Bandscheiben-Forum

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> Thema für EU-Rente, Infos vom VDK - Gutachterkriterien
shadow24111
Geschrieben am: 31 Jan 2011, 11:06


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Zitat (joggeli @ 29 Jan 2011, 11:35) 

Guten morgen

Zitat

bin hier noch Anfänger*sorry*!


Das is nicht schlimm, aber bitte sei doch so lieb und setze Deinen Beiträgen eine Anrede und einen Gruß dazu, so kommen die Beiträge viel freundlicher herüber und lesen sich angenehmer.
Beiträge ohne Anrede und Gruß sind unpersönlich!

Ich möchte auch an dieser Stelle auf unsere Boardregel verweisen.

Danke!

LG

joggeli


Hallo Joggeli und hallo Murmel,
ich hoffe,dass ich das jetzt richtig mache!?

Um was es mir letztendlich eigentlich ging, war der Beitrag ganz am Anfang von Föschber (VDK - Gutachterkriterien), nämlich die Kriterien zur Objektivierung und des Leidensdrucks. Hat das jemals jemand mit einem "rentenbegründenden chronischen Schmerzsyndrom" durchgebracht gegen die Rentenversicherung?

Es ist wohl meine einzige Chance auf eine Rente.

Vielen Dank für hoffentlich viele Antworten :z

Gruß*René

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parvus
Geschrieben am: 31 Jan 2011, 22:00


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Hallole René :winke

Code

Mich würde mal interessieren, ob jemand schonmal mit dieser Begründung einem EU-Rentenantrag durchbekommen hat? Ich will das nämlich jetzt auch versuchen. Antrag wurde in erster Instanz abgelehnt und ich baue meine Begründung eben mit diesem Rentenbegründenden chronischen Schmerzsyndrom auf (der Typ vom VDK hatte davon auch keine Ahnung).

Bei mir ist das alles wohl orthopädisch ausgereizt (IDET, Racz-Katether, Facettendenervierung, Endoskopischer Eingriff, Reha) und nicht mehr begründbar,d.h. ich kann nur noch mit chronischen Schmerzsyndrom argumentieren.



Mal eine bescheidene Frage, begehrst Du die Rente krankheitsbezogen, oder willst Du hier Mittel und Wege finden, um die Rente zugesprochen zu bekommen.

Ich kann aus Deinen ganzen Posts leider wenig leidensspezifische Aussagen finden, vielmehr aber Sätze wie:

Ich will das nämlich jetzt auch versuchen.

ich baue meine Begründung eben mit diesem Rentenbegründenden chronischen Schmerzsyndrom auf

und nicht mehr begründbar,d.h. ich kann nur noch mit chronischen Schmerzsyndrom argumentieren.

Diese Sätze machen mich sehr nachdenklich :sch

Gruß :winke parvus
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shadow24111
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 12:12


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Hallo Bandis,
meine Frage von weiter oben wurde nie beantwortet. Hat jemand schonmal die EU-Rente aufgrund des Beitrags oben:

rentenbegründendes chronisches Schmerzsyndrom

durchbekommen!?

Ich habe so meinen Widerspruch begründet und wurde jetzt zu einem weiteren ärztlichen Gutachten bei der Rentenversicherung-Süd in München eingeladen.

Ich habe keine Ahnung, ob das ein normales Vorgehen ist? Ist das ein gutes Zeichen, dass Sie meinen Widerspruch ernst nehmen, oder eher ein schlechtes und das zweite Gutachten dient nur dazu mich völlig aus dem Spiel zu nehmen??

Für Antworten wäre ich wirklich dankbar.

MfG*René
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vrori
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 12:52


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Hallo Rene,

ich bin derzeit wohl in der gleichen Situation: myofacziales Schmerzsyndrom, somatoforme Schmerzstörung mit depressiven Anteilen, Bandscheibenvorfälle, Fibromyalgie und weiß der Geier...

die EM-Rente wurde im Juli abgelehnt, oder war es Mai? weiß ich schon gar nicht mehr...
daraufhin hat meine RA mich zu verschiedenen Ärzten geschickt, von denen sie wußte, dass die sozialrechtliche Fragen beantworten können...
wir haben auch noch ein eigenes Gutachten erstellt und mit eingereicht...und dann im Febr.11 ging es dann mit den Terminen für 2 Gutachter los...erst zu einem Orthopäden..der m.M. nach voll in die Hose gegangen ist...so einen arroganten Menschen, mit so wenig Einfühlungsvermögen und hochtragender Nase ist mir noch nie begegnet...
innerhalb von 10 Minuten hatte der mich begutachtet...dabei noch mit Gewalt den Kopf gedreht, um die Beweglichkeit der HWS zu testen...
und jetzt in dieser Woche habe ich noch ein neurolog./psychiatrisches Gutachten...
daraus kannst du erkennen, dass die DRV aufgrund des Widerspruchs und der neuen Unterlagen dann doch ins Nachdenken gekommen ist, was aber nicht heißt, dass deshalb die EMR bewilligt wird...

Dann drücken wir uns beide mal kräftig die Däumchen...

LG
Vrori
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shadow24111
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 14:28


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Hallo vrori,
sowas in der art dachte ich mir-wird eher wie ne hinrichtung ablaufen, als ne begutachtung.

