Bandscheiben-Forum

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> 10713 St.-Gertrauden-Krankenhaus
petrapan
  Geschrieben am: 11 Aug 2006, 12:49


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Hallo Bandis,

schlechte Erfahrung machte ich 1994/5 mit dem

Sankt Gertrauden-Krankenhaus
Paretzer Straße 12

10713 Berlin

Der damalige Chefarzt hatte zwar einen hervorragenden Ruf, war aber meiner Meinung nach menschlich ein A... und auch die anderen Ärzte hatten wenig Zeit. Außerdem wurde nur ein BSV operiert, obwohl zwei diagnostiziert worden waren, sodaß ich ein Jahr später einen Rezidiv und den nicht-operierten BSV operieren lassen mußte. Da habe ich mir dann allerdings eine andere NCh gesucht.
Aber das ist lange her u vieles kann sich geändert haben.

Gruß petrapan

Bearbeitet von Ralf am 24 Mai 2009, 12:11
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mela
  Geschrieben am: 09 Apr 2007, 18:43


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Hi,

meine Mutter liegt z. Zt noch in diesem Krankenhaus und ist total begeistert.

Sie wurde dort mikrochirugisch an einer Spinalkanalstenose operiert (der Nertvenkanal war zu 95 % dicht).

Meine Mutter wurde am Donnerstag aufgenommen, am Freitag wurde eine Mylographie und ein CT durchgeführt Am Montag wurden noch weitere Untersuchungen gemacht, weil sie zuckerkrank ist. Die Operation fand am letzten Mittwoch statt, am Nachmittag konnte ich sie schon besuchen, am nächsten Tag konnte sie schon wieder aufstehen. Sie hat nach Jahren voller Schmerzen, dass erste Mal wieder Schmerzfreiheit erreicht. Sie nimmt keine Medikamente mehr.

Die Ärzte sind sehr kompetent und sehr menschlich, allen voran der berühmte Professor Vogel (er hat bspw. Gregor Gysi operiert), der lange Jahre (vor der Wende) Chefarzt der Charite war. Er ist bekannt dafür, dass er Patienten erfolgreich operiert, die von anderen bereits aufgegeben wurden. Sein Credo iste s, das Operationsfeld so klein wie möglich zu halten. Für ihn sinbd seine patienten sogar auf die Straße gegangen, als man ihn aus seiner damaligen Stelle wegmobbte. Operiert wurde mein Mutter allerdings von einem seiner Oberärzte, ebenfalls ein toller Arzt.

Überhaupt ist da ganze Personal sehr nett, aufmerksam und freundlich, die Würde des Menschen bleibt erhalten.
Man nimmt sich Zeit für die Patienten.

Es gibt auch einen christlichen Besucherdiesnt, de sich um die Patienten kümmert (wenn sie es wünschen).

Wir können diese Klinik nur aus vollstem herzen weiterempfehlen! :klatscht :klatscht :klatscht

LG, Mela
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melle
Geschrieben am: 10 Jun 2007, 17:55


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Hallo :;

Na, dann möchte auch ich mal schnell meinen Kommentar zum St. Gertrauden abgeben...

Wurde da im letzten Jahr an der HWS (Protheseneinsetzung) und der LWS (Nukleotomie) operiert. Bin, was das Krankenhaus angeht, geteilter Meinung: die OPs waren wohl beide 'erfolgreich'. Gutgehen tut es mir jedoch leider nicht (mag auch an dem Rest meiner desolaten WS liegen, die laut externer NCs, vielleicht hätte vor den OPs einfach nocheinmal genauer untersucht werden sollen...). Die LWS wurde (gut, finde ich) vom OA gemacht (der scheinbar für Nukleotomien zuständig ist.) Die HWS hat der Prof. persönlich gemacht (auch gut, zumindest sitzt die Prothese perfekt). Bis auf die beiden Chirurgen (beide auf den zweiten Blick sehr nett und geduldig) und die Stationsärzte waren diese Tage im KH jedoch die schlimmsten Tage meines Lebens. Das Folgende ist natürlich meine eigene, sehr subjektive Einschätzung, kann sein dass ich einfach nur eine schlechte Woche erwischt hatte...

