Bandscheiben-Forum

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> Gleichgestellt mit schwerbehinderten Menschen, Reha Abteilung hilft nicht
Sandoma
Geschrieben am: 23 Mär 2019, 19:30


BoardIngenieur
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Hallo Benn,
tut mir leid, dass du eine eine nicht so nette Kollegin geraten bist :B
Rechtlich hat sie Recht:
Dein Reha-Träger ist die Rentenversicherung. Diese ist für alle finanziellen Leistungen zuständig. Die Rentenversicherung hat lediglich die Vermittlung in Arbeit an die Agentur für Arbeit übertragen. Deshalb bist du bei der Agentur auch nicht bei einer Reha-Beraterin (so eine bin ich), sondern bei einer Reha-Arbeitsvermittlerin (wenn du Glück hast, sonst bist du in der allgemeinen Arbeitsvermittlung, wo einige Kollegen Reha-DRV mitmachen müssen).
Das blöde dabei ist, dass alle Vermittlungen von DRV-Reha-Kunden intern nicht "zählen", d.h. die Arbeitsvermittlerin hat mit den DRV-Kunden eigentlich nur Arbeit, aber die erbrachte Leistung (Vermittlung, Vermittlungsvorschläge, Beratungen) werden innerhalb der Agentur nicht abgebildet und zählen daher nicht. So gesehen, sind die DRV-Kunden bei uns schon so etwas wie Kunden 2.Klasse (hoffentlich liest das mein Arbeitgeber nicht :rolleyes: ). Viele Vermittler machen diesen Unterschied wirklich nicht, aber einige gibt es schon :B ...
Du musst von der DRV einen Bescheid bekommen haben, in dem drin steht, was die DRV im Rahmen der Teilhabe alles finanziert: Eingliederungszuschuss mit xProzent für Zeitraum x, Umschulung etc. Diese Leistungen kannst du dann bei der DRV einfordern. Oft es sinnvoll, gegen den Bescheid der DRV Widerspruch einzulegen, weil etwas fehlt, z.B. die finanzielle Unterstützung bei Vorstellungsgesprächen, bei Bewerbungen etc. Du kannst auch versuchen, das nachträglich einzufordern. die Agentur darf das nicht zahlen, es gibt das sogenannte "Leistungsverbot".
Ich hoffe, das ist auch für Außenstehende klar.
Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg
Viele Grüße
Silke
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Jürgen73
Geschrieben am: 23 Mär 2019, 20:02


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Hallo Silke,

nachdem ich 2008, nach einer bewilligten Gleichstellung, arbeitslos wurde habe ich fast nichts von deinem AG bekommen.

Die einzige Stelle, die mir angeboten wurde, war von einer Computerfirma um verleaste Computergehäuse wieder neu aufzubereiten. Sprich die alte Farbe runter vom Gehäuse und neu lackieren.

Dieses sollte im Keller der Firma ohne irgendwelche Lüftungsmaßnahmen statt finden.

Ganz davon abgesehen, das man als Bandi keine Zwangshaltungen bei der Arbeit einnehmen sollte, hat ja wohl auch der Arbeitsplatz auch nicht den gesetzlichen Bestimmungen (entsprechende Lüftung) entsprochen.

Außerdem habe ich durch das Forum hier festgestellt das es wohl auch 2 verschiedene Gleichstellungen gibt.

Während eine Gleichstellung wohl nur für die jeweilige Stelle gilt, wo man z.Z. arbeitete gibt es wohl noch eine 2te Gleichstellung die für den allgemeinen Arbeitsmarkt gilt.



Um in so einem Fall die richtigen Schritte zu tun verweise ich nochmals auf meinen weiter oben angegebenen Link.
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Benn
Geschrieben am: 23 Mär 2019, 21:04


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Hallo Silke,

ja ich habe mit der Reha Vermittlerin anscheinend Pech gehabt.
Aber ich habe auch schon sehr nette Mitarbeiterinnen der Agentur für Arbeit kennengelernt! :up
Einen Bescheid der DRV habe ich noch nicht erhalten.
Als ich im November das Klageverfahren am Landessozialgericht wegen Erwerbsminderungsrente gegen die DRV verloren hatte, habe ich den Richter gefragt ob ich den Anwalt der DRV befragen darf als was ich arbeiten soll.
Der Richter sagt das die DRV keine Angaben zu einen möglichen Arbeitsplatz machen muss.
Also habe ich nach der Niederlage am Landessozialgericht gleich LTA bei der DRV schriftlich beantragt.
Der Antrag wurde im Januar von der DRV abgelehnt.
Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt.
Der Widerspruch läuft im Moment noch.
Durch das Leistungsverbot der Agentur für Arbeit kann ich mich aber aus finanziellen Gründen nicht weiter bewerben oder zu Vorstellungsgesprächen fahren.
Ich kann das nicht Vorfinanzieren.
Also kann die Agentur für Arbeit aber auch nicht verlangen das ich mich auf Stellen bewerbe die mir vorgeschlagen werden wenn ich keine finanzielle
Unterstützung bekomme.
Druck wegen der Rentenanwartschaftszeiten kann die Mitarbeiterin nicht machen, da ich den Rentenbeitrag von 17 € monatl. selbst durch den Minijob bezahle.
Danke für die guten Wünsche.

