Bandscheiben-Forum

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> C5/C6: Taubheit in beiden Armen
mekat
Geschrieben am: 19 Nov 2018, 19:41


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Hallo,

Ich bin 37, habe einen Dreijährigen Sohn, kriege bald eine kleine Tochter. Bin gerade dabei ein Haus zu kaufen. Und kann gerade gar nichts.

Es ist schon einige Jahre her, dass bei mir eine Knick Fehlstellung diagnostiziert wurde, sowie ein Bandscheibenvorfall bei C5/C6 und Knochenbildung zeigt, der die Bandscheibe raus drückt. Die Probleme mit Schmerzen in den letzten Jahr waren immer mehr Folge der Fehlstellung als des Bandscheibenvorfalls.

Vor drei Wochen hat sich was verändert. Ich hatte keine Schmerzen, aber es begann Taubheitsgefühl in beiden Armen, so dass man die Feinkoordination nicht hinbekommt. Nicht zugreifen kann. Das ist für mich extrem beängstigend. Ich weiß nicht wie ich damit umgehen kann. Mit voller Konzentration und beiden Armen eine Kaffeetasse vorsichtig hochzuheben oder daran zu scheitern meinem Sohn die Zahnpasta auf die Zahnbürste zu machen, war und ist schwer zu akzeptieren.

Nach einer Woche und zwei Cortisonspritzen war das aber plötzlich wieder weg und ich habe mich wieder normal gefühlt. Sehr zufrieden damit.

Dann die MRT von letzter Woche sagt, es hat sich an der Bandscheibe in den letzten Jahren nichts verändert. Eigentlich gut.

Jetzt beginnt das aber wieder von vorne. Beide Arme kribbeln und werden unpräzise. Ich friere auch aus ungewohnter Weise. Und ich weiß nicht was ich tun kann. Oder was ich tun kann, um das ganze irgendwie zu beeinflussen. Schmerzmittel wie sonst scheinen nicht zu helfen, sind ja keine Schmerzen da; nur Taubheit und Angst.

Ich weiß nicht ob das bei jemand ähnlich aussieht oder jemand da Erfahrungen hat. Ich weiß nicht wie ich liegen, stehen, sitzen muss... Muss ich versuchen der Knick Fehlstellung entgegen zu wirken? Also so versuchen eine Art Rückbeuge zu machen, und gerade stehen wie man es in der KG lernt? Oder muss ich meine mittlerweile natürliche Haltung einnehmen, die Bandscheibe zwar raus drückt, aber vielleicht (ich weiß es nicht) den Stress von den Nerven nimmt? Hoch oder flach schlafen? Was für ein Kissen? Wärme oder Kälte? ...

Sorry, für die blöden Fragen—gibt es irgendwas was ich probieren kann bis ich wieder im Wartezimmer sitze? Oder was zB am besten gar nicht machen soll?

Danke!
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paul42
Geschrieben am: 20 Nov 2018, 13:57


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Hallo mekat

Willkommen im Forum :;

Was du da an Beschwerden beschreibst, deutet vermutlich erneut auf eine Irritation beteiligter Nervenwurzeln hin.
Vielleicht liegt dir zu dem letzten MRT auch ein schriftlicher Befund vor, dem zu entnehmen wäre, wie sich das im Bild darstellt.

Der Begriff " Knick Fehlstellung" ist leider nicht so eindeutig.
Vielleicht kannst du das noch mal etwas präziser beschreiben?

Was in der Phase sicherlich nicht hilft ist Stress und Angst.
Das sind die schlechtesten Ratgeber. :z
Du hast damit ja schon länger zu tun, also musste dich damit auch intensiver beschäftigen, gerade auch im Hinblick auf die Zukunft.

Was du derzeit vermeiden solltest ist schweres Heben, über Kopf arbeiten und ruckartiges Drehen des Kopfes, genauso wie extremes Überstrecken oder neigen des Kopfes , bzw. der HWS.

Ob dir Wärme oder Kälte besser bekommt musst du für dich ausprobieren.

Wenn du bereits Erfahrung mit KG hast, ist das sicherlich eine gute Orientierung für die Köperhaltung.
Ich würde dir auch manuelle Therapie empfehlen, da sich durch Schonhaltung auch Verspannungen in der Rückenmuskulatur entwickeln.