Nun ja, nachdem meine LWS-OP also mehrmals (über Wochen) verschoben wurde und andauernd mein Operateur für die LWS-OP gewechselt wurde, genoss ich also folgendes Szenario:

Die Station war sehr chaotisch, die wirklich sehr (!) angagierten Stationsärzte hatten viel zu viel zu tun gehabt und sich in tausend Stücke geteilt, und die Schwestern dort hatten dementsprechend 'Narrenfreiheit'. So passierte es mehrmals, dass meine Familie/Freunde kurz davor waren, mich kurzerhand einzupacken und in ein anderes Krankenhaus zu stecken. Als Sprössling einer 'KH-/Ärztefamilie', die den Krankenhausalltag eigentlich mit dem Babybrei eingenommen hat, war ich sehr entsetzt; viele Sachen, die dort seitens des Pflegepersonals geschahen, waren leider grob fahrlässig!!! Z.B. grosse Wundentzündungen (Wundliegen) nach einer grossen LWS-Versteifungsoperation, die trotz mehrmaligem Klagen der Patientin erst sehr spät behandelt wurden (resultierten in einer erneuten OP), grobe Fehler bei der Medikamentenvergabe, kaltherzige Schwestern, die bewusst Notklingeln bettlägiger Patienten ignorierten, etc.
Eine 50-jährige Zimmernachbarin drückte es sehr passend aus: "Es fliessen hier viel zu viele Tränen...". Entschuldigt, aber ich bin immernoch schwer 'beeindruckt' von der Art, wie manche Patienten behandelt wurden (dafür gibt es meiner Meinung nach leider nur ein Wort: 'entwürdigend'.) Die Zusatz-Behandlungen, die ich geniessen 'dürfte', will ich mir grad lieber nicht in Gedächtnis zurückrufen... Aber, die Tage auf der Station haben mich dementsprechend sehr negativ geprägt (was zukünftige KH-Aufenthalte angeht, so warte ich jetzt lieber, bis mir die Hand abfällt, bevor ich mich nochmals in Selbiges begebe!) Habe mich dann auch, sobald ich (trotz Vertigo, Brechreiz, etc) halbwegs 'fit' war, mich vorzeitig selbst entlassen und bis als Akut-Patient in eine Reha-Klinik gewechselt.

Würde ich mich dort nocheinmal an der WS operieren lassen?
Evtl "Ja", da die Chirurgen top sind (auch wenn man den operierenden Prof., der nebenbei zwar wirklich berühmt ist, aber wohl eher in der Gehirn-Chirurgie, zwecks Nachsorge nur mit einer Terminvergabe von 3 Monaten Wartezeit für 5 Minuten zu sehen bekommt). Auch der OA geniesst einen guten Ruf. Die Intensivstation ist auch Top.

Würde ich mich beruhigt und vertrauensvoll hinbegeben?
Eindeutig "NEIN!" Also wirklich nur noch, wenn ich vor Schmerzen sowieso rein gar nichts mehr mitkriege... Dann würden mich auch leicht sadistische Krankenschwestern (ich sage nur, sinnloser Mehrfach-Einlauf nach HWS-OP, um Dauerbrechreiz zu bekämpfen!), die auch beleidigend werden können, hoffentlich nicht mehr allzusehr tangieren. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass das eine Station war, auf der nur Menschen, denen es eigentlich noch ganz gut ging (=quasi Selbstversorger), einen guten Aufenthalt hatten. Diejenigen, denen es leider wirklich schlecht ging (wie mir nach der zweiten, der HWS-OP), hatten nicht wirklich eine heilungsfördernde, einigermassen 'angenehme' Zeit...

