

Knapp ein Drittel der Befragten, die ihre Arzneimittel nicht regelmäßig eingenommen hatten, gaben an, nur begrenzt oder gar nicht über Wirkung und Funktion informiert worden zu sein. "Das ist ein großes Problem, was verstehen eigentlich Patienten, wenn sie informiert werden?", sagte der Bremer Gesundheitsforscher Gerd Glaeske am Mittwoch in Berlin.

Glaeske regte an, spezielles Personal in den Praxen zu schulen, um die Verständigung zu verbessern. Bislang hätten auch Apotheken die "große Chance" nicht genutzt. "Leider ist in 40 Prozent der Apotheken die Übergabe von Medikamenten eher kommunikationslos." In der Studie des Bremer Instituts für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung und der Versandapotheke Sanicare sind bislang 1200 Fragebögen ausgewertet worden.

Mit der Studie soll ermittelt werden, ob Zuzahlungen bei Arzneimitteln den Krankheitsverlauf der Patienten negativ beeinflussen. Nach Angaben der Forscher haben Analysen in anderen Ländern belegt, dass Zuzahlungen die Compliance - unter anderem die regelmäßige Medikamenteneinnahme - verringerten und die Lebenszeit verkürzten. Die Teilnehmer der Bremer Studie bekommen die Hälfte der Beträge erstattet, damit die Auswirkungen der Zuzahlungen von fünf bis zehn Euro pro Medikament auf die Einnahme von Arzneimitteln untersucht werden können.

Nur zehn Prozent der Befragten sprachen von einer Verbesserung des Therapieerfolgs durch Zuzahlungen, knapp drei Viertel (73 Prozent) teilten diese Meinung nicht. Ein Viertel glaubt, dass wegen der Zuzahlungen die Vorschriften zur Einnahme genauer beachtet würden. Die Hälfte verneinte dies.

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Patientendaten: Bundesminister Rösler ignoriert Datenschutz

Berlin (ddp). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) missachtet einem Pressebericht zufolge den Schutz hochsensibler Patientendaten. Der Minister plane, eine befristete Ausnahmeregelung zur Weitergabe von Informationen von gesetzlich Krankenversicherten an private Abrechnungsstellen um ein weiteres Jahr zu verlängern, berichtet die «Berliner Zeitung» (Dienstagausgabe 16.02.20210) unter Hinweis auf einen Referentenentwurf des Ministerium. Mit dem Vorgehen setze sich Rösler über ein Urteil des Bundessozialgerichts und Forderungen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar hinweg.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) kritisierte das Vorgehen des Gesundheitsministeriums. «Wir bleiben bei unseren Bedenken», sagte KBV-Sprecher Roland Stahl der Zeitung. KBV-Chef Andreas Köhler hatte stets argumentiert, bei den privaten Rechenzentren seien die Daten gefährdet. Diese Abrechnungsstellen böten nicht die Datensicherheit, wie sie der Verband der Kassenärztlichen Vereinigung gewährleisten könne.

Das Bundessozialgericht hatte Ende 2008 verfügt, dass Krankenhäuser oder Vertragsärzte keine Patientendaten an private Dienstleistungsunternehmen zur Erstellung von Abrechnungen weitergeben dürfen. Das gilt nach dem Urteil selbst dann, wenn die Patienten entsprechende Einwilligungserklärungen abgegeben haben, schreibt die Zeitung weiter. Das Gericht habe dies mit dem besonderen Schutz der sehr sensiblen personenbezogenen Gesundheitsdaten begründet.

Weil nach dem Urteil des Bundessozialgerichtes eine kurzfristige Änderung der Abrechnungspraxis nicht möglich war, erließ die damalige große Koalition aus Union und SPD eine bis Mitte 2010 geltende Ausnahmeregelung. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Schaar hatte damals verlangt, dass spätestens für dieses Jahr eine umfassende gesetzliche Neuregelung geschaffen werden müsse.

