Bandscheiben-Forum

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> OP am18.12.12
8zentimeter
Geschrieben am: 22 Mär 2013, 19:24


Neu hier
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Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 3
Mitgliedsnummer.: 21.847
Mitglied seit: 17 Mär 2013




Hallo zusammen,

nachdem auch ich wie viele andere hier viel gelesen und erfahren habe, viel Mut bekommen habe, möchte ich hier meine Geschichte schreiben.

Bereits 2008 hatte ich eine Vorwölbung LWS 4/5 mit starken Schmerzen. Die bekam ich wunderbar mit KG und Osteopatie in den Griff. Regelmäßiges Rückentraining an Geräten hat die Sache stabilisiert.

Nach unserem Umzug letztes Jahr meldeten sich die Schmerzen zurück und wurden von mir ignoriert. Frei nach dem Motto: Ich gehe morgen zum Arzt! Und Morgen kam ständig was dazwischen. Am 01.12.12 wurden die Schmerzen so heftig, dass sie sich nicht mehr ignorieren ließen, das kenn Ihr ja.... Die Hausärztin hat mich untersucht, ein MRT verschrieben und auf gings nach Hause. Als ich von der Trage aufgestanden bin waren die Schmerzen wie weggeblasen, dafür ließ mich das rechte Bein im Stich, entwickelte ein gummihaftes Eigenleben. Gruselig!!

Meine Osteopatin hat mich dann Gott sei Dank untersucht, eine Fußheberparese festgestellt und mir Dampf gemacht, dass ich ins MRT gehe. Das war nicht so einfach mit einem eiligen Termin, denn viele hat auch die Lähmung nicht interessiert :vogel

Aber Glück gehabt! Der Radiologe sprach schnell von einer OP und ein zeitnaher Termin beim Neurochirurgen war zum Glück kein Problem. Ein paar Tage nach dem Termin lag ich im Krankenhaus und bin auch sehr froh darum, denn so konnte der Nerv nach drei Wochen "Vollquetschung" wieder frei gelegt werden. Mein Arzt meinte noch, er hätte noch nicht einen so langen Sequester entfernt. Er lief von einem Bandscheibensegment den Wirbel hinunter bis zum nächsten. Insgesamt 8 Zentimeter.

Nach der OP war ich ziemlich bald wieder agil, habe Mitte Januar mit der KG begonnen und kann seit Anfang Februar wieder arbeiten (mit Wiedereingliederung am Anfang). Natürlich habe ich immer wieder Schmerzen, die weniger werden, allerdings lasse ich keinen Tag KG im Wohnzimmer aus.

Glücklicherweise bin ich an einen sehr kopetenten Neurochirurgen geraten, der sehr gut verständlich erklärt hat, was er macht und nach der OP, warum es normal ist, dass ich Schmerzen habe und mir Mut machen konnte, dass sie weniger werden und vielleicht sogar verschwinden.

Die Schmerzmittel konnte ich nach einer Woche absetzen, alles was danach kam lässt sich gut aushalten.

Herzliche Grüße Barbara :sonne
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