Zusammengefasst: St. Gertrauden ja, aber nur unter Mitnahme der eigenen Medikamente (damit man als frischoperierter Bandi, der ja "eigentlich nichts mehr hat", nicht um Schmerzmedies betteln muss!), Dauerbesuch meiner Bekannten/Verwandten (zur Kontrolle) und gaaaanz vielen Tranquilizers und Glücklichmachern... :ph34r:
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murmel
Geschrieben am: 09 Jul 2007, 12:15


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Hallöchen melle
Was du da so schreibst hört sich nicht so gut an!
Wen du wie du schreibst „Als Sprössling einer 'KH-/Ärztefamilie', die den Krankenhausalltag eigentlich mit dem Babybrei eingenommen hat“
Dann müsstest du doch die Verfahrensweise kennen, wen ich mit der Pflege nicht zufrieden bin!.

1. In jedem Krankenhaus eine Patientenbeauftragten wo man sich hinwenden kann, muss und sollte.

2. Möglichkeit wäre sich mit der Pflegdienstleitung in Kontakt treten und auch dort über die Probleme der Station / Personal zu reden.

3. Sollte das alles noch keinen Erfolg haben kann/muss man sich an die Hausleitung bzw. an den Leitenden Chefarzt des Krankenhauses wenden.
Wen man der Meinung ist dort auch kein Gehör bekommen zu haben bleibt nur noch der 4.Weg sich an den Medizinischen Dienst der Krankenkassen bezw. sich an seine Krankenkasse wenden!

Meckern so wie wir Berliner sagen ist immer leicht!
Aber selber was unternehmen gegen Missstände fällt den Meisten gar nicht ein oder man ist zu bequem dazu. :traurig2 :heul

murmel :bank
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Elke
Geschrieben am: 10 Jul 2007, 11:30


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Hallöle,

habe auch die Bekanntschaft mit diesem KKH gemacht. Bei meinem ersten Besuch wurde die OP auch ständig verschoben bis ich einen Tobsuchtsanfall bekommen habe. Die beiden letzten Besuche sind in noch schlechter Erinnerung. Ich gehe auf keinen Fall nochmals in dieses KKH.

Tschau :; Elke
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melle
Geschrieben am: 10 Jul 2007, 14:29


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ähäm murmel,

also ich weiss jetzt nicht genau, warum mich jetzt zum zweiten mal wg. meiner aussage 'ärztefamilie' etc zietierst, aber ist auch egal... wenns dir hilft...


so, und jetzt eine frage, die nicht böse gemeint ist... sondern einfach nur aus interesse...
kannst du dich daran erinnern, als es dir einmal so RICHTIG, RICHTIG schlecht ging... ??? so wie 8 wochen magenvergiftung oder 4 monate monster-grippe mit 40 grad fieber am stück oder so? so, dann (falls vorhanden) bitte nocheinmal die dazugehörige bewusstseinsebene ins gedächtnis rufen und sich die situation noch einmal vor augen halten...

glaubst du, die frau mit der versteifung auf mehreren etagen und der offenen wunde hatte noch die kraft (!!!), da irgendwo hinzugehen ? oder ihr letztes gehirneckchen hätte gesagt: ja, lass mal die schwester jemanden holen, damit ich mich über selbige beschweren kann?? und danach ?? ich (und die dame auch, denke ich) hatten so die ausgesprochen starke intuition, das schwesternschaften dann seeeeeeeeeeehr gern vielen gelegenheiten warnehmen, bettlägerige patientinnen dafür 'büssen' zu lassen. hast du darüber schon nachgedacht ?? nur mal ein denkanstoss...ach ja, patientin nr. 3 war noch mit morphium zugedröhnt, also auch nicht fit, da ziehmlich grossen tumor ausm kopf operiert.
warum ich nichts gemacht habe ? tja, ich lag zuerst mal nach meiner op auf der intensiv-station rum... danach wurde ich im bett von zimmer zu zimmer geschleust. danach war ich nur damit beschäftigt nicht umzukippen, mich 4-7 mal am tag zu übergeben (was keinen der schwestern zu interessieren schien). danach hab ich versucht, der bettlägerigen dame bei kleinigkeiten wie kopfebene verstellen, medies zu ordern etc. zu helfen, da ja bei klingeln etc. keiner kam. also macht man sowas dann schon mal nach na HWS op... ach ja, und nachts händchen halten, wenn sie's vor schmerzen nicht mehr ausgehalten hat und einfach nur noch stundenlang über ihre hilflose situation und ihre schmerzen geweint hat (und nicht wollte, dass man da was unternimmt, da angst vor den 'konsequenzen').... und ja, auch ich hab dann viel geweint, weil mit der gesamtsituation selbst überaus überfordert...

