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Bandscheiben-Forum > KG, Sport und Fitness > Richtige Technik beim Rückenschwimmen


Geschrieben von: Frauke am 18 Jul 2006, 19:25
Moin ihrs!

Ich hab eine Seite gefunden, auf der sehr gut erklärt wird, wie man mit geschädigter WS richtig rückenschwimmt.


winke.gif Frauke, die dann auch bald wieder ins Wasser hüpft

Geschrieben von: reise am 24 Jun 2007, 17:06
Hallo Frauke,

ich bin gestern auch so das erste Mal geschwommen und hatte keine Schmerzen im Wasser im Gegensatz wenn ich beispielsweise laufe.
Dieses Schwimmen hat mir sehr gut getan und ich kann es nur jedem weiterempfehlen.


Viele Grüße reise streicheln.gif

Geschrieben von: november am 02 Nov 2007, 10:39
Hallo winke.gif ,ihr Lieben!! Ich kann die Seite nicht aufrufen! es ist nicht zu finden !!Schade-würde doch auch gerne das richtige Rückenschwimmen angucken!november

Geschrieben von: nordfriese am 02 Nov 2007, 10:55
wink.gif In der Reha gab es auch Rückenschwimmen mit Flossen...hat mir persönlich nicht gut getan,hatte dadurch starke schmerzen bekommen,und habe dann das schwimmen ohne flossen gemacht angel.gif

lg nordfriese

Geschrieben von: mr.notes am 02 Nov 2007, 11:09
Hallo November,

dann will ich Dir mal mit dem Schwimmen helfen... zwinker.gif

Hier mal ein paar Links:


http://www.sportunterricht.de/schwimmen/

http://www.schwimmteamerzgebirge.de/downloads/Technik-Ruecken.pdf

http://www.sportunterricht.de/lksport/ruecken.html


So hoffe ich konnte helfen...


Schoene Gruesse

Frank

Geschrieben von: Harro am 02 Nov 2007, 11:12
Moin moin,
die Seite ist wohl futsch, als Ausgleich könnt ihr hier mal nachschauen:
http://www.sportunterricht.de/animation/

Harro winke.gif

Geschrieben von: november am 03 Dez 2007, 17:09
vielen lieben Dank Frank!!! Besser sehr spät als gar nicht......Ich denke dass ich bei meinem Kraulschwimmen bleibe. Meiner meinung nach ist da nicht so ein großer Unterschied-ich behersche das richtige Kraulen...und denke mein Schulter hälts noch aus. november

Geschrieben von: mr.notes am 22 Jan 2012, 21:25
Hallo,

hier die Aktualisierung der von mir weiter oben geposten Links:

http://marcus-luepke.info/unterrichtsmaterialien/gesundheitssport/


Der zweite dort genannte Link ist auch kostenlos!

Hoffe es kann irgendwem helfen...

Schöne Grüße

Geschrieben von: mareike am 22 Jan 2012, 22:22
Hallo,

ich gehe jede Woche einmal in die Soletherme. Durch meine LWS-Versteifung mache ich nur Rückenschwimmen. Allerdings paddele ich mit den Armen im Wasser, da ich durch HWS-OP´s nicht über dem Kopf kraulen kann. Außerdem mache ich Gymnastik im Wasser, weil das wesentlich schonender ist als auf einer Gymnastikmatte.

wink.gif mareike

Geschrieben von: ArthurR am 08 Mär 2012, 12:32
Danke für den link Rückenschwimmen betreibe ich auch jeden 2ten tag
und benutzte 2 dieser Techniken intuitiv ohne zu wissen was ich da groß mache, habe nur darauf geachtet keine schmerzen zu bekommen smile.gif
So kann man sich das ein wenig individueler gestalten biggrin.gif

Geschrieben von: violac01 am 08 Mär 2012, 19:32
Hallo Mareike,

Zitat

Allerdings paddele ich mit den Armen im Wasser, da ich durch HWS-OP´s nicht über dem Kopf kraulen kann.


habe für dieses Problem im Internet mal eine tolle Technik gesehen:

auf dem Rücken; Arme gestreckt eng am Körper seitlich, dann die Arme bis auf Schulterhöhe im Wasser am Körper entlang führen, dann Arme im rechten Winkel seitlich wegstrecken bis sie gerade sind , aslo seitlich im rechten Winkel abstehen (so als wenn man im stehendie Arme ausbreiten würde)und dann mit Druck gegen den Wasserwiderstand gestreckt an den Körper ran ziehen, dadurch bekommt man eine richtige Schwimmvorwärtsbewegung ; Beine kraulen und es kräftig auch gut.

Vielleicht probierst du es mal aus?

Viel Spaß dabei roll.gif wünscht dir violac


Geschrieben von: handinglove am 29 Mai 2012, 16:15

hallo allerseits!
ich mache mit den beinen beim rückenschwimmen das gleiche wie beim brustschwimmen und die arme mache ich auch nicht so über dien kopf, sondern im grunde eine ähnliche bewegung wie beim brustschwimmen /nur eben seitlich statt vor dem körper. ich komme mit dem paddelbwegung einfach nicht zurecht,,bin es halt gewöhnt und komme besser voran, wenn ich die übliche schwimmbewegung mache.
wäre das auch ok f.d rücken? für die bws /hws/lws)

ausserdem:solange ich gerade im wasser liege und auch der nacken gerade und nicht gekrümmt ist. empfiehlt es sich sich im wasser rücken, po und bauch bzw eins von beiden zusätzlic
h anzuspamnnen um gerader im wasser zu sein? oder ist man durch die haltung an sich im wasser beim rückenschwimmen natürlich gerade.ohne anspannung der musklen in rückenlage.,.
oder würde die muskelanspannung zu zusätzlichen verkrampfungne führen,. schiwimen ist ja durch das wasser eher lockernd und tragend. danke

Geschrieben von: violac01 am 29 Mai 2012, 16:39
Hallo,

na da machst du es bestimmt ähnlich wie ich es in dem Bericht über dir beschrieben habe (leider finde ich den LInk nicht mehr).