Das Kopfkissen ist für die HWS schon sehr wichtig.
Klick mich
In Seitenlage des Körpers, sollte der Kopf so weich im Kissen liegen, so dass sich eine gedachte waagerechte Linie der WBS ergibt.
Die oft empfohlene Größe ist 80x 40 cm. Die Stärke des Kissens sollte etwa von Schulter bis Mitte HWS entsprechen, damit die waagegrechte Ausrichtung des Kopfes in Seitenlage erreicht wird.
Das Kissen sollte nicht zu hart sein, damit der Kopf in Rückenlage nicht angestellt ist.
Das Kissen reicht bis max. bis an die Schultern, aber nicht weiter.
Die Auswahl dazu ist recht vielfältig und die Geschmäcker sind da unterschiedlich, bis das richtige gefunden ist.

viele Grüße
paul42
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mekat
Geschrieben am: 25 Nov 2018, 20:42


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Hallo, erstmal viel dank für die Antwort. :)

Der Kontrollverlust bzgl. meiner Arme ist schon etwas, was mich sehr belastet. Ich bin unsicher, ob ich durch eine Behandlung einen Zustand erreichen kann, der einem dauerhaft einigermaßen Belastungsfähigkeit herstellt. Hauptsächlich auch ob ich für mein zukünftiges Leben deswegen Änderungen einplanen muss. Das Haus was ich kaufen will, ist alt und ich habe vor dort viel zu machen. Der Garten ist riesig und ich habe total Bock darauf, Gemüsebeete anzulegen, etc.. Nur ob ich das werde leisten können, ist für mich total offen. Da fehlt es mir etwas an Einschätzung was ich da überhaupt habe.
Die Ärzte haben jetzt in der Tat eine Reizung der Nervenausgänge durch zusätzliches "Gewebe" als Grund für meine Probleme festgestellt. Da mir Kortison generell hilft, soll jetzt mittels mehrer PRT Sitzungen Kortison an die Nervenenden gespritzt werden. Wenn das wirklich funktioniert, ist das etwas was regelmäßig wiederholt werden muss oder womit das Gewebe so zurückbilden kann, das die längerfristig verschwinden?

Der Befund vom MRT liest sich so:
Die Voruntersuchung vom November 2015 liegt vor. Im Liegen Streck-Fehlhaltung mit Kyphosierung. Unauffälliges Signal der HWK. Zuspitzung und Verplumpung von processus uncinati. Degenerativ veränderte Facettengelenke. Verschmältertes Bandscheibenfach HWK 5/6. In diesem Segment besteht eine rechts mediolaterale Extrusion der Bandscheibe mit dorsaler Knochenkante. Harmonische dorsale Begrenzung der übrigen Bandscheibenfächer. Unauffälliges Signal des Myelons. Mäßige Einenung des rechten Neuroforamens HWK 5/6.
Im Vergleich zur Voruntersucherung vom November 2015 keine richtungsweisende Befundänderung. Rechts mediolaternaler Vorfall mit dorsaler Knochenkante im osteochondrotisch veränderten Segment HWK 5/6. In diesem Segment mäßige Einenung des rechten Neuroforamens. Spondylosis deformans. Geringe Unk- und Facettengelenkarthrosen.

Danke!
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mekat
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 11:10


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Hallo

Vielleicht noch eine weitere Frage? Kann mir eine PRT an die Nervenausgänge helfen, wenn ich teilweise auch im Gesamtkörper nervliche Irritationen habe? Ich dachte laienweise immer, daß man nur Probleme hat unterhalb der Stelle wo die Irritation im Rückenmark besteht? Allerdings habe ich auch ab und zu mal leicht Taube Lippen, Ohren und anderes. Sind das irgendwie Rückwirkungen? Oder liegt im Zentrum abseits der Nervenausgänge noch mehr im Argen? Ich kann auch mal ein Bild des MRT posten wenn das hilft.

Ich bin gerade dabei alles so ein bisschen aufzuarbeiten was bisher verdrängt wurde. Ich wünschte mir es hätte jemand vor ein paar Jahren schon mal ins Gewissen geredet wohin das führt, naja aber später ist man immer schlauer.

VG

Bearbeitet von mekat am 27 Nov 2018, 11:11
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mekat
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 12:16


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Hallo,

Ich arbeite gerade den Befund vom MRT durch mit Hilfe eures tollen Lexikons und googeln und wundere mich an einigen Stellen. Vor allem wenn ich den neuen Befund mit dem Befund von 2015 vergleiche. Der Arzt aus der Radiologie hat mir letztens im Gespräch danach gesagt, dass die Bilder praktisch gleich aussehen; in seiner Befundung und der Beurteilung lesen sich die beiden Befunde aber sehr unterschiedlich (siehe oben).

