Bandscheiben-Forum

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> Berufserkrankung jetzt Berufsunfall?, Soll bei VBG einen Antrag Stellen v. BGW
badfirst
Geschrieben am: 25 Nov 2009, 22:52


Boardmechaniker
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Hallo zusammen!!

Hab mal wieder ein Problem, Versuche mich kurz zu Fassen!! ;-)

Kurzfassung wie ich meinen BSV bekommen habe!!
Hab am 19.1.bei einer Intimwaschung einer Bew. einen BSV im LWS bekommen, um sie vor dem Fall zu schützen!!

Hab darauf hin ein Stricktes Arbeitsverbot bekommen, von meinem Arzt und darf seit dem bis heute nicht Arbeiten!

Hab eine Selbstanzeige bei der BGW gemacht, und habe denen auch den Arbeitsunfall geschildert, aus dem Arbeitsunfall wurde dann eine Berufserkrankung gemacht durch die BGW, und darauf hin haben wurde auch bis heute getestet.

Da mir das merkwürdig vor kam, das das nicht als Berufsunfall gemeldet wurde sondern als Berufserkrankung, habe ich zur Absicherung
ein Schriftstück zugesandt wo ich das nochmal aufgeschrieben habe mit dem Unfall.
Auf das Schreiben habe ich eine Anfrage bekommen von der BGW, ob das angezeigt wurde, worauf ich den Menschen von der BGW angerufen habe, und gesagt habe das ich es am Anfang schon so geschildert hätte und bei denen hat keiner reagiert so wie auch die Ärzte haben das Runter gespielt, damit war das Thema vom Tisch, und es wurde wieder kein Berufsunfall gemeldet von der BGW!

Heute hat mich der Mensch von der BGW angerufen und meinte das bis zu den heutigen Erkenntnissen eine Überbelastung nicht stattgefunden hätte, und ich nur auf ein Wert von 38 kommen würde, und das würde für eine Berufserk. nicht reichen, da ich mindestens 50 bräuchte.Aber die wären noch nicht komplett fertig weil denen ein Arbeitgeber ( Sanitär ) zu wenige Aussagen gemacht hat, und die müßten sich dann noch von der BGBau Informationen über die Tätigkeiten holen. Aber vorerst würde das eben nicht reichen und er glaubt auch nicht das ich drüber kommen würde, nach bisherigen Stand.

Da habe ich ihm gesagt, das wie ich schon am Anfang gesagt habe eine bestimmte Situation anscheinend dafür verantwortlich sei, was ich denen Am Anfang mitgeteilt habe bei der Selbstanzeige. darauf hin meinte er das ich doch jetzt bei der VBG eine Selbstanzeige machen sollte, und denen die Unterlagen zukommen lassen sollte. ???


Gesagt getan habe bei der VBG angerufen, denen das geschildert, und die wollten das die BGW denen die bearbeiteten Unterlagen zuschicken, das habe ich dann auch direkt dem Menschen von der BGW mitgeteilt, der nach seiner Reaktion das jetzt nicht wirklich gut fand. :kinn

( zur Info, die VBG ist für mich zuständig weil ich durch eine Zeitarbeitsfirma in der Pflege tätig war zuletzt, und die war eben bei der VBG Mitglied )

Nun zur eigentlichen Frage:

1. Kann sich jemand erklären, warum das jetzt so gemacht werden soll??
2. Kann ich die BGW dafür belangen das die das nicht zur Anzeige gebracht haben als Berufsunfall, haben die das nicht versäumt ( ich habe es ja schriftlich von denen, das die das Schreiben erhalten haben )
3. Kann ich was gegen diese Beurteilung unternehmen, ich habe diese zwar noch nicht, aber vorbeugen ist besser!! ;-)
4. Wie kann der mir jetzt schon mitteilen das es nicht reichen könnte??obwohl dieser noch Informationen einholen muss bei der BGBau??

Ich hoffe ich habe es nicht zu kompliziert oder eher durcheinander rüber gebracht, und wäre froh wenn mir jemand die Fragen beantworten kann, und vor allem wie ich mic weiter verhalten soll!! :braue
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Topsy
Geschrieben am: 30 Nov 2009, 09:07


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Hallo badfirst,

eigentlich hätte dann Dein AG einen Unfallbogen ausfüllen müssen und dann wäre es wahrscheinlich den rechten Weg gegangen, wobei ich noch nicht einmal davon überzeugt bin, dass es als Unfall gilt.

