Bandscheiben-Forum

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> Schwindel und Übelkeit
Bordeaux
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 12:32


Neu hier
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Guten Tag,
ich bin neue hier und Französin.

Ich habe schon seit mindestens 10 Jahren Problemen mit HWS, es ist also nicht neu, neu ist aber das mir seit ca 3 Wocvhen schwindelig, nicht so schlimm das ich umkippen könnte aber immerhin ich fühle mich ziemlich unsicher.
Die MRT ergab:
Degenerative Diskopathien C4/5 und C 5/6 bei angedeuteter Kyphosierung mit links betonter Retrospondylose und begleitenden unveränderten, links dorsomedialen Bandscheibenverlagerungen, woduch die Myelonvorderfläche pellotiert wird. konsekutive Einengung des Spinalkanals in diesen beiden Etagen. Mittelgradige Neuroforamenenge C 4/5 links, keine Signifikanten Spondylartrosen.

Das hat es schon ergeben letztes jahr. Also es hat siich laut Radiologe nichts wirklich verschlechtert. Dennoch, meint ihr das meine neue Schwindelgefühle und Übelkeit davon kömmen können?

BzW sind die Befunde sehr gravierend???

Danke im voraus für die Antworten

Bordeaux
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wi-ro
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 12:58


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Hallo Bordeaux,

erst mal herzlich willkommen im Forum ;)

was hast Du denn ausser dem Schwindel noch für Probleme, Schmerzen oder so ?

Warst Du schon bei einem Arzt wegen den Schwindelanfällen ? könnt es eine andere Ursache haben als die HWS ? (Kreislauf oder so) ?

Gerald :winke
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Bordeaux
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 13:14


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Hallo, lieber Gerald,

ich danke Dir für den schnellen Antwort.

Schwindel ist vielleicht nicht den richtigen Begriff, also mehr das Gefühl das ich wie ein wenig besoffen, ein bischen unsicher auf die Beinen.

Zusätzlich habe ich komische Kopfgefühle, mal tut es ewh am nacken, mal am Hals vorne, mal hinter der kopf, aml vorne. Bref s es kommt keinen Langeweile, es ist immer was los!!!

Der Neurologe hat einen EEG gemacht, alles ok plus diversen motorische Tests auch alles ok, der HNO hat einen Schwindeltest mit Ohrspülung gemacht, alles ok. Mine Blutdruck ist immer relativ niedrig, so um die 58-105, also niedrig aber nicht unglaublich niedrig.

Tinnitus habe ich auch noch!

Und Angst habe ich auch das sich "etwas" verschlechtern könnte.

Liebe Grüße

Nadine
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Andrealein
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 13:20


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Hallo und herzlich willkommen Bordeaux ;)

also das mit demSchwindel kann ich voll nachempfinden, da es bei mir auch so ist.
Und um auszuschließen, dass da anderweitig nix ist, wurden dann bei mir auch diverse Untersuchungen speziell des Schwindels und auch meiner Sehstörungen gemacht, wie MRT des Kopfes, Augenklinik usw. :B
Da sich bei all den Untersuchungen zum Glück nichts negatives heraustsellte, wurden die Ursachen dann meiner HWS-Beschwerden zugeordnet :B

Würde dir daher auch empfehlen, weitere Untersuchungen anzustreben, um sicher zu gehen, dass eben nicht doch etwas anderes dahinter stecken könnte :kopf

Viel Glück und alles Gute wünscht

Andrea
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Topsy
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 13:20


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Hallo Nadine,
erst einmal recht herzlich willkommen hier im Forum. Was bekommst Du denn für eine Therapie? Eine gezielte Physiotherapie könnte in Deinem Fall ziemlich hilfreich sein.
Wünsche Dir gute Besserung
LG Topsy
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Dirndorfer
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 15:32


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Hallo Nadine,

nimmst Du denn irgendwelche Medikamente? Wenn ja hat sich bei der Einnahme was geändert? Anderes Medikament? Einnahme vergessen? oder ähnliches?
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Ralf
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 16:06


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Hallo Nadine und herzlich willkommen im Bandi-Club.

Dein Befund liest sich erstmal nicht so alarmierend. Sicherlich ist die Pelottierung des Myelons (Bedrängung des Rückenmarks) im Auge zu behalten und auch gegen die Kyphosierung der HWS (normalerweise Lordose) solltest Du etwas tun.

Bekommst Du Krankengymnastik oder machst selbst (nach Anleitung!) etwas für Deine HWS?

Der Schwindel kann durch Medikamente kommen. Schau auch unbedingt mal in diesen Thread rein: http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=10471. Das wäre eine Möglichkeit, es zumindest einmal abklären zu lassen.