Wenn die weisskitel, die für die rentenversicherung arbeiten, was drauf hätten würden sie ja für selbige nicht arbeiten, sondern in der freien wirtschaft! deshalb sind sie mega-frustriert und dann kommen solche böse simulanten wie wir!

Ne orthopädische untersuchung in meinem fall würde ja keinen sinn machen, da nicht orthopädisch begründet wurde, sondern chronisches schmerzsyndrom. Wenn ich aber auch zu so nem metzger komme, wie in deinem fall, dann ist das ding gelaufen, ob mitwirkungspflicht oder nicht inklusive beschwerde bei der geschäftsleitung.

man kann aber auch glück haben, wie ich damals beim MDK. erste untersuchung ist gut verlaufen, dann wurde mein fall an eine andere ärztin weitergereicht, die mich 1 woche nach einem eingriff wieder gesund geschrieben hatte (ohne mich selbst zu begutachten), nach 1jahr arbeitsunfähigkeit. Da haben alle nur mit dem kopf schütteln können, aber ok.

nach widerspruch musste ich dann ein zweites mal antreten zur begutachtung und der dr. war wohl noch relativ neu und war vorher in der schön-klinik tätig. er konnte auch nur mit dem kopf schütteln über seine kollegin, die wohl eine woche nach meiner gesundschreibung in rente gegangen ist und einen riesen scherbenhaufen hinterlassen hatte!

das problem ist halt für mich weiterhin krankmeldungen zu bekommen. aus orthopädischer sicht gehts wohl nicht mehr, bzw. sie wollen nicht mehr. musste zwischenzeitlich zu psychiater, da gibts jetzt aber auch nix mehr, weil sie mich nicht in das programm aufnehmen wollten, in das er mich reinstecken wollte. hausarzt ist auch desöfteren am rumzicken. wenn die jetzt wieder ablehnen wirds halt echt schwer für mich :sch
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vrori
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 15:08


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Hallo,

ich war bislang nur bei Gutachtern, die noch voll im Berufsleben stehen...d.h. mit eigener Praxis...
bei dem letzten Orthopäden hat er zwischen Gutachtenuntersuchung und Ergebnisdiktat noch einen anderen Patienten sogar untersucht und behandelt..
Die Begutachtungen sind eher ein Nebenverdienst für viele Ärzte..

Der 1. neurolog./Psychiatrische doc hat mich sehr genau untersucht, von mittags 14.00 bis nach 19.00 Uhr war ich bei dem...
er hat auch das Gutachten sehr aussagekräftig geschrieben...und befand mich nur noch für 3 bis unter 6 Stunden belastungsfähig...aber voll belastungsfähig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt...und das führte dann u.a. zu der Ablehnung der Rente...

die Orthopäden bei denen ich war, haben sich sehr wohl mit der Schmerzsymptomatik befasst,...es muss ja unterschieden werden, ob sich um einen akuten Schmerz handelt und man diesen Schmerz an z.B. einem BSV festmachen kann...oder ob sich alles bereits chronifiziert hat oder man ggf. somatisiert...
ich hab dann wohl beides...obwohl ich nichts willentlich beeinflussen kann...

Dein beh. Doc, egal wer es jetzt ist, muss dich doch weiter au schreiben, wenn du au bist...

LG
Vrori
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shadow24111
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 16:59


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he vrori,
mein orthopäde (hellinger in münchen) sagt, dass ich e keine chance auf meine rückenprobleme eine EU-rente zu bekommen. hat wohl früher selber gutachten gemacht und deshalb werde ich von ihm dahingehend auch nicht unterstützt.
meine hausärztin ist froh, wenn sie damit nichts zu tuen hat und die psychiaterin, auf die ich zwecks krankmeldung zurückgreifen musste, schreibt mich jetzt auch nicht mehr krank, weil sie mich in einem psychosomatischen-programm unterbringen wollte und die mich dann nicht genommen haben.

dumm gelaufen!
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vrori
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 19:15


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Hallo,

dann gehe ich jetzt davon aus, dass dich deine behandelnden Ärzte für arbeitsfähig halten?
Hast du denn schon einen Arbeitsversuch gestartet? Das wäre doch das 1. was man mal wieder ausprobiert...obs Arbeiten überhaupt geht...
oder?

Lg
Vrori
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shadow24111
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 21:45


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ja vroni, dass habe ich letztes jahr schon erfolglos getestet. mein problem ist, dass ich nicht lange sitzen, nicht lange stehen kann + kleine schritte und enge rechtskurven gehen gar nicht. jetzt sag du mir den job, den ich ausüben soll!??

rechtes bein ist sofort wie eingeschlafen und taub und wenn ichs übertreibe geht das wochenlang nicht weg!
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vrori
Geschrieben am: 29 Mär 2011, 22:28


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hallo,

und dann schreibt dich dein doc nicht weiter au?
Ich glaub, ich würd den Arzt wechseln...dieses Nichtkönnen, kenn ich ebenfalls..sitzen,stehen, gehen,...oder wenn ich etwas länger auf dem Sofa gesessen hab.....dann,ja dann steht meine 90jährige Mutter aber besser auf, als ich...

naja, ich kämpfe derzeit mit der DRV und AfA....aber es wird sich schon was finden...oder auch nicht...

Kopf hoch, such dir nen anderen Doc...
LG
Vrori
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