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> Aussteuerung und Arbeitslosigkeit
tom69
Geschrieben am: 26 Dez 2010, 12:52


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Hallo

Würde mal gerne wissen wie ich weiter vorgehen soll, bzw. ob ich so richtig vorgehe.

Die Krankenkasse hat mir, auf meine Anfrage, mitgeteilt das ich Anfang April 2011 ausgesteuert werde. Ich bin zur Zeit noch in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, mein Chef meint aber das dieses mal beendet werden müsste (Inhaltliche Aussage: "Man kann das ja nicht ewig weiterführen, irgendwann muss mal Schluss sein").
Ich habe aber auch schon meinen Bescheid von der DRV über die Genehmigung meiner Umschulung, diese beginnt im Mai 2011.

Da ja nun auch die Arbeitslosigkeit droht , werde ich nun schon morgen zum AA gehen und mich vorsorglich dort anmelden.
1. Weil ich ja (mündlich) Kenntnis habe, dass eine Arbeitslosigkeit drohen könnte und 2. Weil ich in 3 Monaten auch ausgesteuert werde.

Muss ich dabei noch irgendetwas beachten? Ich denke das es alles nur ein Verwaltungsakt für mich ist, da es für das Arbeitsamt ja absehbar ist, und ich die Zeit ja nur "überbrücken" muss.
Meine Gedanken sind: Ich kann meinen alten Beruf nicht mehr ausüben und der Termin für meine Umschulung steht. Von daher werden die mich wohl nicht mehr versuchen zu vermitteln.

Auf der anderen Seite könnte es ja auch einen Rückfall geben und ich kann die Umschulung nicht antreten, was ich natürlich nicht hoffe. Da will ich dann ja auch nichts verkehrt gemacht haben, nicht das ich später im Fall der Fälle Probleme bekomme.

Das Finanzielle habe ich mir mit diversen Rechnern im Internet ausgerechnet, was noch trauriger als das Krankengeld aussah oder wird das anders gerechnet?

Besten Dank
Thomas
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Jürgen73
Geschrieben am: 26 Dez 2010, 12:59


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Hallo Thomas,

du solltest hier mal in die Suchfunktion Aussteuerung und $125 einegben. Da müßtest du deine Antwort finden.

Leider stimmt es, daß das ALG1 wesentlich niedriger ausfällt als das Krankengeld.
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tom69
Geschrieben am: 26 Dez 2010, 16:31


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Hallo Jürgen,

den §125 hatte ich schon gelesen.
Wenn ich das aber richtig verstanden habe, ging es doch dabei um die Tatsache das ich noch ein Anstellung habe.

Nun droht ja bis dahin ggf. der Verlust meines alten Arbeitsplatzes. Wie sieht es dann aus? Zur Zeit schreibt der Arzt mich ja noch krank, da ich ja meinen Arbeitsplatz noch habe, diesen aber nicht mehr ausüben darf.
Es kann jetzt sein das der Doc, wenn ich meine Arbeit nicht mehr habe, keine Handhabe mehr hat mich krank zu schreiben.

Ich stände dann ja demnach dem Arbeitsmarkt zur Verfügung, wenn auch mit Einschränkungen und nur bis Mai 2011. Könnten die mich dann auch, ich sag mal überspitzt an die Straße setzten und Autos zählen lassen?
Hab so ein wenig die Angst, das man mir eine einfache Arbeit andrehen würde, und mir das Übergangsgeld dann in der Umschulung von diesem berechnet bzw. bei der Berechnung mit einbezogen wird.

Genauso meint mein Chef, ich könnte kündigen weil ich ja die Umschulung machen würde. Habe ihm erklärt, das mir das Probleme bereiten könnte, 1. jetzt und 2. wenn ich die Umschulung fertig habe und nicht direkt wieder eine Stelle bekomme.
Für mich steht fest das ich nicht ohne weiteres kündigen oder Aufhebungsverträge unterschreiben werde.

Sorry das ich frage, aber ich brauchte mir die letzten Jahrzehnte darüber keine Gedanken machen.

Gruß
Thomas
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agidog
Geschrieben am: 26 Dez 2010, 16:37


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:;

Ich habe mich, als mir die Kündigung gedroht hat, auch vorsorglich beim Arbeitsamt gemeldet (ganz problemlos).

allerdings bekam ich /bekomme ich keine Umschulung!

Meine Aussteuerung ist Ende November eingetreten - das Arbeitsverhältnis besteht (noch) da wir auf den Bescheid des Integrationsamtes warten.

Allerdings wird mein ALG nicht nach § 125 sondern nach § 117 berechnet :kinn


LG Gabi
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