Für die untere WS tust du aber mehr, wenn du wenigstens versuchst mit den Beinen zu paddeln und da nicht die Brustschwimmbewegung machst ( versuch es mal, denn auch wenn du fast gar keine machst, bewegst du dich ja durch die Arme und dann gewöhnen sich die Beine dran)... die Arme können ruhig wie beim Brustschwimmen bewegt werden.

Anspannen würde ich zusätzlich nichts, denn das machst du automatisch ein bischen wenn du auf der Oberfläche liegst.

Du kannst auch, wenn du toter Mann kannst, ganz ruhig auf der Oberfläche liegen und dich seitlich ein bischen hin und herschaukeln, die kleinen Gegenbewegungen, die du machen musst, um nicht umzukippen sind gut für die kleine Muskeln ander WS.

Viel Spaß weiterhin im Wasser wünscht dir violac

Geschrieben von: handinglove am 29 Mai 2012, 17:17
danke violac ;-)
ich versuchs zumindestens nochmal...nicht nur dass ich mit dem paddeln nicht gut vorwärts komme,auch stramplele ich leider immer wiedeer über wasser trotz kontrolle meinerseits, die beine unter wasser zu halten
,die leute im schwimmbad werden sich bedanken,haha
ist die beinbewegung , die ich mache,denn so ungünstig für den unteren rücken im vgl. zur paddelbwegung beim rückenschwimmen?

meinst du den oberkörper seitlich hin un d herschwenken im wasser durch bewegung der hüfte oder durch bewegung der arme beim toten mann?
danke.

Geschrieben von: parvus am 29 Mai 2012, 17:19
Hallole winke.gif

zum Aushängen ist die Tote-Mann-Stellung recht gut, jedoch auch dabei ruhig mal anspannen um gerade zu liegen, trainiert auch gleichzeitig die Beckenbodenmuskulatur zwinker.gif

Ich nehme mir auch mal eine Schwimmnudel mit ins Wasser und mache dann Übungen für LWS-Hüfte-Knie. Allerdings sollte man dabei in seichterem Wasser sein, also Stehen können.
Die Nudel mit einem Fuß runterdrücken und immer hoch und runter treten, Bein/Fuß nach ca. 10x abwechselnd betätigen.
Auch mit beiden Beinen versuchen auf der Nudel zum Stehen zu kommen und somit das Gleichgewicht austarieren, und auch mal nach rechts und links stückweise zum ende der Nudel wandern, das ist für die LWS-Muskulatur recht gut.

Für LWS/Hüfte/Knie die Übung so anwenden, dass man die Nudel zwischen die Beine nimmt, und sich draufsetzt, dann Fahrradfahrbewegung machen, zunächst nach vorne treten, später umgekehrt also rückwärts treten. Ist lustig und effektiv und wenn man noch einen Partner dabei hat, kann man das sogar zu zweit machen, zwei Nudeln nehmen sich gemeinsam daraufsetzen jedoch Rücken an Rücken und jeder tritt in die andere Richtung, mal schauen wer da kräftiger reintreten wird und vom Fleck weg kommt. biggrin.gif

Auch für HWS gibt es schöne Übungen mit der Nudel. Sie vor die Brust etwas unter Wasser drücken und kurze Bewegungen nach unten und oben machen, oder seitwärts, oder vor und zurück.

Solche Übungen kann man auch gut mit einem Tauchring oder einem Ball machen.

Und schön ist es auch wenn man sich die Nudel in den Nacken legt und sich einfach treiben lässt.

Ich habe ja das Glück täglich ein (auch gut gewärmtes) Schwimmbad nutzen zu können, was ich gerne auch mache, tut einfach gut.

winke.gif Viel Spaß und auch Erfolg winke.gif parvus

Geschrieben von: handinglove am 29 Mai 2012, 17:42
klingt gut danke parvus..

eine frage noch, kann ich bei akuten beschwerden schwimmen gehen?a
ktuell lws und hws, wenn ich nicht so straff durchhschwimme und auch z.bsp mehr aquagymnastik statt schwimmen mache..aber schon auch ein paar runden drehen will,müsste das doch gehen?
da auch meine akute beschwerden meist dauerhaf/ so gut wie jd tag habe , also auf den tag warten,wann ich keine beschwerden bzw nur leichte habe, dann kann ich am sankt nimmerleinstag schwimmen ;(
danke.
mfg


meine krankheitsgeschihchte

habe seit nov 09 dauerhaft probleme mit dem Rücken:meist LWS;BWs ab und zu auch HWS schmerzen
und vor allen dingen ausstrahlende Schmerzen im rechten Bein ( leiste ,hüfte und oberschenkel
habe BS Protusion (Bandscheibenorwölbung) L5 /S1 re
Vorwölbung drückt wohl auf die Nerven deswegen habe ich auchProbleme mit dem Bein.. wo meist die Schmerzen stärker sind als im rücken ,ist aber kein vorfall.
schmerzen im bein kommen beim längerem stehen oder gehen.

habe zwei atteste vom 2010,1011,+2012-ich zitiere
wirbelsäulenfehlstsatik lumbal flach links konvex/mysstatische wirbelsäuleninsuffizienz
skoliose
rundrücken
isg-blockierung
myogen dysbalanciertes cervico-thoracalsyndrom
muskulo ligamentäre dysfunktionen illioumbalrgion
musuläre dysbalancen d illiolumbalregion
lumboischalgie
intercostalneuralgie und bws syndrom
mein nacken ist etwas kypotisch geformt. wohl vom typischer kauernder sitzhaltung jahrelang....

