Bandscheiben-Forum

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> Kopfprämie?, Grönemeyer im Visier der KK
parvus
Geschrieben am: 11 Jan 2015, 00:14


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Guten Abend :winke

Diese Meldung habe ich gerade entdeckt

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/...03.html#ref=rss

Seriös geht anders ...

Gruß parvus :winke
PM
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knut1956
Geschrieben am: 14 Jan 2015, 07:55


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Guten Morgen,
da fehlen einem die Worte. Ich denke mir das auch Ärzte gerne operieren weil das gutes Geld bringt. Nur der Patient glaubt dem Arzt und muss ihm vertrauen. Meine LWS OP wurde mit ca 14000 Euro abgerechnet, die an der HWS mit ca 7000 Euro.
Nun kann jeder sich seine eigene Meinung darüber bilden, was unser Gesundheitwesen kaputt macht. Ich schildere euch meine Erfahrung, die ich am 31.12.14 gemacht habe.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam ich ins Krankenhaus, Ich hatte Blutdruck und Herzprobleme. Dies lass ich jetzt mal ausen vor. Am 30.12 Nachmittags um 16 Uhr wurde ich entlassen. Meine Tapletten die mir verordnet wurden, standen im Bericht, bekam ich nur bis zum 31. vormittags. Ich fragte ob ich nicht die Medis bis Montag bekommen könnte, da ich dann Termin bei meinem Arzt habe und ja noch ein Feiertag dazwischen war. Die Antwort war....wenn wir das bei jedem machen würden, wir dürfen das auch nicht......Meine Frau und ich am nächsten Morgen in die Stadt zum Vertretungsarzt, mein Hausarzt hatte zu, die Vertretung auch, die Vertretung der Vertretung auch. Handy in die Hand Ärzteauskunft angerufen. Die Antwort gehen sie ins Krankenhaus in die Notaufnahme. Dort ist ein niedergelassener Arzt. Nun gut, mit dem Auto ins Krankenhaus, Notaufnahme. Ich fragte ob ich das Rezept haben könte, ich bräuchte gleich die Medis, da ich sie jetzt nehmen muss. Antwort......sie sehen doch was hier los ist, es geht nach der Reihe. Der Arzt muss sie noch untersuchen......Ich dachte was Untersuchung ich hab doch den Bericht von gestern. 21 Patienten vor mir. In der zwischenzeit erreichte meine Frau eine Ärztin in der nähe von uns, diese war in der Praxis weil sie einen Telecom Monteur da hatte. Sie wartete auf uns und ich bekam das Rezept. Es war 15 Uhr 30. Sofort in die Apotheke und Medis bekommen.

Fazit, ich war mit meiner Frau von 9 Uhr bis ca 16 Uhr unterwegs um meine dringend benötigten Medis zu bekommen. Beta Blocker, Blutverdünner, Magenschoner, Tapletten um das Cholesterin zu senken, ACE Hemmer.

Was macht ein älterer Mensch der nicht mobil ist bei so einem System. Was meint ihr, würde hier eine Beschwerde etwas bringen ?

Knut
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Rike
Geschrieben am: 28 Jan 2015, 22:25


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Hallo Knut,

das ist ja unglaublich, würde mich auf jeden Fall beschweren.
Kliniken stehen im starken Konkurrenzdruck zu einander und wollen aus wirtschaftlichen
(leider nur aus solchen :weinen) Gründen schon zufriedene Patienen.

Manche Kliniken haben auch anonyme Fragenbögen, mit denen sie die Meinung der Patienen erfassen wollen.

Bein meinem Vater gab es auch so ein Theater, er wurde Freitag mittag entlassen, angeblich wurden alle Medis für das Wochenende mitgegeben, die Opiate fehlten aber, es hieß, die brauche er nicht mehr.
Am Vortag hatte er sie aber noch bekommen :h

Zum Glück habe ich sie noch vom HA erhalten, sonst wäre ich in die Klinik gefahren und hätte sie dort geholt, dass habe ich der Pflegekraft auch gesagt, sehr wütend.

Meine Beschwerde beim Stationsarzt ist hoffentlich bei ihr angekommen, er jedenfalls hat sich entschuldigt.

Grüße von Rike
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Rike
Geschrieben am: 28 Jan 2015, 22:46


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Hallo nochmal,

als mir ein Ortho unbedingt sofort eine bestimmte Op empfahl und mich dafür in eine Klinik seiner Wahl schicken wollte, hatte ich auch das Gefühl, da stimmt was nicht.....

Bin dann in eine andere Klinik gegangen, die haben von der Op dringend abgeraten.

Was mich seither nur beschäftigt ist folgendes:

Der Ortho wollte meine Röntgenbilder kopieren, und ich habe nicht gefragt was er damit vorhat.
Was macht der jetzt damit????

Gehe da nicht mehr hin weil der doof war.
Aber wenn ich mal Langeweile habe frage ich ihn.
Warte noch ein bißchen dann kann ich besser triumphieren:
Bin immer noch nicht operiert :baeh

Grüße von Rike
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