Viele Grüße
Benn


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Benn
Geschrieben am: 12 Apr 2019, 18:28


Öfter dabei
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:frage Hallo,

meine Reha Vermittlerin versucht immer noch Druck auf mich auszuüben indem sie mit der Sanktion der Anwartschaftszeiten der RV droht.
Muss ich davor überhaupt Angst haben? Ich zahle schließlich 16.20 € Rentenbeitrag von meinem Minijob. :frage
Ich habe mich jetzt auf ein Stellenangebot das ich von der AfA erhalten habe beworben, obwohl dieses keine leidensgerechte Tätigkeit für mich ist.
Der Arbeitgeber fordert unbedingt Belastbarkeit in der Stellenanzeige.
Naja aber es ist ja auch schwierig eine leidensgerechte Tätigkeit zu finden!
Ich zeige aber meinen guten Willen!!! Was geht möchte ich auch machen!!
Leider hat sich seit einer Woche mein Gesundheitszustand verschlechtert.
Vor einer Woche habe ich mich verdreht, wobei es in der LWS gekracht hat und sofort Schmerzen eingetreten sind.
Seitdem bin ich kaum in der Lage mich zu bücken geschweige die Strümpfe an oder auszuziehen.
Nachdem ich vom Sitzen aufgestanden bin laufe ich minutenlang wie ein Fragezeichen wegen der Schmerzen bis ich irgendwann fast gerade bin.
Die Schmerzen sind im LWS bereich, Druckschmerz in der rechten Gesäßhälfte, rechte Ferse und der rechte Vorfuß kribbelt.
Wenn ich so zum Vorstellungsgespräch muss, na dann gute Nacht!
Ich kann mich noch nicht einmal Krank schreiben lassen und dann operieren lassen.
Das Problem ist das ich freiwillig Krankenversichert bin ohne Anspruch auf Krankengeld!!!!!
Dann kann ich meine laufenden Kosten nicht mehr aufbringen.
Irgendeine Möglichkeit muss es doch aber für meine Situation geben.
Hat jemand schon einmal eine solche Situation durchmachen müssen?
Ich wäre über jeden Ratschlag dankbar.

Gruss Benn
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Jürgen73
Geschrieben am: 12 Apr 2019, 18:43


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Hallo Benn,

zu deinen speziellen Fragen würde ich mal in folgenden Foren nachschauen.

Klick oder klick.
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Benn
Geschrieben am: 12 Apr 2019, 18:51


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Hallo Jürgen,

danke für die schnelle Antwort und die Tips!

Gruss Benn
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murmel
Geschrieben am: 09 Jun 2019, 20:24


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Hallöchen Benn :;
Ich glaube hier ist einiges schief gelaufen! :r

Fehler die man so macht, weil man es nicht anders weiß!
Und auch selber gemacht hatte!
Zu früh dich Arbeitsfähig schreiben lassen, ohne das deine Leistungsfähigkeit geprüft wurde
Feststellung der Leistungsfähigkeit durch das MDK der Krankenkasse!

Nach dem Arbeitsunfall 2008 bin ich dann 2010 in der REHA Abteilung der Agentur für Arbeit gelandet.
Was hättest du und die Agentur für Arbeit nach deinem Unfall gescheschen müssen!
Feststellung der Leistungsfähigkeit durch das MDK der Agentur für Arbeit!
Du schreibst
Ich habe mir dann 2012 selbst eine Firma gesucht wo ich eine berufliche Eingliederung als Hausmeister für sechs Stunden machen konnte.
Du hättest nur 5,9h maximal arbeiten dürfen
Dadurch hatte konnte die Klage auf Eu Rente keinen Erfolg haben!

Die Leistungsfähigkeit
0 - 2,9h Volle Erwerbsunfähigkeit - Rente
3 – 5.9h Teil Erwerbsunfähigkeit - Rente
ab 6h Vollarbeitsfähig!!!!
In wieweit du eine Eu- Rente als Zweite Rente bekommen würdest ist auch noch so eine Frage!
Leider hast du nach deinem Arbeitsunfall auf die Bandscheibe gestoßen und diesen Link :
http://www.diebandscheibe.de/wissen/37-wis...ssteuerung.html
da hättest du einiges anders gemacht!

Vielleicht hilft dir das auch ein wenig weiter! Warum Schwerbeschädigtenausweis,
Sofortiger Antrag bei der DRV auf Umschulung
Aber kann wegen deines alters abgelehnt werden
was dann
Antrag Berufsunfähigkeit/volle Erwerbsunfähigkeit
Nach 78wochen
Bei Teil EU und nicht Vermittelbar
Antrag auf §125SGIII jetzt § 145SG III
gemäß § 43 Abs. 2 SGB VI in der ab 01.01.2001
geltenden Fassung seit dem 13.11.2006 (Untersuchung durch den
Ärztlichen Dienst der Agentur für Arbeit

Na das soll es erst mal gewesen sein!

Mit freundlichen Grüßen murmel :bank
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