Bandscheiben-Forum

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> Reha-Bericht vs. Gutachten Agentur für Arbeit, was denn nu?
Alex1976
Geschrieben am: 10 Feb 2017, 15:26


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Hallo liebe Leidensgenossinnen und -genossen,

mein Reha-Entlassungsbericht endete - trotz arger Schmerzen und Bewegungseinschränkungen - arbeitsfähig mit voller Leistungsfähigkeit über 6 Stunden im erlernten Beruf und auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Da ich hierdurch zur Arbeitslosmeldung verpflichtet war, wurde von der Agentur für Arbeit ebenfalls ein sozialmedizinisches Gutachten zur Feststellung meiner tatsächlichen Leistungsfähigkeit erstellt. Die Gutachterin kam dabei zu der Feststellung, dass ich nur zwischen 3 und unter 6 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt mit zahlreichen Einschränkungen tätig sein kann.

Sollte ich dieses Gutachten evtl. mal an die DRV weiterleiten? Kommt dann evtl. eine Teilerwerbsminderungsrente in Betracht oder hat dieses Gutachten keinerlei Wirkung bei der DRV?

Ich find es halt ungerecht, dass die Reha-Medizinmänner mich "fitschreiben", während andere Gutachter sagen: nee, vollschichtig erwerbsfähig auf Dauer nicht mehr. Zudem stelle ich mir natürlich auch die Frage, ob ich evtl. auf Kosten meiner Restgesundheit arbeiten soll bzw. muss.

Verwirrte Grüße
Alex

Bearbeitet von Alex1976 am 10 Feb 2017, 15:27
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motte1
Geschrieben am: 11 Feb 2017, 22:37


Öfter dabei
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Hallo Alex

MH das weiß ich auch nicht so genau ich kann Dir nur sagen als ich mal in Reha war und genauso arbeitsfähig wie Du geschrieben wurde, hat mich mein behandelter Arzt, als ich zurück kam, sofort wieder krank geschrieben.

Ich kam sogar noch schlimmer wieder zurück als ich rein gegangen bin.

Also Wiederspruch würde ich auf jeden Fall einreichen. Bin zur Zeit auch mit denen im Klinsch.Sie haben auch meine Wiedereingliederung abgelehnt.

Und NEIN Du musst und sollst auch nicht auf kosten Deiner Restgesundheit arbeiten.

Mir geht es gerade auch so, Erkrankung der HWS, ich will wieder arbeiten gehen aber nicht mehr wie bisher. Bin Fachpflegekraft und werde mit Sicherheit nicht mehr die Patienten heben und damit weiter meine Gesundheit ( der Rest der mir noch geblieben ist) auf das Spiel setzen.

Ich hoffe es melden sich hier noch paar nette die Dir das besser beantworten können.

Ich drücke Dir die Daumen, wünsche Dir weniger Schmerzen , am Besten keine mehr.

Schönen Abend noch Gruß Motte :-)
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Alex1976
Geschrieben am: 16 Feb 2017, 13:57


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Hallo zusammen,
ich hab mich jetzt dazu durchgerungen und mir bei der Rentenberatungsstelle einen Termin für den 20.03.2017 gebucht, um einen Antrag auf (Teil)-Erwerbsminderungsrente zu stellen. Gleichzeitig habe ich einige Bewerbungen für Teilzeitjobs (20 bis max. 25 Std./Woche) geschrieben und auch schon entsprechende Vorstellungsgespräche geführt. Ich lass das jetzt alles auf mich zukommen, denn vom Kopf her will ich ja auch unbedingt arbeiten. Gesetz den Fall, ich würde tatsächlich eine Teilerwerbsminderungsrente bekommen, ist dann der Druck im Job nicht mehr ganz so hoch. Und wenn ich diese Rente nicht bekomme, hab ich zumindest einen Job, der mich über Wasser hält.

Versuch macht klug ...

Liebste Grüße
Alex

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Alex1976
Geschrieben am: 06 Apr 2017, 13:40


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Hallo zusammen,

am 20.03.2017 habe ich bei der Rentenberatungsstelle einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Am kommenden Montag, dem 10.04.2017 darf ich nun zu einer Gutachterin nach Köln.

