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Bandscheiben-Forum > PLZ - 5 - Kliniken > 59071 Klinik für Manuelle Therapie, Hamm Westf.


Geschrieben von: volker o4 am 28 Okt 2004, 19:54
Hallo Bandis,
möchte eine Klinik empfehlen, die eine Alternative zu einer vermeintlich notwendigen Operation sein kann.
Diese Klinik in Hamm ist (wie der Name ja auch sagt) speziell auf die nicht- operative Behandlung von Wirbelsäulen- und Gelenkleiden ausgerichtet und hat etlichen Patienten auch ohne vorher indizierte OP helfen können. Ich selbst war 97 und 02 stationär dort und hatte bezüglich meiner Lendenwirbelprobleme
( 2 Vorfälle bei engem Spinalkanal ) durch die dortige Behandlung ebenfalls Erfolg, der bis heute anhält.

Die nachfolgenden Infos sind so ziemlich der aktuellen Broschüre dieser Klinik entnommen.

Das Behandlungsspektrum sieht wie folgt aus :

Akute und chronische Hals- ,Brust- und Lendenwirbelsäulensyndrome
Bandscheibenvorfälle in allen Wirbelsäulenabschnitten
Andauernde Schmerzzustände nach Operationen an der Wirbelsäule
Überlastungssyndrome bei Instabilitäten und Gleitwirbeln
Degenerative Erkrankungen peripherer Gelenke
Degenerative Wirbelsäulenleiden
Morbus Bechterew
Fibromyalgie
Orthopädische Folgen neurologischer Grunderkrankungen wie Multiple Sklerose, Zustand nach Apoplex oder Poliomyelitis
Halswirbelsäulenbedingter Schwindel
Kiefergelenksprobleme
Tinnitus
Psychosomatische und psychomotorische Schmerzsyndrome der Bewegungsorgane
Neuropathien jeder Genese

In der Klinik für Manuelle Therapie wird folgende Palette der Schmerztherapie angewandt:

Medikamentöse Therapie
Infusionen
Therapeutische Lokalanästhesien
Epidural- und Lokalanästhesien
Kaudalanästhesien
Nervenwurzelblockaden
Ganglion- und Plexusblockaden
Sklerosierung
Manuelle Therapie und Osteopathie
Akupunktur
Neuraltherapie
Psychologische Verfahren
Physikalische Therapie
Physiotherapie

Ich denke, für den einen oder anderen kann diese Klinik eine Überlegung wert sein, bevor man sich in die Hände eines Chirurgen begibt. Sie verfügt übrigens über ein bundesweites Einzugsgebiet.
Wäre schön, wenn andere Bandis das hier Geschriebene ergänzen könnten.

Gruß Volker

Klinik für Manuelle Therapie
D-59071 Hamm
Ostenallee 83

Tel. +49 (0)2381 986-0

http://www.manuelletherapiehamm.de/

Geschrieben von: Angel56 am 28 Okt 2004, 21:44
Hallo Bandis

Ich war auch 1997 in der Manuellen Klinik und muß echt sagen: super K.
Eigendlich ist das eine Rheuma K. und nicht ganz vergleichbar mit einem KK. sondern eher Kur mit super behandlung und Ärzte.
Man hat meiner HWS u. LWS zwar nicht langfristig helfen können. weinen.gif Aber einige Störfelder im und am Körper gefunden. wink.gif
Amalgamunverträglichkeit, Narbenstörfelder chro. Organstörfelder und Muskelschwäche durch Quarzuhr.

Ich habe heute noch zu 7 Bandis ohne OP kontakt und nur eine ist 2 J. später noch mal da behandelt worden.

Für den ein oder anderen mit sicherheit ein guter Versuch.

Gruß Angelika winke.gif

Geschrieben von: dulmy am 24 Mär 2005, 21:15
Klinik für Manuelle Therapie
D-59071 Hamm
Ostenallee 83

Tel. +49 (0)2381 986-0

Hallo Bandies,

nach zwei erfolglosen OP´s LW 4/5 und erneutem BSV (alles in den letzten 12 Monaten) an gleicher Stelle, möchte ich nun eine alternative Therapie in Hamm durchführen lassen und warte nun seit zwei Wochen auf ein freies Bett. War von Euch schon mal jemand dort und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Natürlich interessieren mich die positiven Ergebnisse insbesonders, aber auch die negativen Ergebnisse weden mich nicht abschrecken.
Danke für Eure Hilfe

Jürgen

Geschrieben von: samanta am 26 Mär 2005, 20:35
Hallo Jürgen, zwinkert.gif

ich bin ganz neu hier, aber Deine Frage ist eine gute Gelegenheit mich einzubringen.
Ich war schon 4x in der " Manuellen ".
Diese Klinik kann ich Dir nur empfehlen.
Wie Du selbst schon schreibst, die machen viel alternative Therapien z.B. Akupunktur. Großen Wert legen die Psychotherapie.
In der Regel dauert der Klinikaufenthalt 3 Wochen, aber die haben eine Wartezeit vo ca 1 Jahr.
Mir hat es immer sehr gut geholfen. Die ersten 4 - 6 Wochen geht es erstmal viel schlechter, aber dann ist es ok. Ganz schmerzfrei war ich auch nicht, aber aushaltbarer. Gehalten hat es etwa ein halbes bis ein Jahr, dann kann man sich gleich wieder anmelden.
Wenn Du spezielle Fragen hast, dann tu´s einfach roll.gif . Ich schau öfter mal rein.


alles Gute, samanta winke.gif

Geschrieben von: Bonnybienchen am 14 Sep 2005, 14:28
Hallo Bandis,

möchte euch heute über die Klinik für „Manuelle Therapie in 59071 Hamm“ berichten.

