Bandscheiben-Forum

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> HWS OP, bevorstehende HWS OP
sascha16
Geschrieben am: 16 Feb 2017, 08:38


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Guten Morgen,

ich bin eine neuer Patientin hier. Ich habe Folgendes:
2013 und 2014 wurde ich aufgrund Mondbeintod an der rechten hand operiert. Nach nie aufhörenden Beschwerden, Schmerztherapien schickte mich der Handchirurg zum MRT Ergebnis Bandscheibenprolaps C 4/5 mit deutlicher Kompression des Myelons. Man will Operieren, ich habe Zweit und Drittmeinung alle sagen OP- aber ich habe keine Beschwerden an der HWS`
Keine Bewegungseinschränlung der HWS
keine Myelopathieanzeichen zur Zeit erkennbar
Schulter und Beckengeradestand okay
- was sagt Ihr
Es ist wohl mit der Entstehung einer Myelopathie zu rechnen.
Verletzungen können wohl irreversiblen Myelonverletzung führen.
MER lebhaft aber keine Myelopathieanzeichen, keine cervicale Leitungsstörung nachgewiesen-

Ich bin so unsicher mit einer OP- da ich überhaupt keine Ausfälle etc. habe- was wird nach OP sein
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tabularasa83
Geschrieben am: 16 Feb 2017, 11:42


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Hallo!

Warst du schon beim Neurologen für einen Nervenleittest (NLG)? Prinzipell wird immer geraten es eher konservativ zu versuchen, da dein Vorfall aber wohl schon länger besteht (zumindest wenn man davon ausgeht, dass er schon vor der Hand-OP da war, würde ich für mich eher zur OP tendieren. Auch weil alle Ärzte dazu raten.

Aber es werden sich sicher noch andere zu Wort melden.

Liebe Grüße, Julia
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sascha16
Geschrieben am: 16 Feb 2017, 11:44


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ja war ich schon-da ,ist alles schick und die würden nicht zur OP raten
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milka135
Geschrieben am: 16 Feb 2017, 17:30


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Hallo Sascha,
zu was rät dir der Neurologe und ggf. dein Orthopäde?

Lebhafte MER ist ein grenzwertiger Befund. Interessant wird so ein Befund erst, wenn Arme u. Beine gesteigerte MER zeigen.

NICHT jeden Rückanmarksschaden muss man im MRT-Bild sehen. Nämlich dann nicht wzb.: wenn das Rückenmarks so sehr zusammengedrückt ist, dass man den hellen Strich oder Punkt im Rückenmark garnicht sehen kann.

Wenn du willst und es dir möglich ist, könntest du auch ein MRT-Bild hier ins Forum hochladen.

Aber da es bei dir eh, eher um Finger (Daumen) geht, denke ich/vermutet ich das es bei dir eher um Kompression der Nervenwurzel(n) geht. Wenn es um "nur" Nervenwurzel gänge. Wäre noch zuprüfen/zuschauen, ob diese OP-Art (OP ohne Fremdkörper) Frykholmísche OP
http://old.bandscheibenvorfall.de/de/frykholm.html für dich in Frage käme.

Selbst wenn du Nackenbeschwerden oder Verspannungen hättest, ist das noch kein 100% OP-Grund. Denn diese Beschwerden können auch nach einer OP weiter bestehen.

Lass dich bitte, nicht mit Hellsehermeinungen was irgendwann mal sein könnte zur OP weichkochen. Sondern lass dir wenn anhand der jetzigen Tatsachen eine OP-Indikation stellen. Klar kann dein Befund schlimmer werden. Aber eben so ist es möglich, dass dein BSV kleiner wird.

Da du keine direkten HWS-Beschwerden hast. Weis ich auch nicht welche LInderungstips ich dir geben könnte. Sonst empfehle ich gern Loopschal tragen :D .

Ich habe Halsrückenmarkskompressionen in der gesamten HWS (bei primär zuengem Spinakanal) und ob wohl ich schon neurol. Defizite wzb.: neurog. Blasenentleerungsstörung usw. habe. Sind bei die Ärzte mit weiteren OP-Indikationen zurückhaltend. Schließl. egal was eingesetzt wird. Es solte bis zum Lebensende halten.
Bin operiert
http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=60989

So, nun kommt das abschreckende Beispiel,
lieben Grüßen
Milka
zum Ende. :;





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sascha16
Geschrieben am: 17 Feb 2017, 09:19


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Der Neurologe sagt OP wegen evtl. kommender Ausfallerscheinungen, die dann irreperabel wohl wären und wegen Gefahr eines Schleudertraumas.
So MRT ist hochgeladen und einige Bilder- Oh kann gar nichts hocladen weder MRT Bericht noch Fotos ? was mache ich falsch
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milka135
Geschrieben am: 17 Feb 2017, 12:07


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Hallo Sascha,
mal abgesehen, dass ich von evl. u. wahrscheinlich in der Medizin nichts halte. Weil, der Körper sich bis zu einem gewissen Grad ausgleichen kann und weil, solche Aussagen einseeliches Trauma auslösen kann.

