Bandscheiben-Forum

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> Bandscheibenprothese L4/5, Das Leben danach...
tinacolada
Geschrieben am: 07 Jan 2008, 21:46


Öfter dabei
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Hallo, ich bin "die Neue"! :z

Ohne es zu wissen, habt ihr mir in den letzten Monaten beigestanden! Habe hier viel gelesen während meiner Entscheidungsphase für eine OP und auch in den langen Wochen danach.
Ich habe schon alles gelesen, wie mir scheint, was hier über Bandscheibenprothesen -OP´s gepostet wurde, aber dennoch möchte ich einige Fragen stellen. Man ist ja doch sehr unerfahren und alleine mit dieser Geschichte...und bei allen scheint es anders zu verlaufen.

Um mich kurz vorzustellen!
Als Kind wurde aufgrund einer schlimmen Skoliose meine gesamte Brustwirbelsäule versteift, habe bis in die Pubertät ein Korsett getragen und immer Krankengymnastik gemacht. Alles soweit gut.
2004 hatte ich den ersten von 3 BV bei L 4/5. Womögliche Ursache ist die Überbelastung der LWS durch die Versteifung der BWS.

Nachdem ich alle möglichen Konservativen Therapien hinter mich gebracht hatte und verschiedene Schmerztherapien bei Spezialisten in Bochum über mich ergehen ließ, hatte ich keine andere Wahl mehr. Die Bandscheibe war total platt und tot, außerdem schon beginnende Arthrose an den
Wirbelgelenken...

Die Bandscheibenprothese erhielt ich am 17.7.2007 in Essen vom Prof. Dr. Krödel, Alfried-Krupp-Krankenhaus. Die OP ist gut verlaufen, die Röntgenbilder sehen gut aus. Habe mich 3 Monate gut geschont.

Nunmehr ist 1/2 Jahr vergangen, und ich hatte mir mehr erhofft...

Ich habe immer noch Schmerzen, die mich im Alltag einschränken. Längeres Sitzen oder Stehen ist nicht möglich. Kino zB tabu. Ich muss mich immerzu zwischendurch hinlegen. Ich kann noch nicht voll arbeiten, und das nach einem halben Jahr. Befinde mich immer im Stress zwischen "endlich in den Alltag zurück finden" - "genug Schonzeiten einhalten" -" Muskelaufbau und Krankengymnastik".

Ich habe Schmerzen am rechten Lendenwirbelbereich, Beckenrand, Knochenhaut, Bänder, Sehnen und Muskeln...keine Ahnung.

Kennt das jemand? Ich weiß, ich muss mich in Geduld üben. Ist das relativ normal nach 1/2 Jahr? Wenn ich hier von Leuten lese, die fast unmittelbar nach der OP schmerzfrei waren...ich verzweifel! Ich kann nicht sagen, ob es wirklich nur Entzündungen/ Nachwirkungen der OP sind, oder das berühmt Schmerzgedächtnis?
Ich hatte so viel Hoffnung in die OP gesetzt und nun verliere ich langsam die Hoffnung, dass es sich gelohnt habten könnte.... :traurig2

Kann mir jemand ähnliches berichten oder womöglich meine Befürchtungen zertreuen?

Liebe Grüße und Danke für Eure Antworten!

Tina



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Sunny
Geschrieben am: 07 Jan 2008, 21:51


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Liebe Tina,

es tut mir wirklich leid, dass Du bis jetzt trotz OP nicht den gewünschten Erfolg hast - komm lass Dich erst mal :streichel. Bisher konnte ich einer OP immer noch "von der Schippe springen", sehe es aber immer noch als den "rettenden Strohhalm". Verstehe Dich sehr gut, dass Du verzweifelt bist, aber hast Du schon mal die Hilfe von einem Osteopathen aufgesucht. Vielleicht könnte er Dir helfen die restlichen Beschwerden zu erleichtern oder sogar loszuwerden... Und der Standardspruch "Nur Geduld haben" ist leider immer sehr aktuell - selbst nach einem 1/2 Jahr.

