Bandscheiben-Forum

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> Richtige Technik beim Rückenschwimmen
Nellie
Geschrieben am: 16 Aug 2014, 10:19


BoardIngenieur
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Hi Scottie,

vielen Dank fuer Deine Ausfuehrungen. Seh ich prinzipiell auch so, was Du sagst.

Es heisst, dass bei mir ein asymmetrischer Uebergangswirbel zusammen mit einer generellen Ueberbeweglichkeit an den Beschwerden schuld ist. Die BSV sind zwar da, wurden aber von der ueberwiegenden Mehrheit der Betrachter als vernachlaessigbar angesehen.

Die Psyche spielt nat. immer eine Rolle, das ist halt sehr individuell und muss jeder fuer sich pruefen, vieles wird da schnell als kraenkend erlebt. Wenn man sich aber dafuer oeffnet, kann man immer wieder eine nicht unerhebliche Schmerzreduktion erreichen. Letztlich ist es oft irgendwie gearteter Stress, der auf ein fragiles/schiefes System kommt. Andererseits kann man ja auch nicht dauerentspannt durchs Leben schreiten :smoke

Da Du ueber Mangelernaehrung sprichst...hast Du eine Idee, worauf ich bzgl. der Ueberbeweglichkeit achten kann?

Das Schwimmen tut mir sehr gut und ich hab dabei ueberhaupt keine Schmerzen, kann locker ne Stunde schwimmen, im Gegensatz zum laufen oder sitzen, leider...

PS und die Brustgeschichte trifft bei mir genau zu wie vermutlich bei ganz vielen jungen Maedchen, da gewoehnt man sich schnell eine falsche Haltung an, weil einem die Blicke peinlich sind und im weiteren Verlauf hat man dann den Salat...

Bearbeitet von Nellie am 16 Aug 2014, 11:15
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Scottie
Geschrieben am: 16 Aug 2014, 11:56


Öfter dabei
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Hallo Nellie,

das ist etwas, dass in der Medizin fast völlig abgelehnt wird, daher schwierig etwas genaues zu finden oder zu sagen!
Auch jemanden zu finden, der Dir genau sagen kann, was nun exakt in Deiner Ernährung fehlt oder nicht ausgewogen ist, wird daher nicht einfach :traurig2

Ich selber habe 1998 eine Haar-Mineral-Analyse machen lassen und dabei erfahren, dass meine Mineralien im Körpergewebe (in diesem Falle halt in den Haarzellen) auf 45-58% reduziert waren. Außer mein Kalium! Das war bei 4,44%, also annähernd Null!!
Im Blut hatte man kurz vorher einen Kalium-Wert gemessen, der sogar über dem Norm-Wert lag?!?!
Meine Suche nach genaueren Informationen ergab, dass ich im Blut keine chronischen Mangelerscheinungen messen kann, da der Körper das Blut so lange wie möglich im Norm-Bereich hält, damit die lebenswichtigen Organe versorgt bleiben. Im Falle meines Kalium-Wertes war ich also kurz vorm Exitus :angel
Na ja, so schlimm war es nicht, aber das Herz braucht dringend Kalium und mein Wert war schon bedenklich - und so habe ich mich auch gefühlt: schlapp, antriebslos, körperlich und psychisch überhaupt nicht belastbar, niedergeschlagen bis depressiv...
Die empfohlene Umstellung (auf die ich hier nicht näher eingehen kann, weil sie auf meinen individuellen Stoffwechsel zugeschnitten war!) hat mich innerhalb von vier Wochen komplett umgekrempelt. So bin ich, viereinhalb Wochen nach Beginn der Umstellung, an einem Tag 43,3 Kilometer Rad gefahren - ohne vorher jemals solche Belastungen zu machen, geschweige denn durchzuhalten! Und ohne Ermüdungserscheinungen, Muskelkater, etc. Nur mein Hintern hat tagelang gequalmt :roll

Interessanterweise wird diese Art der Untersuchung von der Schulmedizin mit den Worten abgelehnt: "Das ist wissenschaftlich nicht nachweisbar!" Bei Drogen- und Dopingtests wird es aber genutzt - und da ist es sogar rechtskräftig?!?!?!?!?!