Liebe Grüße und gute Besserung wünscht Dir

Ralf :winke
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Bordeaux
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 17:46


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Hallo und Danke für euren Antworten,

ich nehme ab und an einen Tablette mit Aspirin und Codein gegen die Nackenschmerzen. Sonst nichts. Mit ab und an meine ich wirklich ab und an, also nicht jeden tag.

KG mache ich schon länger allerdings die letzte Wochen nicht weil es einfach nicht ging.

Ralf wenn ich den Link folge den Du mich gemailt hast, lese was von Arteria Vertebralis die gedrüct wird, ok den Zusammenhang vertehe ich kann es aber bei mein befund den Fall sein???

Was mir auch irritiert ist das der Befund nicht neu ist allerdings meinen Beschwerde sind es.

Liebe Grüße

nadine
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Dirndorfer
Geschrieben am: 01 Nov 2005, 17:54


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Vielleicht hats tatsächlich was mit dem Codein zu tun, kannst Du Dich erinnern vor Deinen akuten Problemen etwas eingenommen zu haben?
Von den Nebenwirkungen her könnte es auf alle Fälle sein. Als Nebenwirkung hällt es aber nicht ewig an. Das heißt wenn Du schon 3 Tage nichts mehr genommen hast hat es weniger mit dem Codein zu tun.
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Gartengnom
  Geschrieben am: 01 Nov 2005, 19:24


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Hallo Nadine,

deine Probs sind mir nicht unbekannt. Sicher können viele Faktoren auch von der HWS kommen.
Einiges zeigt daraufhin. Schwindel, Ohrenschmerzen, Übelkeit, Tinitus.
Bei mir dauerte es sehr lange bis man auf einen der wahren Gründe kam.
Sicher hat es auch etwas mit der HWS zu tun, aber noch etwas anderes hat man nun nach so langer Zeit bezüglich der Beschwerden auch festgestellt.
HWS vorrangig und außerdem Meniere' Krankheit! Woher diese Erkrankung kommt ist leider noch nicht feststellbar. Bei mir war ein Schleudertrauma sicher der Auslöser und meine kaputte HWS durch das Trauma. Vorweg: ich werde mich nicht mehr operieren lassen! Ich versuche irgendwie zu Leben und zu Überleben.

Menière-Krankheit (Drehschwindel)

Menière-Krankheit
Kurzinfo: Menière-Krankheit (Drehschwindel)
Symptome Drehschwindel, Übelkeit, Erbrechen, plötzlicher Hörverlust, Tinnitus, Druckgefühl.
Wann zum Arzt? Bei Verdacht zum HNO-Arzt.
Therapie Symptomatisch mit Medikamenten gegen Übelkeit, Erbrechen und Schwindel, Glukokortikoide, Antibiotika, evt. Operation.



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Ursachen und Symptome

Der Druck im Innenohr ist erhöht. Die Menière-Krankheit (Morbus Menière) ist durch ein Druckgefühl im Ohr, Drehschwindel mit Erbrechen und zunehmende Schwerhörigkeit des betroffenen Ohres charakterisiert. Die Erkrankung hat ihre Ursache in einer vermehrten Flüssigkeitsbildung im Innenohr und der dadurch bedingten Druckerhöhung.


Ihren Namen verdankt dieser Erkrankung dem französischen Arzt Prosper Menière (1799-1862), der sie als einen ausgeprägten Zustand von plötzlichen Drehschwindelanfällen, Übelkeit, Erbrechen, Ohrensausen begleitet von einem einseitigem Gehörverlust beschrieb.


Die Zellen im Innenohr produzieren zu viel Gewebeflüssigen. Die Menière-Krankheit entsteht, wenn die Zellen im Innenohr zu viel Gewebeflüssigkeit produzieren. Die eigentliche, auslösende Ursache dieser Zellstörung ist bisher weitestgehend unbekannt. Man vermutet, dass verschiedene Auslöser wie Stress und seelische Belastungen, eine überschießende Reaktion des Immunsystems oder Kreislaufstörungen die Beeinflussung der Zellfunktion im Innenohr bedingen.


Plötzlich und Vorwarnung kommt es zu Anfällen. Durch die erhöhte Produktion von Gewebsflüssigkeit kommt es zu einer vermehrten Wasseransammlung. Dadurch steigt der Druck im Innenohr an. Durch den erhöhten Wasserdruck im Innenohr können schließlich Risse in dem Membranen des Innenohres auftreten. Dies geschieht plötzlich und ohne jegliche Vorwarnung.