Geschrieben von: parvus am 29 Mai 2012, 18:04
Hallole winke.gif

wie allerseits schon empfohlen, ausschließlich Rückenschwimmen. Brust-/Kraulschwimmen nur langgestreckt unter Wasser, aber nicht, wie es die normale allgemeine Menschheit im Schwimmbad macht, mit dem Kopf überstreckt aus dem Wasser zwinker.gif

Code

also auf den tag warten,wann ich keine beschwerden bzw nur leichte habe, dann kann ich am sankt nimmerleinstag schwimmen


Dan könnte ich seit 1990 nicht mehr ins Wasser.

Du kannst alles machen was Dir gut tut, dazu machst Du es doch auch, also Du wirst merken, ob es Dir hinterher was bringt, oder aber ob sich eine Verschlechterung einstellt, dann würde ich die Art und Weise der Gymnastik mal überdenken.

Es gibt noch viele gute Übungen auch im Wasser am Beckenrand.
Evtl. kannst Du doch auch einmal bei der KK anfragen, ob nicht ein spezieller Wassergymnastikkurs angeboten wird zwinker.gif

Ich habe z.B. in einer Rehamaßnahme die Rückenschwimmtechnik erlernt smilie_up.gif

Grüßle winke.gif parvus

Geschrieben von: violac01 am 29 Mai 2012, 19:20
Hallo noch mal,

Zitat

ist die beinbewegung , die ich mache,denn so ungünstig für den unteren rücken im vgl. zur paddelbwegung beim rückenschwimmen?


nein ungünstig ist das nicht , das andere ist nur effektiver für die Muskeln im LWS Bereich. Ja und das die Beine unter Wasser bleiben, dass ist natürlich anstrengender, aber am anfang kannst du ruhig spritzen, wenn sie doch über Wasser kommen... die anderen sind doch eh schon nass zwinker.gif

Zitat

meinst du den oberkörper seitlich hin un d herschwenken im wasser durch bewegung der hüfte oder durch bewegung der arme beim toten mann?


ja den Oberkörper und die Hüfte meine ich (praktisch den Rumpf), nicht die Arme.

Ja und gehe ruhig schwimmen auch mit den akuten Schmerzen. Ich habe auch mit Sport angefangen trotz Schmerzen und denke dadurch sind sie dann auch letzendlich verschwunden (und natürlich durch die Zeit..)... es darf es hinterher nicht schlimmer werden. Aber wenn du auf deinen Körper achtest, wirst du schon sehen ob es gut ist und Schwimmen ist insgesamt die schonenenste Sprotart für die WS.

LG violac

Geschrieben von: Frankenlady am 29 Mai 2012, 19:41
Ich finde den Film gut. Ich schwimme immer eine Bahn Rücken und eine Bahn Brust (mit Kopf unter Wasser). Vielleicht muss ich noch ein bisschen korrigieren, aber ansonsten mache ich es lt. Film richtig ABER seit 2 Tagen schwimme ich wieder und seit 2 Tagen beginnen wieder meine Schmerzen. Ich hatte 11/2001 OP BSV Brustwirbel, wurde danach 6 x infiltriert und 1 x verödet. Nach der Verödung hatte ich 2 Wochen keine Probleme und konnte mein Lyrica komplett absetzen und nahm nur noch 2 x 5 mg Oxycodon. Sollte das Schwimmen die Ursache für die erneute Schmerzen sein oder ist die Wirkung vom veröden schon wieder vorbei. Beim Infiltrieren half es auch immer nur 1 Woche. Ich schimme nicht viel ... wollte eigentlich langsam damit beginnen. Wir haben einen eigenen Pool und gehe lieber öfters am Tag als einmal zu viel. Ich dachte schwimmen tut gut. weinen.gif

Geschrieben von: Hexle83 am 03 Jul 2014, 22:03
Hallo zusammen,

haben in der Reha "rückenschonendes Rückenschwimmen" lernen müssen biggrin.gif

Die Armtechnik im Prinzip wie violac beschrieben hat

Zitat


auf dem Rücken; Arme gestreckt eng am Körper seitlich, dann die Arme bis auf Schulterhöhe im Wasser am Körper entlang führen, dann Arme im rechten Winkel seitlich wegstrecken bis sie gerade sind , aslo seitlich im rechten Winkel abstehen (so als wenn man im stehendie Arme ausbreiten würde)und dann mit Druck gegen den Wasserwiderstand gestreckt an den Körper ran ziehen, dadurch bekommt man eine richtige Schwimmvorwärtsbewegung ; Beine kraulen und es kräftig auch gut.


Wenn es die Schulterbeweglichkeit zulässt, kann man die Arme auch mehr als 90GRad abwinkeln, also 180Grad, dann hat man einen längeren Armzug und kann den vollen Arm"weg" mitnehmen.

Außerdem muss der Bauch und Rücken angespannt sein, das ist erstmal gut für die Wasserlage (flach! Und nicht so wieder wie heute bei 90% der Rückenschwimmer im Schwimmbad gesehen, wie ein Klappmesser...wahhh.... weinen.gif ) Den meisten fällt das gar nicht auf, aber das sieht unter Wasser betrachtet, doch für die Wirbelsäule nicht so mega-gesund aus....

Die Beine sind im Prinzip der Kraulbeinschlag. Kein Wassertreten und auch nicht wie Fahrradfahren (das geht irgendwann aufs Knie...), sondern erstmal die Beine wirklich fast durchgestreckt. Ich habe das in der Reha zunächst bis zum Erbrechen geübt, nur Beinschlag, dabei flach im Wasser liegen. Darauf achten, dass die Beinamplitute nicht zu groß ist, sonst gibt es wieder Rückenschmerzen (war zumindest bei mir so).
Man muss auch nicht groß über Wasser treten, das ist nicht so ökonomisch kopfklatsch.gif
Wenn man den Beinschlag "richtig" macht, merkt man, wie der Rücken "rotieren" möchte, und eben genau das muss man durch Anspannen von Bauch und Rücken "verhindern".


Viel Spaß!

