Bandscheiben-Forum

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> 5 Monate nach Versteifung
Simone1976
Geschrieben am: 30 Aug 2020, 18:49


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Ich muss mal meinem Kummer luft machen, es ist nun 3 Monate her nach meiner versteifungs Operation. Bekomme noch Hydromorphon 3× 4 mg. War nun auch schon in der Reha 3 Wochen. Dort war unter anderem eine Mbor Gruppe, in der Art wie eine berufliche Reha. Also in meinem Beruf kann ich nocht nicht mehr zurück. Auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nun noch 3 - unter 6 Std. Aber mit zig Sachen die ich nicht mehr kann.

Es wird empfohlen eine zeitlich begrenzte erwerbsminderungs rente. Allerdings jetzt erstmal mit einer Auszeit damit ich diesen Druck von mir bekomme, der entsteht da es schon heisst, jetzt war op..dann kann es ja wieder losgehen. Bei mir stehen auch noch andere Diagnosen, Fibromyalgie, Depressionen etc.

Chronische Schmerzen. Es ist nach einer Op noch nichts besser geworden, es ist genauso wie vorher. Nach wie vor Schmerzen in den Beinen, die nach der OP aufgetreten sind. Schmerzen ganz runter, bekomme die Beine nicht richtig hoch, Missempfindungsstörungen. Bin am Freitag bei meinem Hausarzt die Treppe runter gefallen 3 - 4 Stufen .

Ich stolpere oft , als wenn ich die füsse nicht richtig hoch bekomme.Ich schlürfe auch so. Mein Arzt hat einen Krankenwagen gerufen, mit dem Hinweis das vermutlich eine schraube sich etwas gelockert hat. Woher er das hat, weiss ich nicht.Ob das im Brief stand? Mein neurochirug meinte nur das um die eine Schraube etwas hell drum herum ist.wäre aber erstmal nicht schlimm.ich kam ins Krankenhaus, es wurde geröngt, aber es scheint nichts passiert zu sein.

Aber meine schmerzen wollen einfach nicht besser werden. es ist zum verrückt werden. mein neurochirug meint es dauert.jetzt ist er im Urlaub, ich wollte ein Rezept für physio haben, da sagte man mir das ich erstmal genug bekommen habe. Das man noch so garkein unterschied zu vor der OP verspürt merkt macht mich fertig.
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maeranha
Geschrieben am: 30 Aug 2020, 19:04


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Hallo,
denke Du brauchst einen Schmerztherapeuten.
Hatte schon eine Reha = Selbstmord für mich und meine Ärzte. Wie soll denn da Ruhe rein kommen ? 1.5-2J braucht das Ruhe zum verknöchern.
Wie soll das gehen wenn laufend Stress drauf kommt ?
Ferner stelle ich x Hydromorphon in Frage, bei mir sehr negativ.
Wesentlich besser mit Tilidin / Palexia, retard.
Und ein Antidepressiva hilft auch.
Man muß nur rausfinden welches bei chronischen Schmerzen.
Amitrithylin bei mir zu viele Nebenwirkungen.
Opipram perfekt für mich, keine Nebenwirkungen.
Hast Du schon Cortison versucht ? Das aber bitte nur unter ärztlicher Anleitung, vor allem beim absetzen......
Gruß
Peter
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Simone1976
Geschrieben am: 30 Aug 2020, 19:19


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Hallo Peter

Vielen Dank für deine Zeilen. Also es ist so das ich Ende September ein Termin bei einem Schmerztherapeuten habe. Dieser kennt mich, damals war ich mit Migräne dort.

Also Palexia hatte ich, aber nicht vertragen. 3 Tage Cortion hatte ich, amitriptilin hatte ich mal wegen meiner Depressionen. Das alles war nichts.
Ich meine man sagte mir ja das sie mich nicht schmerzfrei bekommen werden, aber aufjedenfall deutlich weniger. Deswegen hab ich es machen lassen.
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scasper
Geschrieben am: 05 Sep 2020, 14:43


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Hallo Simone
hast Du mal Oxycodon oder Pregabalin versucht?
Gruß
Simone
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Simone1976
Geschrieben am: 05 Sep 2020, 15:04


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Hallo Simone

Beides hab ich schon versucht, leider ohne erfolg. Palexia hab ich auch schon versucht und nicht vertragen
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blumi
Geschrieben am: 05 Sep 2020, 15:11


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Hallo Simone,

Wie und wie lange hast du denn Pregabalin ausprobierte?