so, murmel, und als ich (und familie) der meinung waren, dass die gefahr meines kollabierens nicht mehr gegeben ist und ich dann noch als pure schickane innerhalb 6 stunden 2 x volle dröhnung einlauf bekommen hatte (und jeder, der den schon mal hatte, weiss was das bedeutet) - von dem der operateur übrigens bis heute ominöserweise nichts weiss... haben wir als 'wissende', wenn du denn auf diese unterstreichung bestehst, das einzige gemacht, was man dann tunlichst machen sollte: selbstentlassung (und i.m.f. einchecken als akut-patient in einer reha, einen tag später). (und nicht deine tips, die ich, verzeih mir, doch eher bei nicklichkeiten in anspruch nehmen würde und nicht bei so einem zustand).

ich habe irgendwie das gefühl, du schätzt die situation, die ich dort geniessen dürfte, falsch ein... oder du hattest sie noch nie... oder du hattest immer glück und wurdest in derlei schlimmen situationen und ausgeliefertheit, so denn in einem krankenhaus liegend, besser behandelt. in dem o.g. fall war das definitiv nicht der fall. denk mal drüber nach...

ach ja, für die anlaufstellen 1.-3. die du geschrieben hat: da kommt mir das schmunzeln... was bringt das bitte, ausser das es KH intern unter den teppich gekehrt wird ?? das dürftest du doch, als einer der sich da auch iirgendwie bestens auszukennen scheint, ebensogut wissen...

nene murmel, da mach dir mal keine sorge, das ging danach schon an die richtigen stellen ... wäre auf deiner liste wohl punkt/ebene 5 oder 6... da wurde schon "was gemacht" um dich mal zu zitieren...

in diesem sinne...

lg,
melle

ach ja, abschliessend, der form halber, zu deinem punkt :
Zitat
Meckern so wie wir Berliner sagen ist immer leicht!
Aber selber was unternehmen gegen Missstände fällt den Meisten gar nicht ein oder man ist zu bequem dazu.

dazu sag ich jetzt einfach mal nichts mehr...

*seufz* ohne worte...
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murmel
Geschrieben am: 11 Jul 2007, 00:02


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Hallöchen melle und anderen Gebeutelten! :;

Neurochirurgische Klinik – Campus Mitte
.Neurochirurgische Klinik - Campus Benjamin Franklin
. Neurochirurgische Klinik - Campus Virchow-Klinikum

Alle 3 Häuser gehören zur Charite
Ich hatte mir eine zweite Meinung eingeholt im Stand Ort des Virchow-Klinikums geholt!
Entweder habe ich bei Terminen ein Glückliches Händchen und hatte dort schnell einen Termin! Ich glaube dort werden auch die Untersuchungen wo du sehendlicht einen Termin/ Ort einer Untersuchung suchst !
Ich war bei einer Ärztin zur Untersuchung sehr kompetent!
Sie hatte noch weitere Untersuchungen veranlasst, wobei ich mir Überweisungsscheine von meinem Orthopäden besorgen musste.
Solltest du Fragen zu Virchow-Klinikum haben (wegen meiner Untersuchung) kein Problem

