Bandscheiben-Forum

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> zervikale Myelopathie, HWS 3/4, 5/6,
Futzipupsi
Geschrieben am: 10 Nov 2013, 15:03


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Hallo zusammen :z ,

ungefähr sieben oder acht Jahre hatte ich Schulterschmerzen sowie bei bestimmten Bewegungen z.B. nach rechts schauen, Einschlafen der Finger des rechten Armes. Nach mehreren, verschiedenen, Orthopädenbesuchen konnte eine Verbesserung nicht erziehlt werden, alle Gynmastik und Spritzen hatten keinen Erfolg. Als ich eine starke Erkältung bekam, verschlimmerten sich die Nackenschmerzen so stark, der Halswirbel schmerzte und ich eine Art Elektrizität fühlte beim Niesen, Husten und Schulterzucken, von den Schultern bis zum Arm. Aufgrund dessen bin ich wieder zum Orthopäden. Durch das Röntgenbild konnte er ein Verschleiß der Hws feststellen. Ich bekam Ibos verschrieben und die Elektrizität war wie die Erkältung weg. Ein Jahr später das gleiche Spiel, Erkältung und erneute Elektriziät am HWS bis zu den Armen. Auf mein Bitten hin schickte mich nunmehr der Orthopäde in die Röhre. Der Radiologe meinte, dass muss operiert werden. Daraufhin hat der Orthopäde mich zur Neurologen verwiesen, dieser konnte jedoch keine eindeutige Entscheidung treffen, die HWS wäre beschädigt und HW 5/6 wäre eine Myelopathie zu sehen. Er verwies mich an die Neurochirurgin und meine Diagnose lautet nunmehr Bandscheibenläsion im Bereich der Hws 3/4, 5/6 mit zervikaler Myelopathie und 6/7 :traurig2. Die Neurochirurgin hat eine OP mit Versteifung empfohlen. Ich muss dazu sagen, dass ich keinerlei neurologische Ausfälle, wie Gangstörung etc habe, lediglich die rechte Fußseite ist leicht taub, selbst meine Schulterschmerzen sind längerem weg. Nach dem Gespräch mit der Neurochirurgin war ich ziemlich geschockt, denn sie meinte auch, wenn ich keine OP mache, würde mir das Gleiche passieren, wie dem verunglückten Kanditaten von Wetten Dass :braue . Hierauf habe ich dann meinen Neurologen konsultiert und der meinte, er würde nur 5/6 operieren und mein Orthopäde meinte, keine OP, erst einmal konservative Therapie mit Infusion und Gymnastik. Jetzt bin ich ganz durcheinander :nein Soll ich einer OP zustimmen oder nicht? Wie sind euere Erfahrungen mit der zervikalen Myelopathie? Was meint ihr? Ist sofort eine OP nötig?

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stesz
Geschrieben am: 10 Nov 2013, 23:47


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Hallo,

Die frage ist gut. Das interessiert mich auch. Ich bin evtl. Selbst betroffen, naja der eine Doc meinte, es könnte eine beginnende Myelopathie bei mir sein, andere schlossen dies aus.
Ich würde an deiner Stelle zu mal zu einem 2 Ten NC gehen.
Ich habe ab und zu gefühlsstörungen auf der rechten Seite. So ein pelziges Gefühl, leicht taub am arm, hand, gesicht und bein. Es konnte mir keiner eindeutig sagen woher es kommt, könnte aber davon sein. Das war mir alles zu wage für eine op Entscheidung. Ich Kämpfe mich mit Massagen und manueller Therapie momentan so durch und soll in einem Jahr wieder in die Röhre zur Kontrolle. Da die Myelopathie ein schleichender längerer prozeß ist. Diese macht sich als Aufhellung im rückenmark beim mrt erkennbar. Das elektrische gefühl was du beschreibst ist auch ein zeichen dafür, sowie gangstörungen. Als Laie sehe ich bei deinem bild keine signifikanten hellen Stellen. Daher lieber noch ne zweite und dritte Meinung einholen. Du kannst dir ja auch gerne mal meine posts durchlesen. Hast du mal nervenleitmessungen gemacht? In welcher Höhe ist die denn vermutet?
Bin auch über weitere Berichte dankbar, wegen meiner etwaigen Betroffenheit.
LG
Stesz
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stesz
Geschrieben am: 10 Nov 2013, 23:53


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PS: Die Rechtschreibfehler bitte ich zu entschuldigen. :rolleyes:
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tisha
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 07:00


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Hallo Ihr beiden,
ich hab da ein bissel Info. Vielleicht hilft es euch bei der Entscheidungsfindung ;)
Alles Gute


http://www.rundumgesund.de/thema/myelopathie/

LG Tisha
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Futzipupsi
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 22:13


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Hallo, vielen Dank für die Antworten.