Alles Liebe und Gute!
Sunny :;
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gluehwuermchen
Geschrieben am: 07 Jan 2008, 22:19


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Hallo Tinacolada,

ich habe zwar keine Erfahrung bei Bandscheibenprothesen, zumal bei mir eine Versteifung im Raum steht. Ich habe von Deinem Prof. Knödler neulich in einer Frauenzeitschrift gelesen. Da hat sich eine junge Patienten auch von ihm erfolgreich die Bandscheibenprothese einsetzen lassen. Dr. Hoffmann aus Leonberg, hat zu mir gesagt, dass er einige Patienten kennengelernt hat die in Essen schlecht operiert wurden sprich denen schlecht die Prothese eingesetzt wurde, ob dies auf Prof. Knödler zutrifft, weiß ich natürlich nicht. Ich möchte Dir auch nicht unnötig Angst machen. Wann hast du denn deinen nächten Kontrolltermin wg. der Prothese?? Also ich an Deiner Stelle wäre auch beunruhigt.

Lass Dich :streichel. Kopf hoch.

LG

Glühwürmchen
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tinacolada
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 08:25


Öfter dabei
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Hallo!


Danke Sunny! Habe am Donnerstag meinen ersten Termin beim Osteopathen. Vor der OP konnte er mir leider nicht helfen, mal schauen, was er nun sagt...hoffe, ich begebe mich in heilende Hände...


Danke glühwürmchen! Also, ich muss sagen, dass ich sowohl mit der OP als auch mit der Betreuung durch Prof. Krödel sehr zufrieden bin. Die Röntgenbilder sehen super aus. Ich denke auch, dass hat nix mit der OP zu tun...ich hab halt nur die Befürchtung, dass bei MIR SELBST evt. nicht der gewünschte Erfolgt eintritt...Bei jedem heilt so ein Eingriff ja anders ab, bzw. jeder trägt ein anderes Ergebnis davon. Evt. ist durch meine Krankheitsgeschichte der Verlauf irgendwie anders. Habe ja eine schwere, operierte Skoliose. Oder es ist die Arthrose? Wer weiß. Am 24.1. hab ich den nächsten Termin in Essen, mal schauen, was der Prof. sagt...

Ich würde mich freuen, auch ein paar Antworten von Operierten zu bekommen :z

tina
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Tigerente
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 10:42


Erfahrene Spondy, Rückenschraubstock & Bandscheibenprothese
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Hallo Tina,

Du hast ja aufgrund Deiner Skoliose schon sehr viel durchmachen müssen.
Kann mir gut vorstellen, wie enttäuscht Du nun bist....man liest ja sehr oft, dass
Betroffene mit der BSP schmerzfrei sind! (Ich übrigens auch!)

Leider fiel mir sofort die Arthrose ins Auge....eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke ist eine absolute Kontraindikation für meine Bandscheibenprothese.

Auch finde ich die Entscheidung insgesamt sehr gewagt, da man bei Dir doch von einem Restverkrümmungsgrad (Skoliose) der WS ausgehen muss - da fehlt einfach die Balance und die korrekte Statik (z.B. Lordosewinkel)

Ich empfehle Dir, einen absoluten Spezialisten für Skoliose und Wirbelsäulenerkrankungen aufzusuchen, z.B. Dr. Hoffmann in Leonberg, Dr. Niemeyer in Tübingen, Prof. Dr. Halm im Klinikum Neustadt/Holstein oder auch.

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute - und dass Dir bald jemand helfen kann.

Wenn Du Dich 3 Monate nach der OP gut geschont hast, hast Du Alles richtig gemacht.