Für die Sache mit der BG, da würde ich mir einen gscheiten Anwalt nehmen, da Du sonst auf keinen grünen Zweig kommst. Es ist auch heute noch sehr schwer, eine Berufskrankheit, auch wenn die Rückengeschichte jetzt eine ist, anererkannt zu bekommen.

Viel ERfolg und
gute Besserung
LG Topsy :winke
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badfirst
Geschrieben am: 18 Dez 2009, 23:26


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Hallo, wollte nur weiter Schreiben, was im Fall der BG weiter passiert, oder gemacht wurde!

Der Mensch von der BG war bei mir zu Hause, und hat mir ein Paar fragen gestellt, und kahm auf eine Krankheitsgeschichte aus 2006, wo ich wegen Rückenschmerzen zum Arzt gegangen bin, weil ich gegen eine Heizung gekommen bin, der Mensch von der BG hat schon mal anmerken lassen das dass ja seiner Ansicht nach eine Vorerkrankung handeln würde, worauf ich aber erst gar nicht eingegangen bin, interessiert mich ja nicht wirklich wie er das sieht.

Dieser Mensch von der BG hat mir 3 Ärzte zur Auswahl gegeben, hat mir einen auch sehr Schmackhaft gemacht, ich möchte aber alle 3 Nicht, da er sie mir zu Schmackhaft gemacht hat, kann ich ja schon mal davon ausgehen, das sie wahrscheinlich aus meiner Sicht nicht Neutral sein werden, drum habe ich mich selber um einen gekümmert, und habe das der BG mitgeteilt.

Nun warte ich erst mal auf eine Antwort von denen, wie die drauf reagieren!!

So ist bis heute der Stand der dinge!! ;-)

LG
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badfirst
Geschrieben am: 15 Jan 2010, 12:47


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Hallo zusammen!!

Mir wurde heute nun mittgeteilt da der Gutachter beauftragt wurde!!Naja meine zweifel Steigen, habe auch Unterlagen zugeschickt bekommen, die ich angefordert habe, die aber erstens sehr viele Dokumente nicht beinhaltet, und zweitens wurde von einem Arzt die Frage wie der BSV zustande gekommen ist oder was ich ihm geschildert habe einfach weg gelassen, für mich nicht nachvollziehbar, irgendetwas muss man doch angegeben haben, selbst wenn ich es nicht gewußt " hätte " müßte das doch drin stehen??!!hab die Praxis angerufen, die meinten dann ich solle bei denen umgehend vorbei kommen, damit sie das ändern!!

Soweit der verlauf!!

LG badfirst
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badfirst
Geschrieben am: 24 Mär 2010, 14:32


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Hallo zusammen,

wollte nur mal den werdegang fortführen, war heute beim Gutachter, dieser hat ein Schreiben von der BG gehabt, wo von einer Gelegenheitsursache die rede ist, und das es aus vorangegangenen Beschwerden die Ursache ist das ich eine BSV habe, und Degenerative Veränderungen beteiligt waren!

Dieser Beurteilung kann der Gutachter nicht teilen, wie er mir sagte, da kaum Degenerative Veränderungen zu erkennen wären, und die Gelegenheitsursache kann er auch ausschließen, da es ein sehr großer Unterschied sei ob man nun zu Hause ein kasten Wasser hoch hebt, oder eine Person vor dem Fall Schützt die 70 Kg wiegt!
vorangegangene Ereignisse wären nicht gegeben, da ich auch noch alte Aufnahmen hatte, wo ran man keinen Zustand ersehen könnte der dafür verantwortlich ist!
Desweiteren hat er betont das mein Psychischer zustand dann doch nicht der beste ist, und läßt dieses auch im Gutachten mit einfließen!!
Die Untersuchung hat dann mal 2 Stunden gedauert, wo ich dann doch merkte das ich sehr aggressiv wurde obwohl ich doch gemerkt hatte das es nicht so Schlimm war, und ich mich mit dem Gedanken eigentlich abgefunden habe das es laut 4 Ärzten kein Berufsunfall sei, was ich dann auch noch Schriftlich von dem Arzt habe, das er da keinen Unfall drin sieht, aber der kriegt sein Fett auch noch wech!! :-/

Somit war sein Ergebnis, das es zu 100% ein Berufsunfall ist, und dieses auch so niederschreibt, da es ein Ereignis war das nicht vorausschaubar war das man sich selbst in Gefahr bringt, die Krafteinwirkung war auch vorhanden!Was ich noch als positiv sehe, der Gutachter ist von der Arbeitsmedizin, und erstellt ständig Gutachten für KH usw. und noch das er Dr. Dr. med. ist hoffe mal das es ohne Probleme anerkannt wird!

