Bandscheiben-Forum

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> stark wechselnde Beschwerden, ich weiß nicht. was ich davon halten sol
milka135
Geschrieben am: 29 Mai 2020, 18:09


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Hallo Elke,
das hier:
Zitat (paul42 @ 29 Mai 2020, 14:42) 

so wie das beschreibst scheinen die Beschwerden ja eher bewegungsabhängig zu sein.

sehe ich auch wie Paul.
Eine Zyste kann ja, auch seine Lage entsprechend der Möglichkeiten ändern.

Die Diagnostik die Paul so, als Gedanke erwähnt macht sinn. Denn mit nur Funktionsröntgen wirst nicht weiter kommen. Auf der anderen Seite weise diese Zyste auf Instabilität hin. Hatte auch mal so eine Zyste 2014. Nun wo ich mich alte Schachtel :z selbstversteift (Mutternatur) habe, ist sie weg.

8mm LWS-Spinalkanalweit ist noch nicht extrem. Kommt aber immer auf die dicke deiner Nerven (wieviel Platz die brauchen) an und ob der dein Spinakanal bei bestimmten Stellungen wirklich enger wird.

Liebe Grüße,
Milka :;
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milka135
Geschrieben am: 29 Mai 2020, 18:13


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Hallo Elke,
diese Einschätzung deines NC´s:
Zitat (blumi @ 29 Mai 2020, 15:11) 

Er meinte, andere Neurochirurgen würden bei einem solchen Befund (z.N. OP, ausgeprägte Facettengelenksarthrose, Synovialzyste, mäßige Spinalkanalstenose, leichtgradige Gefügestörung) vermutlich eine Spondylodese empfehlen, einfach weil dies auch viel mehr Gewinn bringt, aber er denkt das ich mit dem kleinen Eingriff gut hinkomme, kombiniert mit von Zeit zu Zeit eine Wiederholung der Denervation.

würde dann auch zu meiner Vermutung passen.

Sag mal, du kannst deinem Wirbelsäulenchirurgen auch das "DU" anbieten bald. :z

Liebe Grüße
Milka :;
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blumi
Geschrieben am: 29 Mai 2020, 22:17


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Hallo Milka,

ich kann ihn ja mal drauf ansprechen - als erwartbare dauerkundin :total

:ap

LG, Elke
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Elleausbern
Geschrieben am: 29 Mai 2020, 23:14


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Hallo Elke

Das das Ding verkalkt ist, ist natürlich Mist....hm...dann hat er natürlich recht mit der OP, leider.
Ich bin nach den anderen Kommentaren immer noch der Meinung, dass sie sich lageabhängig auf den Nerv setzt und so die Schmerzen auslöst, wenn sie ja verkalkt ist umso mehr, dann gibt es keine Ausweichmöglichkeit.

Gibt es eine Lage, ausser der Stufenlagerung, in der du den Nerv entlasten kannst?
Meine Hernie zb. Hängt nach links in den Recessus, da ich zusätzlich eine Fast absolute Stenose unter 7mm habe kann es sein, dass nach einer halben Stunde stehen, der halbe Fuss schläft...
Wenn ich dann auf rechts liege verschwindet der Druck auf den Nerv und alles erwacht wieder. Das hab ich nicht ständig, aber in akuten Reizphasen.
Kennst du so etwas auch?
Vielleicht machen solche Entlastungshaltungen die guten Tage aus...
Die Funktionsmyelo kann meines Erachtens gut noch warten, sie bringt diagnostisch nicht mehr zum jetzigen Zeitpunkt, meiner Ansicht nach.

Du arme...tust mir leid...Kopf hoch trotzdem

Alles gute
Elle
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blumi
Geschrieben am: 09 Jun 2020, 08:36


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Hallo,

Elle, ich hab das ausprobiert, eine Entlastungslage finde ich, außer Stufenbett, nicht wirklich, sowohl rechts als auch links verstärkt die Beschwerden eher. Aber in Stufenbettlagerung schlafe ich ehedem schon seit Februar, bei allem anderen wache ich nach einer Stunde auf durch Beschwerden, so kann ich manchmal durchschlafen bis 5.00 Uhr oder nur einmal pro Nacht wach sein.

Was ich aber jetzt herausgefunden habe ist, dass es eine reziprok proportionale Beziehung zwischen Schmerz und Großzehenheberparese gibt, d.h., wenn der der Schmerz stärker ist, lässt sich die Großzehe mehr anheben, wenn weniger Schmerz vorhanden ist (so wie heute :D ) bekomme ich die Zehe kaum angehoben :ph34r: und muss aufpassen, nicht zu Stolpern.

Aber anders als bei Bandscheibenvorfällen, bei denen nachlassender Schmerz und Progression der Parese meist ein bedrohliches Zeichen für einen drohenden Wurzeltod ist, scheint das hier bei der Zyste tatsächlich eher ein Wechselspiel zu sein. Interessant, aber in gewissem Sinn vielleicht auch logisch, da die Zyste wahrscheinlich je nach Schwellungsausmaß und vielleicht auch Lage den L5-Nerv unterschiedlich reizt. Allerdings scheint die Zyste nicht ganz frei beweglich, sindern eher an dem Nerv verklebt zu sein, sonst müsste die Lagerung zur Gegenseite die Beschwerden bessern.

Das wäre zumindest ein logisches Modell (korrigiert mich bitte wenn ihr einen Logikbruch darin findet).