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Allergie: Bei psychischen Auslösern meist keine Therapie nötig

Bremen (ddp). Beim Anblick eines Katzenbildes kribbelt es in der Nase, und der Gedanke an Hausstaub löst Juckreiz aus - für Menschen mit einer sogenannten Psychoallergie ist das bittere Realität. Betroffenen rät der Allergologe Andreas Degenhardt aus Bremen vor allem eines: «Wer für diese psychisch ausgelösten Allergien leicht empfänglich ist, sollte sich gar nicht weiter damit befassen.» Mit anderen Worten: Finger weg von Katzen- und Blumenbildern, wenn man merkt, dass diese allergische Reaktionen hervorrufen. «Das genügt meist schon», sagt der Allergologe. Eine medizinische Behandlung dieses Phänomens sei nicht üblich.

In Ausnahmefällen und bei erheblichem Leidensdruck könnte nach Degenhardts Worten eine Psychotherapie helfen. Wer bereits wegen anderer Leiden in psychologischer Behandlung sei, sollte dieses Thema am besten in der nächsten Therapie-Sitzung ansprechen, empfiehlt der Experte.

Doch woher weiß man, ob die Allergie echt oder «eingebildet» ist? «Lediglich durch einen Allergietest, der beispielsweise auf der Haut durchgeführt wird, können die Betroffenen feststellen, ob die Allergie psychisch bedingt ist oder tatsächlich durch Staub, Pollen oder Tierhaare. Die subjektiven Symptome sind immer gleich», sagt Degenhardt.

Entstehen können die Psychoallergien durch eine unerwünschte Wechselwirkung: «Die Psyche hat einen starken Einfluss auf unser Immunsystem und kann somit auch allergische Symptome auslösen», erklärt der Experte. Allein der Gedanke an Hausstaub, könne die Ausschüttung von Botenstoffen in Gang setzen, die eine allergische Reaktion verursachen. Es seien besonders sensible Menschen, die typischerweise zu den Betroffenen zählten.

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Therapeuten auf vier Pfoten
Christiane Fux

Wachkomapatienten ist nach einer Hirnschädigung der Zugang zur Welt verloren gegangen. Hunde können dabei helfen, sie aus ihrem Schattenreich zu lotsen
Flauschiges Fell, lustige Schlappohren: Ronja ist ein Bilderbuchhund. Schwanzwedelnd läuft die Golden Retriever-Hündin auf die kleine Theis zu, stupst die Vierjährige mit der Nase, lässt sich streicheln. Das Mädchen lächelt und vergräbt die Hände im sandfarbenen Fell des Tiers. Ein großer Hund, ein kleines Mädchen, ein Idyll.
Das Besondere an der Begegnung zwischen Menschenkind und Vierbeiner: Theis dämmerte nach einer schweren Gehirnentzündung im Wachkoma, auch apallisches Syndrom genannt. Erst Ronja ist es gelungen, das Mädchen aus seinem Rückzug nach Innen wieder hervorzulocken. "Die Hunde gehen ganz unverkrampft auf die Kinder zu", erklärt Dr. Gerhard Kluger, leitender Arzt an der Klinik für Neuropädiatrie und Neurologische Rehabilitation im Klinikum Vogtareuth, im Gespräch mit NetDoktor.de. Menschen reagieren auf Hunde spontan emotional. Das macht die Therapie mit ausgebildeten Hunden so besonders.
3000 Kinder im Schattenreich
Ein Autounfall, ein Unglück auf brüchigem Eis, eine Hirnblutung - allein in Deutschland fallen jedes Jahr zwei- bis dreitausend Kinder ins Wachkoma. Ihre Augen sind geöffnet, doch sie zeigen keine bewussten Reaktionen - nicht auf Geräusche, nicht auf eine Berührung, nicht auf die Eltern.