Grüße
Hexle

Geschrieben von: Leesah am 13 Jul 2014, 20:11
Ihr Lieben,

Ich habe auch noch einen tollen Tipp für gesundes Kraulen:
In meiner gesunden Zeit habe ich das Schnorcheln gelernt. Das kommt mir nun zu Gute:
Mit Hilfe des Schnorchelssets kann ich kraulen, ohne den Kopf nach rechts oder links zu drehen zu müssen.. smile.gif
Auf dem Rückweg mache ich orthopädisches Rückenschwimmen. Dann aber muss der Schnorchel aus dem Mund genommen werden und man muss durch den Mund atmen.
Einziger Nachteil: die Leute gucken schon zuweilen doof. Manche denken man will "unter Wasser spannen" aber hey, das ist mir sowas von egal. Ein KG in der Reha meinte zu mir: "geniale Idee"!
Und noch schnell ein Vorteil: mit Schnorchelmacht Schwimmen sogar noch mehr Spaß, denn man hat keine Luftnot mehr unter Wasser! :-)

GVLG, Lisa

Geschrieben von: Scottie am 13 Aug 2014, 11:24
Hallo Frauke,

ja, immer wieder wird Rückenpatienten erzählt, sie dürften kein Brustschwimmen mehr machen, sondern nur noch auf dem Rücken schwimmen.
Das ist nicht nur abschreckend, sondern auch falsch!
Abschreckend, weil viele Menschen nicht auf dem Rücken schwimmen können, entweder wegen mangelnder Übung oder aus Angst, und weil man in einem Schwimmbad ständig mit anderen kollidieren würde - man sieht ja nicht, wo man hin schwimmt hammer.gif

Wenn man, wie parvus weiter oben schon sagt, den Kopf unter Wasser lässt, ist Brustschwimmen genauso gut für den Rücken, wie Rückenschwimmen. Im Umkehrschluss ist Rückenschwimmen genauso schädlich wie Brustschwimmen, wenn man den Kopf aus dem Wasser hebt, damit keins in die Ohren läuft oder die Frisur nicht zerstört wird!

Führe ich, egal ob auf dem Rücken oder dem Bauch, den Brustbeinschlag aus, ist es ein hervorragendens Stabilisationstraining für die Wirbelsäule, denn ich habe, ähnlich wie beim Gehen, einen Wechsel zwischen Stauchung und Entlastung. Nur wesentlich abgeschwächter!
Der Kraulschlag kann bei Instabilität zu einer zu starken Rotationsbewegung gerade in der LWS führen, was dann zu vermehrten Schmerzen führt. Nach einigen Wochen Schwimmen sollte der Kraulschlag immer mal wieder angetestet werden, denn er führt auch zu einer guten Stabilisation!

Der Kraulschlag der Arme führt in der Wirbelsäule ebenfalls zu einer großen Rotationsbewegung und sollte anfangs auch gemieden werden. Ebenso wie der Kraulbeischlag sollte aber immer mal wieder getestet werden, ob es geht, um auch dadurch eine vermehrte Stabilisation zu fordern.

Generell sind aber Übungen wie Aqua-Fitness, Aqua-Jogging und ähnliches im Wasser bei Instabilitäten in Gelenken und der Wirbelsäule eher kontraproduktiv, weil a) schnell Ausweich- und/oder Überbewegungen auftreten können und B gerade an der Wirbelsäule die Wirbelsäulenmuskulatur (autochtone), die für die Stabilisierung der Wirbelsäule notwendig ist, zum einen nicht trainiert wird und zum anderen durch das so genannte Muskelkorsett noch weiter geschwächt wird. Das hat zur Folge, dass ich nur Erleichterung habe, wenn ich regelmäßig solche Übungen mache! Höre ich aber irgend wann auf, bekomme ich nicht selten nach kurzer Zeit wieder die gelchen Probleme - oder gar schlimmere!

Es gibt inzwischen einige Ansätze, die eine Stabiliserung durch Übungen, die die autochtine Muskulatur ansprechen, zu erreichen. Eines ist ein Gerät, das mit einer "Rüttelplatte arbeitet, ein weiters Schuhe, die eine Instabile Sohle haben.
Ich selber habe viele Erfolge, sogar bei Wirbelgleiten, mit einem speziellen Bewegungsbad-Konzept gehabt und somit Patienten, u.a. meine 12 jährigen Sohn, vor einer Operation bewahrt!

Scottie

Geschrieben von: Nellie am 13 Aug 2014, 20:54
Hallo Scottie,

Du scheinst Dich ja gut auszukennen. Ich hab da mal eine Frage: da ich nie richtig Rueckenschwimmen gelernt habe, schwimme ich einfach Brust auf dem Ruecken, also nur umgekehrt. Ich hoffe, das ist verstaendlich? Wie ist das dann zu bewerten?

Normales Brustschwimmen mache ich auch. Und zwar mit Schwimmbrille und Kopf unter Wasser. Da ich meistens im See schwimme hat mich das einige Ueberwindung gekostet *grusel* tongue.gif trotzdem tut mir dabei manchmal der Nacken weh. Kann ich dabei noch auf etwas achten?

Geschrieben von: *Andrea* am 13 Aug 2014, 21:23
Hallo Scottie,

meinst du mit "Rüttelplatte" die PowerPlates?

Falls ja, möchte ich dazu anmerken, dass es viele gesundheitliche Probleme gibt, die die Nutzung von PowerPlates ausschließen.

Ob diese Geräte für Rückenprobleme insbesondere für LWS-Probleme geeignet oder schädlich sind, darüber gibt es - wie so oft - geeilte Meinungen.
Ich kenne in meiner Umgebung ein Studio, dass Training bei LWS-Problemen ablehnt.
Auch wurde mir aus dem Bekanntenkreis von unterschiedlichen Arzt-Meinungen zu diesem Thema berichtet.