Bin dort am 22.08.05 wegen einer 20 Jahre langandauernden Schmerzkarriere hin gegangen
und am 10.09.05 wieder entlassen worden.

Eine OP würde sich wegen meiner vielfältigen Beschwerden aufgrund einer WS-Deformität
nicht lohnen und deshalb sagte mir ein neuer Orthopäde das es vielleicht eine Möglichkeit wäre
um die Schmerzen wenigstens zu lindern.

Von der Klinik selber, deren Betreuung durch die Ärzte,Physiotherapeuten und Psychologen
bin ich voll begeistert und kann sie nur wärmstens weiter empfehlen.
Es reicht eine Einweisung durch den behandelnden Arzt und die Patienten kommen wirklich
von überall herauch immer wieder) was ja für die Klinik spricht.
Das Essen ist gut und die Umgebung sehr schön.
Sie liegt mitten in einem Kurpark.

Sie behandeln überwiegend mit Spritzen aller möglichen Art. Begleitend dazu manuelle Therapie
auf jeden Patienten persönlich abgestimmt.
Viele der Patienten die ich dort kennen gelernt habe kommen wieder um sich behandeln zu lassen.

Ob es mir geholfen hat kann ich noch nicht sagen. Bei mir machten sie eine Sklerosierungstherapie
der ganzen WS, zum Teil auch unter Bildschirm um an die sogenannten Facettengelenke zu kommen.
Der Arzt hat es mir so erklärt Feuer mit Feuer zu bekämpfen was für mich hieß das sich die Schmerzen erstmal
verschlimmert haben.
Es wird eine künstliche Entzündung hervor gerufen die bewirken soll das sich die Bänder und Sehnen
um die WS verhärten und diese somit stützen.
Ob die Behandlung was gebracht hat wird sich erst nach ca. 6-8 Wochen zeigen.

Außerdem weiß ich das ich im Januar 06 wieder kommen sollte um ein optimales Ergebnis
zu erzielen.
Ein Spaziergang ist die Behandlung nicht, das muss ich ehrlicherweise und um nicht falsche Erwartungen zu wecken sagen.
Man darf keine Spritzenphoebie haben und sollte sich schon an die Anweisungen der Behandler richten sich zu schonen.

So warte ich denn jetzt mit einiger Umgeduld ab. *Grins*

Vielleicht ist sie ja für den einen oder anderen etwas.

Geschrieben von: juttaH1 am 14 Sep 2005, 14:36
Hallo Bonnybienchen,

ich habe mit Interesse deinen Bericht gelesen, denn ich rechne täglich mit einem Anruf aus Hamm, dass für mich ein Bett frei ist. So wie du schreibst, hat es dir in der Klinik ganz gut gefallen. Nun hoffe ich aber auch für dich, dass es dir bald besser geht.

Viele Grüße Jutta

Geschrieben von: Bonnybienchen am 14 Sep 2005, 21:33
Hallo,

ja mir hat es wirklich super gefallen dort und wenn ich nach den 6-8 Wochen wirklich einen Erfolg verspüre würde ich sie ohne Bedenken weiter empfehlen.

Wenn du dort auf einen Platz wartest hast du ja vielleicht das Glück das die dortige Cafeteria die wie ein öffentliches Restaurant aufgebaut sein soll wieder geöffnet ist.
Zu meiner Zeit dort wurde sie gerade renoviert und ich habe nur Gutes über sie gehört.
Essen in Buffetform und Raucher und Nichtraucherplätze.
Geöffnet bis abends 23 Uhr.

Wünsche dir viel Erfolg.

Geschrieben von: Hottefee am 15 Sep 2005, 10:22
HI BONNY

füge den bericht von HWS-MARI mal hier als zitat ein ,wenns nicht ok ändern,bitte ändert es .

QUOTE

Antworten: 3
gelesen: 113  Hallo Ihr Lieben,

da es mir morgens noch mit am besten geht, nutze ich schnell die Gunst der Stunde und werde mal versuchen, Euch- wie versprochen- über meinen Klinikaufenthalt dort zu berichten:

Ich war vom 23.05. bis 14.06. dort in der Klinik.

Man kann es sich am besten als eine Mischung aus Krankenhaus, Kur- und Schmerzklinik vorstellen. Das Konzept der Klinik ist in meinen Augen in jedem Falle einfach nur genial!!!

Als erstes erfolgt erst einmal eine intensive Eingangsuntersuchung. Die Ärzte dort wissen wirklich haargenau, wo sie den (die) 'Fehler im Getriebe' suchen müssen und finden auf Anhieb (!) die ensprechenden Punkte an der WS, wo man als Patient wirklich einen klasse Senkrechtstart hinlegt *schmunzel*.
Hier habe ich dann auch erfahren, das meine WS- Problematik sich nicht nur auf die HWS und BWS beschränkt, sondern bis zum Steißbein runter reicht... ( wollte ich eigentlich gar nicht unbedingt wissen ). Der Verschleiß an meiner WS entspricht der einer rund 75- jährigen Patientin....
Weiterhin habe ich einen Beckenschiefstand mit zusätzlicher Drehung des Beckens ( links geht nach vorn und rechts nach hinten ), Skoliose, Verklebung der ganzen Rückenhaut mit den Muskeln und zwischen Nacken und Schulterblättern hat sich Lympfflüssigkeit angesammelt, die gar nicht mehr abtransportiert werden konnte. Bei der Störfelddiagnostik ( Akkupunkturpraxis ) wurde dann noch eine Kuhmilch-Intolleranz festgestellt, so daß ich jetzt 6 Monate auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte gänzlich verzichten muß.