Jetzt heißt es erst mal weiter warten was passiert, und wie es weiter geht, da ich noch keine Ahnung habe was jetzt auf mich zukommt, und hoffe mal nicht das ich mich in einen Krieg wieder sehe vor Gericht, aber die Zeit habe ich auch noch und werde sie mir nehmen!!

Wünsche allen schöne tage und hoffe auf gute Genesung!!

badfirst
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masumol
Geschrieben am: 24 Mär 2010, 14:44


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Hallo badfirst,

ich muss doch wenigstens kurz mal schreiben, sonst denkst Du noch, Du schreibst das hier zur eigenen "Belustigung". Ich finde den Fortgang der Dinge sehr interessant, natürlich hoffe ich, nie in diese Situation zu kommen.

Die Aktion heute beim Gutachter scheint ja sehr vernünftig abgelaufen sein, wollen mal sehen, wie denn sein Bericht aussieht.

Ich wünsch Dir jedenfalls maximale Erfolge in der Geschichte und bitte weiter schreiben.

LG Mario
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badfirst
Geschrieben am: 24 Mär 2010, 14:48


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Hallo Mario!!

Nein das denke ich nicht, ich sehe das ja einige den Artikel lesen, und man kann vielleicht was damit anfangen, wie es so geht, und selbst wenn die Ärzte eine Äußerung machen, das es kein fall für die BG ist, einfach eine Selbstanzeige Starten, wenn man sich auf manche Ärzte verlässt ist man verlassen!!

LG Marcel
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masumol
Geschrieben am: 24 Mär 2010, 14:57


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Hallo badfirst,

ich hab schon mitbekommen, das Du hartnäckig an der Sache dran bist, find ich gut, das Du Dir von den sogenannten Fachleuten nicht ein A für ein U vormachen lässt.

Bisher taugt Dein Beitrag auf jeden Fall schon mal zum Aufrütteln, rechtzeitig was zu unternehmen und sich nicht durch die Aussage mancher Leute irritieren zu lassen, man als Patient also durchaus eine Chance hat in dem Tollhaus.

Bin schon echt gespannt, wie es endet, ist für mich wie ein Fortsetzungskrimi, die Materie ist mir ja noch neu. :D

LG Mario
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badfirst
Geschrieben am: 24 Mär 2010, 15:21


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Hallo Mario!!

So sieht es bei mir auch mal aus, das ich sehr neugierig bin was dabei rauskommt!!
Auch hier wurde mir dann mal geschrieben das es kein Berufsunfall sei, wie auch Freunde, Verwandte, Ärzte usw. da Verliert man schon echt den glauben, aber wie schon geschrieben egal was jemand anderes meint, es ist sehr wichtig das man selbst was macht was aus der Reihe ist, es ist Schließlich die eigene Gesundheit die auf dem Spiel steht, und was aus der Zukunft wird!!

Was noch zu sagen ist, es ist sehr sehr wichtig das man dann wenn sowas eintrift, sich die Schilderung auch von den Ärzten bescheinigen läßt, das man die Äußerung von sich gegeben hat das es ein Berufsunfall/krankheit handelt, da man ansonsten noch schlechtere Karten hat, wenn ich ehrlich bin habe ich diese Bescheinigung nur bekommen von meinem Ex Arzt, weil ich dem mittgeteilt habe das ich das für die BG bräuchte und das ich von einem anderen Arzt schon eine Bescheinigung bekommen habe, darauf hin mußte er mir das ausstellen!!
Und mittlerweile sollte jedem klar sein, das es auch wichtig ist das jede Kleinigkeit ins Arbeitsbuch geschrieben wird, naja bei der letzten Stelle wurde keins geführt wurde, aber darauf sollte man sich nie verlassen, und es versuchen nieder zu Schreiben, und das Zeitnah und Unterschreiben lassen von einer neutralen Person!!!

All so kleinigkeiten sind sehr wichtig, was die meisten aber nicht wirklich sehen!!

LG marcel
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