Bandscheiben-Forum

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> Der letzte Schritt von der BG BK 2108, widerspruchsausschuss
Harro
Geschrieben am: 25 Mai 2014, 21:35


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Moin moin,
Zitat

ist ja schon kommenden Monat!

wie man sieht hast du deinen Humor doch noch nicht verloren. :rolleyes:

Viel Glück, Harro :winke
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badfirst
Geschrieben am: 25 Mai 2014, 22:47


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Hallo Harro,

Danke für das Glück wunschen ,ich glaube Glück brauche ich auch! :z

Den Humor habe und will in auch nicht wirklich verlieren, naja mit dem nächsten Monat, ist die Sache gegen die andere BG gemeint! :angel

Schöne grüße
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badfirst
Geschrieben am: 17 Okt 2014, 14:42


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Hallo zusammen :; ,

hab den Gerichtstermin hinter mich gebracht.

Kurz und schmerzlos, das Gericht geht trotz leichter unterschreitung davon aus das ich den Wert erreicht habe der nötig zu der BK 2108 ist, und lässt jetzt ein Medizinisches Gutachten erstellen.

Dem RA von der BG hat das so wie es aussah nicht gefallen, was nachvollziehbar ist, da der Gesundheitsschaden ein Indiz für die BK ist.

Eins wurde mir noch von dem Gericht auferlegt, nachweise über die fehlenden tätigkeiten vorzulegen, um mit diesen den Wert von 12,5 zu überschreiten oder heran zu kommen.
Was aber aufgrund der tätigkeiten zu belegen ist.

Und nun abwarten wann die Begutachtung statt findet.

Schönen Gruß :z
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Harro
Geschrieben am: 17 Okt 2014, 21:49


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Moin moin,
ich hoffe man kann davon ausgehen "was lange währt wird endlich gut"

In diesem Sinne liebe Grüße Harro :winke
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Busch38
Geschrieben am: 18 Okt 2014, 05:21


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Hallo,

ich wünsche Erfolg und haltet uns bitte auf dem Laufenden.

Ich selbst bin meiner BG wegen BK 2108 im Clinch, aber 'erst' seit 3 Jahren und noch nicht mal einen Bescheid.

Mein Dosiswert in 20 Jahren ist übrigens 31 ( von BG berechnet ).

Gruss an alle

Bearbeitet von Busch38 am 18 Okt 2014, 05:21
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Helmut 45
Geschrieben am: 18 Okt 2014, 10:07


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Hallo badfirst,

Deine Krankengeschichte und das Anerkennungsverfahren zur BK 2108 ist ziemlich umfangreich und wenn man sie durchliest etwas verwirrend, weil beruflich bedingte, unfallbedingte und anlagebedingte Schädigungen ineinander greifen.

Das Verfahren dauert nun schon ziemlich lange und im Prinzip ist noch nichts erreicht. Dass das Gericht annimmt, dass der Wert 12,5 annähernd erreicht sein könnte, hat nichts zu sagen. Du musst diesen Wert nachweisen! Dazu später etwas.

Es wird durch das Gericht ein medizinisches Gutachten bei einem Facharzt angefordert. Dieses Gutachten ist entscheidend, weil es als neutral erstellt angesehen wird. In diesem Gutachten muss zumindest stehen, dass die Schädigungen durch berufliche Einwirkungen entstanden sein können, wenn die Lebensbelastungsdosis den Wert von 12,5 annähernd erreicht hat.

Da sehe ich aber ein Problem. Grundsätzlich wird bei einer BK 2108 nicht nur die Lendenwirbelsäule, sondern auch die Brust- und Halswirbelsäule untersucht. Der Grund: Wenn BWS und HWS ebenfalls Schädigungen aufweisen, werden die Schädigungen der LWS als anlagebedingt hingestellt. Das liegt daran, dass für die beruflich bedingten Schädigungen der HWS nur stark eingegrenzte Tätigkeiten infrage kommen und die BWS durch berufliche Belastungen nicht geschädigt wird. Unfälle natürlich ausgenommen.

Es ist also meines Erachtens möglich, dass eine künftige Ablehnung der BK 2108 damit begründet wird.
Bei einem solchen Verfahren, müssen die medizinischen, sowie die arbeitstechnischen Voraussetzungen erfüllt sein. Die Medizinischen könnten strittig sein, die Arbeitstechnischen musst Du selber noch nachweisen.