Habe mal 2 weitere Bilder gepostet, vielleicht sieht der eine oder andere ja was. Anhand dieser geht der Radiologe davon aus, dass es sich um eine zervikale Myelopathie handelt. Habe nunnmehr mit Cortison etc. Infusionen und Krankengynastik begonnen. Sollte ich mich jedoch doch noch zur OP entscheiden, kennt jemand das Vincenz-Krankenhaus in Düsseldorf oder die Uniklinik in Köln?

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Futzipupsi
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 22:14


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hier das 2. Bild, andere Ansicht

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stesz
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 22:43


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Hallo,

die neuen Bilder sprechen augenscheinlich leider für eine myelopathie. Zumindest aus laien sicht. Da bei C5 C6 eine helle stelle zu sehen ist. Kann aber auch was anderes sein, habe schließlich mein wissen nur durch Internet Recherche und ärztebesuche.....bin selber keiner.
An deiner stelle würde ich schnell versuchen einen Termin zu einem weiteren nc oder wie du sagst in köln oder düsseldorf zu bekommen und dich dort vorstellen. Mit einer myelopathie ist nicht zu spaßen, da die rückenmarksschäden in der Regel irreversibel sind.
Die Meinung deines ortho es mal so zu probieren halte ich für :nein ....du bist beim NC und Neurologen besser aufgehoben.
Ich war mal in köln in der uniklinik beim Chefarzt, der wollte operieren. Die anderen 2 NC die ich besuchte momentan nicht. Ein weiterer spielte mit dem gedanken. 4 ärzte 3 meinungen. Ich habe aber in meinen Bildern auch zum Glück noch keine weißen stellen. Der Chefarzt war mir rein persönlich recht sympathisch. Aber das hilft dir sicher nicht viel.
Warte nicht zu lange....und Berichte bitte weiter.
Lg
Stesz
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klaus123
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 23:38


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Hallo Zusammen,ich lese immer wieder,der eine NC will OP,der andere nicht.Ich glaube,das dei Neinsager nicht die Erfahrung zu so einer OP besitzen.Fragt bitte immer euren NC,wieviele Versteifungs OP er pro Jahr macht.Kann man auch in den OP Zahlen der Kliniken sehen.
Jeder NC weiß das ein verkorkste OP ein Patient zum Pflegefall werden kann... :h
Viel Glück fur euch
Klaus
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klaus123
Geschrieben am: 11 Nov 2013, 23:41


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kennt jemand das Vincenz-Krankenhaus in Düsseldorf oder die Uniklinik in Köln?
Vergiss beide Kliniken
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sakura
Geschrieben am: 12 Nov 2013, 08:56


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Hi alle zusammen,

ich wollte meinen Senf auch dazu geben. Bei mir liegt eine nachweisliche Myelopathie vor. Dies lässt sich anhand der Symptome wie Lähmungen und Taubheit festmachen und andererseits habe ich auch sichtbare "helle Flecken" im Rückenmark. Dies sind Flüssigkeitsansammlungen, hervorgerufen durch den Druck der Bandscheibe auf das Rückenmark. Leider bildeten sich diese nicht zurück.

Bei mir verschlechterte sich der Zustand in wenigen Monaten von relativ harmlosen Beschwerden wie Gefülsstörungen in Armen und Händen bis zur haftigen Gehschwäche, die mir leider in abgemilderten Form erhalten geblieben ist. Bei mir wurde definitiv zu spät operiert.Da sind sich ausnahmsweise alle Ärzte einig.


Die Uniklinik Köln kann ich leider nicht empfehlen. Entgegen der zuvor gemachten Versprechungen wurde ich dort statt von einem erfahrenen Oberarzt nur von einer Assistenzärztin operiert, die es sich nicht nehmen lies, mir auf meine Frage, ob das Cage, welches nicht fixiert wurde, evtl. locker werden könnte ins Gesicht sagte, dass dies nicht passieren könnte. Dummerweise habe ich auf die Aushändigung des Aufklärungsbogens nicht bestanden, in dem dieses Risiko aufgeführt wurde. Ebenso wenig hat mir der Zweckoptimismus der dortigen Ärzte etwas genützt. Meine Beschwerden wurden nach der OP immer schlimmer und jetzt steht mir eine Revisions OP bevor. Mit Titancage, Platte und Schrauben. Das letzte Jahr mit den ganzen Schmerzen hätte ich mir ersparen können, wenn es von Anfang an vernünftig gemacht worden wäre. Bei einer Myelopathie sollte grundsätzlich eine sofortige Versteifung der Wirbel erfolgen, da diese sonst weiterhin das Myelom reizen können. Das sagte mir auch jeder Arzt- nach der 1. OP!

LG
sakura
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