Das Hauptaugenmerk wird dort auf die sogenannte Sklerosierung (wurde hier schon einmal drüber berichtet ) gelegt. Bis auf das WE gibt es jeden Tag Spritzen...also nicht unbedingt etwas für Menschen, mit einer Spritzenphobie *feix*.

Im Wechsel wird dann den einen Tag direkt an die Facettengelenke unter dem Röntgengerät gespritzt und am anderen Tag im Arztzimmer in die Bänder.

In meinem Falle wurde vom Kopf ( ungefähr Höhe der Augenbrauen nur eben auf dem Hinterkopf ) bis zur halben BWS behandelt. Vielmehr ist auch auf einmal gar nicht zu behandeln, da immer eine bestimmte Anzahl von Behandlungen erreicht werden muß, damit sich auch ein entsprechender Erfolg einstellen kann.

So läßt sich dann auch die Anzahl der Injektionen ( hier: 163 ) erklären.

Da bei mir aber anscheinend auch immer noch die Nervenwurzeln entzündet sind und verüückt spielen, habe ich teilweise auch noch zusätzlich sogenannte Blockaden bzw. PRT's in die HWS bekommen.

Begleitet wird die dortige Behandlung von Physiotherapie ( auch Osteopathie), über Bäderabteilung ( Fango, Stangerbad, Unterwasserkrankengymnastik, Bewegungsbad, Bindegewebsmassage, Lymphdrainage, u.v.m. ) bis hin zu Akkupunktur. Zusätzlich wird dort Atemtherapie, progressive Muskelentspannung (PME), Akkupunktur ( die Nadeln hab ich aber nicht mit gezählt ;-)) )und Psychotherapie angeboten.

Durch die osteopathische Behandlung habe ich dann erfahren, das meine ganze Statik nicht mehr stimmt ( von Kopf bis Fuß ). Der craniosacrale Fluß im Kopf ist beispielsweise total gestört ( ich wußte schon immer, das mit mir was nicht stimmt *kicher* ), die Rippen 1-4 sitzen alle nicht an ihren eigentlich Plätzen, sondern sind nach oben gerutscht, etc. . Naja...und so ging es dann weiter, wobei ich irgendwann gesagt habe, die sollen aufhören zu untersuchen...ich will nichts mehr wissen.

Der tägliche Terminplan ist recht voll gepackt, so daß wirklich keine Langeweile aufkommt und man abends doch recht geschafft ist.

Die Mahlzeiten werden gemeinsam im Speisesaal eingenommen und über das Essen kann man wirklich nur positiv berichten ! Morgens und abends wird in Buffetform serviert und es ist sowohl für Diabetiker, als auch für Kuhmilchintollerante bestens vorgesorgt.

Mittags wird das Essen 'am Schalter' portioniert ausgegeben, wobei zusätzlich immer noch ein reichhaltiges Salatbuffet, als auch zwei Tagessuppen zur Auswahl stehen. Desserts stehen auch fast täglich zur Verfügung....

Wen noch meine Entlassungsdiagnose interessiert, der wird dann hier noch fündig:

- Rez. Cervico-Cephalgien mit Verspannungskopfschmerzmuster und Cervico- Brachialgien mit Kribbeldysästhesien im periferen C8- Dermatom, massive fortgeschrittene deg. Veränderungen
- Bekannter rechtsparamedianer subligamentärer NPP C5/6 re. ohne sensomotorisches Defizit
- Bandscheibenvorfälle von C4 bis TH1, sowie TH2/3 und Th4/5
- Oberes Thorakalsyndrom mit FAC-Reiz im CthÜ, interspinöse Enthesiopathie, CTG-Irritation 1-4 bds.
- Kiefergelenksarthrose rechts
- Lumbalsacralsyndrom mit ISG und FAC- Irritationen
- Chronischer Schmerz mit biopsychosozialen Konsequenzen

( eigentlich hilft hier nur noch verschrotten *lach* )

So, liebe Bandis, ich hoffe, ich habe erst einmal nichts vergessen und Euch ist das Lesen nicht allzu schwer gefallen...

Wenn Ihr noch Fragen habt- einfach drauf los....wenn ich diese beantworten kann, werd ich es gerne versuchen!

