Bandscheiben-Forum

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> GdB 30, Widerspruch oder nicht?
blumi
Geschrieben am: 28 Dez 2019, 15:47


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Hallo,
Da hier ja einige Menschen mit viel Erfahrung in dem Thema sind:
Ich habe einen GdB von 30 zugestanden bekommen. Eingebracht habe ich die Einschränkungen (körperlich und psychisch)durch die Blasen-Mastdarmlaehmung, die körperlichen Einschränkungen ( nur kurz Sitzen und Stehen) durch die HWS- und LWS- Vorfälle, das chronischen Schmerzsyndrom mit mehrfachmedikamenteneinnahme.
Gibt es Chancen auf einen GdB von 50 zu kommen, oder sollte ich mich eher damit zufrieden geben und einen Gleichstellungsantrag stellen?
LG, Elke
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Jürgen73
Geschrieben am: 28 Dez 2019, 16:51


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Hallo Elke,
Google mal nach GDB und Blasenlähmung.

Normalerweise steht dir alleine ein GDB von 50 für die Lähmung zu.
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Schnütchen
Geschrieben am: 28 Dez 2019, 17:50


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Hallo Elke,

Ich bin entsetzt das du nur 30 % bekommen hast.
Ohne das ich da jetzt was nachgelesen habe, würde ich sagen, geh in Widerspruch.
Lass dir das nicht gefallen.
Notfalls, sofern du ne Rechtschutzversicherung hast, mach es über den Anwalt.

Gruss Ute
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Bonnkirch
Geschrieben am: 28 Dez 2019, 18:56


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Hallo Elke,

auf jeden Fall erst einal formlos Widerspruch einlegen zur Wahrung der Widerspruchsfrist. Dort die zur Bewertung zugrunde gelegenden Unterlagen in Kopie anfordern (ist leider kostenpflichtig). Begründung kannst Du dann nach Erhalt und Durchsicht der Unterlagen in Ruhe ausarbeiten. Dabei kann Dir der VdK oder Rechtsanwalt im Falle dass Du eine Rechtsschutzversicherung hast dabei helfen.
Ich habe schon viele Widersprüche selber verfasst und kenne mich da sehr gut aus.
Wichtig ist dass du bei Deiner Begründung die Einschränkungen dem Versprgungsamt beschreibst, die die Erkrankung mit sich bringt. Am besten Stichworte machen und dann in Ruhe ausformulieren. Wenn Du magst kann ich Dir mal per PN meine letzte Begründung zusenden. Ich habe insgesamt jetzt ein GdB von 70 und kämpfe noch um das Merkmalzeichen G über einen Anwalt.

Gruß
Christina
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blumi
Geschrieben am: 28 Dez 2019, 19:55


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Hallo,
Danke für die Antworten, das hat mir sehr geholfen. Ich werde dann erst einmal formlos Widerspruch einlegen und die Unterlagen anfordern.
Eine Rechtschutzversicherung habe ich leider nicht, aber ich habe einen Anwalt, Problem ist nur, dass der nächstes Jahr 90 wird ( mein Papa) und immer die Frage ist wie leistungsfähig er dafür noch ist.
Aber erst einmal schauen wie das begründet wird.
Christina, dein Angebot nehme ich gerne an, danke.
LG, Elke
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wassermann13
Geschrieben am: 29 Dez 2019, 11:15


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Hallo Elke,
lege Widerspruch ein und dann schreibe haargenau deinen Tagesablauf auf, welche Probleme du wann hast, was nicht mehr geht, wo du Hilfe brauchtst....welche Einschränkungen du hast etc....
Das ist bei dem Widerspruch sehr wichtig...
Ich denke dir sollte auf jedenfalls ein höherer Grad zustehen...
LG
Anja
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blumi
Geschrieben am: 29 Dez 2019, 11:56


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Hallo, und nochmal Dank an alle.
Der Widerspruch ist losgeschickt und die Unterlagen angefordert.

Ich habe nochmal in der Tabelle nach geschaut, und da steht bei Harnblasenentleerungsstörungen unter: mit Notwendigkeit eines regelmäßigen Katheterismus, Dauerkatheter oder Suprapubischer Katheter ein GdB von 50. Ich weiß ja dass das nur Richtwerte sind, aber da das ja genau auf mich zutrifft, bin ich mal gespannt wie die Begründung für den niedrigeren Grad lautet.

LG, Elke
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Kessi
Geschrieben am: 29 Dez 2019, 17:48


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Hallo Elke,

unverständlich, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist :B .

Ich glaube, du würdest alles dafür geben, diese Einschränkungen nicht zu haben.

LG Kessi :winke

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peter pan
Geschrieben am: 31 Dez 2019, 22:32


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Hallo
Ohne Wiederspruch geht bei denen nichts aber auch garnichts.Meine Mutter(83) hat 3 mal Wiedersprochen und nun darf sie ihr Merkzeichen G behalten.(Frei Bus und Bahn in Nahverkehr) .Also immer Kämpfen,es lohnt sich.
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Bonnkirch
Geschrieben am: 01 Jan 2020, 08:58


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Hallo Elke,

wie versprochen meine Begründung zum Widerspruch.

Sie ist besonders umfangreich, aber schildert meine Einschränkungen aufgrund der Gesundheitsstörungen.

Man muss bei der Begründung jedes noch so kleinste Einschränkung beschreiben bei dem man an der Teilhabe am Leben beeinträchtigt ist.

Du solltest darauf achten, dass Du wirklich genau das beschreibst.

Im Übrigen sollen die Richtlinien für die versorgungsmedizinischenm Grundsätze geändert werden. Dann gibt es nur noch einheitliche Einzel Gdb. Das soll dann für alle Sachbearbeiter in den Versorgungsämtern die Beurteilung erleichtern und dem Gleichheitsgrundsatz nach kommen.
Dann gibt es für einzelne Gesundheitsstörungen nur noch feste Einzel Gdb.

Gruss Christina



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