Mir fällt noch ein, dass Skoliosepatienten (gerade auch nach einer Versteifungs-OP) ja ständig etwas für ihren Rücken tun müssen, damit sie keine Schmerzen haben - und damit die Segmente über und unter der Fusionsstrecke nicht überbelastet werden (was nur durch ein gutes Muskelkorsett zu erreichen ist)
Vielleicht haben die 3 Monate Schonzeit die Situation der WS bei Dir auch massiv verschlechtert?
Aber ich lese gerade, dass Du bereits eine Reha hinter Dir hast.... :kinn


LG - und berichte - wenn Du magst - unbedingt wie es weitergeht!)

die Tigerente

Marlies :winke
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Nicoline
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 12:15


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Hallo Tina, :;

ich kann mir auch sehr gut vorstellen, daß Deine Skoliose und die BWS-Versteifung in Deinem Falle das Operations-Ergebnis beeinflußt haben.
Da Du noch sehr jung bist, hast Du ja ansonsten eigentlich recht gute Voraussetzungen für eine erfolgreichen Heilungsprozeß.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß dich das ganze sehr belastet und du nun unzufrieden bist.

Wo wurdest du denn als Kind versteift in der BWS?

Ich denke Du solltest nochmal einen Arzt aufsuchen, der viel Erfahrung mit Skoliose-Operationen hat. Seine Meinung wäre, denke ich, mal sehr interessant.
Spontan würde ich Dir da die Werner-Wicker-Klinik in Bad Wildungen empfehlen, da sie dort sehr viel Erfahrung mit Skoliose/Skoliose-Operationen und komplexen Wirbelsäulenerkrankungen haben.
Ich würde von denen mal eine zweite Meinung einholen zu Deinen Problemen, an deiner Stelle.

Ich wünsche Dir viel Glück und gute Besserung, daß es dir bald besser geht. Du bist ja auch noch so jung! :streichel

Liebe Grüße von Nicoline :winke
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Mona01
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 13:56


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Hallo Tina,
meine OP ist nun auch ein halbes Jahr her, und ich habe auch noch Schmerzen im Bereich der LWS.
Ich bin dennoch sehr froh, diesen Schritt gewagt zu haben, denn die Probleme die ich hatte haben sich minimiert.

Ohne Medikamente wird es wohl nicht mehr gehen, aber wir müssen uns halt damit auseinander setzen, das es so ist wie es ist.
Lass den Kopf nicht hängen, denn das grösste Problem sind glaube ich, wir selbst.
Ich glaube fest daran, das wenn wir endlich mal gelernt haben mit dieser Situation zu leben und sie
auch akzeptieren, wird es uns besser gehen (auch vom Schmerzpegel her).

Halt uns auf dem Laufenden.

Ich wünsch dir alles Gute. :streichel

Lieben Gruss Mona
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willu
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 18:14


Neu hier
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Hallo Tina :rolleyes: ,

das Du denkst oh man das wird nicht besser und besser(fast schon verzweifelst), kenn ich nur zu gut!

Die OP der LWS-Bandscheiben-Prothese war bei mir 09.05.2006! Und ich hatte so eine Angst...

Ich kann Dir nur Mut zu sprechen, da es bei mir sehr,sehr lange gedauert hat, bis endlich eine sehr deutliche Besserung eingetreten ist.
Ich kann wieder länger sitzen und länger spazieren gehen aber zu meiner alten Form werde ich nicht wieder finden, das wurde mir im November 2007 gesagt.

Aber seit ca. 3 Wochen komme ich seit mehreren Jahren ohne Schmerzmittel aus!

Zwar bin ich nicht schmerzfrei aber es geht mir sehr viel besser :z

Ich bekomme Dank meines Arztes sehr viel Krankengymnastik/manuelle Therapie was ja nicht so gewöhnlich ist nach der Zeit der OP, das hilft mir unwahrscheinlich. Denn die Probleme verteilen sich jetzt, mal überlaste ich das Knie oder auch meine Brustwirbelsäule oder oder ...
Ich möchte auch immer zu viel erreichen. Nur mittlerweile versuche ich meine Grenzen zu akzeptieren, gelingt nicht immer :heul
Nun einige Beschwerden werde ich auch wohl nie wieder los werden, aber damit werde ich Leben müssen.

Alles Liebe und Gute auch von mir,

willu :;



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tinacolada
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 20:13


Öfter dabei
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Ihr Lieben!
Ich danke euch für eure zahlreichen Antworten! Es ist wirklich toll, wie schnell einem hier Zuspruch gegeben wird! Danke!