Liebe Grüße,
Andrea

Geschrieben von: Scottie am 14 Aug 2014, 15:02
@ Nellie
Hallo Nellie,
Rückenschwimmen heißt einfach nur, dass man auf dem Rücken liegt und Schwimmbewegungne durchführt. Ob das nun Kraul-, oder einfach nur "Scheibenwischerbewegungen der Arme neben dem Körper, ob das der Brustschwimm- oder der Kraulbeinschlag ist, völlig wumpe smokin.gif
Wichtig ist, dass der Körper gerade im Wasser liegt, also mit Ohren unter Wasser. Falls es Probleme mit Wasser in den Ohren gibt: Ohrstöpsel sind ein probates Mittel!
Wenn Dir beim Brustschwimmen der Nacken weh tut, obwohl Du den Kopf unter Wasser nimmst, machst Du den Standardfehler den die meisten machen: Kopf unter Wasser, aber nach vorne schauen zwinker.gif Dabei katapulierst Du bei jedem Stoß mit den Beinen den Nacken in ein Hohlkreuz. Das wäre so, als würdest Du stehen, zur Zimmerdecke schauen und dann hüpfen!!!
Gerade im Wasser liegen heißt, dass Du zum Grund des Beckens oder des Sees schaust, so dass Dein Scheitel in die Richtung zeigt, wo Du hin schwimmen möchtest!

@ Andrea
Hallo Andrea,
ich habe hier bewusst keine Typennamen genannt - Schleichwerbung biggrin.gif
Das Gerät, von dem ich bisher die positivsten Rückmeldungen hatte, war das Galileo. Natürlich gibt es auch da Kontraindikationen und natürlich protestieren die Ärzte. Das kann und darf doch nicht sein, dass Patienten ohne ärztlichen Einfluss gesund werden zahnweh.gif
Außerdem: es gibt KEINE Therapie oder Medizin, die bei allen gleich hilft!!!
Vorsicht aber auf jeden Fall bei Billig-Produkten, die wie so oft nicht das bieten, was sie versprechen oder was teurere Geräte leisten!



Geschrieben von: Nellie am 14 Aug 2014, 20:24
Hallo Scottie,

ich glaub nicht, dass ich den Standardfehler mache, ich guck nach unten! brrr *grusel* tongue.gif der Schockmoment, wenn da wieder unerwartet Schlingpflanzen auftauchen rolleyes.gif
Aber irgendwann muss ich ja mal Luft holen.
Wenn ich da weiter nach unten gucke (schon versucht) dann schluck ich entweder Wasser oder ich muss mich richtig hochkatapultieren, um das Gesicht so hochzukriegen, dass ich Luft holen kann. schulterzuck.gif

Haste noch einen Tip?

Geschrieben von: Scottie am 15 Aug 2014, 19:55
Hm, das ist die beste Schmerztherapie: nach fünf Minuten Kopf unter Wasser sind sicher alle Schmerzen weg klatsch.gif

Okay, Scherz beiseite! Natürlich muss man Luft holen! Am Besten natürlich in der Phase, wenn die Arme nach hinten (Richtung Füße) bewegt werden und der Rücken lang gezogen wird.
Wenn Du dabei Nackenschmerzen bekommst, liegt es entweder an dem kalten Wasser oder der Nacken ist super empfindlich. Eventuell könnte auch noch eine Wirbel-Blockade vorliegen.

Ob es an der Wassertemperatur liegt kannst Du einfach testen in dem Du in ein temperiertes Schwimmbad gehst mit mindestens 30° C.
Eine Blockierung müsste ein erfahrener Physiotherapeut, ein Osteopath oder ein Chiropraktiker erkennen (Orthopäden übersehen es meiner Erfahrung nach oft).
Im Hals-Bereich sollte jedoch nicht "eingerenkt" werden. Mit Massagen und Dehnübungen kann das sehr viel sanfter erreicht werden. Liegt die Blockade in der oberen BWS, was sehr häufig ist, aber selten erkannt wird, kann eine sanfte Mobilisation die Wirbel wieder "ins Lot" bringen.
Liegt es an einem überempfindlichen Nacken oder einer Instabilität, solltest Du alles was Schmerzen bereitet meiden, denn sie bringen keine Vorteile!

Viel Glück und gute Besserung!

Geschrieben von: Scottie am 15 Aug 2014, 20:00
Noch eine Frage an Nellie: Das Röntgenbild von der Lendenwirbelsäule unter Deinem Namen ist hoffentlich nicht von Dir, oder?
Da hat´s ja deftige Bandscheibenvorfälle augenbraue.gif

Gruß,
Scottie

Geschrieben von: Nellie am 15 Aug 2014, 20:58
Hi Scottie,

ehm doch, das ist mein MRT-Bild...deswegen bin ich ja hier im Bandscheiben-Forum. rolleyes.gif
ob die nun derbe sind, scheint offensichtlich Ansichtssache zu sein.
Glaub irgendwie nicht recht, dass mit dem Nacken was nicht stimmt, eher dass ich es noch nicht so ganz draufhabe, aber das kommt ja vielleicht noch...
Danke jedenfalls fuer die Tips!

Geschrieben von: Scottie am 16 Aug 2014, 10:01
Hallo Nellie,
ich dachte, Du wärst hier wegen HWS-Problemen ;o)))
Okay, ein Röntgen- oder MRT-Bild sagt grundsätzlich nichts über irgendwelche Beschwerden aus!
Dr. med. Alois Brügger, Namensgeber gleichnamiger KG-Technik, sagte schon Mitte der 50er Jahre: "Wenn ich alle Menschen ab dem 25. Lebensjahr unter ein bildgebendes Verfahren lege, werde ich bei 80% degenerative Veränderungen der Wirbelsäule feststellen. Aber nur 20% haben Beschwerden, die auf eine Degeneration der Wirbelsäule hindeuten. Von den 20%, bei denen ich keine degenerativen Veränderungen feststellen kann, haben aber ebenfalls 20% Beschwerden, als hätten sie eine degenrative Veränderung! Haben die degenerativen Veränderungen vielleicht gar nichts mit den Beschwerden zu tun?"

