Bandscheiben-Forum

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> Pathologisches EMG bei Neuroforamenstenose, Und nun?
blumi
Geschrieben am: 09 Feb 2020, 14:37


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Hallo Pauline,

mein Operateur will wenn es sich vermeiden lässt an C5/6 gar nicht ran, nur wenn wirklich gesichert ist dass ich auch davon profitiere. Daher machen wir die Tests mit den PRTs ja.
Die EMG-Veränderungen sind deutlich und älter, wie alt, lässt sich im EMG ja nicht feststellen (älter heisst grob > 3 Monate), nach meinem empfinden sind sie wie die C7-Veränderungen seit letzten Sommer, dann müsste man da eigentlich noch was machen können, wenn die aber ein Relikt sind von der letzten OP, dann wird sich da nicht mehr viel erholen, dann kann ich nur versuchen die noch innervierten Muskelanteile so gut wie möglich zu trainieren.

Ich habe ja C4/5 auch schon einen medialen Vorfall, der mich zwar bisher wenig ärgert (ich vermute dass der die eine Woche starke Nackenkopfschmerzen in der Reha im Oktober verursacht hatte, wo nur noch liegen und Eis auf den Nacken funktionierte), aber der sich mit zwei fusionierten Wirbeln darunter schon leicht weiter entwickeln könnte, und die Etagen unter C7 haben alle schon Protrusionen.
Auf jeden Fall hat die Prothese nicht das bewirkt, womit sie ja immer beworben werden, dass nämlich Anschlussdegenerationen verhindert werden sollen. :traurig2 .

Da bin ich mir mit meinem Operateur auf jeden Fall einig, dass ich mir nach dem Desaster mit der Prothese C5/6 keine weitere Prothese mehr einsetzen lasse, sondern dass es wenn denn einen Cage gibt, Ich lasse mich morgen mal überraschen (wenn ich denn nach Berlin reinkomme wegen des Sturmes) was die letzte PRT bewirkt.

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 09 Feb 2020, 14:38
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Pauline69
Geschrieben am: 09 Feb 2020, 15:52


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Hallo Elke,

es ist wirklich unverständlich, dass diese Prothesen immer noch eingesetzt werden und es scheinbar auch noch immer Neurochirurgen gibt, die davon überzeugt sind. Da kann man sich nur wundern.
Gut, es wir sicherlich auch viele Menschen geben, die damit keine Probleme haben, aber dass sie die Beweglichkeit erhalten sollen, müßte mittlerweile allen Ärzten klar sein, dass das nicht so seien wird.

Mein C4/C5 Vorfall ist bis jetzt auch noch ohne spürbare Symtome.
Aber dafür, dass er im Januar 2019 auf den MRT Bildern noch gar nicht zu sehen war, hat sich da ganz schön schnell etwas entwickelt. ???

Falls Du fahren kannst, wünsche ich Dir viel Erfolg für die morgige PRT!
Schauen wir mal, was und der Sturm wirklich bringt.

Liebe Grüße
Pauline
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blumi
Geschrieben am: 10 Feb 2020, 19:21


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Hallo,
Der Sturm war hier nicht so wild, so dass ich gut fahren könnte. PRT C6 links sitzt super, fühlt sich ähnlich gut an wie C7 rechts. Wenn das so bleibt bin ich Mal gespannt was der Neurochirurg dazu sagt. Ich merke sogar schon die Entspannung im Nacken links,.so wie ich sie auch.bei C7 rechts hatte.

L G,. Elke
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blumi
Geschrieben am: 11 Feb 2020, 18:45


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Hallo nochmal,
die PRT C6 brachte nicht einmal einen Tag Besserung, alles ist wie vorher.

Seltsam ist, dass auf den mitgegebenen Bildern, die bei der PRT im CT gemacht worden sind, die Prothese vorne weiter offen ist als hinten, obwohl ich meinen Hals für die PRT ja ein wenig gebeugt und gedreht hatte, da müsste die Prothese doch hinten leicht geöffnet sein oder zumindest in Neutralstellung? Würde mich ja nicht wundern, wenn die ganzen Probleme daher kämen, das C5/ C6 ständig in einer leichten Extensionsstellung sind, was natürlich die Anschlusssegmente belastet. Aber das muss ich Morgen mit dem Neurochirugen mal besprechen, ob der das auch so sieht und wenn ja, ob das Konsequenzen hat.

Meine hier vor Ort versorgende Neurochirungin schwärmt von dem Mann regelrecht, sie meinte, wenn man von guten Operateuren redete, könne man davon ausgehen, dass er noch zwei Klassen besser sei. Meine Facettendenervation hat er auch super gemacht, auch wenn ich natürlich noch nicht von einer Langzeitbesserung reden kann (ist ja erst einen Monat her). Er hat auf mich auch bisher einen sehr vertrauenerweckenden Eindruck gemacht. Daher werde ich denke ich seinen Empfehlungen vertrauen, was immer wir auch Morgen besprechen.