Grund dafür ist eine Schädigung des Großhirns, das die äußere Schicht des menschlichen Denkorgans bildet. Hier werden alle Sinneseindrücke verarbeitet: Sehen, Hören, Fühlen, Schmecken, Riechen, hier sind die Erinnerungen gespeichert, sitzt das Bewusstsein. Durch eine Verletzung, eine Erkrankung oder Sauerstoffmangel kann es fast vollständig ausfallen. Bei einigen Patienten erholt sich das Gehirn, kommen die Funktionen nach und nach wieder, wenn auch oft nur teilweise. Welches Gehirn wieder aus dem Schattenreich zwischen Bewusstsein und Koma erwacht, lässt sich kaum vorhersagen.
Weckrufe ans Hirn

Aus diesem Grund ist intensive Förderung wichtig. Ein Gehirn, dem Sinneseindrücke angeboten werden, wird mit viel größerer Wahrscheinlichkeit irgendwann wieder anspringen.
Logopäden, Krankengymnasten, Ergotherapeuten und natürlich die Angehörigen bemühen sich um die kleinen Patienten. Zunehmend setzt sich auch in Fachkreisen die Haltung durch, dass Menschen mit der Diagnose "Wachkoma" womöglich mehr wahrnehmen als angenommen. Bis zu 40 Prozent der Wachkomapatienten könnten sogar falsch diagnostiziert sein, schätzt sogar der belgische Neurologe Steven Laureys von der Universität Lüttich. Im Rahmen einer Studie fand er bei vielen Patienten per Hirnscan Ansätze von Bewusstsein. Einer war sogar vollständig wach, konnte sich aber nicht bemerkbar machen. Letztendlich weiß niemand so genau, was hinter der Stirn eines Wachkomapatienten passiert.

Fest steht, dass das Gehirn sich sukzessive erholen kann - manche Patienten wachen Jahre nach dem Trauma wieder auf. Vor allem Gehirne von Kindern sind noch besonders flexibel und haben ein größeres Selbstheilungspotential als die von Erwachsenen. Die Vorstellung vom rein "vegetativen Zustand" in dem Wachkomapatienten sich per Diagnose befinden sollen, scheint in vielen Fällen zweifelhaft. "Für uns ist jedes Kind gleich viel wert, auch wenn es nicht mehr aufwacht", sagt auch Kluger.

Hunde können als Ko-Therapeuten den Weg zurück in die Welt erheblich unterstützen. Dazu ergreift die Hundeführerin die Hand des kleinen Patienten und lässt sie durch das seidige Fell streichen. Oder eine warme Hundezunge schleckt über einen kleinen, nackten Menschenfuß. "Auch für die Eltern ist eine solche Therapiestunde mit Hund eine besondere Erfahrung", berichtet Kluger. Ein Glücksmoment im Krankenzimmer.
Protokollierter Erfolg

Ob und wie die kleinen Patienten auf den tierischen Besucher reagieren, wird dabei genauesten protokolliert. Ein flackerndes Lächeln kann ein beachtlicher Erfolg sein. Aber auch wenn die Spastik der oft schwer verkrampften kleinen Körper abnimmt, sich Atmung und Herzschlag beruhigen, ist schon viel gewonnen. "Für jedes Kind legen wir vorab fest, was mit dem Hund erreicht werden soll", erklärt Kluger. Nur so lassen sich Therapieerfolge auch seriös dokumentieren. Die Protokolle zeigen, dass der Kontakt mit den Tieren sich messbar günstig auf die meisten Kinder auswirkt. Blutdruck und Muskelanspannung sinken, der Körper schüttet weniger Stresshormone aus.

Wunder dürfe man allerdings keine erwarten, warnt der Neurologe. "Ein Wachkoma ist kein Dornröschenschlaf." Auch wenn die Kinder aufwachten, blieben sie meist schwer behindert.
Bei Theis hingegen scheint zumindest ein kleines Wunder geschehen. Seit Ronja sie regelmäßig besucht, hat sich ihr Zustand erheblich verbessert. Seit einiger Zeit spricht das Mädchen wieder - und sie fängt auch wieder an zu laufen.