Geschrieben von: hape am 02 Dez 2005, 18:12
Hallo Zusammen,
vorab erst mal kurz meine geschichte. seit 1988 habe ich rückenschmerzen im lws-bereich. 1989 bin ich dann als simulant abgestempelt worden und mit den schmerzen nie mehr zum arzt gegangen. 06/2005 ist mir ein lendenwirbel raus gesprungen und das gleiche 10/2005 wieder. seitdem steht der befund (siehe profil) fest. mitte november 2005 war ich zu einer voruntersuchung in hamm. telefonisch wurde mir vorab mitgeteilt, dass die wartezeiten 6-8 monate sein würden. auf meine frage nachdem ich untersucht wurde, wann ich aufgenommen werden könne, wurde mir dann gesagt, dass es vor weihnachten nichts mehr geben würde.
da mein lebensgefährte jedoch auf einen termin zur op eines doppelten bandscheibenvorfall wartete, habe ich gesagt, dass ich frühestens 2/2006 in die klinik aufgenommen werden möchte. mein partner wurde dienstag operiert und kommt morgen aus dem krankenhaus. er soll es die ersten 6 wochen ruhig angehen lassen. somit ist er mitte januar wieder so fit, dass er für sich selber sorgen kann. kann mir jemand sagen, wie ich es anstellen kann, dass ich schon mitte januar in hamm aufgenommen werden kann. die taubheitsgefühle in beiden beinen sind mittlerweile bei mir so schlimm, dass ich beim autofahren die pedale unter den füßen nicht mehr merke und dass mir wenn ich stehe ab und zu die knie durchknicken.
wäre schön, wenn sich jemand mit erfahrung bei mir meldet.
gruß petra


Geschrieben von: Bonnybienchen am 03 Dez 2005, 20:20
hallo,

ich war letztes jahr auch patientin in hamm und weiß von vielen das die wartezeiten für kassenpatienten leider bis zu einem jahr dauern können.

bist du privat oder kassenpatient.

außerdem machen sie wohl noch unterschiede ob du schon mal patient warst oder als ganzer neuling kommst.

wenn man schon einmal in hamm war als patient und eine entsprechende diagnose vorliegt, kommt man auch schneller wieder rein.

insgesamt sind sie dort aber sehr ausgebucht da manche patienten immer wieder kommen.

ich werde im januar 06 auch wieder dort sein.

Geschrieben von: Bonnybienchen am 06 Jan 2006, 12:05
Hallo Bandis,

habe gestern meinen nächsten Termin für Hamm bekommen. Nächsten Dienstag am 10.01. geht es los. Der zweite Rutsch. Inn den ersten sollte ich ja nicht ganz so viele Erwartungen setzen weil meine WS ziemlich Schrott ist und man sagte mr letztes Jahr im September schon das ich im Januar wieder kommen sollte was ich dann auch brav tue. Bin mal gespannt.
Auf die Erholungszeit, das essen, die manuelle Behandlung freue ich mich schon wieder, auf die Spritzen weniger. *lach*
Aber wenn es denn schöööööö macht.
Hoffe ja schon das man mir dort dauerhafter helfen kann.
Ein Behandlungserfolg nach dem ersten Mal dort hat sich auf jeden Fall eingestellt nur noch nicht genügend.

Nach dem Aufenthalt werde ich erneut berichten.

Geschrieben von: Angel56 am 06 Jan 2006, 17:00
Hallo Bonnybienchen

Ich wünsch dir auch viel erfolg in Hamm, mir haben sie leider nicht viel helfen können. Ich hoffe das bei dir der 2 versuch den gewünschten erfolg bring!!!

Alles Gute
Angelika smilie_up.gif smilie_up.gif

Geschrieben von: hape am 04 Feb 2006, 19:36
Hallo Bandis,

den bereits eingegebenen Beiträgen möchte ich mich anschließen.

Gestern bin ich aus der Klinik für manuelle Therapie in Hamm nach zweieinhalb Wochen entlassen worden. Seit 17 Jahren weiß ich zum erste Mal wieder, wie es sich anfühlt schmerzfrei zu sein. Es ist noch nicht immer der Fall aber so ab und zu passiert es sonne.gif

Der Aufenthalt dort war wesentlich angenehmer als ich zuerst befürchtet hatte.

Bei der Ankunft wurde ich von Bonnybienchen herzlichst begrüßt und umarmt. Das tat sehr gut smilie_kiss1.gif

Obwohl ich eine tierische Angst vor Spritzen hatte (wohlgemerkt hatte), habe ich alles sehr gut überstanden. Ich bekam fast jeden Tag Spritzen. Durch die Betäubungsspritzen weiß ich jetzt, wie es sich anfühlt keine Schmerzen zu haben. Seit letzter Woche Montag passiert es immer wieder, dass ich überhaupt keine Schmerzen habe und das entsetzliche Kribbeln in den Beinen ist auch so gut wie weg. Meinen großen Zeh habe ich ebenfalls ab und zu wieder!!!

Der Ablauf war der folgende. Nach diversen Untersuchen durch Ärzte, Psychotherapeuten, Physiotherapeuten wurde ein Behandlungskonzept festgelegt und mit mir besprochen. Über den Tag verteilt bekam ich 3-6 Behandlungen die z.B. aus Reizstrom, Physiotherapie, Mobilisationstraining, Bewegungsbad, Spritzen und Muskelentspannung bestanden. Die Wochenenden waren frei.

Die Mahlzeiten wurden zusammen mit den Mitpatienten in einer Kantine eingenommen. Das war immer eine sehr lustige Angelegenheit.

Besuch konnte man immer empfangen, wenn man keine Therapie hatte. An dieser Stelle noch einmal einen lieben Gruß an Molle, die mich zwischendurch besucht und angerufen hat.

Wenn Aufenthalte in Kliniken immer so wären, könnte man es sich fast überlegen, dies statt eines Jahresurlaubs einzuplanen roll.gif ... aber ernsthaft. Alles außer die Sprizen war relativ schmerzlos und die Spritzen sind auch gut auszuhalten.