@ tigerente:
Ich habe mir mehrere Meinungen eingeholt gehabt vor der OP...die Arthrose war erst beginnend und gerade mal auf den Bildern sichtbar. Kein Arzt sah das als Hinderungsgrund für die OP, hatte extra mehrmals danach gefragt. Auch die Skoliose scheint kein Hinderungsgrund zu sein. Ich MUSSTE halt operiert werden, um schlimmeres zu vermeiden. Ich hatte quasi nur die Wahl zwischen Versteifung und Prothese. Bei der Skoliose war halt die Prothese das geringer Übel.
Ich bereue die OP auch nicht, die musste nun mal sein. Aber danke für deine Ärzte-Tipps! Werd mich auf jeden Fall weiter informieren!

@ nicoline:
Meine Versteifung ist von TH 6 bis TH 11. Da ich aber erst 3 Jahre alt war, hatte mein damaliger Professor Hemmungen, die damals übliche Stange einzustetzen, da Nachoperationen nötig geworden wären. Also wurde ich mit Fremdknochen- und Knorpel versteift. Ist super geworden! Danke für deine Wünsche!


@mona!
Danke für deine Antwort! Ich bin nicht alleine! Ich find´s halt oft sehr schwer, immer geduldig zu sein und auszuhalten...Man erwartet so viel vom Leben! Manchmal verlier ich echt die Hoffnung! Bin nur froh, dass ich viele liebe Menschen um mich herum habe, die mir oft weiterhelfen.
Ich wünsch dir auch alles Gute!

@ willu:
Danke, du sprichst mir aus dem Herzen!!!! Ich bin so froh, dass es nicht nur mir so geht! Wie ist denn deine Geschichte?

Einen schönen Abend euch allen! :kuss1
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martin137
Geschrieben am: 08 Jan 2008, 21:35


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Hallo Tina.

Ich selbst habe eine Maverick Prothese in L5 / S1 am 10/2005 bekommen. Die LWS ist viel besser geworden, ich brauche keine Medikamente dafür. Als nach 10 Tage aus dem KH nach Hause gekommen bin, bin ich sofort in die Stadt spazieren gegangen.
Ich habe nur drei Tage Schmerzmittel genommen. Leider das Glück hat nur zwei Monate gedauert, weil dan beginnt meine BWS fast zum Hals schmerzen. Das dauert bis heute. Die BWS ist steif wie nie vor. Vor der OP habe ich keine Schmerzen in der BWS.
Ich habe das Gefül, das mein Rücken sehr flach oder gerade geworden ist. Als er mit der Prothese nicht zusammen arbeiten will oder nicht kann. MRT von HWS gibt nur eine leichte Protrusion, welche laut NC nicht dafür verantwortlich ist und an der BWS sollte ja nicht so oft etwas passieren. Ist ja schon, aber nach mehr als zwei Jahren habe ich auch langsam die Schnauze voll. Ich habe schon so viel Energie in eine Besserung gegeben ohne dauerhaften Erfolg. Wozu ist mir eine gute LWS , wenn dabei die BWS und Rest kaputt gehen.

Und Aussagen vom Neurologen und Ortho sind wie oft, jeder sagt etwas anderes. Zum Beispiel : Muskelschmerzen, Geänderte Statik der WS, Neuropatische Schmerzen, HWS Syndrom. Für mich sind das einfach die Folgen der OP und fertig. Eich war vor der OP nie mals mit HWS oder BWS bei dem Arzt, weil ich keinerlei Probleme damit hatte.

Bin heute nicht ganz sicher, ob ich mich noch einmal für die OP entschieden werde. Es schmerzt nur auf andere Stelle und anders.

Aber ich denke, jede Erfahrung die mann hier lesen kann ist gut,
weil wir immer neue Sachen Erfahren.

Ich hoffe nur, dass ich nicht zu viele Fehler gemacht habe, da ich nicht aus Deutschland komme.

Viele Grüsse an alle

Martin :;
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