Noch interessanter war für mich aber, dass ich 2012 über Metabolic Balance die gleichen Erfolge hatte - und das auf Basis einer Blutuntersuchung. Fand ich höchst verwunder-, aber nichtsdestotrotz erfreulich!

Sowohl bei der Form der Haar-Mineral-Analyse, die ich genutzt hatte (und die es leider nicht mehr gibt), wie auch bei Metabolic wurden keine Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Ich habe sogar ganz bewusst im Supermarkt eingekauft, um zu sehen, ob es klappt, auch wenn nicht "Bio" drauf steht.

Gruß,
Scottie

Bearbeitet von Scottie am 16 Aug 2014, 15:08
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VorgefallenerVorfall
Geschrieben am: 14 Jun 2015, 14:21


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Ich habe gehört, dass Brustschwimmen sogar sehr schlecht sein soll, wenn es um den Rücken geht. Ist das wahr??
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Hexle83
Geschrieben am: 24 Jun 2015, 23:15


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Hallo VorgefallenerVorfall,

kommt auf die Technik an, viele schwimmen in der typischen Ententechnik mit Kopf-Über-Wasser und kurzer Gleitphase. Dann ist das Hohlkreuz vorprogrammiert. Bei korrekter Technik kann man das Hohlkreuz zumindest minimieren.

Ich selbst habs schwimmen durch ein paar Trainer-Freunde ganz gut gelernt :P und schwimme immer Lagen:
1 Bahn Kraul
1 Bahn Rücken "Orthopädisch" wie in der Reha gelernt
1 Bahn Brust
1 Bahn Rücken mit Brustbeinschlag
und mittlerweile immer noch
1 Bahn Rücken "klassich"

Dabei achte ich immer, Bauch und Rücken anzuspannen (schon wegen der Wasserlage) und komme so aus dem Hohlkreuz...

Delphin lasse ich weg, dass kann ich nicht wirklich :P

Mit der o.g. Abwechslung hatte ich, jetzt über 1 Jahr nach meiner OP L5/S1 keine PRobleme mehr...

LG
Hexle
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violac01
Geschrieben am: 25 Jun 2015, 05:00


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Hi,

kannst du bitte mal erklären, was der Unterschied ist bei dem Rückenschwimmen, was du in der Reha gelernt hast von dem normalen ?

und wegen der Diskussion zum Brustschwimmen:

alle die den Kpf aus dem Wasser lassen beim Schwimmen wollte ich mal raten, sich unbedingt eine Schwimmbrille anzuschaffen. Damit gelingt es dann einfacher eine lange Gleitphase mit dem Gesicht im Wasser zu realisieren.

Bearbeitet von Harro am 25 Jun 2015, 07:06
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Hexle83
Geschrieben am: 07 Jul 2015, 23:22


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Hallo Viola,

zum Brustschwimmen: Dass man zum Schwimmen eine Schwimmbrille benötigt, davon bin ich ausgegangen :z
EHrlicherweise fällt es mir beim Brustschwimmen auch schwer, nicht ins Hohlkreuz zu kommen. Außerdem bin ich bei der Abstoßphase (Beine) nicht so sicher, ob das so super gut ist für den unteren Rücken. Mir ists dabei nach der OP ja schon ein wenig in den Rücken gefahren :weinen Evtl. war das auch wegen noch schwacher Muskeln und evtl. zu früh, jedenfalls ist jetzt alles paletti!


zum Rückenschwimmen:

Also, das "normale" Rückenschwimmen: Ist im Prinzip wie "richtiges" Kraulen, nur eben auf dem Rücken. Also Kraulbeine (Beine relativ gestreckt, und dann aus der Hüfte ein wenig Padeln mit geringer Amplitude, vielleicht 20cm, Arme: wie Kraul eben (leicht gebeugt))

Das orthopädische Rückenschwimmen:
Kraulbeine wie oben
Die Arme sind schwierig zu beschreiben. Man führt zuerst die Arme parallel vor die Brust, über den Kopf und dann seitlich neben den Körper weg. Dabei wird je nach Schulterbeweglichkeit die Höhe variiert.

