Bandscheiben-Forum

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> weiß nicht weiter, Rente
aneliese
Geschrieben am: 24 Feb 2008, 18:58


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:nein Hallo,bin neu hier und bräuchte unbedingt mal eueren Rat. Habe 2005 volle EU-Rente für ein Jahr bezogen.Hatte zu der Zeit in der LWs zwei kleinere BSV und deutliche degenerative Veränderungen,Pseudospondylisthesis 1.Grades.Beschwerden in HWS und BWS.Mußte zur Kur, dort wurde ich dann vollschichtig bis mittelschwere Arbeit entlassen.Als Diagnosen wurden subjektive Beschwerden angegeben und die geklagten Beschwerden würden nicht mit den klinischen Befunden übereinstimmen.Klar das mein erneuter Rentenantrag abgelehnt wurde.Habe mir dann einen Anwalt genommen.Meine Orthopädin ließ ein MRT anfertigen,habe inzwischen 4 BSV,rechte Nervenwurzel wird Bedrängt und links ist sie verdickt.Die HWS und BWS wurden geröngt.HWS:Linksrotation C2-C7,UncovertebralarthroseC4 u.C6 Spondylarthrose C6/7 und C7/Th1.BWS:leichte linkskonvexe Skoliose, Osteochondrosis Th2-Th10.Der medizinische Dienst der LVA konnte keine Veränderung zu 2005 feststellen.Der Gutachter zu dem ich mußte hält die HWS für absolut unauffällig und ansonsten gibt er der entscheidung und dem Gutachten der Kur Recht.Im gegenteil,laut seiner Meinung leide ich an somatoformer Schmerzstörung und erheblichen psychischen Verhaltensstörungen.Bin ich im falschem Film? Muß deswegen jetzt zu Psychiater.Habt ihr ähnliches erlebt? Was kann ich tun? Habe erst im April wieder nen Termin bei meiner Orthopädin.Sie hat gegenüber dem Gericht die Verschlechterung schon mitgeteilt gehabt.Bin für jeden Rat dankbar.Dank euch schon mal im voraus.aneliese

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parvus
Geschrieben am: 24 Feb 2008, 21:12


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Hallole Anneliese und willkommen im Forum :winke

vielleicht magst Du auch einmal noch weiter googeln als ich dies getan habe, denn dort wirst Du den Unterschied zu einer somatoformen Schmerzstörung und einer psychosomatischen vielleicht erläutert bekommen :z

bitte mal anklicken und anlesen!

Ein Psychiater wird Deine ganzen gesundheitlichen Probleme im Einklang beurteilen, was nicht immer für den Patienten auch eine schlechte Beurteilung (Gutachten) sein muss. Dass der Gutachter Dir eine somatoforme Schmerzstörung sowie eine erhebliche (Achtung, das ist ein Zauberwort in der Gutachtersprache) psychische Verhaltensstörung ankreidet, kann eigentlich doch nicht wirklich schlecht sein für ein psychiatrisches Gutachten :z

Falls Du noch erweiterte Ratschläge benötigst, so kann ich Dir die "Bandi-CD" Erwerbsminderungsrente ans Herz legen, schau dazu mal auf die Startseite, dort kannst Du diese bei Bedarf bestellen.

Da die Rehaklinik Dich für mittelschwere Arbeiten vollschichtig beurteilt hat, wirst Du jetzt natürlich gute Gutachten benötigen, die dies in anderer Form aufweisen.
Dazu kann ich Dir nur viel Erfolg wünschen!
Hoffe sehr, dass Du gute Ärzte hast, die auch zu Dir als Patient stehen!

Alles Gute parvus :winke

PM
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aneliese
Geschrieben am: 25 Feb 2008, 10:05


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Hallo parvus :troest
Vielen dank für deine Antwort.Werd mir die CD bestellen.Die Begriffe hab ich mir auch schon rausgegoogelt.Wie meinst du das mit den psychischen Verhaltensstörungen, das es nicht schlecht für das psychatrische Gutachten ist?
Ich komm mir ein bissel veralbert vor, wie kann ein "Gutachter" Dinge wie z.b. Einbeinstand und Versengang schreiben und es wurde garnicht gemacht.Auch sind die Befunde nicht vollständig angegeben. Da es nur eine rein körperliche Untersuchung war und keine Tests zu den vom Gericht gestellten Fragen, wie z.b. Konzentrationsfähigkeit, Teschnisches Verständnis usw. durchgeführt wurden, ist schon unklar. :frage
Da hatte ich bei meinem ersten Gutachter Glück und der war auch freundlich. Der jetzige war nicht nur unfreundlich, sondern auch ziemlich grob.Das geringste ist ja noch das er mir einen 7-Klassen Schulabschluß unterstellt, obwohl ich 10-Klassen habe.
Der Schulabschluß und Facharbeiter mußte ich dem Gericht schon am Anfang vorlegen, also ist das schon mal erledigt. :z
Es nimmt einen schon mit der Zeit nervlich mit.Aber das geht bestimmt vielen so, vorallem wenn es sich in die länge zieht.
Man müßte ein Diktiergerät oder nen Anwalt mit rein nehmen dürfen, dann könnte man solche Angaben gleich richtig stellen.
Also danke nochmal für deine Antwort. : :troest
Werd mal sehen was mir die CD neues enthüllt.Gruß aneliese
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Heidi
Geschrieben am: 25 Feb 2008, 13:12


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Hallo Aneliese,

Zitat
Habe mir dann einen Anwalt genommen.


ich würde dem Anwalt diese Ungereimtheiten mitteilen, dass er gleich an das Gericht schreiben kann, dass die Aufgabenstellung nicht erfüllt wurde. Damit schon gleich im Vorfeld das Gutachten als nicht vollständig hingestellt wird.

Ist jetzt mal so mein Empfinden.

Liebe Grüße

:; Heidi

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parvus
Geschrieben am: 25 Feb 2008, 21:14


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Hallole Anneliese,

wenn das Gericht ein psychiatrisches Gutachten noch in Auftrga gibt, so kann es Dir evtl. von Nutzen sein :z

Die meisten Gutachten laufen über Orthopädie oder Neurologie ab, sodass insgesamt dann ein neuroorthopädischer Befund herauskommt. Vergessen wird jedoch, dass die somatoformen (körperlichen) Störungen zwangsläufig ein seelisches Ungleichgewicht mit hervorrufen. Somit kann ein Psychiater auch diese Seite der Schmerzstörung ganz gut zu den neuroorthopädischen Erkenntnissen zusammenfügen, was dann am Ende vielleicht für Dich sehr gut innerhalb der Begutachtungsserie, ausgehen kann :z

Also bleibe ganz gelassen und versuche über eine psychiatrische Beurteilung Deinen Gesundheitszustand optimal zu begutachten. :streichel

Grüßle parvus :winke
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aneliese
Geschrieben am: 26 Feb 2008, 07:37


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Hallole
Na dann werd ich mal sehen was auf mich zu kommt. :hair
Dank auch Heidi für den Tipp.Der Anwalt will erst mal das psychatrische Gutachten abwarten und dann mit diesen ungereimtheiten aufräumen.
Melde mich dann mal wieder,vorerst muß ich eh abwarten. :z
Also danke und auch für euch alles gute :sonne
Viele Grüße aneliese
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