So hieß es 2015:
Zitat

Aufgehobene Lordose der HWS im liegen mit Streckfehlstellung und links konvexer skoliotischer Fehlhaltung. Asymmetrie im Atlantoaxialgelenk mit vermehrter Atlantoaxialer Distanz links und Rotation gegen den Uhrzeigersinn. Regelrechte Signalverhalten der Halswirbel Körper. Spondylose und Osteochondrose im Segment HWK 5/6 mit mediobilateralter dorsaler ossärer Randkante und mediorechtslateralem Begleitprolabs der Bandscheibe. Einengung des vorderen SA-Raumes und Impressionen der rechten C5-Wurzel im Rezessus, leichte Abflachung des Myelon. Unauffällige Weite des Spinalkanals. Regelrechtes Signalverhalten der übrigen zervikalen Bandscheiben, unauffällige Bandscheibenbegrenzung, kein Bandscheibenvorfall. Keine Intraspinale Raumforderung. Unauffälliges Signalverhalten des Zervikalmarkes in ein dargestellten Abschnitten.
Beurteilung: Streckfehlstellung, Asymmetrie und Rotationsfehlstellung im Atlantoaxialgelenk (Atlas Blockade?), Spondylose und Osteochondrose Segment HWK 5/6 mit begleitenden knöchern bereits abgestürztem mediorechtslateralem Bandscheibenprolaps HWK 5/6 mit Wurzelkontakt im Rezessus und Myelonimpressionen, kein Sequester.


Die Ärztin aus dem MRT hat mir damals gesagt ich habe keinen Bandscheibenvorfall sondern meine Probleme kommen von einer Atlasblockade. Im Bericht steht aber was von einem Begleitprolabs der Bandscheibe.

Sie hat mir damals geraten zu einem privaten Arzt zu gehen und mit spezieller Akupunktur in Eigenleistung die Atlas Blockade zu lösen (weil das nicht viele können sollen). Das hat mich erst sehr gefreut, weil es nach einer Lösung schien, aber nachdem mein Orthopäde (von dem ich aus der Vergangenheit eigentlich sehr viel halte) gesagt hat, dass ich Auf der einen Seite sehr wohl einen Bandscheibenvorfall habe und er keine Atlas Blockade sieht und es auch nicht zu den Beschwerden passt, war ich mir da nicht mehr sicher (auch ob da von Ihr evtl. ein Eigeninteresse bestand). Ich bin nicht zu diesem privaten Arzt gegangen, auch weil ich damals ihren Zettel verloren habe. Jetzt in dem neuen Befund wird von Extrusion gesprochen. Wie passt das zusammen? War der Akkupunktur Rat 2015 sinnvoll oder unseriös?

Danke und VG

Bearbeitet von mekat am 27 Nov 2018, 12:19
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Geschrieben am: 27 Nov 2018, 18:13


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Hallo mekat

Etwas seltsam ist dein Beschwerdebild schon, denn was im Befund steht, passt nicht so recht zu deinen Beschwerden.

Nimm deine Mrt-Bilder und geh zu einem Neurochirurgen, denn der ist der Fachmann/frau für die Wirbelsäule.

Deine Beschwerden würden eher zu dem Befund von 2015 passen.

Geh zum Neurochirurgen
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mekat
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 19:18


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Hallo und vielen Dank für die Antwort,

ich war schon bei zwei Neurochirurgen. Der erste hat gesagt ich habe schon einen großen Schaden dort, aber man sollte konservativ behandeln, hat mir aber auch keinerlei konservative Behandlung gegeben. Der soll laut den Berichten hier im Forum für die Region Bremen wohl ganz o. k. sein, gefühlt hätte er sicher etwas mehr Zeit nehmen könnten. Wobei ich als ich das zweite Mal dort war hatte ich zu dem Zeitpunkt auch keinerlei Beschwerden, die Wirkung der zwei Cortisonspritzen vom Orthopäden hat noch angehalten.

Mit dem Befund des Neurochirurgen war mein Orthopäde allerdings sehr unzufrieden und hat mich zu einem anderen Neurochirurgen geschickt. Der wird jetzt am Donnerstag zum ersten Mal eine PRT Spritze setzen. Den habe ich allerdings nicht 100-prozentig verstanden, er ist Grieche und die Kommunikation war etwas wortkarger. Mir hat auf Anhieb nicht so gefallen, dass er gesagt hat, die Operation der Bandscheibe wäre ein Routine Eingriff. Das wollte ich dort gerade generell nicht hören.

Nach den drei PRT Spritzen will er noch eine Nervenleitmessung machen, das hat bisher noch keiner zumindest gemacht.