Bei beiden Rückenschwimmarten bleibt die ganze Zeit der Bauch/Rumpf angespannt und man liegt wie ein Brett im Wasser. Schwimmbrille auch hier erforderlich, da schonmal das Gesicht nass werden kann :D

Viele schwimmen halt auf dem Rücken wie ein Klappmesser, und das kann ja nicht gut sein für den Rücken. Oder fallen beim "normalen" Rückenschwimmen schnell ins Hohlkreuz...


Grüße
Hexle
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Sabine1968
Geschrieben am: 08 Jul 2015, 07:47


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Hallo,

Es wird immer wieder gesagt, dass man beim Rückenschwimmen mit gespannter Muskulatur wie ein Brett im Wasser liegt. Das ist aber nicht ganz richtig, da man wie beim Kraulen auch seitlich etwas rotieren sollte, also das Becken leicht zu einer Seite heben. Am besten lässt man sich das von einem Schwimmtrainer mal zeigen. Wichtig ist auch, dass man so im Wasser liegt, dass die Beine auch beim Beinschlag immer unter Wasser bleiben.

Sabine
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Maja2607
Geschrieben am: 11 Mai 2016, 14:24


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Rückenschwimmen ist immer toll, egal ob man Probleme mit dem Rücken hat oder nicht. Also vielen Dank für die hilfreichen Links!
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ThomasMü
Geschrieben am: 24 Aug 2016, 18:44


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Ich denke auch, dass Schwimmen immer gut ist. Vor allem sollte man selbst ein bißchen mit seinem Körper rumprobieren. Also mal mit angespannten Bauchmuskeln schwimmen (minimiert i.d.R. das Hohlkreuz), mal mit angespanntem Rückenstrecker, mal beides angespannt ...

So merkt man, was einem gut tut und was nicht. Auch alle Schwimmarten ausprobieren und mit kleinen technischen Veränderungen variieren.

Rückenschwimmen müßte aber eigentlich jedem am besten gefallen, wegen der "bequemeren" Wasserlage :z
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Nanu
Geschrieben am: 27 Aug 2016, 11:45


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Hallo ThomasMü (und wer sonst noch so hier rein schaut :z ),

nein mit Rückenschwimmen kann ich nach wie vor nix anfangen, und auch die Wasserlage finde ich bei Brust/Delfin und Kraul deutlich bequemer :roll . Ich bleibe in der Regel bei Brust und ein paar Bahnen Delfin. Ja ich weiß, schädlich gerade bei LWS problemen, aber mit dem abwechselnden Beinschlag hab ich nur Probleme. Einerseits komme ich nicht voran und andererseits tut es einfach nur weh, egal ob mit oder ohne Flossen ??? . Wobei ich auch Brust für ok halte, wenn man die richtige Technik beherrscht. Das man sich mehr schadet wie sonst was, wenn man beim Brustschwimmen ne Sonnenbrille trägt und den Kopf 3km aus dem Wasser streckt, nun ja das sollte jedem klar sein. Und dennoch, gerade bei den Temperaturen sieht man das so oft in Freibädern, da gruselt es mich dann immer richtig, besonders wenn dann noch der Scherenbeinschlag dazu kommt...Manchmal würde ich die Leute echt gerne in nen Schwimmkurs stecken oder aus dem Becken verbannen, besonders wenn sie quer Schwimmen oder stur ihren Platz beanspruchen obwohl es voll ist, andere zuerst da waren und die deutlich schneller sind wie sie, aber diese Tratschtantigen Pseudosportler ändert man wohl nie...

Also ich kann auch nach wie vor jedem Bandi nur empfehlen auszuprobieren, womit er/sie am besten klar kommt, es muss echt nicht immer der allgemeingültige Standard sein und rumexperimentieren ist erlaubt, gerade im Schwimmbad bekommt das ja oftmals nicht mal jemand mit, und wenn doch, so what :P .

:sonne - Grüsse
Nanu
PM
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