Der Verein Silberstreifen e. V. unterstützt Familien, deren Kinder im Behandlungszentrum Vogtareuth betreut werden. Die Projekte reichen von der Betreuung von Geschwisterkindern bis zur Unterstützung der tiergestützten Therapie für kleine Patienten:

Silberstreifen e.V.
VR Bank Rosenheim-Chiemsee eG
BLZ: 711 601 61
KTO: 550 7669
Stichwort "Hundetherapie"

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Gesundheitspolitische Amnesie greift um sich

Gedächtnisschwund allerorten: Die SPD will nichts mehr von den von ihr mitbeschlossenen Zusatzbeiträgen wissen. Union und FDP behaupten plötzlich, gar keine Kopfpauschale im Gesundheitswesen einführen zu wollen. Auszüge einer merkwürdigen Bundestagsdebatte.

Von Thomas Hommel

BERLIN. Es kommt vor, dass Politiker von Entscheidungen und Ankündigungen, die sie gestern erst getroffen haben, heute nichts mehr wissen wollen. Altkanzler Konrad Adenauer umschrieb diese Art von politischer Amnesie einmal mit dem Satz: "Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?" Die Debatte, die sich Regierung und Opposition am Mittwoch im Bundestag über die Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) lieferten, ist Beleg dafür, dass Adenauers geflügeltes Wort an Aktualität nichts eingebüßt hat. Im Gegenteil: Gedächtnisschwund plagt dieser Tage viele ranghohe Politiker in der Bundeshauptstadt.

Beispiel SPD: Die Sozialdemokraten bringen einen Antrag im Parlament ein, mit dem sie die Zusatzbeiträge wieder abschaffen und das Gesundheitswesen wieder auf eine paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanzierte Grundlage stellen will - ergänzt um Steuerzuschüsse. Es sei nicht einzusehen, begründete SPD-Gesundheitssprecher Karl Lauterbach den Vorstoß, warum "in der heutigen Zeit ausgerechnet" die Arbeitgeber von steigenden Gesundheitskosten entlastet und "im Umkehrschluss" die Arbeitnehmer zusätzlich belastet werden sollten.

Dass die allein von den Arbeitnehmern zu stemmenden Zusatzbeiträge von der SPD 2007 mitbeschlossen wurden und es die frühere SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt war, die 2005 den Arbeitnehmer-Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 Prozent in die GKV einführte und damit erstmals die Parität in Frage stellte, sagte Lauterbach nicht. Nur: Die Zusatzbeiträge seien der SPD "aufs Auge gedrückt worden". Und: Die SPD sei ein lernendes System.

Mit Lernen habe das wenig zu tun, eher mit Amnesie, betonten dagegen Sprecher der Unionsfraktionen. Die SPD verabschiede sich sang- und klanglos "von elf Jahren Regierungspolitik", kritisierte Unions-Gesundheitsexperte Jens Spahn. Der CSU-Abgeordnete Max Straubinger erinnerte daran, kassenindividuelle Zusatzbeiträge seien das "Lieblingskind der ehemaligen SPD-Gesundheitsministerin" gewesen. Davon wolle die SPD jetzt aber nichts mehr wissen.

Vor Gedächtnisstörung gefeit sind aber offenbar auch Union und FDP nicht. Die Regierung plane gar keine Kopfpauschale "in diesem Sinne", sagte CSU-Mann Straubinger. Jetzt werde erst einmal die Regierungskommission zur Gesundheitsreform tagen, und die werde sich mit den "zukünftigen Herausforderungen der Finanzierung eines gerechten und auf Solidarität beruhenden Gesundheitssystems auseinandersetzen." Anders als mancher Landespolitiker sei die CSU-Landesgruppe im Bundestag bereit, die Arbeit der Kommission "offensiv mitzubegleiten", so Straubinger. Aber: "Die CSU stand in der Vergangenheit und steht auch in der Zukunft sehr kritisch der Kopfpauschale gegenüber."

