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WasserShiatsu (WATSU®) ist eine Körperarbeit, die der Amerikaner Harold Dull 1980 in seiner Massageschule im kalifornischen Harbin Hot Springs aus dem Zen-Shiatsu entwickelte. Sie wird inzwischen weltweit gelehrt und von einem Team kompetenter LehrerInnen weiterentwickelt.
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Die therapeutisch fundierte Behandlung mit Elementen aus Massage, Gelenkmobilisation, Muskeldehnungen und Atemarbeit im Wasser basiert auf der japanischen Heil- und Entspannungsmethode Shiatsu. Hierbei werden die Akupressurpunkte durch Hand- oder Fingerdruck behandelt. So können Selbstheilungskräfte aktiviert und der Streß abgebaut werden. WATSU ist eine Behandlungsform, die auch mit körperlicher und seelischer Nähe arbeitet. Nicht wenige Menschen genießen noch Tage nach ihrer WATSU-Sitzung dieses sanfte Strömen einer aus dem Wasser wiedergewonnenen Stärke. Sowohl körperliche als auch seelische Blockaden lassen sich aufspüren, denn die fundierte Ausbildung der Praktizierenden bietet einen sicheren und geschützten Rahmen, um diese Prozesse begleiten zu können.
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Bei vielen Leiden des Halte- und Bewegungsapparates kann durch Aquatische Körperarbeit geholfen werden. Sogar bei körperlicher und geistiger Behinderung (wie z.B.: Querschnittlähmung, Hirnschädigung, etc.), wurden bereits sehr gute Erfolge erzielt.
Aquatische Körperarbeit bietet mit ihrem ganzheitlichen Ansatz eine Möglichkeit, auf allen Ebenen Heilung zu fördern. Ausserdem kann der Klient hier direkte Berührung erleben, die nachweislich wesentlich zur Besserung beiträgt.
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Beim gezielten Einsatz Aquatischer Körperarbeit im therapeutischen Kontext arbeiten die WATSU- & WATA-Praktizierenden in enger Kooperation mit Ärzten, Heilpraktikern, Physio- oder anderen Therapeuten. In folgenden Bereichen kann die längerfristige Anwendung dieser Therapie wertvolle Unterstützung im Heilungsprozeß bieten:
Orthopädie: Gelenkentlastung, Mobilisierung und Schmerzreduktion bei Arthrosen, HWS-/LWS-Syndromen, bei degenerativen Veränderungen des Skelettapparates und bei postoperativen Behandlungen. Neurologie: Bewegungsfreiheit, ganzheitliches Körpererleben, Verbesserung der Körperwahrnehmung bei Patienten mit Hemiparesen, Querschnittlähmung, Multipler Sklerose oder Parkinson-Syndrom und nach Schädel-Hirn-Traumata.
Innere Medizin: Positive Beeinflussung der Atemtätigkeit, Verbesserung der Organfunktionen durch Entspannung und vermehrte Durchblutung; Förderung des Lymphabflusses durch den Wasserdruck, die vertiefte Atmung und das Bewegtwerden.
Chronische Erkrankungen: Entspannung, Entlastung, Beweglichkeit, Schmerzlinderung und allgemeine Vitalisierung bei Tumorerkrankungen, AIDS, rheumatischen Erkrankungen, Fibromyalgie etc.
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