Bandscheiben-Forum

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> BG lehnt Rente ab, Bescheid erhalten
sonni
Geschrieben am: 10 Mär 2012, 21:19


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Hallo Zusammen


Habe von der BG den Bescheid erhalten.



Bescheid über Ablehnung einer Rente.

Ein Anspruch auf Rente wegen Ihres Versicherungsfalles vom 21.11.09 besteht nicht.

Begründung
Die Vorraussetzungen für einen Rentenanspruch liegen nicht vor,weil Ihre Erwerbsfähigkeit über die 26. Woche nach Eintritt des Versicherungsfalles bzw. nach Ende des Verletztenanspruchs nicht um wenigtens 20 % gemindert ist.
Als Folgen dieses Versicherungfalles werden anerkannt.

Restsyntome einer Posttraumatischen Belastungsstöhrung


Als Folgen werden nicht anerkannt ,weder im Sinne der Entstehung noch der Verschlimmerung

Erkrankung des Bewegungsapparates.somatoforme Schmerzstörung.



Ich werde auf alle Fälle Wiederspruch einlegen grad weil ich durch den Überfall meine Arbeit nicht mehr machen kann und nichts anderes mir übrig bleibt. :h
Überall ist zu lesen das Schmerzen zu den Bild einer PTBS passen ,ich hatte vorher keine mehr gehabt und auch keine Therapien.
Werde mich mit den Weißen Ring in Verbindung setzen die hatten mir damals gesagt ich kann mich melden um meine Rechte wahr zu nehmen.
Mich behindert meine PTBS auch im normalen Leben was kann ich machen wenn ich nicht belassbar bin und mich nicht konzentrieren kann.Habe vom Schmerzarzt ,wo ich zur Zweitmeinung war ja schriftlich das er mich nicht behandeln kann es soll konservativ und Psychologisch geschehen.

Hat einer überhaubt mal durch bekommen für die PTBS ne Unfallrente zu bekommen und noch mit Schmerzsyndrom.

Ich kann mir nicht vorstellen die Ängste zu verlieren und das es sich so bessert das ich was machen kann.
Beim Arbeitsamt hatte ich zur Abgabe ein Termin der ungefähr ne dreiviertel Stunde gehen sollte und ich bekam nach ner halben Stunde nicht mehr mit oder konnte antworten.Da soll mir einer mal vormachen wie es mit den Arbeiten gehen soll. :kopf

LG SONJA
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parvus
Geschrieben am: 11 Mär 2012, 11:08


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Hallo Sonja, :winke

hattest Du nur über die BG einen Rentenantrag laufen und/oder auch über die DRV noch zusätzlich?

Man hatte Dir doch per GA oder Reha-Bericht, so viel ich mich erinnere, eine Leistungseinschränkung unter 3 Std. attestiert, nur in Deinem Beruf oder auch für den allgemeinen Arbeitsmarkt?

Lasse Dich vom weißen Ring beraten.

:winke Gruß parvus
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Sab
Geschrieben am: 11 Mär 2012, 19:36


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Hallo Sonja,

warst Du mal im Unfallopfer.de -Forum ? Da könntest Du nämlich Antworten auf deine Fragen erhalten.

Viel Erfolg !

LG
Sabine
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sonni
Geschrieben am: 12 Mär 2012, 09:51


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Hallo Sab.



Dort Steht Auf den allgemeinen Arbeitsmarkt liegt das Leistungsvermögen zurzeit ebenfalls unter 3 Stunden bei deutlich reduzierter psychischer Belasbarkeit,chronischen Schmerzsyndrom und eingeschränkter Belasbarkeit der Wirbelsäule. Vermieden werden müssen insbesondere Zwangshaltungen und Überkopfarbeiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Gang und Standsicherheit sind nicht zu mutbar.