Ich bin gespannt, hab aber wenig Hoffnung, dass mein Antrag durchgeht. Die Jobsuche gestaltet sich auch schwer. Entweder liegt es an dem GdB, den ich aber in den Bewerbungen angeben muss, weil die Erkrankung eben Auswirkung auf den Job haben kann (und ich nicht riskieren will, den Job wegen arglistiger Täuschung zu verlieren, wenn ich das nicht angebe) oder aber daran, dass ich nur eine Teilzeitbeschäftigung suche und alleinerziehend bin *seufz*


Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße
Alex
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Alex1976
Geschrieben am: 11 Jul 2017, 12:27


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Hallo zusammen,

wie Ihr den vorangegangenen Posts entnehmen könnt, hab ich am 20.03.2017 Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt und war am 10.04.2017 zur entsprechenden Untersuchung. Bislang hab ich nichts mehr von der DRV gehört. Meint Ihr, ich sollte jetzt mal eine Sachstandsanfrage starten oder ist es dafür noch zu früh?

Ich mach mir halt ein wenig Gedanken, weil die Jobsuche extrem schwer ist und ich ab Mitte Oktober vom ALG I in Hartz IV rutschen und das gern vermeiden würde.

Grübelnde Grüße
Alex
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karin59
Geschrieben am: 11 Jul 2017, 13:54


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Hallo,
nach dieser zeit ist eine Sachstandanfrage gerechtfertigt. Es geht ja schließlich um Deine soziale Absicherung. Selbst wenn negativ entschieden wird mußt Du ja Deine Existenz sichern.
Sprich mal im AfA vor und schildere die Sachlage. Du solltest von Deinem Berater auch Hilfe erwarten können, oder wende Dich (wenn vorhanden) an den VdK.
Ich kann Dir nachfühlen, so in der Luft zu hängen. Das kostet Nerven und ein langer Atem bei der EMR ist oft auch mal ein positives Zeichen.
Meist ist der Rehabericht schwerwiegender als die anderen.

EMR überhaupt zu bekommen ist sehr schwer geworden.
Ich wünsche Dir viel Glück
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Alex1976
Geschrieben am: 18 Jul 2017, 10:00


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Hallo Ihr Lieben,

soeben habe ich Post von der DRV bekommen! Wunder geschehen manchmal wirklich. Ich bin voll erwerbsgemindert und erhalte rückwirkend ab 01.12.2016 Rente wegen voller Erwerbsminderung, befristet bis zum 31.12.2018. D.h., ich kann mich jetzt voll und ganz und ohne große finanzielle Sorgen auf meinen Rücken konzentrieren. Ich bin noch total geflashed und kann's nicht wirklich glauben.

Kneif mich mal einer ...

Geschockte Grüße
Alex
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Alex1976
Geschrieben am: 02 Sep 2018, 12:50


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Hallo Ihr Lieben,

dann will ich meinen Thread mal auffrischen:

Da meine EM-Rente bis zum 31.12.2018 befristet wurde, musste ich zwischenzeitlich einen entsprechenden Weitergewährungsantrag bei der DRV einreichen. Diesen hab ich am 01.08.2018 ausgefüllt und am 20.08.2018, nachdem ich erneut beim Neurochirurgen vorstellig wurde und den entsprechenden Befundbericht vorliegen hatte, abgesandt.

Zwischen dem 20.08.2018 und dem 31.08.2018 wurde festgestellt, dass nicht nur meine LWS unverändert kaputt ist (wen wunderts? Arthrose und die degenerative Veränderung mit den entsprechenden Schmerzen der LWS wird ja nicht weniger), sondern nun auch die HWS mächtig muckt. Dementsprechend hab ich am 31.08.2018 den Befundbericht des Radiologischen Instituts mit einem aktualisierten Befundbericht meines Neurochirurgen an die DRV weitergeleitet als Ergänzung zu meinem Antrag vom 01.08./20.08.2018. Jetzt heisst es wieder abwarten. Ich bin allerdings guter Hoffnung, dass die EM-Rente weiterbewilligt wird, da ja bereits die LWS-Problematik zur Verrentung geführt hat und nun noch eine Baustelle mehr dazugekommen ist.

Drückt die Däumchen ...

Liebe Grüße

Alex
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Alex1976
Geschrieben am: 02 Okt 2018, 19:37


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Hi @ all,

heute ging mir der Verlängerungs-Rentenbescheid der DRV vom 26.09.2018 zu. Befristete volle EM-Rente bis 31.12.2020. Ohne Begutachtung, ohne Nachfragen - zack, einfach durch.

Was für ne Erleichterung!

LG
Alex
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Jürgen73
Geschrieben am: 02 Okt 2018, 19:50


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Moin Alex,

da kann man ja nur gratulieren obwohl das gratulieren in den Fachforen nicht gerne gesehen wird. :z
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