FDP-Expertin Ulrike Flach bestätigte, die Koalition wolle "keine Kopfpauschale", sondern eine einkommensunabhängige Prämie mit sozialem Ausgleich auf den Weg bringen. Was das eine vom anderen - abgesehen von der Semantik - inhaltlich unterscheidet, sagte Flach nicht.
Wer am Zusatzbeitrag Schuld hat

Falsche Weichenstellungen der Politik sind in den Augen der gesetzlich Krankenversicherten der Hauptgrund dafür, dass Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben müssen. Für verantwortlich halten viele auch die hohen Preise der Pharmaindustrie und schlechtes Wirtschaften der Krankenkassen.

Das zeigt eine aktuelle repräsentative Umfrage des Beratungs- und Marktforschungsinstituts YouGovPsychonomics unter 800 Bundesbürgern. Bei der Frage, wem die Teilnehmer die Erhebung der Zusatzbeiträge am meisten anlasten, landeten die Politiker auf dem ersten Platz mit 83 Prozent bei den drei ersten Nennungen. Die Arzneimittelhersteller folgten mit 77 Prozent und die Kassen mit 68 Prozent. Für eher gering halten die Befragten dagegen den Einfluss der zu hohen Leistungsinanspruchnahme der Patienten (23 Prozent) oder des medizinischen Fortschritts (18 Prozent).

Die Mehrzahl regt sich sehr über das Thema Zusatzbeiträge auf - 82 Prozent halten es für skandalös. Dennoch wollen die meisten ihrer Krankenkasse kurz- und mittelfristig die Stange halten. Die Aussage "Ich werde in einem Jahr noch Kunde meiner derzeitigen Krankenkasse sein", ordneten 46 Prozent als "bestimmt" ein und 33 Prozent als "wahrscheinlich". Bei denjenigen, die mit Wechselgedanken spielen, sind die Zusatzbeiträge mit 61 Prozent der wichtigste Grund, gefolgt vom Wunsch nach einem besseren Leistungsangebot (39 Prozent) und einem besseren Service (21 Prozent). Ilse Schlingensiepen

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Nicht krank-, sondern gesundschreiben

Arbeitsunfähigkeit aufgrund von Rückenschmerzen hat für Wirtschaft und Gesellschaft fatale Folgen. Dabei könnten viele chronisch kranke Menschen arbeiten.

Von Sunna Gieseke

BERLIN. Etwa 30 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage (AU-Tage) gehen auf Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates zurück. Dazu zählen auch chronische Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma und Rückenschmerzen. Darüber hinaus gehören diese Erkrankungen auch zu den häufigsten Ursachen für eine krankheitsbedingte Frühberentung. Dies belegt der am Mittwoch in Berlin vorgestellte "Fit for Work"-Report der britischen Non-Profit-Organisation "Work Foundation".

"Die AU-Tage und die Frühberentungen haben nicht nur für den Erkrankten selbst, sondern auch für die Wirtschaft eine große Bedeutung", sagte Robin McGee, Forscherin bei der Work Foundation. Es entstünden der Gesellschaft jährlich Kosten von mehr als 26 Milliarden Euro. Etwa 30 bis 40 Prozent der AU-Tage könnten aber vermieden werden, wenn man ein effektives Gesundheitsmanagement in den Betrieben einsetzen würde, so die Forscherin. Zudem sei es für viele Arbeitnehmer wünschenswert, möglichst schnell wieder mit ihrer Arbeit - entsprechend ihrer Kompetenzen und Fähigkeiten - zu beginnen. Dies würde die Beschäftigten psychisch stabilisieren, sagte McGee. Jedenfalls sollte kein chronisch kranker Mitarbeiter auf einen Arbeitsplatz verzichten müssen. Vor allem die Politik sei gefordert, eine bessere Kommunikation zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu fördern, betonte Christa Sedlatschek, von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. "Wichtig wäre es, die Rahmenbedingungen zu optimieren, um Menschen mit Erkrankungen und Behinderungen besser in das Arbeitsleben zu integrieren."