Die nächsten Wochen soll ich ruhig angehen lassen und nicht übermäßig viel sitzen. Sollten die Beschwerden nach 6-12 Wochen nicht komplett abgeklungen sein, soll ich erneut Kontakt mit der Klinik aufnehmen, damit ggf. die Behandlung dort noch einmal durchgeführt werden kann.

Ich kann jedem die Klinik mit einem "SEHR GUT" weiter empfehlen.

Gruß Petra winke.gif

Geschrieben von: kpet23 am 02 Aug 2006, 12:58
QUOTE (dulmy @ 24.03.2005, 21:15)
Hallo Bandies,

nach zwei erfolglosen OP´s LW 4/5 und erneutem BSV (alles in den letzten 12 Monaten) an gleicher Stelle, möchte ich nun eine alternative Therapie in Hamm durchführen lassen und warte nun seit zwei Wochen auf ein freies Bett. War von Euch schon mal jemand dort und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Natürlich interessieren mich die positiven Ergebnisse insbesonders, aber auch die negativen Ergebnisse weden mich nicht abschrecken.
Danke für Eure Hilfe

Jürgen

Hallo Jürgen,
habe gerade deinen Beitrag gelesen. Warst Du in der Klinik in Hamm und wie ist es dir ergangen?

Trage nich auch mit dem Gedanken, dort meine WS behandeln zu lassen.

Lieber Gruß
Petra

Geschrieben von: Wirbelwind am 20 Feb 2007, 19:03
Hallo, warte seit längeren auf ein freies Bett in Hamm. Doch so länger ich warte, um so mehr bin ich an überlegen ob das der richtige Weg ist. Mein Problem Lws L3/4 OP 12/05 seit dem starke Schmerzen., im Sommer 06 neuer Vorfall gleiche Stelle, im Herbst Vorfall hat sich zurückgebildet trotzdem immer noch Schwerzen. Neurochirugen wollen Prothese einsetzen. Doch ich möchte es erst noch mal mit der manuellen therapie versuchen. Hoffe das es der richtige Weg ist.
Schreibt mir doch bitte eure Erfahrungen mit Hamm.

Geschrieben von: juttaH1 am 21 Feb 2007, 11:02
Hallo Wirbelwind,

mir geht es so ähnlich wie Dir, ich bin auch in Warteposition. Ich habe Anfang Januar angerufen und mir wurde ein Bett zugesagt für Ende März. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass das Warten sich lohnt. Ich war im November 2005 schon einmal 3 Wochen dort. Die Ärzte und das Personal geben sich sehr viel Mühe und probieren die
ganze Palette der manuellen Therapie. Bei mir steht auch eine OP an L4/L5, aber vorher möchte ich versuchen, ob der Aufenthalt in Hamm Linderung bringt.

Viele Grüße Jutta

Geschrieben von: bärbel63 am 21 Feb 2007, 12:20
Hallo Wirbelwind und Jutta!

Habe aufgrund meiner LWS+HWS-Probleme auch um einen Termin in Hamm gebeten. Hat lange (4Monate) gedauert, bis ich nach telefonischer Nachfrage meinerseits erfuhr, daß ich für den 19.03. dort wahrscheinlich eingeplant bin.
Weiß nur noch nicht, ob ich erstmal nur untersucht oder ich gleich aufgrund der stationären Einweisung meines HA dort bleiben werde.

Hamm ist für mich die letzte Ausfahrt vor der OP, wobei es mir im Moment nach Monaten sogar relativ gut geht und ich sogar versuche, die Schmerzmedikamente abzusetzen.

Von Hamm habe ich nur Gutes gehört, meine Nachbarin war schon zweimal wegen ihres BSV dort und meinte, es wäre sehr hart aber absolut das Beste, was es gibt.
Habe überhaupt noch nichts negatives über diese Klinik gehört, bin sehr gespannt, was mich erwartet und setze große Hoffnung auf den Aufenthalt dort.

Vielleicht sieht man sich Ende März in Hamm? wink.gif

Lieben Gruß von
Barbara

Geschrieben von: juttaH1 am 21 Feb 2007, 12:45
Hallo Barbara,

bei mir war es beim letzten Mal so, dass die Einweisung vom Hausarzt ausgereicht hat. Man wird zwar am ersten Tag sehr gründlich untersucht, aber dann ich man schon stationär aufgenommen.

Ich fände es lustig, wenn man sich dort treffen würde. Wir können ja kurz vor dem Termin ein Erkennungszeichen austauschen.

Viele Grüße Jutta

Geschrieben von: Wirbelwind am 21 Feb 2007, 21:29
Hallo Leute. Nach langen warten habe ich heute aus Hamm einen Termin für nächste Woche Dienstag bekommen. Kann es noch gar nicht glauben. Lege in den 3 Wochen so viel Hoffnung. Danke für eure Antworten. Wünsche eunch viel viel Glück. Vieleicht sieht man sich ja in Hamm.

Geschrieben von: bärbel63 am 22 Feb 2007, 18:29
Hey Wirbelwind!

Na dann man toi,toi, toi, wünsche Dir, daß Deine Erwartungen voll erfüllt werden.


@Jutta

Au ja, das machen wir, Erkennungszeichen: Bandscheibe im Knopfloch oder so tongue.gif .
Können ja kurz vorher nochmal `ne PM schicken!
Vielleicht gesellt sich der ein oder andere Bandi noch dazu?!

Gruß von
Barbara

Geschrieben von: BWVlotho am 22 Feb 2007, 21:22
Hallo Wirbelwind!