Ich konnte vorher körperlich auch nicht arbeiten und hab mir was leichtes gesucht. Komisch ist das ich im Altenheim im Caffe gearbeitet habe ,halbtags ,und da meine Physio nicht brauchte auch nicht in der Spielhalle ,es ging mir fast 2 Jahre gut deshalb konnte ich ganztags Arbeiten.
EMR am 7.9.11 beantragt noch nichts gehört obwohl ich im November meine Unterlagen zurück erhalten hab.
Bin jetzt aus gesteuert ALG 1 nach § 125 ist beantragt ,der ärztliche Dienst muß meine Berichte erstmal studieren ist sehr viel.
Hab gleich nen Termin beim Psychologen mit den werde ich das durch sprechen.Hab ja nur ein Zusammenhangsgutachten gehabt und das vor der Knieop . Die müßten doch eigentlich son Belastungstest und meine Konzentration testen denn das ist sehr ein geschrängt.
War letzte Woche bei meiner Tochter in Bremen die hat Probleme wegen Trennung da gings mir gut keine Schweißausbrüche kaum Zuhause gehts wieder los. :heul


LG SONJA
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tessi771
Geschrieben am: 12 Mär 2012, 10:34


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Hallo Sonja,

Mensch bei Dir hört das wohl nie auf. Lass dich mal kurz :streichel

Zum Thema kann ich nicht viel sagen. Widerspruch einreichen musst du auf jeden Fall und die Idee mit dem weißen Ring ist echt gut. Die haben mir auch schon einmal sehr weiter geholfen.

Es ist doch zum Ko..., dass man, auch wenn man so eingeschränkt ist, an allen Fronten kämpfen muss, obwohl dazu eigentlich keine Kraft mehr da ist.

Hast du dich mal beim Sozialverband nach Hilfe erkundigt?

Drücke dich gaaanz doll :troest
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parvus
Geschrieben am: 12 Mär 2012, 12:17


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Hallo Sonja :winke

Code

Dort Steht Auf den allgemeinen Arbeitsmarkt liegt das Leistungsvermögen zurzeit ebenfalls unter 3 Stunden bei deutlich reduzierter psychischer Belasbarkeit,chronischen Schmerzsyndrom und eingeschränkter Belasbarkeit der Wirbelsäule.


Mich stört an diesem Satz das Wort zur Zeit :kinn

Liegt Dir keine genaue zeitliche Aussage dazu vor?
Also das Schlussblatt Teil 1 und Teil 2 bei GA und das Beiblatt 1a bei Rehaberichten geben in der Regel darüber Auskünfte.

Beim Schlussblatt Teil 2 des ärztlichen Gutachtens unter Punkt 5 steht:

Die getroffenen Feststellungen gelten seit ...

Besserung unwahrscheinlich [ ] ja [ ] nein

Dauer der Leistungsminderung voraussichtlich weniger als drei Jahre [ ] nein [ ] ja, voraussichtlich bis Tag Monat Jahr


Hier sollte man schauen, was dort angekreuzt und ggf. auch begründet oder zeitlich datiert wurde!


Code

Vermieden werden müssen insbesondere Zwangshaltungen und Überkopfarbeiten. Tätigkeiten auf Leitern und Gerüsten sowie Tätigkeiten mit erhöhten Anforderungen an die Gang und Standsicherheit sind nicht zu mutbar.


Diese Aussagen werden grundsätzlich getroffen und gelten zur Gegenüberstellung des positiven zum negativem Leistungsbild.
Sie könnten jedoch auch noch viel ausführlicher erfolgen, denn es werden eigentlich dort 4 Rubriken abgefragt:

[ ] geistige / psychische Belastbarkeit

[ ] Sinnesorgane

[ ] Bewegungs- / Haltungsapparat

[ ] Gefährdungs- und Belastungsfaktoren


Das was Du dort vorliegen hast ist die Aussage zum negativem Leistungsbild der Rubrik "Bewegungs- und Haltungsapparat".

Hat man weitere Belastungseinschränkungen der anderen Rubriken nicht schriftlich dargestellt?


Bei Dir heißt es nun, genau nachlesen und auseinanderpflücken, was die einzelnen GA/Berichte aussagen, wo es Übereinstimmungen gibt und was widersprüchlich ist.
Dann den Widerspruch dahingehend aufbauen und stellen.