Montag ist Kontroll-MRT, ich bringe dann die CD gleich in die Praxis, Mittwoch danach habe ich Videosprechstunde mit dem Neurochirurgen, dann beschließen wir was zu tun ist, ob noch mehr Diagnostik nötig oder genug Klarheit vorhanden ist. Auf jeden Fall muss die Zyste weg. Ich hoffe nur dass es dabei bleibt und nicht noch mehr Blödsinn auftaucht, bei meiner WS weiß man nie.....

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 09 Jun 2020, 08:37
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.Sophia_
Geschrieben am: 09 Jun 2020, 08:55


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Hallo Elke,

Nur mal eben so am Rande ein Gedanke der mir kam, möglicherweise weißt du das ja auch schon selbst...

So herrlich Stufenbett- Lagerung auch ist, musst du aufpassen, dass deine Hüftbeuger-Muskulatur nicht zu sehr verkürzt.
Da man tagsüber ja auch häufig sitzt und bei der Stufenbett-Lagerung ja die Nacht durch auch mit angewinkelten Beinen schläft kann das auf Dauer Kontraproduktiv sein.

Die verkürzte Muskulatur zieht den Beckenkamm nach vorne-unten und so ist auf Dauer ein großer Druck auf der Lendenwirbelsäule und das kann dann die Schmerzen Verstärken oder die Belastung der Vorgeschädigten Bandscheiben enorm erhöhen.

Wenn es dir möglich ist, wäre dir dein Rücken sicher Dankbar wenn du von Zeit zu Zeit mal die Hüftbeuger Muskulatur dehnst oder lockerst.

Alles Gute und Liebe Grüße

Sophia

Bearbeitet von .Sophia_ am 09 Jun 2020, 10:53
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blumi
Geschrieben am: 09 Jun 2020, 09:52


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Hallo Sophia,

da hast du absolut recht und ich mache mir deswegen auch Sorgen. Ich dehe mittlerweile täglich die Hüftbeuger genau aus dem Grund. Ich weiß aber nicht ob das ausreichend ist. Es fühlt sich etwas steifer an als früher.

Ich hab auch schon versucht gerade auf dem Rücken zu schlafen, aber das ist dann wirklich die schmerzhafteste Lagerung, da schießen mir dann innerhalb von kurzer Zeit Blitze bis in die Fußzehe.

Eigentlich bin ich immer eine Seitenschläferin gewesen. Mein Physio, den ich darauf angesprochen habe, will mit mir beim nächsten termin mal schauen, ob nicht irgend eine Andere Lagerung für mich zu finden ist.

LG, Elke
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.Sophia_
Geschrieben am: 09 Jun 2020, 11:09


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Hallo Elke,

ich habe auch immer immense Probleme beim Schlafen und morgens wenn ich aufwache sind die Schmerzen fast am schlimmsten.

Ich bin auch Seitenschläfer und habe es dann mit einem Seitenschläfer- Kissen versucht damit ich mich Nachts nicht verdrehe. Ist auch alles schön und gut nur bringt es nicht viel, wenn man aufwacht und das Kissen liegt sonst wo oder auf dem Boden da ich beim Schlafen sehr oft meine Position wechsle.

Jetzt habe ich mir ein Kniekissen besorgt, welches man mit einer Schlaufe an einem Bein befestigt. Damit klappt es etwas besser. Mit den Armen umschlinge ich dann meistens ein dickes Kissen.
Ich versuche dann meine Beine nicht zu stark anzuziehen (sonst gleiches Problem wie mit dem Stufenbett) und den Rücken etwas rund zu machen. Eine Gestreckte WS oder gar Hohlkreuz kann ich auch nicht ab.

Da kommt man dann aber auch wieder zu dem Thema verkürzte Hüftbeuger.
Ist da nämlich Spannung drauf fällt man beim auf dem Rücken liegen automatisch ins Hohlkreuz. Und dass das einer geschädigten WS oder gar eingeengten Nervenwurzeln wie bei dir nicht gefällt ist ja klar.
Alles ein ewiger Teufelskreis...
:h

Liebe Grüße
Sophia

Bearbeitet von .Sophia_ am 09 Jun 2020, 11:11
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blumi
Geschrieben am: 15 Jun 2020, 12:05


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Hallo,
Heute war der MRT- Termin.
Die Zyste hat jetzt 7 mm, was bei dem sowieso schon engen Spinalkanal wohl etwas viel ist .
Hinzu kommen progrediente Spondylarthrose und Gelenkergüsse.

Ob dies oder die Protrusionen bei L4/5, die narbigen Veränderungen meine linksseitigen Beschwerden verursacht, kann ich nicht sagen..
Ebenso könnte der weiterhin bestehende Vorfall bei L3/4 dafür verantwortlich sein, der die Wurzel L3 bedrängt und dessen Protrusionen L4 ärgern..
Auf jeden Fall führt das alles dazu, dass die L4-Wurzel weiterhin aufgequollen ist, wie es auch im Februar war.
Ich werde das alles Mittwoch mit meinem Neurochirurgen besprechen, mal sehen, was er meint.
Meine Geduld neigt sich dem Ende. Da muss jetzt Mal was passieren.

LG, Elke
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blumi
Geschrieben am: 15 Jun 2020, 14:15


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Angefügtes Bild

so sieht die Zyste aus, ist der rechte Recessus...

LG, Elke
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