Hamm ist eine gute Adresse. Schlau ist, einen ambulanten Untersuchungstermin (geht recht zügig, z.B. bei der Oberärztin Frau Dr. Schönfelder) zu vereinbaren. Das zahlt zwar keine gesetzliche Krankenkasse, verkürzt die Wartezeit aber deutlich, wenn du ein AKUT-Fall bist... Aufnahme dann teilwesie innerhalb von 2-5 Wochen. Ich war schon 3x in Hamm. Meine LWS ist trotz BSV weitestgehend schmerzfrei. Bin z. Zt. gerade ambulant dort. Die Kosten betragen zwischen 35-55€. Das ist doch akzeptabekl, oder?

So oder so - viel Glück und gute Besserung!!!!

BWVLOTHO

PS: Gute Alternative ist die Hellmuth-Ulrici-Klinik in Kremmen/Sommerfeld (Brdbg)

Geschrieben von: bärbel63 am 19 Apr 2007, 13:20
Hallo Bandis!

Auch ich habe die Klinik für manuelle Therapie hinter mich gebracht. War 3,5 Wochen dort und bekam die Sklerosierung in der HWS und in der LWS.

Schließe mich der Meinung der anderen Bandis an: biggrin.gif
Die Klinik und das Behandlungskonzept machte einen sehr guten Eindruck, das Personal ohne Ausnahme super nett und sehr kompetent, die Therapien auf einander abgestimmt und reichlich, die Spritzen sehr unangenehm und überreichlich, aber das gehörte dazu.
Habe das erste Mal in meiner fast 20 jährigen Rückenkarriere eine sehr gründliche und aussagefähige Untersuchung bekommen, die so einige Unklarheiten beseitigt hat.
Fühlte mich dort sehr gut aufgehoben und muß jetzt erstmal die ca. 6 Wochen nach Behandlung abwarten, ob es was gebracht hat. Werde allerdings sehr wahrscheinlich noch ein paar Spritzen drauflegen müssen und demnächst mich nochmal in die stationäre Behandlung dorthin begeben.

Allerdings muß ich auch etwas bemängeln: kinnkratz.gif

Die Info im Vorfeld der Aufnahme ist mehr als dürftig, so gut wie niemand, der das erste Mal in dieser Klinik war, wußte, daß es j e d e n Wochentag (außer an den WE) für j e d e n Patienten diese Sklerosierungsspritzen gab. Das gab für viele ein böses Erwachen! Die Spritzen bilden die Grundlage des gesamten Konzepts und ohne wird es nicht gehen, da muß sich jeder im Klaren darüber sein!

Außerdem wurde leider zu wenig darüber aufgeklärt, daß auch nach der Behandlung eine strenge Schonung ( d.h. arbeitsunfähig!) von ca. 6 Wochen anschliessen muß! Das hat so einigen Mitpatienten erhebliche Schwierigkeiten mit dem Arbeitgeber bzw. dem eigenen Betrieb gebracht!
Leider hatte ich das Pech, in der Osterurlaub- und Krankheitszeit dort zu sein. D.h. die behandelnden Ärzte wechselten öfter und nicht jeder Arzt war so erklärungswillig wie die mich zum Ende behandelnde Ärztin. Die Therapien liefen zu Anfang sehr schleppend an, eine Therapie konnte gar nicht durchgeführt werden, weil die passende Therapeutin im Urlaub war, eine Therapie und Diagnosemaßnahme wurde gänzlich vergessen und erst auf meine Nachfrage hin in der letzten Woche nachgeholt. So mußte ich dann auch noch über Ostern hinaus da bleiben, um mein Soll an Spritzen zusammen zu kriegen. rock.gif

Die Spritzen fand ich heftig, aber erstens empfindet das jeder anders und zweitens habe ich sie gern in Kauf genommen, wenn ich damit irgendwann wieder einigermaßen schmerzfrei leben kann!

Ich kann die Klinik auch unbedingt weiterempfehlen, man sollte sich nur vorher eingehend informieren und auch während der Behandlung dort sich nicht scheuen, die Ärzte und Therapeuten auszuquetschen. zwinker.gif

Gruß von
Barbara

Geschrieben von: t.lammers am 17 Jan 2008, 02:25
was meint ihr, ob mir diese klink wirklich weiterhelfen kann?

habe mit meinen zarten 20 jahren (oder besser: seitdem ich 17 bin sogar) zwei bandscheibenvorfälle an der lws (l4/l5 & l5/s1)bei angeboren engem spinalkanal. dabei habe ich halt ausstrahlung ins linke bein bis in die verse, ohne dass es dabei zu konkreten ausfallerscheinungen kommt. habe jetzt drei neurochirurgen verschlissen, wobei einer eine op als kann-fall in erwägung gezogen hat. die anderen beiden haben dies allerdings striktens abgelehnt. ich habe eine stark deformierte wirbelsäule (zitat:" wenn du nochmal zu gott gehen könntest, bitte ihn um eine andere"), weshalb mir eine operation eine weitere begrenzung der stabilität einbringen und daher von einer op abgesehen werden sollte. auf konservativem weg habe ich allerdings schon so ziemlich alles ausprobiert, was geht, würde ich mal vermuten, weshalb mich mein doc jetzt in die klink für manuelle therapie einweisen möchte.
da ich glück nach meinem umzug (nach münster)durch zufall glück hatte, an dr. albersmeier geraten zu sein, seines zeichens 12 jahre chefarzt der kmt, hat der mir zugesagt, dass ich als seiner ansicht nach "akut-fall" bereits im februar mit der aufnahme rechnen kann.