Gruß :winke parvus
PM
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sonni
Geschrieben am: 12 Mär 2012, 21:07


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Hallo. :winke

Ich muß mal alles aus einander pflücken.Irgendwie finde ich den Entlassungsbericht der Reha nicht ,der war ja ganz anders wie das Gutachten.Zählt denn das überhaubt ich hatte ein Zusammenhangsgutachten am Ende ner Reha von der BG?????????
Im vorläufigen Entlassungbericht steht Therapievorschlag Ambulante Psychotherapie fortführen mit Traumakonfentration.Selbstständig Entspannungstrainig Aquagymnastik.

Der letzte Rehabericht war ja wegen meiner Knieop da wurde kaum aufs Trauma ein gegangen.

Zu den Bewegungs-und Haltungsapperat steht da noch was Gefährdung und Belastungsfaktoren
ZUI beachten sind insbesondere Nässe,Zugluft,extreme schwankende Themperaturen,inhalative Belastungen Allerge,Lärm Erschütterungen Vibrationen Tätigkeiten mit erhöhter Unfallgefahr ,häufigewechselne Arbeitszeiten.


Im Gutachten unter 5 .Wie stellt sich ggf.der testpsychologische Befund da?
Halbstandasierte Fragebogenerhebung zu Depressionund Somatisierung: Hinweis auf Somatisierungsneigung,Hinweis auf zeitweise depressive Stimmungslage.
Psychologischer Bericht vom 18.5.2011 Beschreibung des ZUstandbildes.
Es wurde erstmal der Überfall und die Therapie im BG KH angesprochen.
Ziel der Gespräche Es ging besonders darum mich zu stabilisieren und an der PTBS zu arbeiten.
Verlauf . psychotherapeutische Termine .Die Persönlichkeitsstrucktur iwar ausgesprochen schwierig und mich auf den Punkt zu zentieren.
Empfehlung. Weitere Psychotherapie zu Hause dringend idiziert !!!!!!


WElche Gesundheitsstöhrungen vorliegen.

Restsyntome einer PTBS
Chronifiziertes Lumbalsyndrom nach OP eines weit lateralen BSV LWS5/SW1 links mit Wurzelkompression L5 links mit aktivierter Osteochdrose und Spondylarthrose sowie weiterhin mögliche Bedrängung der L5 und S1 Wurzeln linksbetont im Segment L5/S1
V.a. überlagende somatoforme Schmerzstöhrung
Gonarthrose links.

Ursachenzusammenhang:Vorm Überfall keine psychische Belastungen. Das Ereignis war geeignet um eine PTBS aus zulösen zusätzlich allgemeine Lebensrisiko sind die Veränderung der gesamten psychosozialen Lebenssituation und Ws ERkrankung.

Die Bildgebenden Befunde des Bewegungsapperats sind nicht ausreichend erklärt.Es wird davon aus gegangen das die Schmerzstöhrung sicher eine Folge des Traumas sind und mit abklingen der PTBS sich verbessern.
ES wird davon aus gegangen das nach Ende der Reha die unfallunabhängigen ERkrankungen zur Beendigung der Reha im Vordergrund stehen.
Anerkannt werden REstsyntome der PTBS und ich darf keinesfalls Arbeiten in der Traumaspezifischen Situation als Spielhallenaufsicht oder ähnliches machen.

8 Zeitraum AU auf Grund der Unfallfolgen

Bis 17.5.2011 zum Ende der Reha benötigt aber auf Grund der Restsyntome weiterhin Psychotherapie
Bei andauernder AU keine Aufnahme der bisherigen Tätigkeit


DEr MdE nach der 26. Woche im Mai 20 V:H:wenn man berücksichtigt das nach Wiederaufnahme der traumaassozilierten Tätigkeit innerhalb von 3 Monaten zur erneuten Dekompentsation kam ohne Belasbarket.Nach Ablauf 2010 noch 10 % und zum Ende der Reha liegt wegen der Wesensverschiebung keine MdE mehr vor.