LG, Elke
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Swar
Geschrieben am: 11 Feb 2020, 22:26


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Hi,
Tut mir leid, das die PRT nichts brachte.
Ich wünschte, ich hätte auch jemanden zur Seite, der mir mal alle Fragen beantwortet.
Da freue ich mich für Dich, auch wenn es schöner wäre, Du bräuchtest keinen Arzt mehr.

Bitte berichte weiter.
Kannst Du evt. mal Bilder zeigen, mit dem, was Du meinst, wenn das nicht unverschämt wäre?
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blumi
Geschrieben am: 12 Feb 2020, 11:26


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Hallo,
OP steht für den 10.3., es wird einen Cage auf C6/7 geben.
Zu den CT- Bildern der Prothese meinte er, dass sie in dieser Position jetzt offensichtlich verknoechert sei, also eine Art extrem teuerer Cage geworden ist. Die leichte Extensionsstellung gleicht offensichtlich die leichte Abschraegung der Wirbelkörper- Deckplatte gut aus, also hat mein Körper mit der Einsteifung in dieser Position eher schlau gehandelt.
Bezüglich der C6- Beschwerden links soll ich erstmal die OP abwarten,.da es ja auch Dermatom- Übergreifend Innervation gibt wie viel Beschwerden dann noch vorhanden sind. Ggf. könne man immer noch mit einer OP nach Fryckholm ( von dorsal) das Foramen erweitern.
Ich bin damit so einverstanden, habe jetzt auch etwas Zeit mich darauf vorzubereiten ( seelisch und moralisch).

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 12 Feb 2020, 11:27
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Pauline69
Geschrieben am: 12 Feb 2020, 11:38


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Hallo Elke,

oh ......
Das ging jetzt aber doch irgendwie zügig mit der endgültigen Entscheidung.
Geht es Dir gut mit der Entscheidung?

Liebe Grüße
Pauline
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blumi
Geschrieben am: 12 Feb 2020, 12:15


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Hallo Pauline,
Ja, definitiv. Ich schlage mich ja schon seit Sommer mit den Problem herum, ständig Physio, Gabapentin und Duloxetin mittlerweile für mich auf der höchsten tolerablen Dosis.
Klar habe ich dann de Fakto eine Versteifung über 2 Etagen, aber die eine Woche Besserung nach der PRT war so erholsam, dass die Hoffnung das dauerhaft haben zu können schon überwiegt, insbesondere da ja vorübergehend die Kraft wieder zugenommen hat, sprich der Nerv sich wahrscheinlich noch erholen kann.
Ein wenig Sorgen macht mir der C4/5 Prolaps, also ob der negativ auf die OP reagiert, bisher ist der ja Beschwerdefrei.
Aber da kann ich nur hoffen.
Und natürlich darf mir die L5- Radikulopathie rechts nicht in die Quere kommen, also Schmerz o.k. aber bitte keine Ausfälle,.sonst geht es mir wie im Herbst und alles verschiebt sich weiter nach hinten.

Ich drücke dir für heute die Daumen dass alles nicht zu lange dauert.

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 12 Feb 2020, 12:16
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Schnütchen
Geschrieben am: 12 Feb 2020, 15:15


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Hallo Elke,

Ja was lese ich da.....hui...das ging jetzt echt flott.
Aber ich denke, da du ja Ärztin bist und somit das warscheinlich besser beurteilen kannst, machst du das richtig..... :kinn
Ich hoffe, du bekommst dann irgendwann Ruhe rein.... :sch

Gruss Ute
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blumi
Geschrieben am: 12 Feb 2020, 16:14


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Hallo,

Es ist ja nicht so, dass ich überrascht war, bin schon länger mit dem Gedanken "schwanger" gegangen und eigentlich waren sich alle, die nicht der Meinung waren das sei eine primär neurologische Erkrankung (was ja ausgeschlossen ist) einer Meinung (inclusive Charité), testen mittels PRT und wenn das auf einer Ebene hilft, dann OP. Da es so war war mir das im vornherein klar dass es darauf hinaus läuft, ich war mir nur noch unsicher wegen der Ebene darüber. Das hat er suffizient erklärt, und dass das verknöchert ist, ist doch gut, immerhin ist es eine M6, da kann dann kein Kern mehr rausrutschen (kluger Körper :klasch ).

Mir wäre füher lieber gewesen, aber da der Operateur nochmal eine Woche Urlaub hat und nächste Woche alles schol voll war ist das der erste Termin. Klar bin ich nervös.

LG, Elke
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