früher habe ich sehr viel sport (auch leistungssport) gemacht, was momentan natürlich nicht mehr möglich ist. meint ihr, der aufenthalt in der kmt kann mich soweit mobilisieren und schmerzfrei machen, dass ich das in zukunft wieder kann? ist jemand durch seinen aufenthalt vollkommen schmerzfrei geworden?

freue mich über einschätzungen

mfg

Geschrieben von: bärbel63 am 19 Jan 2008, 22:04
Hallo! wink.gif

Bin inzwischen 2mal in der KMT gewesen, letztes Jahr gleich zweimal kurz hintereinander, danach nicht mehr.
Mir hat die Klinik sehr gut geholfen, schon nach dem ersten Mal war eine deutliche Besserung zu merken. Jetzt geht es noch besser!
Schmerzfrei bin ich nicht, das habe ich auch nicht erwartet, aber ich kann meinen Alltag wieder durchstehen und es gibt sogar mal ein paar so-gut-wie-schmerzfreie Tage, das ist doch super, oder?

Die KMT kann nicht jedem helfen, auch da sind Grenzen gesetzt. Aber die Ärzte dort sind so fit, dass sie sehr gut einschätzen können, ob man durch die spezielle Therapie in Hamm bei Dir etwas Positives bewirken kann. Wenn sie der Meinung sind, dass es bei Dir nichts bringen würde, dann sagen sie es auch und leiten Dich weiter an eine andere Klinik.

Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert! Ich drücke Dir die Daumen!

Gruß von Barbara

P.S.:Ich habe dort Patienten zwischen 16 und 84 Jahren kennengelernt, Akutfälle sowie Chronische (wie ich), alles dabei!

Geschrieben von: Miss Amerika am 17 Aug 2010, 16:20
Hallo,

ich war auch in Klinik für manuelle Therapie in Hamm und zwar vom 07.06.-23.06.10.

Es ist eine klasse Klinik mit klasse Ärtzen und klasse Therapeuten.

Es wurde schon angemerkt das die Infos bzgl. Klinikaufenthalt sehr dürftig sind, dem stimme ich zu. Man hat mir im Vorfeld nicht gesagt, das die Pat. 3 Wochen bleiben, außer Privatpatienten, die müssen nämlich dann erst wieder eine Verlängerung bewilligt bekommen (deswegen war ich nicht 3 Wochen dort). Im Anschluß noch 3 Wochen AU, auch diese Info hatte ich nicht. Für Angestellte dann ziemlich beängstigend das ihrem Chef mitzuteilen.

Ich war erst in der Ambulanz und bin dort vorstellig geworden, sozusagen um mir eine 2. Meinung einzuholen. Die Oberärtzin Frau Dr. Schönfelder hat mich untersucht und zwar so gründlich wie mich noch niemand untersucht hat, auch kein Orthopäde (ich hatte u.a. auch Schmerzen im Schultergelenk wozu mein Ortho gesagt hatte, "das muß ich mal spritzen"- Frau Dr. Schönfelder untersuchte die Schulter und hat direkt festgestellt das das nichts mit der Schulter zu tun hat, sondern das die 1. Rippe blockiert ist).
Mir wurde im Vorfeld natürlich gesagt das das eine privatärtzliche Untersuchung ist, ich also eine Rechnung bekomme. ich habe die Kosten aber von meiner Privatkasse zurückerstattet bekommen, das tun aber die gesetzlichen Kassen nicht. Hier muß ich aber anmerken, das die fast 1,5 stündige Beratung und ausführlicher Therapievorschlag 58€ gekostet hat. Ich kann Kassenpatienten nur empfehlen, dieses Geld für die eigene Gesundheit zu investieren. Ich habe dann relativ schnell einen Aufnahmetermin bekommen.

Die Patienten, die ohne Untersuchung in der Ambulanz, mit Einweisung kommen, warten länger auf einen Aufnahmetermin.

Ich habe eine Spritzenphobie, was ich meiner Stationsärztin auch gesagt habe. Sie ist immer sehr einfühlsam mit mir umgegangen. Es gibt tatsächlich fast jeden Tag Spritzen, aber die Ärzte sind routiniert und es war alles auszuhalten. Wirklich, wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht schreiben. Ich war halt müde deswegen und meine Haut hat sich verschlechtert dadurch, aber jetzt ist wieder alles o.k.

Die physikalischen Maßnahmen sind der Hammer und auch die KG, die erst mal mit Stabilisierungsübungen in der Tiefe beginnt, war klasse. Ich war sogar schon zweimal zur amb. Reha, Stabiübungen, häh, was dat denn, so ungefähr. Dort habe ich sie gelernt.

Das Essen ist klasse.

Und verliebt habe ich mich und zwar in den wunderschönen Park, mit alten Bäumen und Enten, Reihern, Karnikeln, jeden Sonntag findet dort etwas im Kurpark statt. Ganz toll zum Zeitvertreib.

Die Klinik hat eine Cafeteria, wo Angehörige auch mit Mittag essen und nachmittags Kaffee und ganz köstliche Torten probieren können.

Ein neuer Chef hat die Klinik übernommen als ich da war, es wurde gemunkelt, das die Spritzen etwas weniger werden würden, ich kann also dazu nichts sagen, weil ich noch nach dem "alten Programm" behandelt wurde.