"Das oberste Ziel sollte aber die Reduzierung von Erkrankungen und von dauerhafter Arbeitsunfähigkeit sein", betonte die Arbeitsmedizinerin Dr. Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Betriebs- und Werksärzte (VDBW). Aufgrund der demografischen Entwicklung seien Unternehmen immer mehr darauf angewiesen, wertvolles Know-how im Betrieb zu halten. Man solle eher darauf achten, welche Leistungen ein Mitarbeiter erbringen könne, als ihn arbeitsunfähig zu schreiben.

Viele Arbeitnehmer würden aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, ihren Arbeitgeber nicht über eine Erkrankung informieren, so Wahl-Wachendorf. Dabei sei eine frühe Diagnose und adäquate Behandlung der Erkrankten besonders wichtig. Arbeitsmediziner sollten eng mit Haus- und Fachärzten zusammenarbeiten.

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Die Frühjahrsmüdigkeit gibts wirklich

Die Tage werden länger, doch wir fühlen uns ausgelaugt. Alles Einbildung? Keinesfalls: Der im Frühling auftretende Durchhänger ist auf veränderte biochemische Prozesse in unserem Körper zurückzuführen.
rühjahrsmüdigkeit ist keine Einbildung, sondern Ergebnis des anstrengenden Prozesses, sich auf neue Licht- und Wetterbedingungen einzustellen. «Im Frühjahr wird der Hormonhaushalt umgestellt», erklärt die Medizin-Meteorologin Christina Koppe-Schaller vom Deutschen Wetterdienst in Freiburg in der «Neuen Apotheken Illustrierten». Die Hauptrolle spiele dabei das Rhythmus-Hormon Melatonin, das den Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen regle, den Organismus zur Ruhe kommen lasse und einen erholsamen Schlaf fördere.

Das Schlafhormon bringt uns aus dem Konzept

«Während der langen Nächte im Winter bildet der Körper verstärkt Melatonin. Wenn die Nächte wieder kürzer werden und der Mensch früher aufwacht, stört der noch hohe Melatoninspiegel den natürlichen Biorhythmus», sagt Koppe-Schaller. Hinzu kämen die ständigen Wechsel der Aussentemperatur, die den Organismus stark stressten. Die Folge sei gesteigerte Müdigkeit bei etwa der Hälfte der Bevölkerung. Besonders treffe es junge Frauen mit niedrigem Blutdruck, Wetterfühlige und Jugendliche.

Quelle: (ddp)

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Magnetische Impulse gegen Migräne

Forscher haben herausgefunden, dass die sogenannte Transkranielle Magnetstimulation nicht bloß gegen Depressionen, Tinnitus und Parkinson helfen kann, sondern auch gegen Migräne. Das Gerät soll zwar nicht in jede Handtasche, aber zumindest in jeden Aktenkoffer passen.

Mit magnetischen Impulsen haben US-Forscher die Schmerzen von Migräne-Patienten lindern können. Die Impulse wurden von handlichen Geräten abgegeben, mit denen sich die Patienten selbst behandeln können. Nebenwirkungen traten bei der Studie mit insgesamt 267 Teilnehmern nicht auf, berichten die Forscher in der britischen Fachzeitschrift "Lancet Neurology". Die sogenannte Transkranielle Magnetstimulation (TMS) wird schon länger als möglicher Ansatz gegen Depressionen, Tinnitus und Parkinson erprobt.
Placebo-Gruppe zieht mit

Die Forscher um Richard Lipton vom Albert Einstein College of Medicine in New York hatten Patienten mit sTMS oder einer nicht wirksamen Alternative (Placebo) behandelt. Die sTMS befreite 39 Prozent der Probanden von ihren Schmerzen. In der Placebo-Gruppe gaben 22 Prozent der Teilnehmer an, keine Schmerzen mehr zu haben.
Nur an Migräne-Patienten mit Aura getestet

Nach Ansicht des Neurologen Hans-Christoph Diener vom Universitätsklinikum Essen könnte die Magnetstimulation mit Einzelimpulsen (sTMS) vor allem für Patienten ein großer Fortschritt sein, denen Medikamente wenig oder gar nicht helfen. In einem Kommentar schrieb Diener, dass die Therapie bisher zwar nur an Patienten mit Aura erprobt wurde, möglicherweise aber auch bei Migräne ohne Aura helfe.
18 Prozent aller Frauen haben Migräne