Habe ich Patienten, die therapieresistente Beschwerden haben, schaue ich immer auch von anderen Seiten. Ich bedenke dabei vier Aspekte:

1. die angeborene Haltung, z.B. Beinlängendifferenzen von mehr als 1,5 cm, Skoliose, Hypermobilität (Bindegewebsschwäche), etc.

2. die erworbene Haltung, z.B. durch ungünstige Körperhaltungen bei der Arbeit (bei PC-Tätigkeit ist in der Regel der Arbeitsplatz nicht dem Arbeiter angepasst, da in der so genannten Arbeitsplatz-Ergonomie auf alles Mögliche geachtet wird, nur nicht auf eine korrekte Anpassung des Schreibtisches!!), Beinlängendifferenzen nach Operationen oder Verletzungen, Muskeldysbalancen z.B. durch große Narben, etc.
Ich hatte eine Patientin, die eine interessante Mischform zwischen 1. und 2. hatte. Zu 1.: Es wurde ihr gesagt, dass ihr Busen zu groß wäre und das Gewicht Schmerzen in der Brustwirbelsäule auslösen würde. Es wurde ihr eine Brustverkeleinerungs-OP angeraten! Abgesehen davon, dass sie problemlos als Fotomodel erfolgreich hätte sein können, hatte ihr Partner keine Probleme damit - aber sie! Nun kommt 2. dazu: Ich habe erkannt, dass sie als junges Mädchen in der Schule von Mitschülern (Jungen suchen ja immer einen Grund, um Mädchen zu hänseln!) und Mitschülerinnen (wahrscheinlich waren die neidisch auf ihre Oberweite!) gehänselt wurde. Was machte sie? Sie schob ihre Schultern nach vorne, um die Brüste zu verstecken! Der dabei entstandene Rundrücken hat dann logischerweise mit Schmerzen reagiert! Gott sei Dank hat sie sich nicht operieren lassen!

3. Ernährung: fehlende Vitamine und/oder Mineralien können zu Bindegewebsschwäche, zu Knorpelschäden und zu Übergewicht führen! (Bitte nicht denken, ich propagiere Nahrungsergänzungsmittel! Davon halte ich nicht viel! Eine ausgewogene, stoffwechselangepasste Ernährung reicht aus!)

4. Psychosomotik:
a) Stress, Überlastung, Sorgen, Ängste gehen in die HWS ("Mir sitzt die Zeit im Nacken!" "Er/sie hat sich zu viel aufgebürdet!" "Mir liegt eine Zentnerlast auf den Schultern!")
b) Fehlender Halt, z. B. in der Familie/Partnerschaft führen nicht selten zu BWS-Problematiken ("Er/sie hat keinen Halt!" "Man hat ihm das Kreuz gebrochen!")
c) Selbstwert/Selbstzeifel, Schuldgefühle ("Ich schaffe das nicht!" "Ich bin nicht gut genug!" "Ich mache eh alles falsch!" "Ich bin schuld an der Scheidung meiner Eltern!" "Ich hätte dies oder das verhindern können/müssen!") gehen gerne in die Lendenwirbelsäule!
Ein Patient, der sechs Monate in einer Reha-Einrichtung erfolglos therapiert wurde und dann schlussendlich unters Messer sollte, ist seine Schmerzen mit Ausstrahlungen und Taubheitsgefühlen in die Beine innerhalb von zwei Wochen losgeworden, nachdem er erkannt hatte, dass er sich für etwas schuldig fühlte, was er nicht verhindern bzw. ändern konnte!

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen,

Gruß,
Scottie

Geschrieben von: Nellie am 16 Aug 2014, 10:19
Hi Scottie,

vielen Dank fuer Deine Ausfuehrungen. Seh ich prinzipiell auch so, was Du sagst.

Es heisst, dass bei mir ein asymmetrischer Uebergangswirbel zusammen mit einer generellen Ueberbeweglichkeit an den Beschwerden schuld ist. Die BSV sind zwar da, wurden aber von der ueberwiegenden Mehrheit der Betrachter als vernachlaessigbar angesehen.

Die Psyche spielt nat. immer eine Rolle, das ist halt sehr individuell und muss jeder fuer sich pruefen, vieles wird da schnell als kraenkend erlebt. Wenn man sich aber dafuer oeffnet, kann man immer wieder eine nicht unerhebliche Schmerzreduktion erreichen. Letztlich ist es oft irgendwie gearteter Stress, der auf ein fragiles/schiefes System kommt. Andererseits kann man ja auch nicht dauerentspannt durchs Leben schreiten smokin.gif

Da Du ueber Mangelernaehrung sprichst...hast Du eine Idee, worauf ich bzgl. der Ueberbeweglichkeit achten kann?

Das Schwimmen tut mir sehr gut und ich hab dabei ueberhaupt keine Schmerzen, kann locker ne Stunde schwimmen, im Gegensatz zum laufen oder sitzen, leider...

PS und die Brustgeschichte trifft bei mir genau zu wie vermutlich bei ganz vielen jungen Maedchen, da gewoehnt man sich schnell eine falsche Haltung an, weil einem die Blicke peinlich sind und im weiteren Verlauf hat man dann den Salat...

Geschrieben von: Scottie am 16 Aug 2014, 11:56
Hallo Nellie,

das ist etwas, dass in der Medizin fast völlig abgelehnt wird, daher schwierig etwas genaues zu finden oder zu sagen!
Auch jemanden zu finden, der Dir genau sagen kann, was nun exakt in Deiner Ernährung fehlt oder nicht ausgewogen ist, wird daher nicht einfach traurig2.gif