Schwindel, Überkeit, Erbrechen, Hörverlust und Tinnitus sind die häufigsten Symptome. Die Krankheit äußert sich daher in Anfällen von plötzlich auftretendem Drehschwindel. Sie werden begleitet von Übelkeit bis zum Erbrechen. Die Anfälle können ohne erkennbaren Anlass plötzlich zu jeder Tages- und Nachtzeit unregelmäßigen Abständen auftreten. Sie dauern zwischen wenigen Minuten und einigen Stunden an. In manchen Fällen kann das Schwindelgefühl so stark ausgeprägt sein, dass der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, von alleine aufrecht zu stehen. Zusätzlich wird ein immer wiederkehrender Hörverlust, Ohrensausen (Tinnitus) sowie ein Druckgefühl im betroffenen Ohr bei dieser Form der Innenohrerkrankung beobachtet.


Häufig ist nur ein Ohr betroffen. Die Symptome treten meist nur auf einem Ohr auf, in immerhin 10 bis 15 Prozent der Fälle erkranken jedoch beiden Ohren. Nach einem Anfall sind die Betroffenen in der Regel beschwerdefrei, allerdings oft auch völlig erschöpft.


Folgekrankheiten durch Angst vor den Anfällen. Die Lebensqualität ist durch die Anfälle eingeschränkt. Häufig leiden die Betroffenen an der ständigen Angst vor Anfällen. Daraus können sich Folgeerkrankungen entwickeln, z. B. Depressionen. Diese können aber erfolgreich behandelt werden.



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Diagnose und Behandlung

Eine umfangreiche und fachgerechte Diagnostik ist notwendig. Für die Diagnose Menière-Krankheit ist eine umfassende ärztliche Untersuchung notwendig. Hierzu zählen neben der Erfassung der ausführlichen Krankengeschichte des Betroffenen (Anamnese) unter anderem
eine Überprüfung des Gleichgewichtssinnes,
unterschiedliche Hörtests und
die Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit.
Häufig erfolgt die zusätzliche Untersuchung mit Hilfe von bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztomographie (MRT).



Eine ursächliche Behandlung gibt es bisher nicht. Bisher gibt es leider keine Medikamente durch die das Auftreten von Anfällen im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verhindern können. Daher erfolgt eine Behandlung der Symptome. Dazu werden Medikamente zur Linderung der Übelkeit und des Erbrechens (Antiemetika), die im Zusammenhang mit der Erkrankung auftreten, verordnet. Zusätzlich erfolgt die Verabreichung von Infusionslösungen, die durchblutungsfördernde Mitteln enthalten. Auch Glukokortikoide können sinnvoll sein.


Antibiotika sind nicht ohne Risiko. Eine weitere therapeutische Maßnahme besteht in der Gabe des Antibiotikums Gentamycin, das den Druck auf das Gleichgewichtsorgan im Innenohr verringert. Hierbei besteht jedoch die Gefahr, dass die Behandlung zu einem bleibenden Hörverlust führen kann.


Spontane Heilung kommt häufig vor. Oft heilt die Erkrankung spontan ab. So sind bei 90 Prozent aller Betroffenen die Symptome nach etwa fünf Jahren völlig verschwunden.


Operation nur bei schweren Formen und erfolgloser medikamentöser Therapie. Bei äußerst schweren Formen der Menière-Krankheit besteht die Möglichkeit, den Überdruck im Gleichgewichtsapparat operativ zu beheben. Dazu wird zum Beispiel das Innenohr und das Gleichgewichtsorgan mechanisch zerstört oder sogar der Gleichgewichtsnerv durchtrennt. Vor einem solchen Eingriff sollten jedoch die Risiken einer solchen Operation und die möglichen Verbesserungen des Krankheitsbildes sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.


Selbsthilfetipps: Ruhe und Ausgeglichenheit fördern den Selbstheilungsprozess. Betroffene sollten Ihre Medikamente immer bei sich tragen. So können sie im Falle eines Anfalls sofort gegensteuern. Tritt ein Anfall auf, so sollten sich die Betroffenen hinlegen, um einen Sturz zuvermeiden. Sinnvoll ist es, wenn Betroffene eine Karte bei sich tragen, die Handlungsanweisungen für Helfer enthält.
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Das es diese Krankheit überhaupt gibt, war mir bis jetzt unbekannt.
Dies ist nur eine Möglichkeit von vielen, aber ziehe sie in Betracht! Ich habe ein Matyrium von Ärzten hinter mir. Leider hat es sehr lange gedauert bis man wirklich endlich alles zusammen mal bei mir betrachtet hat.

Ich wünsche dir das deine Ärzte vernünftiger mit dir umgehen.
Toi Toi Toi für dich. Man kann damit leben! Nun sind bei mir eben noch mehr Medis dazugekommen. Es hilft bedingt.
Ups nun ist es doch länger geworden, als gedacht......

Liebe Grüsse

Sylvie :sonne
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