Man sagt zwar das bei einer Spinalkanalbreite von unter 8mm es bei einem Autounfall zur Rückenmarksschädigung kommen kann. ABER: A kann dies auch beim Gesunden passieren und B viele vermeintl. Gesunde rennen mit einem engem Sp.-Kanal herum.

Unser Rückenmark und Gehirn kann sich zwar nicht erholen. Aber es hält viel ab.

Zitat (sascha16 @ 17 Feb 2017, 09:19) 

So MRT ist hochgeladen und einige Bilder- Oh kann gar nichts hocladen weder MRT Bericht noch Fotos ? was mache ich falsch
Wäre meine Vermutung Dateienart ungünstig oder Datei zugroß. Wende dich ggf. an Harro (Forumchef)!

Liebe Grüße,
Milka




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sascha16
Geschrieben am: 17 Feb 2017, 12:28


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Hallo Milka,
eigentlich bin ich auch Deiner Meinung- wenn die jetzt ersetzen/ versteifen oder was auch immer wird es halt nicht mehr so sein wie immer. Heute hat mir der Neurochirurg erklärt dass zwar dann nach OP an dieser Stelle nichts mehr passieren-bleibt lebenslang kann aber die Bandscheiben darunter oder darüber ist nur eine Frage der Zeit zur nächsten OP.
Na toll soll ich doch noch warten ein Jahr, 2 Jahre ??? Ich bin echt hilflos.
Wer schon mal OP gehabt hat- wie sieht es mit der Stimme aus- erholt dien sich- langanhaltende Behinderungen etc.
Wie gesagt ich bin schmerzfrei- würde ja gerne Bilder und MRT hochladen- aber irgendwie klappt das noch nicht.
Gruß Dagmar
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Schrenz
Geschrieben am: 17 Feb 2017, 21:38


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Hallo Dagmar,

mein Operateur, der mich letzten September auf C6/7 versteift hat, sagte, dass die Wahrscheinlichkeit weiterer Schäden und erhöhter Abnutzung durch die Versteifung bei 10-15 % liegt. Also, kann sein, muss aber eher nicht. Und wenn, dann ist es wie der jetzt schon vorhandene Verschleiß eben einfach Schicksal. So platt sich das auch im ersten Moment anhören mag. Dann kann man sich immer noch über den akuten Zustand Gedanken machen. Wichtig ist ja eben das Hier und Jetzt.

Ich hatte vor der OP Stimm- und Schluckprobleme. Nach der OP waren die weg (hätte vorher nicht gedacht, dass die von der HWS kommen) und die Einschränkungen, durch die OP verursacht, waren nach 3-4 Tagen okay. Ab da konnte ich wieder problemlos essen und schlucken. Die Wundheilung brauchte aber noch was länger.

Hmmm ... Keine leichte Situation, in der du da gerade steckst. Der Verschleiß ist fortgeschritten, aber du hast keine Beschwerden. Ob nach der OP welche bleiben, kann man ja nicht sagen. Geht man jetzt an HWS und weckt schlafende Hunde? Was sagt denn dein Bauchgefühl?

Viele Grüße vom Schrenz
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milka135
Geschrieben am: 17 Feb 2017, 22:02


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Hallo Sascha,
wenn dir diese Aussage:
Zitat (sascha16 @ 17 Feb 2017, 12:28) 

Heute hat mir der Neurochirurg erklärt dass zwar dann nach OP an dieser Stelle nichts mehr passieren-bleibt lebenslang kann

von diesem NC schriftlich vorliegt. Würde ich es gern glauben.

Fremdkörper/Implante und Knochen bzw. Körper sind in Ihrer Qualität und Lebensdauer immer unberechenbar. Ich bin nicht nur HWS-ler sondern auch ein Wasserkopf mit Ableitungssystem für Gehirnwasser.

Siehe mal hier: Hallo bin operiert
https://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php?showtopic=60989

Aber ich gebe Schrenz recht, ich habe auch lernen müssen zumind. bis zu einem gewissen Grade mich nach dem "hier und jetzt" zu entscheiden.

Haste mal nach solchen OP-Arten:
Frykholmísche OP
http://old.bandscheibenvorfall.de/de/frykholm.html
gefragt? Denn das würde zumind. Fremdkörper überflüssig machen!

Ich persönl. habe ja, eine langstreckige HWS-Rückenmarkskompression und es ist auch bewöhnungsbedürftig so einen Befunde anzunehmen und damit leben zulernen. Aber man kanns. Und muss sich ggf. regelmäßige neurol. einfordern.

Liebe Grüße,
Milka :;

Bearbeitet von milka135 am 17 Feb 2017, 22:05
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sascha16
Geschrieben am: 18 Feb 2017, 09:57


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Guten Morgen

mein Bauchgefühl sagt eindeutig nein- ich bin noch nicht bereit- ein Jahr abwarten? Wäre das MRT nicht wüsste ich nicht mal was von dieser Sache

OP Termin naht am Donnerstag-sage ich ab?
Übrigens ein schönes Wochenende.
Gruß Dagmar
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