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Bandscheiben-Forum > Rehabilitation > Eingliederungszuschuss statt Umschulung


Geschrieben von: Claudia1981 am 28 Mai 2021, 05:34
Hallo ihr lieben,

kennt sich jemand mit Teilhabe am Arbeitsleben aus?

Ich hatte ja einen Antrag auf Umschulung gestellt nachdem ja ein Gutachter mich für berufsunfähig erklärt hat. Dieser wurde zuerst abgelehnt. Nach Widerspruch und erneutem Gutachten dann doch bewilligt. Zumindest dem Grunde nach......

Nun kam heute ein Schreiben das sie mir einen Eingliederungszuschuss an einen möglichen Arbeitgeber bewilligen.....Keine Umschulung weinen.gif

Kann ich dagegen widerspruch einlegen? Oder muss ich das so hinnehmen?

Ich bin völlig perplex.....Damit hätte ich nicht gerechnet.
Was mache ich denn jetzt?

Ich bewerbe mich nun seit über einem Jahr. Und immer wieder bekomme ich Absagen wegen fehlender Qualifikation, was soll mir denn da ein Eingliederungszuschuss helfen?

weinen.gif

Danke für eure Hilfe

Geschrieben von: Stefan77 am 28 Mai 2021, 20:40
Hallo,

hast Du Dir schon Hilfe bei einem Sozialverband gesucht?

Das wäre eine Möglichkeit.

Gruß

Stefan

Geschrieben von: Claudia1981 am 29 Mai 2021, 06:48
Hallo Stefan,

nein das habe ich bisher nicht. Ich habe jetzt mit dem Berater gesprochen.
Aufgrund das ich zuletzt als Empfangsmitarbeiter gearbeitet habe, was als leichte Tätigkeit eingestuft wird, wird keine Umschulung gewährt.


vogel.gif ich denke der hat keinen Schimmer was man da macht

Er meinte auch das aufgrund meiner Krankheit davon auszugehen ist das ich die Umschulung nicht durchhalte! Aber laut Gutachten wurde ich als vollschichtig einsatzfähig eingestuft! stirnklopf.gif

Er hat mir angeboten eine Integrationsmaßnahme zu machen....Die dann Maximal 9 Monate geht.....

Ich weiß es es.....Bin ziemlich enttäuscht...

LG Claudia

Geschrieben von: karin59 am 29 Mai 2021, 09:41
Hallo Claudia ,
Ich kann die Enttäuschung verstehen.
Man möchte gerne wieder arbeiten und weiss nicht wo und wie.
Die "Hilfen" stehen so schön auf dem Papier und die Berufsbezeichnungen....Was aber in einem Beruf gefordert wird in der Praxis widerspricht dem Text auf dem Papier.
Ich bin auch als vollschichtig im Wechsel mit Gehen,Stehen,Sitzen, wetterunabhängig und ohne überkopfarbeiten eingestuft. Wenn dann noch Alter und die Vorraussetzungen der Vorbildung nicht optimal sind, hast Du die A....karte.
Es beginnt ein Lauf zwischen AA, Integrationsamt , TaA.
Ich habe eine Massnahme gehabt, von der ich schon vorher wusste, dass sie ausser Zeit nicht viel bringt. Einen Vorschlag abzulehnen ist nicht optimal.
Der erste Berufsvorschlag kam als Reinigungskraft bei einem Unternehmen. Ich hab angenommen, aber das war nix. Die vielen gebeugten Arbeiten auf Dauer......ne.
Dann kam ein Angebot, wo ich mir hätte vorstellen können zu bleiben. Leider kam während der Probe die Kündigung betriebsbedingt. Ansonsten wars das mit Hilfen vom Amt. Angebote kamen keine , also ging ich Klinken putzen. Und so bin ich nun in der Küche als " Hilfskraft" gelandet. Da hab ich alle " Voraussetzungen voll eingebracht" , die ich nicht tun sollte. Alternative wäre für mich Hartz. Jetzt komme ich aber in das Alter,wo ich kräftemässig haushalten muss, das merke ich jeden Tag. Bis hierher hab ich mich schlecht und recht durchgebissen.
Ich hoffe für Dich, dass Du bessere Chancen hast und drück Dir die Daumen.
Leider haben ganz Viele aus unseren Kreisen diese und ähnliche Probleme, weil sich Therorie und Praxis in die Quere kommen

Geschrieben von: Claudia1981 am 30 Mai 2021, 18:14
Hallo Karin,

danke für deine Antwort....

Bisher hatte ich immer das Gefühl beruflich gut da zu stehen.....Und zack.....Alles vorbei.....

Ich bin mal gespannt was so kommt. Ich hab jetzt die Unterlagen von diesen Maßnahmen...Ich hör mir das an und dann sehe ich weiter....

LG Claudia

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