Bandscheiben-Forum

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> HWS OP vom Nacken, Dorsale hws versteifung
Wondergirl 55
Geschrieben am: 27 Feb 2020, 09:00


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Hallo!
Erstmal danke für die Aufnahme.

Ich wurde vor 14 Tagen an der HWS operiert . Zum insgesamt 6 mal. Diesmal wurden c4 bis bwk1 dynamisch versteift, also mit Stäben und Schrauben. Habe also jetzt c4 bis c7 von vorne verplattet und eben von hinten (Nacken ) bis bwk 1 dynamisch versteift.
Habe dieses Mal fast 14 Tage im Krankenhaus gelegen. Es tut auch jetzt noch ganz schön weh. Ausserdem habe ich kribbeln in den Ringfingern beider Hände und etwas Taubheitsgefühl im rechten Zeigefinger. Allerdings sind die Beschwerden die ich vorher hatte verschwunden. Trotzdem fühle ich mich noch immer wie vom Bus überfahren. Ende März geht's in die Reha. Ich hoffe, bis dahin geht's mir besser.
Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?
Alles Gute für Euch
:;
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maeranha
Geschrieben am: 27 Feb 2020, 19:13


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Hallo,
Reha Ende März ? Da hat wohl einer keine Zeit denn das ist kontraproduktiv !
Mein Doc würde mich killen.....
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Wondergirl 55
Geschrieben am: 27 Feb 2020, 19:35


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Hallo!
Das mit der Reha kommt nicht von mir. Der Arzt meinte, 6 Wochen nach Op ist Reha in Ordnung. :D
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cecile.verne
Geschrieben am: 29 Feb 2020, 11:11


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Hallo Wondergirl

auch ich würde davon absehen, so kurz nach einer Spondylodese in die Reha zu gehen. Warte im absolutesten Minimum 3 Monate!
Der Knochen ist nach 6 Wochen noch bei weitem nicht stabil, alles hängt nur an den Implantaten. Dies kann bei forcierten Bewegungen und Training zu Lockerung der Implantate oder sogar deren Bruch führen. Klar ist die HWS da etwas weniger heikel als die LWS, aber ich würde mich da keinesfalls auf die Aeste rauslassen.

Mein Neurochirurge verschrieb mir damals für 4 Monate eine Halskrause Tag und Nacht und ein Verbot den Kopf mehr als 20° nach rechts und links zu drehen, vor- und rückneigen komplett verboten! Er mag da, als Arzt der älteren Generation etwas grössere Vorsicht walten zu lassen als junge Aerzte, gelohnt hat es sich allemals. Und die HWS braucht eigentlich keine physiotherapeutischen Massnahmen, höchstens Massage der eventuell verhärteten Muskulatur (dieser wurde von meinem Arzt eben auch durch das lange Tragen der Halskrause vorgebeugt, mit Erfolg!).

LG Cécile
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Wondergirl 55
Geschrieben am: 29 Feb 2020, 23:53


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Danke erstmal für Eure Antworten. Ehrlich gesagt, bin ich etwas verunsichert. Selbst von Ärzten hört man unterschiedliche Meinungen . Werde mich auch noch mit meinem Orthopäden besprechen. Nächste Woche spreche ich auch nochmal mit der Krankenkasse, mal schauen was die sagen.
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Wondergirl 55
Geschrieben am: 18 Mär 2020, 07:43


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Hallo Ihr Lieben!

Hoffe, es geht Euch gut in dieser Zeit.
Hab da mal ne Frage :

Meine oben genannte Operation ist 5 Wochen her, mir geht's ganz gut und den Kopf kann ich auch gut drehen.
Darf ich jetzt wieder autofahren?
Der NC sagte bei der Entlassung aus dem KH, das wäre davon abhängig wie ich den Kopf drehen kann, aber nach 4 Wochen sei ok.
Mein Hausarzt sagte mindestens 6 Wochen nicht fahren. Ich fühl mich dafür fit und würde sowieso nur zum einkaufen fahren...