Das heißt, Du kannst das nicht vom Arbeitgeber verlangen. Der kann es nicht und will es evtl. auch nicht. Aus welchen Gründen auch immer!
Ich kenne Deine belastenden Tätigkeiten nicht. Aber grob gesagt zählt alles, was je nach Belastungsart, zwischen 10 und 30 kg liegt und gehoben und getragen wird. Ggf. kann Ziehen und Schieben noch einfließen, sowie Arbeiten in extremer Rumpfbeugehaltung. Dabei wird in Sekunden abgerechnet!
Z.B. dauert ein Hebevorgang von kurzer Dauer 2,5 Sekunden, von mittlerer Dauer 5 Sekunden und von langer Dauer 7,5 Sekunden. Dabei können schon Tragewege eingerechnet sein.
Es ist notwendig, erst mal genaue Dokumentationen der regelmäßig wiederkehrenden verschiedenen Arbeiten pro Tag zu erstellen. Mit den jeweiligen Lasten und Tragewegen, sowie deren Anzahl. Und das dann mit der entsprechenden Formel bis auf die entsprechenden belastenden Jahre hochrechnen.

Das ist jetzt etwas einfach dargestellt, aber es zeigt schon, dass es sehr kompliziert ist, die Lebensbelastungsdosis zu berechnen. Ich selbst habe über Wochen daran gesessen.
Ich würde jetzt erst mal das medizinische Gutachten abwarten. Wenn das negativ ist, kannst Du Dir die Arbeit sparen!

Hoffentlich bist Du jetzt nicht geschockt. Ich will Dir mit diesem Beitrag nicht den Mut nehmen, das Verfahren durchzuziehen, sondern lediglich aufzeigen, dass es noch einige Hürden zu bewältigen gibt.

Grüße von
Helmut
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badfirst
Geschrieben am: 18 Okt 2014, 10:52


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Hallo zusammen!!

@Harro

Ich hoffe auch das es die Zeit mit sich bringt und alles zum gute führt! ;-)

@Busch38

Ist schon eine lange Zeit die man dran bleiben muss und ist nicht immer leicht,
naja eigentlich die ganze Zeit schwer!
Bloß nicht den Mut nehmen lassen und selbst wenn man verliert, kann man später
sagen man hat alles versucht, und trotzdem nicht unterkriegen lassen!

@Helmut 45

Umfangreich, so nennen es auch die Richter und Anwälte sowohl von der BG, als auch meine eigene!!
Wie war das, wer schreibt der bleibt :rolleyes:

Ich weiss nicht, aber ich glaube den Wert den ich erreicht habe, habe ich fast erreicht da die Arbeitstechnischen
Voraussetzungen schon geprüft wurden, und das von der BG 3 oder 4 mal, da die werte ständig hinterfragt wurden
von der BG, von wem auch sonst!
der aktuelle wert liegt unter 12 und es wurden einfach werte raus genommen, und bei der Verhandlung wurde nun
beschlossen, das dieser Wert erreicht ist und danach soll sich der Gutachter richten.

Es sollen noch Zeiten hinzugefügt werden und weitere Arbeiten mit einfließen die die BG weg gelassen hat, da mir der
Sachbearbeiter von der BG mitgeiteilt hat das diese nicht relevant sein, naja eher wollte man sich die Arbeit ersparen für 9 Monate
bei 5 verschiedenen Arbeitgebern die BGs anzuschreiben.
Aber das ist das was mir zur Anerkennung fehlen, im Bezug zu den Arbeitstechnischen Voraussetzungen.

Die Konsensempfehlung habe ich auch erreicht, tätigkeitsaufgabe, von oben nach unten zunehmender Schaden an der LWS,
Bandscheibenvorfall und noch weitere Schäden die darauf deuten, und seit Aufgabe der Tätigkeit (nach einem neuem MRT) keine weitere
Veränderung der gesamten Wirbelsäule.
Das Gericht sah meine Ausführung zu dem Krankheitsbild erstmal als dargelegt an, so wie das keine weitere Veränderung würden dafür
Sprechen, der Unfall soll mit eingerechnet werden der zu dem Zeitpunkt stattgefunden hat und dementsprechend berücksichtigt werden.