10 Weitere Psychotherapie empfohlen evtl Berufliche Umorentierung soweit auf Grund des Ausbildungsstands möglich.
11 Ist mit einer wesentlichen Änderung der Unfallfolge zu rechnen : Das entfällt.

Ich habe bei der Anhöhrung drauf hin gewiesen das ich
1. Kurz vor der Knieop stand und haubtsächlich Schmerzen hatte.
2. Wurde nie dokumentiert wie oft ich nicht zur Behandlung kommen konnte und mich verkrochen habe.
3 hab ich den Giutachter berichtet das ich bei Streß meinen Körper nicht unter Konntrolle hab und mich im Schwimmbad nicht bewegen konnte.
4. Orentirungslos häufig nach Therapien mein Zimmer suchte ,auch von der Psychologin nicht erwähnt.
5. Schmertherapeut war der Meinung das ich nie richtig therapiert werden konnte wegen der Schmerzen.
6. Mir riet der BG Arzt die Rente ein zureichen.
7. Ich nehme immer noch die Medis die ich zum Ende der Traumatherapie bekam runtersetzen probiert ging aber nicht.
Ich finde im Gutachten vieles zweideutig grad zum Entlassungsbericht.
Dann habe ich noch meine Einschränkungen im Privaten Leben geschildert.

Mein Psychologe riet mir mit der Rehaberaterin den Grund zu Klären,Formlosen Wiederspruch erstmal einzulegen Kopien und Akteneinsicht zu fordern mit Betreuung vom Weißen Ring und zu klären in wie weit ich juristige Unterstützung erhalte.Ist ein Roman geworden.
Ich habe auch mich im Unfallopferforum angemeldet ,aber die sehen vieles sehr negativ besonder wenn man unterschreibt das die Akten an fordern können oder sich telefonisch mit denen in Verbindung zu setzen.

LG SONJA :frage :hair

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Sab
Geschrieben am: 13 Mär 2012, 10:40


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Hallo Sonja,


ich habe Dir das Unfallopfer-Forum empfohlen, weil dort Betroffene sind, die sich wirklich sehr, sehr gut auskennen. Die negative weltsicht, die sie dort haben, kommt leider aus den Erfahrungen in der Realität.

LG und viel Erfolg

Sabine
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sonni
Geschrieben am: 13 Mär 2012, 18:30


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Hallo Sabine.
In den Unfallforum bin ich durch einen Link gekommen und bin dort ein Jahr schon drin.Mir ist klar das dort haubtsächlich Leute die jahrelang kämpfen alles sehr negativ sehen.

Da ich bißher keine Erfahrung habe und der Kampf erst los geht habe ich die Einstellungen extrem wahr genommen.Habe hete Bescheiod vom AA ALG 1 nach 125§ ist durch nach Aktenlage wenigtens was ohne Probleme.

LG SONJA
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sonni
Geschrieben am: 21 Mär 2012, 21:12


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Hallo

Habe noch mal ein wenig Glück.Werde den Wiederspruch mit den Bezirksleiter des Weißen Rings machen.Der ist auch ehrenamtlich bei der Öra tätig und ich soll Freitag um 10 Uhr da sein mit meinen Unterlagen .Er legt für mich ne Akte an und nimmt den Wiederspruch in die Hand und hilft mir auch bei allen anderen.
Erstmal wird er natürlich die Akte anfordern ,glaub das geht schneller auch wenn der Weiße Ring mit eingeschaltet ist.
Habe Heute die Akten sortiert und was wichtig mir erscheint extra ab geheftet nehme aber alles vorsichtshalber mit.
Zum Versorgungsamt wegen OEG habe ich das Gutachten vom Arbeitsamt geschickt auch zur Rentenstelle da gehen die wirklich auf die Psyche ein und die Schmerzen nur als Nebensache eigentlich wie es richtig ist was die BG nur nicht so sieht.

LG SONJA
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