Ich selber habe 1998 eine Haar-Mineral-Analyse machen lassen und dabei erfahren, dass meine Mineralien im Körpergewebe (in diesem Falle halt in den Haarzellen) auf 45-58% reduziert waren. Außer mein Kalium! Das war bei 4,44%, also annähernd Null!!
Im Blut hatte man kurz vorher einen Kalium-Wert gemessen, der sogar über dem Norm-Wert lag?!?!
Meine Suche nach genaueren Informationen ergab, dass ich im Blut keine chronischen Mangelerscheinungen messen kann, da der Körper das Blut so lange wie möglich im Norm-Bereich hält, damit die lebenswichtigen Organe versorgt bleiben. Im Falle meines Kalium-Wertes war ich also kurz vorm Exitus angel.gif
Na ja, so schlimm war es nicht, aber das Herz braucht dringend Kalium und mein Wert war schon bedenklich - und so habe ich mich auch gefühlt: schlapp, antriebslos, körperlich und psychisch überhaupt nicht belastbar, niedergeschlagen bis depressiv...
Die empfohlene Umstellung (auf die ich hier nicht näher eingehen kann, weil sie auf meinen individuellen Stoffwechsel zugeschnitten war!) hat mich innerhalb von vier Wochen komplett umgekrempelt. So bin ich, viereinhalb Wochen nach Beginn der Umstellung, an einem Tag 43,3 Kilometer Rad gefahren - ohne vorher jemals solche Belastungen zu machen, geschweige denn durchzuhalten! Und ohne Ermüdungserscheinungen, Muskelkater, etc. Nur mein Hintern hat tagelang gequalmt roll.gif

Interessanterweise wird diese Art der Untersuchung von der Schulmedizin mit den Worten abgelehnt: "Das ist wissenschaftlich nicht nachweisbar!" Bei Drogen- und Dopingtests wird es aber genutzt - und da ist es sogar rechtskräftig?!?!?!?!?!

Noch interessanter war für mich aber, dass ich 2012 über Metabolic Balance die gleichen Erfolge hatte - und das auf Basis einer Blutuntersuchung. Fand ich höchst verwunder-, aber nichtsdestotrotz erfreulich!

Sowohl bei der Form der Haar-Mineral-Analyse, die ich genutzt hatte (und die es leider nicht mehr gibt), wie auch bei Metabolic wurden keine Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Ich habe sogar ganz bewusst im Supermarkt eingekauft, um zu sehen, ob es klappt, auch wenn nicht "Bio" drauf steht.

Gruß,
Scottie

Geschrieben von: VorgefallenerVorfall am 14 Jun 2015, 14:21
Ich habe gehört, dass Brustschwimmen sogar sehr schlecht sein soll, wenn es um den Rücken geht. Ist das wahr??

Geschrieben von: Hexle83 am 24 Jun 2015, 23:15
Hallo VorgefallenerVorfall,

kommt auf die Technik an, viele schwimmen in der typischen Ententechnik mit Kopf-Über-Wasser und kurzer Gleitphase. Dann ist das Hohlkreuz vorprogrammiert. Bei korrekter Technik kann man das Hohlkreuz zumindest minimieren.

Ich selbst habs schwimmen durch ein paar Trainer-Freunde ganz gut gelernt tongue.gif und schwimme immer Lagen:
1 Bahn Kraul
1 Bahn Rücken "Orthopädisch" wie in der Reha gelernt
1 Bahn Brust
1 Bahn Rücken mit Brustbeinschlag
und mittlerweile immer noch
1 Bahn Rücken "klassich"

Dabei achte ich immer, Bauch und Rücken anzuspannen (schon wegen der Wasserlage) und komme so aus dem Hohlkreuz...

Delphin lasse ich weg, dass kann ich nicht wirklich tongue.gif

Mit der o.g. Abwechslung hatte ich, jetzt über 1 Jahr nach meiner OP L5/S1 keine PRobleme mehr...

LG
Hexle

Geschrieben von: violac01 am 25 Jun 2015, 05:00
Hi,

kannst du bitte mal erklären, was der Unterschied ist bei dem Rückenschwimmen, was du in der Reha gelernt hast von dem normalen ?

und wegen der Diskussion zum Brustschwimmen:

alle die den Kpf aus dem Wasser lassen beim Schwimmen wollte ich mal raten, sich unbedingt eine Schwimmbrille anzuschaffen. Damit gelingt es dann einfacher eine lange Gleitphase mit dem Gesicht im Wasser zu realisieren.

Geschrieben von: Hexle83 am 07 Jul 2015, 23:22
Hallo Viola,

zum Brustschwimmen: Dass man zum Schwimmen eine Schwimmbrille benötigt, davon bin ich ausgegangen zwinker.gif
EHrlicherweise fällt es mir beim Brustschwimmen auch schwer, nicht ins Hohlkreuz zu kommen. Außerdem bin ich bei der Abstoßphase (Beine) nicht so sicher, ob das so super gut ist für den unteren Rücken. Mir ists dabei nach der OP ja schon ein wenig in den Rücken gefahren weinen.gif Evtl. war das auch wegen noch schwacher Muskeln und evtl. zu früh, jedenfalls ist jetzt alles paletti!


zum Rückenschwimmen:

Also, das "normale" Rückenschwimmen: Ist im Prinzip wie "richtiges" Kraulen, nur eben auf dem Rücken. Also Kraulbeine (Beine relativ gestreckt, und dann aus der Hüfte ein wenig Padeln mit geringer Amplitude, vielleicht 20cm, Arme: wie Kraul eben (leicht gebeugt))

Das orthopädische Rückenschwimmen:
Kraulbeine wie oben
Die Arme sind schwierig zu beschreiben. Man führt zuerst die Arme parallel vor die Brust, über den Kopf und dann seitlich neben den Körper weg. Dabei wird je nach Schulterbeweglichkeit die Höhe variiert.

Bei beiden Rückenschwimmarten bleibt die ganze Zeit der Bauch/Rumpf angespannt und man liegt wie ein Brett im Wasser. Schwimmbrille auch hier erforderlich, da schonmal das Gesicht nass werden kann biggrin.gif

Viele schwimmen halt auf dem Rücken wie ein Klappmesser, und das kann ja nicht gut sein für den Rücken. Oder fallen beim "normalen" Rückenschwimmen schnell ins Hohlkreuz...


