Bandscheiben-Forum

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> Aussteuerung + Blockfrist, Wegweiser vom Krankengeld zur ALU
Rainer52
Geschrieben am: 09 Nov 2010, 17:17


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@Lemke1960,

das ist ja echt dumm gelaufen, hoffentlich klappt das mit dem Widerspruch.

Mir hatten sie erzählt das ich "auf jeden Fall" ALG I bekomme bis der Gutachter des med. Dienstes entschieden hat.
Danach hätte ich eben einen prozentualen Anteil des ALG I bekommen. Sprich hätte ich nur 30 Std/Woche arbeiten können hätten sie mir auch nur für diese 30 Std (75%) ALG I bezahlt.
Leider habe ich jetzt diese "Entscheidungshilfen" schon entsorgt, aber da gab es noch ein Stundenlimit (16/Woche?) unter das man auf keinen Fall kommen darf. Dann kann nach Aktenlage entschieden werden. Was bedeuten würde man bekommt überhaupt kein ALG, sondern muss Sozialhilfe beantragen.
Ich kann dir jetzt nur raten den VdK zu besuchen und den um Rechtsschutz zu bitten. da kann man auch "Rückwirkend" eintreten. Der Monatsbeitrag liegt irgendwo bei 5 bis 6 Euro, abhängig wohl vom Bundesland. Ansonsten nehmen die eine Prozeßkostenpauschale.

Nun die Fortsetzung meiner Geschichte:

Ich bekomme nun 100% des mir zustehenden ALG I. Die Sachbearbeiterin hat aufgrund meiner Aussage festgestellt das ich "Vollschichtig" in der Tätigkeit eingesetzt werden kann die ich überwiegend in den letzten 10 Jahren vor der AU ausgeübt habe. Sie werden nicht versuchen mich in meinen erlernten Beruf zu vermitteln, das geht aus med. Gründen nicht und ist auch nicht zumutbar da ich mich weiter qualifiziert habe und diese Tätigkeit auch nicht aufnehmen muss.

So weit so gut, aber Stellen in Wohnortnähe haben sie trotzdem nicht, ich habe mich also bereit erklärt mich bundesweit zu bewerben, mal gucken was daraus wird, die ersten Bewerbungen sind raus. Antworten stehen aber noch aus.
Das ist erst mal das (vorläufige) Ende der Geschichte.

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Lemke1960
Geschrieben am: 09 Nov 2010, 19:56


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Hallo Rainer,
ja es ist alle s sehr verworren, was einem da gesagt wird. Die Rente hatte ich ja auch beantragt/ beantragen sollen. Wurde abgelehnt und mir von der DRV gesagt ich könne 3 Std am Tag arbeiten- ohne das ein Gutachten gemacht wurde. Ich werde sehen, im VDK bin ich drin und ne Rechtschutz hab ich auch, werde mich also nochmal darüber versuchen schlau zu machen. Das arbeitsamt hatmir geraten einen Nebenjob anzu nehmen für max 14,5 Std die Woche . Na mal sehen. Alles eben noch offen
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Harro
Geschrieben am: 09 Nov 2010, 22:38


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Moin Lemke,
bitte durchlesen: http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...ssteuerung.html
stell einen Antrag nach § 125 "Minderung der Leistungsfähigkeit"

Kopfschüttelnde Grüsse, Harro

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Rainer52
Geschrieben am: 09 Nov 2010, 23:25


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Hallo Lemke1960,

3Std/Tag, das ist glaub ich der Haken, wie ich schon schrieb, da war was mit :sch 16?Std/Woche, ich muss noch mal gucken ob die Kopien nicht doch noch wo habe. Unter diese Stundenzahl darf man nicht kommen, dann bekommt man weder Geld vom Arbeitsamt noch von der RV,

Ich melde mich falls ich die Kopien noch finde. Ärgerlich, hätte ich einscannen und speichern sollen. Da haben die dich wirklich ins offene Messer laufen lassen.

Gute Nacht,
Rainer
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Harro
Geschrieben am: 10 Nov 2010, 07:47


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Moin moin,
Zitat

3Std/Tag, das ist glaub ich der Haken,

das ist zumindest eine halbe EU-Rente.

Grüssle Harro :winke
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Lemke1960
Geschrieben am: 11 Nov 2010, 21:56


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Hallo Harro und Rainer, danke für die Info. Werde Deinen Link mal richtig studieren Harro. Da hab ich wohl immer an der falschen Stelle gesucht. Wobei das Arbeitsamt mich nicht darauf hingewiesen hat einen Reha antrag zu stellen.