Geschichte des Universitätsklinikums Charité
Dazu der Link
http://www.charite.de/history/de/hist_0.html


Lies doch mal die Berichte vom Virchow-Klinikum!
Die einzelnen Klinikbereiche konkurrieren auch miteinander!
Ich fand mich dort genauso gut aufgehoben wie die anderen!

murmel :bank
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melle
Geschrieben am: 13 Jul 2007, 14:00


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Hi Murmel, :;

bin ja grad, wie ja schon mal im Forum gepostet, bereits in Behandlung (zwecks Zweitmeinung etc) bei einer der Charité-Kliniken, allerdings bei einem der Konkurrenten 'deiner' Klinik (wobei es meiner Meinung nach i.d.F. eine sehr 'gesunde' Konkurrenz ist), dem Benjamin-Franklin KH.

Von daher bin ich diesbezüglich z.Zt. sehr gut versorgt (sind ebenfalls bis dato sehr nett und erscheinen sehr kompetent...). Das einzige 'Problem' bei dieser Form der 'Betreuung' (= WS-'Sprechstunde') scheint mir: die docs da scheinen m.E.n. nur relative 'Handlungsfreiheit' zu haben, sprich MRTs etc werden vornehmlich von 'ausserhalb' bevorzugt...

Ergo dauert es bis zu ersten tatsächlichen 'Handlungsschritten' vergleichsweise länger als bei der üblichen stationären Behandlung... :rolleyes:

Lg,
Melle
:winke
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mela
Geschrieben am: 13 Aug 2007, 14:10


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Hi,

ich bins nochmal, ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was da los war. meine Mutter war total begeistert und auch die schwer pflegebedürftige Mitpatientin in ihrem Zimmer wurde sehr respektvoll behandelt.

Ihre OP war eigentlich für Dienstag Nachmittag geplant und musste wegen eines Notfalls verschoben werden. Der Professor ist dann selbst zu meiner Mutter gekommen um sich zu entschuldigen, sie wurde dann am nächsten Morgen -wie versprochen- als ertste operiert.

Das Pflegepersonal war freundlich und aufmerksam, hatte immer ein persönliches Wort für die Patienten.

Durch einen Sturz in der REHA muss meine Mutter leider nochmals operiert werden und geht voller Überzeugung wieder ins Sankt Gertrauden.

LG, Mela
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schulle
Geschrieben am: 17 Aug 2007, 16:00


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Hallo
ich habe leider erst jetzt diesen Beitrag gelesen.
Ich habe in diesem KKH gearbeitet und mit erleben dürfen welche Mißstände dort an der Tagesordnung waren.

Fremdfirmen im Hause wurden regelrecht fertig gemacht. Die Reinigung der Stationen,OP, Intensivabteilung usw. waren nicht dem Hygienestandart entsprechend.
Die Hygieneabteilung und die Pfegedienstleitung kannten sich fachlich nicht aus.
MRSA - Zimmer wurden ohne Reinigung oder nur durch oberflächliche Reinigung öfters neu belegt. Betten wurden im Zimmer oder auf den Gängen der Stationen gereinigt weil Strom für die Waschanlage gespart werden sollte. Da wurde nicht an Ansteckung gedacht.

Das Chaos wurde vom Haus selbst verursacht. Eine Ernährungsberaterin leitete die
Reinigungabläufe. Bei Privatpatienten wurde alles Erdenkliche getan um nicht mit der
Versicherung des Patienten Probleme zu bekommen.
Die Hauseigenenarbeitskräfte wurden so schikaniert das sich einige Krank meldeten.

Bei den Schwestern sah man wie sich diese bemühten aber auch darunter gab es eben auch welche die nicht jeden Tag gut drauf waren. In diesem Haus gibt es von allen Seiten nur Druck. Und die Geschäftsleitung über die sollte man am besten gar nicht erst reden.

Krank möchte ich in diesem Haus nicht sein.
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