Bandscheiben-Forum

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> Spondylodese, weiß nicht weiter
sora
Geschrieben am: 01 Feb 2018, 23:08


Öfter dabei
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Hallo zusammen,

habe riesen Probleme und weiß nicht mehr weiter.
Folgendes, 2013 hatte ich ja den Motorradunfall, in einem anderen Beitrag habe ich darüber berichtet,

Es wurde eine Versteifung gemacht, der 7 Brustwirbel war gebrochen, Schrauben kamen in den 6. und 7. Brustwirbel.
Leider hatten sich nach einiger Zeit die Schrauben gelockert und die WS ist nach vorne gekippt, meine schmerzen nahmen zu. Mein Hausarzt hat
mich dann in eine Klinik überwiesen um die Sache abklären zu lassen.

Anfang 2014 bin ich dann ein 2. mal operiert worden, bin dann vom 6. bis zum 8 Brustwirbel versteift worden. Leider verlief die OP nicht so gut, meine rechte
Lunge ist kollabiert und die Ärzte mussten mich zurück holen.
Als ich nach zwei Tagen wieder auf dem Zimmer war, hatte ich eine Thorax Drainage, eine Morphin Pumpe und habe eine Bluttranfusion bekommen.
Es ging mir gar nicht gut.
Ein paar Tage später, mir ging es mittlerweile besser sagte man mir, das die OP gut verlaufen sei, man habe die Wirbelsäule aufgerichtet und es bestehe
nur noch eine Kyphose von 10 Grad. Das war ja schon mal super, op ist übrigens von der Unfallchirurgie gemacht worden.
Weiter gings, ein Paar Wochen später ging es wieder los mit schmerzen, sie haben mich dann in dem Krankenhaus an die Schmerzambulanz weitergeleitet.
Fand ich auch super, im Rahmen eines Pilotprojekts habe ich dann an einer Multimodalen Schmerztherapie teilgenommen.
Das ging über 3 1/2 Wochen und ich wurden von einer Psychologin, Anestisisten und Physiotherapeuten betreut.

Bevor ich jedoch an Geräten zum Mukelaufbau durfte, bin ich dort von den Orthopäden untersucht worden, es wurden dann ein MRT gemacht und darauf haben die dann gesehen,
das die Hinterkante von dem gebrochenen Wirbel noch da war, der drückte jedoch auf das Rückenmark.
Nun wusste ich auch warum ich oft so schwankte, manchmal so schlimm als wenn ich betrunken wäre.
Anfang 2015 bin ich dann ein drittes Mal operiert worden, bei dieser OP gab es schun wieder Komplikationen, duch starke verklerklebungen ist die Rückenmarkshaut gerissen so das Liquor ausgelaufen ist, dies hat man dann mit einen Patch verschlossen. ich bin eine Woche durch die Hölle gegangen, nur gebrochen und alles drehte sich.
Nun war die Versteifung vom 5 bis zum 8. Brustwirbel und man sagte mir das sie das sechste Rippenwirbelgelenk entfernt haben.
Hatte gedacht das dies nun endlich das letztemal wäre mit operationen, aber da hatte ich falsch gedacht.

Meine schmerzen sind nun chronisch, doch dann kamen auf einmal noch andere dazu, ich hatte plötzlich immer so einen stechenden schmerz das war neu.
Bei einer Kontrolluntersuchung wurde dann festgestellt, das eine Schraube am 6. Brustwirbel zu lang war und die Gefahr bestand das die Aorta aufgeschlitzt wird.
Also musste ich mich 2016 ein viertes mal unters Messer legen, die Schrauben im 6.Wirbel wurden ganz weggelassen und die Versteifung geht jetzt vom 5. bis zum 9. Wirbel.

Nun kommt der Hammer, da ich ja immer wieder zu Kotrolluntersuchungen muss hat man 2017 festgestellt das sich wohl Schrauben gelockert haben, sollte ich zu einer erneuten OP bereit sein müßte schon wieder alles raus und die Versteifung würde dann wieder größer werden, sie würde dann vom 4. bis zum 10. Wirbel gehen und man müßte dann dickere Schrauben nehmen damit sich nichts mehr lockern kann.
Bisher habe ich abgelehnt, ich habe solche Angst vor einer erneuten OP, ich muss soviel Medikamente nehmen weil ich es sonst vor schmerzen nicht aushalte.

Was kann ich tun, habt ihr vielleicht einen Rat für mich, ich kann nicht mehr.

Sorry das ich soviel geschrieben habe
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Pinguin
Geschrieben am: 05 Feb 2018, 00:30


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Liebe Sora,

Du Arme, lass Dich mal ganz lieb von mir :streichel

Glaube mir bitte, wenn ich jetzt schreibe, dass ich weiß wie verzweifelt Du gerade bist, weil es mir
ähnlich ergeht.
Bisher habe ich 24 Operationen überstanden, mal mehr mal weniger gut.


Und ich weiß, dass wenn ich nicht so ein Stehaufmännchen bzw. - Weibchen wäre, ich schon längst
die Flinte ins Korn geworfen hätte.

Auch ich habe im August vorigen Jahres einer OP nicht sofort zugestimmt.
Jetzt hab ich den Salat allerdings knüppeldick.

Was für Alternativen haben wir denn?

Deine Schrauben werden sich nicht von alleine wieder festdrehen.

Gerade im Bereich der BWS ist es ein äußerst hohes Risiko, wenn sich Schrauben lockern.
Da kann soooo viel passieren,, je nach dem wo sich die Lockerung befindet.

Lunge, Aorta, .....ich mag gar nicht alles auf zählen...
Aber sei es der Fall tritt ein, dass sie nicht nur locker sind, sondern sich auch noch lösen, dann
ist die K..am Dampfen.
Lass mal den Fall eintreten, die blöde Schraube spießt sich irgendwo ein?

Das kannst Du eigentlich nicht machen...!?

Auch wenn Du Angst hast,... wer hat die nicht? aber Du kannst das nicht so lassen!

Wenn Du jemanden zum reden brauchst gib mir kurz per PM Bescheid, dann kriegst Du meine Tel.- Nummer.

Ich kann Dir nur sagen, dass meine Gedanken ganz bei Dir sind, aber Du musst jetzt eine Entscheidung treffen.

Liebe Grüße und noch mal :trost

von Konstanze
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sora
Geschrieben am: 06 Feb 2018, 00:39


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Dankeschön für deine Antwort,


wenn ich das von dir lese, das ist der Hammer, da sieht man wieder das es immer wieder Menschen gibt denen es noch
dreckiger geht als einem selbst, Hut ab.

Wo nimmst du diese Kraft her? Wenn ich keine Kinder hätte, obwohl sie schon groß sind, ich wäre heute nicht mehr.

Niemand kann mir sagen weshalb sich diese Schrauben immer wieder lockern, man hat ja auch schon eine Knochendichtemessung gemacht
um Osteoporose auszuschließen.

Ich weiss einfach nicht was ich machen soll, ich habe einfach nur Angst vor dieser OP.

Lieben Dank nochmal.....
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