Naja desweiteren kommt das ich keine erbliche Fehlstellung, geschweige den Anlagebedingter Bandscheibenvorfall an der HWS oder BWS.
Zumal auch ein Anlagebedingte Schädigung der Beiden Segmente schließt einen Berufsbedingten Bandscheibenvorfall an der LWS nicht aus,
das sei noch dazugesagt!!

Ist zwar nett gemeint, aber ich habe schon am Anfang von vielen gehört, das man sich die Arbeit sparen kann und das es nichts bringen
würde, aber seit 5 Jahren gehe ich den weg und selbst das es jetzt medizinisch Untersucht wird, damit hat anfangs auch keiner gerechnet,
vor allem nicht die BG oder eher deren RA, da die schon anfangs gesehen haben das es sehr knapp wird, und das wurde versucht zu vermeiden.

Ich denke ich befinde mich in der Situation, wo ich weiter Kämpfen werde und sollte, und das rate ich jedem.

Schöne Grüße an alle zurück!! :;
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Helmut 45
Geschrieben am: 18 Okt 2014, 11:40


Öfter dabei
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Hallo badfirst,

woher kommen denn die nachfolgend in Deinem Deinem Krankheitsbild beschriebenen Schädigungen an HWS und BWS?

1. Ausgeprägter links dorsolateraler und teils intraforaminaler Diskusprolaps BWK 8/9 mit wurzelkompression D 8 links
2. Osteochondrose BWK 7/8 und 8/9

06.2010
1. Minimale mediane soft-disc-protusion HWK 6/7 mit minimaler Impression des Duralsackes ohne Hnweis einer zervikalen Myelopathie.
2. Steilhaltung der HWS.Discusdegeneration der Bandscheiben der HWS, aller Segmente.

Es würde mich nicht wundern, wenn im med. Gutachten darauf eingegangen wird!

Nebenbei bemerkt:
Auch mir hat man viele Steine in den Weg gelegt! Ich habe Sachverständigen der BgBau sogar schriftlich unterstellt, dass sie entgegen besseren Wissen absichtlich falsche Bewertungen zu meinen Ungunsten vorgenommen hätten. Keine Reaktion darauf!
Davon abgesehen, habe ich festgestellt, dass mir ein Anwalt nicht helfen kann und habe dann das Verfahren alleine bis zur Anerkennung der BK 2108 durchgezogen.

Im Übrigen bin ich zurzeit dabei, die Anerkennung einer BK 2103 ebenfalls durchzusetzen.

Grüße von
Helmut
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badfirst
Geschrieben am: 18 Okt 2014, 12:16


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Hallo Helmut,

Naja ich würde sagen dumm gelaufen, ich habe noch einen Unfall gehabt im BWS bereich, leider hat kein Orth. ein Bildgebendes
verfahren durchgeführt, obwohl ich stets auf Schmerzen hingewiesen habe. ???
Während dieser Zeit habe ich vermehrt Heizkörper auf dem Kopf getragen, da ich durch die Schmerzen im BWS bereich die Arme
nicht sehr lange oben halten konnte, den Effekt habe ich jetzt als Quittung auf Kosten meiner Gesundheit.

Klage habe ich aufgrund von Fehlenden Bildgebenden Verfahren verloren.

Den RA habe ich anfangs gedacht das ich den brauche, naja ist auch ein wenig Sauer das ich vorwiegend das Reden beim Gericht
übernehme, aber ist trotz allem ein Sicheres Gefühl das man nicht alleine da steht.

Das mit den werten zu ungunsten des Versicherten kenne ich auch, anfangs wurde eine Berechnung durchgeführt nach Schema F,
und von der BG wurde mir nach schriftlicher nachfrage mitgeteilt das anfangs einfach von normalen Werten ausgeht. :h

Spätestens bei der Aussage würde mich ja interessieren, wie viele Versicherte nach der ersten Berechnung durch die BG,
eine BK nicht mehr weiter führen.

Ich lass es erst mal weiter laufen, und da halte ich dran feste, es bestimmt mittlerweile nicht mehr mein Leben wie am Anfang,
es läuft einfach nebenbei, und was dabei raus kommt, mal schauen!

Schöne Grüße
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Busch38
Geschrieben am: 11 Nov 2014, 08:45


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Hallo badfirst,

wurde inzwischen ein Gutachter beauftragt ?

Gruss
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