Bearbeitet von Lemke1960 am 11 Nov 2010, 22:07
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Susanne66
Geschrieben am: 12 Dez 2011, 12:28


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Also nach der einen oder anderen Horrorgeschichte hier und dem unguten Gefühl, jetzt ja keinen falschen Schritt machen zu wollen, habe ich versucht, mit dem VdK Kontakt aufzunehmen. Da ich telefonisch nicht durchgekommen bin, hab ich eine Mail geschrieben an den Sachbearbeiter, mit dem ich letztes Mal telefoniert habe und habe ihn um einen Termin gebeten mit dem Hinweis, in welcher Situation ich mich nun befinde und dass ich verunsichert bin und nun keinen Fehler machen möchte.
Lapidare Antwort: Sie müssen sich umgehend beim Arbeitsamt melden.

Das ist ja an sich richtig, aber ehrlich gesagt nicht gerade vertrauensfördernd.
Ohne eure Hinweise hier könnte mir dort nun alles mögliche gesagt werden.
Auch kein Hinweis darauf, welche Unterlagen ich mitnehmen muss.
Ich frage mich, welchen Sinn eine Mitgliedschaft im VdK hat, wenn jeder Versuch, Hilfe zu bekommen abgewiegelt wird.

Nun habe ich gerade eben den Bescheid auf meinen Antrag auf Teilhabe bekommen: abgelehnt. Mit der Begründung, dass ich mit entsprechenden orthopädischen Hilfen (Bürostuhl + höhenverstellbarer Tisch) meinen Beruf weiter ausüben kann. Macht es Sinn, dagegen Widerspruch einzulegen?

lg susanne

Bearbeitet von Susanne66 am 12 Dez 2011, 13:23
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scottsdalegirl
Geschrieben am: 31 Okt 2012, 13:15


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Leute, ich bin sehr aufgeregt und habe jetzt richtig Angst.

Ich habe ALLES hier gelesen und verstehe es dennoch nicht ganz.

Mein Krankengeld läuft zum 31.12.12 aus. Ab 1.1.13 seh ich alt aus. Ich habe mich SOFORT beim Arbeitsamt gemeldet, HEUTE, gleich bei Erhalt
des Schreibens der Krankenkasse.

Heißt das jetzt, ich werde auf das Arbeitsamt bestellt, zum Medizinischen Dienst geschickt und der überprüft, ob ich wirklich arbeitsunfähig bin??
Man hört ja sehr häufig, der MDK sagt "Sie können arbeiten", obwohl man am Zahnfleisch läuft.

Ich wurde auch gefragt, ob ich EU-Rente beantragt habe. Natürlich nicht - aber drehen die mir da jetzt einen Strick draus??

Nach wie vor befinde ich mich im Angestellten-Verhältnis und arbeite auch stundenweise unentgeltlich für meine Chefin, um meine Arbeitswilligkeit
zu zeigen und meinen Arbeitsplatz zu sichern (von zu Hause aus).

Es heißt auch, wenn der Arbeitnehmer nicht wie vor der Erkrankung arbeiten kann oder will (ist ja wohl ein Unterschied), verringert sich das Arbeitslosengeld entsprechend - ich bin aber doch nicht arbeitslos, ich bin nur arbeitsUNFÄHIG!!!!

Bitte helft mir doch mit ein paar klaren Worten durch das Wirrwarr. Sorry, ich bin total außer mir. Habe eigentlich ausgerechnet, daß ich Mitte Februar kein KG mehr bekomme - jetzt endet das 2 Monate früher... (man sagte mir auf der KK ich kriege 1 1/2 Jahre KG, jetzt sind es aber 2 Monate weniger).

DANKE und bitte nicht böse sein, ich bin eh schon wirklich am Boden.

:traurig2
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Sweety84
Geschrieben am: 04 Dez 2014, 13:22


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Hallöchen ihr Lieben,

hab' nun auch eine Frage zur Blockfrist und zwar ab wann sie bei mir beginnt???

AU Februar 2013 für 4 Wochen

AU Oktober 2013 für 1 Woche

AU seit Januar 2014 bis fortlaufend

Die Diagnose hatte sich dazwischen geändert, aber nur, weil der Facharzt eine andere Verschlüsselung draufgeschrieben hat als der Hausarzt.

Beginnt die Blockfrist dann im Februar 2013, im Oktober 2013 oder im Januar 2014? Weil ich ja dazwischen über 6 Monate gearbeitet habe? Also für die Lohnfortzahlung wurde Oktober 2013 zur derzeitigen AU ab Januar 2014 addiert. Die Blockfrist müsste aber bereits im Februar 2013 beginnen, oder?
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