Unter dem Begriff Aura werden Symptome wie Prickeln in den Gliedern, Lichtflecken vor den Augen und Probleme beim Sprechen zusammengefasst. Etwa 20 bis 30 Prozent der Migräne-Patienten leide darunter, heißt es in dem Journal. In Westeuropa und den USA leiden der Statistik nach 18 Prozent aller Frauen und sechs Prozent der Männer regelmäßig an Migräne.
"Magnet-Gerät" passt in jeden Aktenkoffer

Bisher lässt sich nur vermuten, wie sTMS auf das Hirn wirkt. Die magnetischen Impulse könnten die elektrischen Abläufe im Hirn unterbrechen, die einer Migräne mit Aura zugrunde liegen. In weiteren Studien solle geprüft werden, ob mehrere Impulse den Erfolg noch steigern könnten, erläuterte Diener. Er wies darauf hin, dass das Gerät zu groß für eine kleinere Damenhandtasche sei. In eine Aktentasche zum Mitnehmen ins Büro passe es aber.

Quelle: (APA/dpa)

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Psychotherapie lindert Rückenschmerzen

Coventry – Eine Variante der kognitiven Verhaltenstherapie hat in einer randomisierten Studie akute oder chronische Rückenschmerzen deutlich gelindert. Die Gruppentherapie wäre nach einer Berechnung im Lancet (2010; doi: 10.1016/S0140- 6736(09)62164-4) auch kosteneffektiv.

Viele Patienten führen Rückenschmerzen auf eine Beschädigung der Bandscheiben zurück. Auf den “Verschleiß” reagieren sie mit einer Schonhaltung, eventuell sogar mit einer Bettruhe, die in den meisten Fällen medizinisch nicht angezeigt ist, da sie die Beschwerden, die häufiger ihre Ursache in Muskelverspannungen haben, verstärken können.

Die Einsicht in diese Pathogenese und die möglichst rasche Wiederaufnahme körperlicher Aktivität war das Ziel einer Gesprächstherapie, die im Back Skills Training Trial mit einer konventionellen Beratung verglichen wurde, die in der Ausgabe eines Ratgebers gegen Rückenschmerzen (The Back Book des Royal College of General Practitioners) bestand.

An 56 Allgemeinarztpraxen in sieben Regionen in England nahmen etwa 600 Patienten an der Studie teil. Sie wurden im Verhältnis 2:1 auf die kognitive Verhaltenstherapie oder eine Beratung randomisiert. Patienten mit ernsthaften Ursachen der Rückenschmerzen waren natürlich ausgeschlossen.

Um die Kosten der kognitiven Gesprächstherapie niedrig zu halten, wurde sie nach einer ersten individuellen Beratung (1,5 Stunden) in sechs Gruppensitzungen (à 1,5 Stunden) absolviert. Nach zwölf Monaten wurde die Wirkung mit zwei etablierten Rückenschmerzfragebögen (Roland Morris Disability Questionnaire und dem modifizierten Von Korf-Modell) erfasst.

Wie Sarah Lamb von der Warwick Universität in Coventry und Mitarbeiter der Oxford Universität berichten, hat die Therapie ihr Ziel erreicht. Bei 60 Prozent der Patienten haben sich die Rückenschmerzen langfristig gebessert, während es in der Kontrollgruppe nur 31 Prozent waren.

Allerdings zweifelten viele Patienten an der Therapie, denn nur 63 Prozent nahmen daran teil. Vielen erschien sie als eine nicht angemessene Reaktion auf ihre zweifellos heftigen Beschwerden: Jeder neunte verweigerten sich von vornherein der Psychotherapie.

