Bandscheiben-Forum

Dieses Forum ist eine private Initiative von Betroffenen.
Nur durch das persönliche Engagement von Admins, Moderatoren und Betreuern - jenseits eines kommerziellen Betriebes - sind wir in der Lage, ein Forum zum neutralen Erfahrungsaustausch - unabhängig - zu betreiben.
Wir bitten daher alle Firmenrepräsentanten, unsere Unabhägigkeit zu unterstützen und durch Verzicht auf Produkt- und Firmennennungen das Forum werbefrei zu halten.

Die Informationen, die in diesem Forum gegeben werden, sind von Laien für Laien,
und können und sollen in keinem Fall eine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung ersetzen.


  
 
Reply to this topicStart new topic

> Arbeiten im OP nach HWS-OP?
blumi
Geschrieben am: 30 Okt 2018, 09:59


PremiumMitglied Bronze
****

Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 1.047
Mitgliedsnummer.: 27.696
Mitglied seit: 26 Okt 2018




:; Hallo zusammen,

Ich bin neu hier und habe (ich weiss) gleich eine relativ spezifische Frage, für die es wahrscheinlich noch viel zu früh ist die mit aber auf der Seele brennt.
Kurz zu meiner Krankengeschichte: Nach 3-monatiger frustraner konservativer Therapie eine Bandscheibenprolaps C5/C6 mit zunehmenden Paresen im linken Arm habe ich mir vor 2 Wochen die Bandscheibe raus und eine Prothese einbauen lassen (leider die M6, hätte ich vorher mal ebei Euch reingeschaut, hätte ich mich vielleicht für einen cage entschieden...aber es kann ja auch mit dieser Prothese gut gehen.). Mir geht es schon ziemlich gut, muss mich eher bremsen um mich nicht zu viel zu belasten, in 2 Wochen gehts zur ReHa und danach will ich endlich wieder Arbeiten denn ich bin ein unverbesserlicher Workaholic und liebe meinem Job (genauso wie ich meine vier Jungs liebe).

Nun zu meinem Problem: ich arbeite auch im OP, nicht immer, aber durch aus auch mal 8 Stunden, nicht immer, aber häufig auch stehend am Tisch mit nach vorne gebeugtem Kopf. Des weiteren bringt es mein Job mit sich, dass ich keine Pausen einplanen kann und ich, wenn es hart auf hart kommt, auch schon 24 h durchgearbeitet habe (ich bin Klinikoberärztin in der Gynäkologie und Geburthilfe und trage damit in Dienstzeiten auch die Alleinverantwortung, sprich: da ist dann auch keiner der mich mal ablösen könnte).

Ist es völlig utopisch davon auszugehen das ich das so weitermachen kann? Oder gibt es hier Menschen die mir Mut machen können dass das funktionieren kann? Denn wenn man die vielen Beiträge zu Umschulungen und Problemen bei der Wiedereingliedung liesst verliert man den Glauben daran.

Viele liebe Grüße,

Elke
PMEmail Poster
Top
cecile.verne
Geschrieben am: 30 Okt 2018, 10:29


PremiumMitglied Bronze
****

Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 1.043
Mitgliedsnummer.: 19.935
Mitglied seit: 24 Jan 2012




Hallo Elke

herzlich Willkommen hier im Forum!

Ups, da hast Du aber einen arg belastenden Job mit anhaltend nach vorne gebeugtem Kopf...… Ich habe eine Spondy C4-6 (27.02.18), nachdem ich auch happige Ausfälle C6 und abartige Schmerzen bekommen habe. Ich kann meinen Kopf sehr gut bewegen, aber längeres nach vorne neigen "zwickt" dann schon in der Muskulatur, das immer mehr zunimmt.

Wäre eventuell das Arbeiten mit einer Halskrause irgend wie vorstellbar um die HWS zu entlasten?

LG Cécile
PMEmail Poster
Top
blumi
Geschrieben am: 30 Okt 2018, 10:51


PremiumMitglied Bronze
****

Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 1.047
Mitgliedsnummer.: 27.696
Mitglied seit: 26 Okt 2018




Danke für die schnelle Antwort,

ich habe keine Ahnung ob das unter Sterilitätsaspekten möglich ist aber zumindest kann ich das mal eruieren, die Idee ist nicht schlecht.
PMEmail Poster
Top
wassermann13
Geschrieben am: 31 Okt 2018, 09:47


aktiver Schreiber
**

Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 248
Mitgliedsnummer.: 26.039
Mitglied seit: 04 Sep 2016




Hallo Elke,
ich wurde 2013 C5-C7 versteift und kann für mich sagen, dass ich den Kopf über längere Zeit besser nach unten beugen kann als nach oben...Wobei 24 Stunden doch schon sehr lange sind...
Ich bin selbst Krankenschwester und habe 17 Jahre im Urologischen OP/Funktionsbereich gearbeitet, so dass ich mir schon vorstellen könnte, dass das Stehen am OP-Tisch nach deiner OP möglich sein sollte...
Versuchen würde ich es auf jedenfall...
Wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Erfolg beim Arbeiten.
LG Anja
PMEmail Poster
Top
blumi
Geschrieben am: 22 Mai 2019, 16:23


PremiumMitglied Bronze
****

Gruppe: *Mitglied*
Beiträge: 1.047
Mitgliedsnummer.: 27.696
Mitglied seit: 26 Okt 2018




Hallo,
Ich wollte nunmehr hr eine positive Rückmeldung zu meiner vor einem halben Jahr gestellten Frage mitteilen. Es hat zwar viel länger gedauert, bis ich wieder so weit war, dass ich es versuchen konnte, aber es geht mit dem Arbeiten im OP besser, als ich befürchtet hatte. Ich hatte bisher mit 5- Minuten-Eingriffen angefangen, letzt Woche einen Kaiserschnitt und heute eine 1 1/2 Stündige Bauchspielgelung. Es geht. Ich muss mir zwar alles optimieren ( merke jetzt erst, wie verdreht ich Jahrelang gestanden habe und wie viel besser es geht, wenn man sich alles Bederfsgerecht hinstellt, so dass man nicht mit verdrehtem Hals arbeiten muss), sonst meldet sich der Schmerz sehr schnell, aber bisher hat sich über die eine oder andere Umorganisation noch niemand beschwert.
Ich habe jetzt aber beschlossen, zunächst auf75% zu reduzieren. Da bin ich nämlich jetzt in der Wiedereingliederung angelangt und merke dass da zur Zeit auch meine Grenze erreicht ist. Ich hoffe nur, dass das so einfach auch geht, ich muss das noch beantragen.
LG, Elke
PMEmail Poster
Top
Jürgen73
Geschrieben am: 22 Mai 2019, 17:19


PremiumMitglied Gold
*****

Gruppe: Gast
Beiträge: 5.472
Mitgliedsnummer.: 4.536
Mitglied seit: 29 Jan 2006




Hallo Elke,

es freut mich das es dir wieder gut geht und du an deinen alten Arbeitsplatz zurück kehren konntest.

Es ist natürlich von Vorteil das du deinen Arbeitsplatz, den OP Tisch, rückenfreundlich einstellen kannst.
PMUsers Website
Top

Topic Options Reply to this topicStart new topic

 

LoFi Version