Grüße
Hexle

Geschrieben von: Sabine1968 am 08 Jul 2015, 07:47
Hallo,

Es wird immer wieder gesagt, dass man beim Rückenschwimmen mit gespannter Muskulatur wie ein Brett im Wasser liegt. Das ist aber nicht ganz richtig, da man wie beim Kraulen auch seitlich etwas rotieren sollte, also das Becken leicht zu einer Seite heben. Am besten lässt man sich das von einem Schwimmtrainer mal zeigen. Wichtig ist auch, dass man so im Wasser liegt, dass die Beine auch beim Beinschlag immer unter Wasser bleiben.

Sabine

Geschrieben von: Maja2607 am 11 Mai 2016, 14:24
Rückenschwimmen ist immer toll, egal ob man Probleme mit dem Rücken hat oder nicht. Also vielen Dank für die hilfreichen Links!

Geschrieben von: ThomasMü am 24 Aug 2016, 18:44
Ich denke auch, dass Schwimmen immer gut ist. Vor allem sollte man selbst ein bißchen mit seinem Körper rumprobieren. Also mal mit angespannten Bauchmuskeln schwimmen (minimiert i.d.R. das Hohlkreuz), mal mit angespanntem Rückenstrecker, mal beides angespannt ...

So merkt man, was einem gut tut und was nicht. Auch alle Schwimmarten ausprobieren und mit kleinen technischen Veränderungen variieren.

Rückenschwimmen müßte aber eigentlich jedem am besten gefallen, wegen der "bequemeren" Wasserlage zwinker.gif

Geschrieben von: Nanu am 27 Aug 2016, 11:45
Hallo ThomasMü (und wer sonst noch so hier rein schaut zwinker.gif ),

nein mit Rückenschwimmen kann ich nach wie vor nix anfangen, und auch die Wasserlage finde ich bei Brust/Delfin und Kraul deutlich bequemer roll.gif . Ich bleibe in der Regel bei Brust und ein paar Bahnen Delfin. Ja ich weiß, schädlich gerade bei LWS problemen, aber mit dem abwechselnden Beinschlag hab ich nur Probleme. Einerseits komme ich nicht voran und andererseits tut es einfach nur weh, egal ob mit oder ohne Flossen rock.gif . Wobei ich auch Brust für ok halte, wenn man die richtige Technik beherrscht. Das man sich mehr schadet wie sonst was, wenn man beim Brustschwimmen ne Sonnenbrille trägt und den Kopf 3km aus dem Wasser streckt, nun ja das sollte jedem klar sein. Und dennoch, gerade bei den Temperaturen sieht man das so oft in Freibädern, da gruselt es mich dann immer richtig, besonders wenn dann noch der Scherenbeinschlag dazu kommt...Manchmal würde ich die Leute echt gerne in nen Schwimmkurs stecken oder aus dem Becken verbannen, besonders wenn sie quer Schwimmen oder stur ihren Platz beanspruchen obwohl es voll ist, andere zuerst da waren und die deutlich schneller sind wie sie, aber diese Tratschtantigen Pseudosportler ändert man wohl nie...

Also ich kann auch nach wie vor jedem Bandi nur empfehlen auszuprobieren, womit er/sie am besten klar kommt, es muss echt nicht immer der allgemeingültige Standard sein und rumexperimentieren ist erlaubt, gerade im Schwimmbad bekommt das ja oftmals nicht mal jemand mit, und wenn doch, so what tongue.gif .

sonne.gif - Grüsse
Nanu

Geschrieben von: ThomasMü am 27 Aug 2016, 12:03
Ja, genau das meine ich mit dem rumprobieren und gucken, womit man schmerzfrei klarkommt.
Übrigens: Schon mal Rückenschwimmen mit Brust-Bein-Bewegung probiert ? rolleyes.gif

Geschrieben von: Nanu am 27 Aug 2016, 20:11
Huhu,

Na klar, da muss man sich auch wirklich nicht für Schämen, ist auch im Schwimmverein ne sehr beliebt Übung, und das kommt nicht von ungefähr zwinker.gif . Das baue ich eigentlich auch gerne ein, denn das geht schon sehr gut, da mach ich aber auf Dauer zu wenig Strecke, so ein winziges bisschen Ehrgeiz habe ich da auch noch, wenn auch keine Wettkampfambitionen mehr. Bei den überfüllten Bädern und dem herrschenden Chaos wie im Moment sehe ich aber sehr gerne wo ich hinschwimme(auch wenn ich auf dem Rücken ne Gerade Linie schwimmen kann), nicht das ich ausweichen muss, weil es sonst ne Kollision gibt ph34r.gif, das wäre für die Bandscheiben unter umständen auch nicht so toll smhair2.gif .

Liebe Grüsse
Nanu

Geschrieben von: Horizon am 17 Mär 2017, 08:59
Rückenschwimmen ist eigentlich echt eine gute Idee! Da ich gang in der Nähe eines Hallenbads wohne probiere ich das mal aus, mal schauen ob es was bringt. Ich berichte dann hier!

Geschrieben von: Schnütchen am 17 Mär 2017, 11:36
Hallo,

Wie ist es denn wenn man zum Rückenschwimmen eine Schwimmnudel nimmt...??

Das ist für mich die beste Art.
Man hat eine kleine Hilfe und man kann trotzdem anspannen.

Gruß Ute

Geschrieben von: mareike am 17 Mär 2017, 21:55
Hallo,

ich gehe jede Woche in die Therme schwimmen. Es gibt ein Becken, da gibt es alle halbe Stunde Wellen und das Wasser ist nicht so warm wie in den anderen Becken. Wenn die Wellen aufhören, habe ich meistens das Becken für mich allein und ich kann 20 Min. Rückenschwimmen. Wenn keine Badegäste die Wellen nicht wahrnehmen, bleiben diese aus und ich kann die halbe Stunde voll machen. Diese Zeit schwimme ich ohne Unterbrechung. Danach gehe ich in das warme Becken und mache dann noch meine Gymnastik.

Viele Grüße
mareike

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