Auf jeden Fall würde ich jederzeit sofort wieder hin, was ich wohl auch nächstes Jahr wieder muß, bei meiner Krankengeschichte.

Dann werde ich wohl wieder Angst vor diesen Spritzen haben, aber ich habe es ja jetzt auch überlebt wink.gif


Lg
Miss

Geschrieben von: bärbel63 am 03 Feb 2011, 19:33
Hallo Ihr Lieben!

Ich war vom 11.11.2010 bis zum 3.12.2010 das dritte Mal in meiner Bandi-Laufbahn in der KMT.

Seit meinem letzten Aufenthalt 2007 hat sich dort auch durch den neuen Chef einiges geändert. Es gibt viele neue Therapieansätze und -formen, so z.B. die Blutegeltherapie, die nicht schlechter sind als das alte Prinzip.
Die Wartezeit für einen Aufnahmetermin hat sich extrem verringert, innerhalb von ein paar Tagen konnte ich "einfahren".

Die Proliferationstherapie (Glucose-Lösung-Spritzen täglich) wurde nach wie vor beibehalten, wenn ich auch sehr viel weniger Spritzen als bei meinen ersten Besuchen bekommen habe.
Die netten Ärzte und Therapeuten sind äußerst kompetent, die Therapien sehr gut, das Essen nach wie vor Spitze (kein Anstehen mehr beim Mittagessen, man wird am Tisch bedient!!), Unterbringung im 2-,3- oder 4-Bettzimmer nach wie vor. Angenehme Atmosphäre auf den Stationen und in den Therapiebereichen. Der Kurpark hat sogar im schmuddeligen November seinen Reiz gehabt.

Durch die Akupunktur in der benachbarten und dem Haus angeschlossenen Arztpraxis bin ich doch glatt meine Schläfenkopfschmerzen los geworden, klasse!
Der LWS hat es diesesmal leider gar nicht geholfen, aber das lag nicht an der Klinik oder der Behandlung. Vielen meiner Mitpatienten ging es nach 3 Wochen bereits viel besser, die meisten konnten endlich wieder laufen, das war schon toll mit anzusehen!

Ich kann die Klinik vorbehaltslos weiterempfehlen, für viele ist es immer noch der letzte Ausweg vor einer OP.

Lieben Gruß von

Barbara

Geschrieben von: Walter2008 am 09 Aug 2014, 08:18
Hallo zusammen.

Hat jemand hier Erfahrungen mit dieser Klinik in den letzten 12 Monaten?

Danke für eure Antworten.

Gruß

Walter

Geschrieben von: Cappy01 am 14 Mär 2015, 19:48
Ich hab Euch hier mal meine Erfahrungen mit der KMT gepostet.


Ich kann von meinen Erfahrungen mit der KMT Hamm nur sagen: Es handelt sich um eine sehr gute Klinik. Sowohl meine Stationsärztin Frau Kr. und Oberarzt Dr. Sch. waren sehr kompetente Ärzte, die auf alle Fragen offen und in meinen Augen ehrlich geantwortet haben. Es wurde nichts versprochen, was man nicht auch einhalten konnte. Die Physiotherapeuten, die mich behandelt haben, waren einsame Spitze. Sicher hat es auch zwei Ausnahmen gegeben, aber insgesamt waren fast alle super freundlich und kompetent, speziell meine Terrorpeutin (Scherz) Frau P., welche doch eine deutliche Linderung meiner Schmerzen herbeiführte. Aber auch alle anderen Therapeuten waren Klasse. Die Zimmer im Neubau auf Station 2 waren super komfortabel und absolut sauber, was man auch vom Sanitärbereich sagen konnte. Die Putzteufelchen waren hier echt fleißig. Das Stationsteam war ebenso immer freundlich und hilfsbereit. Das Essen in der Klinik war einfach Spitze und die Terminplanung war immer zeitgerecht und passend, auch wenn mal richtig viele Termine anstanden.

Sehr gut fand ich: Das man Hilfestellungen in Form von Prospekten für Eigenübungen direkt mitbekam.

Einzigster Mangel in der Klinik war der fehlende Aufenthaltsraum, in den man sich bei schlechtem Wetter zurückziehen oder mit Mitpatienten zusammensetzen konnte. Hier sollte dringend nachgebessert werden. WLAN fehlt auch, ich denke aber, dass wäre jetzt nicht unbedingt erforderlich.

Jeder Patient, der in diese Klinik gehen möchte, sollte sich im Klaren darüber sein, dass es sich nicht um eine REHA-Klinik oder Kur handelt, sondern um eine Klinik in der viel Eigenarbeit neben den Therapien erforderlich ist. Wer dies nicht will und wem ein straffes Programm nicht passt, der ist hier vollkommen falsch.

Ich war übrigens vom 25.2.-12.03.15 hier

Geschrieben von: Jürgen73 am 14 Mär 2015, 21:19
Hallo Cappy01,

Zitat

WLAN fehlt auch,


du bist dort in einer Rehaklinik und nicht in einem 5 Sterne Hotel.

Selbst dort mußt du teilweise für W-LAN ordentlich blechen.

Geschrieben von: Alper61250 am 23 Apr 2021, 18:30
Hallo,

ich habe heute einen Anruf von der KMT aus Hamm bekommen.
Werde Mitte Mai aufgenommen. Hatte am 13 April einen ambulanten
Termin dort. Habt ihr aktuelle Erfahrungen über die KMT in Hamm?
Danke

Grüße aus Wickede

Alper

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