Ich bin für jede Form der Orientierung bei diesen ganzen Dingen dankbar.
Danke und viele Grüße

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Topsy
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 19:50


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Hallo

Die NLG hätte er mal vorher veranlassen sollen, damit er genau weiß, ob ein Nervenschaden vorliegt und welche Nerven betroffen sind.
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mekat
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 20:39


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Hallo,

Das hat meine Mutter jetzt auch gesagt (die 5fach Stenosen in der HWS) hat. Aber keiner der beiden NC kam da auf die Idee.

Bearbeitet von mekat am 27 Nov 2018, 20:39
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mekat
Geschrieben am: 27 Nov 2018, 22:06


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Ich habe noch mal ein bisschen allgemeines aufgeschrieben, zu meinen Symptomen und wo ich mit meinen Symptomen herkomme. Es ist vielleicht etwas lang geworden, falls jemand dadurch mir Anregungen geben kann, wäre das fantastisch. Es ist aber auch ein bisschen für mich Aufarbeitung. Habe das noch nie aufgeschrieben. Und beim Arzt hat man ja nie viel Zeit.

Ich habe seit zehn Jahren regelmäßig Verspannungen im Bereich von Schultern und HWS. Ab und zu in Regelmäßigkeit hat immer Mal wieder was dort dicht gemacht, der Halz und die Schulter waren steif und hat geschmerzt. Früher wurde ich 5 oder 6 Mal "eingerenkt" vom Arzt. Das fand ich eine zeitlang ganz toll, bis mir ein Arzt sagte, dass dies schlecht und gefährlich ist. Seitdem ist Ibuprofen das Mittel zum Lösen dieser Blockaden geworden. Über die Jahre hat sich aber ein Ritual des Knackens eingestellt. Morgens wachte ich in der Regel mit eingeschränkter Beweglichkeit und leichten Schmerzen auf. Ich muss dann, evtl erst unter der heißen Dusche, meinen Kopf runter in Richtung der einen Schulter ziehen, es knackt zwei/drei Mal auf der gedehnten Seite. Andersherum sofort das gleich nochmal. Und ab fühlt sich meistens alles gut an. Wenn ich komplett in meine Arbeit vor dem Rechner versinke (Software ist mein Beruf), komme ich auch in ähnliche Situationen.

Vielleicht noch mal ganz kurz zu meinen Beschwerden jetzt: Hauptproblem sind die Arme mit Taubheit, Gefühleinschränkung und genereller Schwäche mit leicht wechselnder Ausprägung. Mal etwas mehr mal etwas weniger zusätzlich das gleiche im gesamten Körper inkl Gesicht mit leichten Koordinations Probleme und etwas Tinitus/Rauschen. Ich fühle mich tüddelig. Behandelt wurde bisher nur mit Cortison. Das hat mir beim ersten Auftreten schon einmal gut geholfen (2 Spritzen). Und auch jetzt beim zweiten Mal. Auf die zweite (bzw vierte) Cortison-Spitze habe ich am Montag verzichtet, weil ich mir einen blöden Virus Infekt eingehandelt habe und ich mein Immunsystem nicht weiter schwächen wollte. Und am Donnerstag schon diese PRT Spritzen geben soll.

Ich habe noch gemerkt, dass das hantieren über Kopf mir nicht gut bekommt. Ich habe heute versucht unter einer Tischplatte was anzugucken, und gefühlt schoss mir da direkt der Schwindel in die Birne.

Irritierend war es auch die letzten Nächte im Bett, da bekommt der Körper so eine zusätzliche Schwere und gefühlt geht mir noch mehr Kraft flöten, man fühlt sich fast etwas wie im Steigflug beim Flugzeug. Und es ist schwer zu Ruhe zu kommen bzw fühlt sich unangenehm an, müde um halb10 ins Bett hat mich das kirre gemacht und um 1 geschlafen.


Angefangen hat das alles einen halben Tag nach dem ich Krankengymnastik hatte. Eigentlich CMD für meinen Kiefer, aber mit wurde da aber im Bereich der Schultern und Hals Wirbelsäule sehr viel rumgedrückt, da den Tag die Muskeln ziemlich dicht gemacht hatten.

Seitdem habe ich keinerlei Schmerzen mehr, so beschwerdefrei hinsichtlich Schmerzen war ich lange nicht. Wären da nicht die anderen Sachen. Ich habe zwar Mittlerweile leichtes zwicken überall, das kommt aber eher glaube von der Situation. Ab da begannen nur diese Irritationen, Taubheit und die Schwäche an. :(

Danke fürs Lesen und Anregungen. :)

Bearbeitet von mekat am 27 Nov 2018, 22:07
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