.Wie habt Ihr das gemacht? Bin total unsicher, möchte aber grade in dieser Zeit (Virus) nicht mit dem Bus oder dem Nachbarn fahren.

Schonmal Danke für Eure Antworten. .

Passt gut auf Euch auf und bleibt oder werdet gesund.

Gruß

Petra :;
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Pauline69
Geschrieben am: 18 Mär 2020, 15:20


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Hallo Petra,

ich habe 2 Cages von C5-C7.

Mein Operateur hat das Auto fahren damals gar nicht verboten. Ich hatte auch extra gefragt.
Somit bin ich nach einer Woche wieder selbst Auto gefahren.

Viele Grüße
Pauline
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blumi
Geschrieben am: 18 Mär 2020, 18:39


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Hallo,

Ich hatte nach der ProthesenimplantationC5/6 ein Autofahrverbot für sechs Wochen. Begründung war, dass man bei endständigen Bewegungen ja noch zurückhaltend sein soll bis sich alles gefestigt hat, und man beim Autofahren ja gerade in starkem Verkehr eher mal sich plötzlich umdrehen muss und dabei die Vorsicht vergisst .
Ich habe nach fünf Wochen damals mit kleinen Strecken innerorts begonnen ( z.B. mal zur Apotheke, zu der ich ansonsten 2,5 km laufen muss).
Ich werde das jetzt mit dem Cage vermutlich ähnlich handhaben. Mit dem Operateur habe ich das gar nicht besprochen. Ich bin aber gerade so froh dass es mir bezüglich Hals, Kopf, Nacken und rechtem Arm ( der linke muss noch werden, und die LWS auch) so gut geht dass ich da nichts gefährden will.

LG, Elke
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Wondergirl 55
Geschrieben am: 18 Mär 2020, 21:33


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Hallo Zusammen!

Erstmal danke für die Antworten.

Da es mir inzwischen schon ganz gut geht, und ich mich sonst ja schone, werde ich in den nächsten Tagen auch mit kurzen Strecken anfangen. Es geht mir nur darum, hier im Ort zum Einkaufen und zur Physio zu fahren.
Da man in dieser Zeit ja aufpassen muss bezüglich des coronavirus, fühl ich mich einfach wohler damit, selbst zu fahren und nicht mit dem Bus.

Meine Reha Ende März wird wohl auch ausfallen.
Würde mich unter den aktuellen Umständen auch nicht wohl dort fühlen.

Passt gut auf Euch auf und bleibt gesund.

Bye :ap
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Wondergirl 55
Geschrieben am: 03 Apr 2020, 21:39


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Hallo Ihr Lieben!

Hoffe, es geht Euch allen gut.

Ich hab da mal eine Frage.

Nach meiner bereits beschriebenen OP geht's mir ganz gut. Habe von meiner Physiotherapeutin ein paar Übungen für Zuhause bekommen, so dass ich auch in Corona zeiten und ohne Reha erstmal etwas für mich tun kann.

Allerdings habe ich manchmal so ein komisches Schwindelgefühl, so als ob bei bestimmten Positionen nicht genug Blut im Kopf ankommt. Ist echt unangenehm.

In meinem Entlassungsbrief vom KH steht ..."Die linke Schraubenspitze befindet sich nahe der Arteria Vertebralis "
Momentan komm ich auch beim Neurochirurgen nicht weiter, da die dort aktuell nur Notfälle behandeln. Mein nächster Termin ist erst 22. Mai.

Kennt jemand von Euch solche Beschwerden??
Was kann man da machen?

Aber es gibt auch was Erfreuliches: die Sensibiltätsstörungen in Zeige- und Mittelfinger sind fast weg. :D

Nun wünsche ich Euch trotz der momentan angespannten Lage frohe Ostern. Alles wird gut :ap
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