Hast du es langsam aufdosiert bis zu einem Wirkungseintritt oder eine feste Dosis genommene?

Bei Pregabalin beginnst du mit einer niedrigen Dosis und steigerst sie langsam. Die Wirkung merkst du meist erst ca. Ab 2 Wochen.

Ggf. Waren die Medikamente nicht ausreichend dosiert oder nicht in der richtigen Kombination?

Es bietet sich nämlich eigentlich an, ein Antidepressivum ( das muss nicht Amitryptilin sein) mit Pregabalin oder Gabapentin zu kombinieren und ggf. Mit einem Opioid zu ergänzen.

LG Elke

Bearbeitet von blumi am 05 Sep 2020, 15:12
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Simone1976
Geschrieben am: 25 Sep 2020, 14:57


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Hallo zusammen
ich habe mal eine Frage.Ich bin ja am 17.4 an der wirbelsäule operiert also versteift. Da ich immer noch so extreme Schmerzen habe, hat mich mei NC nochmal ins MRT geschickt. Heute kam der Befund, kann mir jemand den übersetzen? Mein NC ist gerade im Urlaub.

Liebe Grüsse

Simone

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gigi1961
Geschrieben am: 14 Okt 2020, 12:54


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Hallo Simone,

gegen meine Nervenschmerzen in den Beinen hat mir mein Schmerztherapeut Madopar 62,5 mg 2 mal täglich verordnet. Gegen die schlimmen Muskelkrämpfe, die auch nach der Operation nicht weggingen, habe ich Limptar bekommen.
Zusätzlich nehme ich 24 mg Hydromorphon ein.

9 Monate nach der Versteifung hatte ich nur noch 4 mg Morphium gebraucht und war im Begriff auch dieses abzusetzen. Ich war auf den Weg nach oben, als es mich von einem auf dem anderen Tag voll erwischte.
Das MRT ergab, dass nach 9 Monaten schon der nächste Wirbel schlapp machte. Das Rückenmark war total abgeklemmt.

Ich entschied mich für die kleinere Operation und ließ nur die Stenose beheben. Mein Prof meinte, bei einer sofortigen Versteifung des Anschlusssegmentes würde es zu einem Dominoeffekt kommen.
Ich soll schauen, dass wir möglichst lange die nächste Versteifung hinauszögern. Er vertrat die Meinung entgegen dem auswärtigen Neurochirurg und seinem Oberarzt,

Ich entschied mich für die Meinung des Prof. Das ist jetzt 2 Jahre her.
Mit Hilfe des Bomedus Bandes und der oben angeführten Medikamente schlängel ich mich so durchs Leben.
Nicht toll aber besser als 2016 vor der ersten Bandscheibenoperation und 2017 vor der Versteifung.

Wie geht es dir mittlerweile?
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Pauline69
Geschrieben am: 14 Okt 2020, 15:26


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Hallo gigi,

sie schreiben, dass eigentlich alles in Ordnung ist.

Die mediale Vorwölbung, bei L5/S1, hat sich im Vergleich zur Voruntersuchung vermindert.
Der Befestigung, der Fixateur, sitzt richtig.
Die Neuroforamen, also die Nervenaustrittslöcher, sind frei.

Viele Grüße
Pauline

Bearbeitet von Pauline69 am 14 Okt 2020, 15:28
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gigi1961
Geschrieben am: 16 Okt 2020, 15:41


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@Pauline,
meldet sich Simone gar nicht mehr? Mit Schmerzen ist das immer so eine Sache. ...... ! Oft sind einfach die Nerven zu lange geschädigt und dann dauert das.

Vor meiner Versteifung sagten mir die Ärzte, dass ich nicht mehr schmerzfrei werden würde. Sie würden ihr bestes geben und ein riesen Erfolg wäre es, wenn ich wieder laufen könnte und die schmerzen sich um 50 bis 70 Prozent bessern würden.

Von daher geht es Simone eventuell ähnlich!
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