Einsichtigere Patienten profitierten allerdings von der Behandlung. Für das Gesundheitswesen könnte es eine sehr kosteneffektive Therapie sein. Bei Kosten von 187 Pfund für die Gesprächstherapie (gegenüber 16,32 Pfund für die Beratung) errechnen Lamb Kosten von 1.786 Pfund für ein gewonnenes Lebensjahr in guter Lebensqualität (quality-adjusted life-year, QALY).

Das “Bewusstseinstraining” sei günstiger als Akupunktur oder Physiotherapie, meint auch Laxmaiah Manchikanti vom Pain Management Center in Paducah.

Quelle: aerzteblatt.de

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Reiserücktrittsschutz trotz Rückenschmerzen

Rückenschmerzen, die schon bei der Buchung einer Reise bestehen, kosten nicht zwangsläufig den Schutz einer Reiserücktrittsversicherung. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem Urteil.


Die Versicherung könne dem Betroffenen, wenn er die Reise wegen einer Bandscheibenoperation stornieren müsse, nicht entgegenhalten, es handele sich nicht um eine «unerwartete schwere Erkrankung» (Aktenzeichen: 10 U 613/09).

Das Gericht hob mit dem Urteil eine Entscheidung des Landgerichts Bad Kreuznach auf und gab der Klage eines Versicherten statt. Dieser wollte von seiner Reiserücktrittsversicherung die Stornierungskosten für eine geplante Reise ersetzt haben. Er hatte sie wegen einer Bandscheibenoperation absagen müssen. Die Versicherung verwies darauf, der Kläger habe nach eigenen Angaben schon zum Zeitpunkt der Buchung über Rückenschmerzen geklagt. Er hätte daher mit einer Operation rechnen müssen und die Reise erst gar nicht buchen dürfen.

Das OLG diese Argumentation nicht für stichhaltig. Die Richter betonten, nicht jeder, der über Rückenschmerzen klage, müsse mit einer Operation rechnen. Dies gelte hier insbesondere, da ein Facharzt zunächst eine Operation nicht für notwendig gehalten habe.

Das Urteil im Detail:
http://www3.justiz.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={DE45CE53-5AC9-4D46-B59A-319570C57432}


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Schwangerschaft: Stress steuert kindliches Immunsystem

München (netdoktor.de) - Schwangere  sollten sich vor Stress schützen, sonst hat der Nachwuchs später ein höheres Asthma-Risiko. Das ergab nun eine Studie der Harvard Medical School in Boston, USA. Die Forschergruppe unter Leitung von Rosalind J. Wright hatte das Nabelschnurblut von Neugeborenen auf allergische Reaktionen getestet. Dabei stellte das Team fest, dass das kindliche Immunsystem häufiger überreagierte, wenn die Mütter in einem stressigen Umfeld lebten. Die Ergebnisse der Studie erschienen vorab online beim Fachmagazin "American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine" (2010; doi: 10.1164/rccm.200904-0637OC).

Wright und ihr Team hatten Fragebögen an 557 Familien verteilt. Sie fragten nach familiären und finanziellen Problemen, nach Gewalt im Umfeld und anderen Stressfaktoren. Anschließend verglich die Arbeitsgruppe, wie die Immunzellen im Nabelschnurblut der Neugeborenen auf verschiedene Allergene reagierten. Enzyme von Hausstaubmilben und einige pflanzliche Stoffe lösten eine stärkere allergische Reaktion bei den Kindern aus, deren Mütter in einer belastenden Umgebung lebten.

Die Studienautoren vermuten, dass der Stress der Mutter das kindliche Immunsystem noch vor der Geburt beeinflusst. Womöglich solle das Kind so auf Umweltgefahren vorbereitet werden, die es nach der Geburt erwarten. Dass die körpereigene Abwehr dadurch überempfindlich gegen harmlose Stoffe wird, wäre ein unerwünschter Nebeneffekt. (fs)

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Wir wünschen allen Geburtstagskindern im Monat April alles Gute,
Gesundheit und Glück für das neue Lebensjahr.

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Daten und Fakten:
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Einige Beiträge sind der Quelle:  http://www.netdoktor.de entnommen.

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