Bandscheiben-Forum

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> ventrale Diskektomie und Cageinterposition HWK 6/7, Medikamentierung nach OP und weiteres
ULM
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 13:19


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Hallo Bandis,

ich hatte am 10.09. o.g. OP und wurde am 14.09. nach stationärem Aufenthalt wieder entlassen.
Die OP verlief planmäßig ohne irgendwelche Besonderheiten.
Momentan nehme ich 3x1 IbuHEXAL 600mg und 3x1 Ortoton 1500mg, womit die Schmerzen sich gut in Schach halten lassen.
Habe probiert ohne aus zukommen, was jedoch zu Schmerzen und Muskelverspannungen führt, was z.B. das Autofahren sehr unangenehm werden läßt.
Ich hoffe, ich kann bald darauf verzichten.
Für mich gibt es derzeit 3 Fragen.

1. Wie sind so Eure Erfahrungen hinsichtlich der Zeit nach der OP zur Reduktion bzw. zum Absetzen dieser Mittel?
2. Das Implantat ist relativ klein und ist zentral positioniert. Soll sich um das Implantat herum Knochenmaterial bilden, welches die Wirbel dann dauerhaft verbindet?
3. Wie lange dauert es ca., bis so ein präpariertes Segment voll belastbar ist?

Die 3. Frage ist für mich nicht unwichtig, da ich körperlich arbeite und sehr oft Gegenstände mit einem Gewicht von 20-30kg handhaben muß.
Bitte keine Tips wie, such dir eine andere Arbeit. Wenn das ginge würde ich das sehr schnell tun.

Danke für Eure Aufmerksamkeit
ULM
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blumi
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 13:33


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Hallo Ulm,

zu 1) ich hatte die gleiche OP am 07.07.; zu Reduktion von Schmerzmitteln kann ich leider nicht allzuviel sagen, weil ich wegen einer danach anstehenden LWS-OP die Schmerzmittel nicht reduzieren konnte, hatte aber zügig (ca. 2 Wochen kaum noch Probleme an der HWS. Das Orthoton ist meiner Meinung nach sehr hoch dosiert, das würde ich auf 3 x 750 mg reduzieren. Für Autofahren ist es meiner Meinung nach etwas früh, da du ja den hals dabei doch gelegentlich verdrehen musst. Bei meiner ersten OP (C 5-6) wurde mir das 6 Wochen untersagt, bei der zweiten habe ich nicht gefragt, habe aber nach vier Wochen damit begonnen, allerdings nur mit Orthese, da unebene Strecken mich sonst überfordern.

Zu 2) ja um das Implantat soll sich Knochen bilden, damit die zwei Wirbel Fusionieren. So lange befindet sich nur der kleine Cage dazwischen.

zu 3) häufig kann man schon nach einem halben Jahr erste Anzeichen für eine Verknöcherung sehen, bis es wirklich fest durchbaut ist dauer es 1 - 2 Jahre. Wenn es nach 6 Wochen gut sitzt sagt man aber, dass es zumindest schon mal für leichte Belastung stabil ist, meist wird empfohlen frühestens nach 3 Monaten wieder mit der Arbeit zu beginnen. Ist bei dir eine Reha geplant? Da kann nämlich ganz gut trainiert werden, wie du Heben und Arbeiten optimieren kannst, ohne deine HWS zu überlasten. Eine Baustelle wird das immer bleiben und du wirst auch für deinen Rücken dauerhaft etwas tun müssen.

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 16 Sep 2020, 13:34
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ULM
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 20:31


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Hallo Elke,

danke für Dein Statement. Ich habe seit meiner Anmeldung im Forum hier viel wissenswertes gelesen und gehofft, dass Du etwas dazu schreibst - DANKE!

Ich habe bereits heute Mittag begonnen das Ortoton auf 750mg zu reduzieren, was ich nicht nachteilig empfand. Wir ticken hier wohl gleich :z
Der die Größe des Cage hat mich etwas verunsichert. Ich nahm an, das Teil würde mehr Fläche haben. Verunsichert deshalb, weil ich mir einbilde, dass diese kleine Fläche nicht in der Lage ist Bewegungen wie Kippen beim Beugen oder Drehung wenn der Kopf zur Seite bewegt wird zuverlässig zu verhindern. Ich denke nicht, das dies tatsächlich der Fall ist, denn dann wäre eine Positionsänderung des Cage und/oder schlechtes Einwachsen die Folge. Bin ja nicht der erste damit. Dennoch, 16 mm x 5 mm ist arg wenig. Empfehlungen hinsichtlich der Belastung sind ja ganz gut, aber was ist wenn doch eine Überlastung eintritt und sich da was bewegt?

Reha ist geplant und soll 3 Wochen dauern.
Starttermin ist aber noch offen.

Ja, für meinen Rücken muß ich was tun. Hatte ich vor der OP aber auch schon, weil ich in dem Bewußtsein schon länger bin. Es hat mich sehr geärgert das Training unterbrechen zu müssen. Die Schmerzen waren aber schon eine echte Grenzerfahrung. Die BS drückte auf die rechte Nervenwurzel. Da dies weder mein Hausarzt noch der damit betraute Orthopäde ernst nahmen (es wurde nichts untersucht und nur Schmerzmittel und Muskelentspanner verschrieben), verstrich wahnsinnig viel Zeit (April bis September). Schlußendlich half hier ein Schmerztherapeut der medizinischen Einrichtung, in der ich mein Rückentraining absolvierte, weiter und überwies mich zu einem Neurochirurgen. Dieser führte als erster in dieser ganzen Kette eine klinische Untersuchung durch und stellte eine hochgradige Armstreckerparese fest und riet mir dringend zu einer unverzüglichen OP. Leider teilte die empfohlene Klinik diese Diagnose nicht (die Ärztin untersuchte mich nur unzureichend und hörte mir wohl auch nicht zu) und schickte mich zurück zur konventionellen Therapie. Der NC ließ aber nicht locker und überwies mich wieder dort hin. Ich bat dann um einen anderen Arzt/Ärztin und dann lief es, wie es allerdings schon im Mai hätte laufen sollen. Nun ist die Parese persistent und noch genau so hochgradig wie bei der Aufnahme zur OP - schöner Mist. Nun hoffe ich, dass sich der Zustand innerhalb 1 Jahres verbessert.
Wenigstens hat sich, noch vor der OP, die Taubheit von 2 Fingern der rechten Hand wieder vollständig gegeben.

Hat man eine Chance gegen dieses ärztliche Versagen (Hausarzt, Orthopäde) vorzugehen und auch etwas zu erreichen? Ich bin hinsichtlich dieses Versagens ziemlich angesäuert.

Beste Grüße
ULM
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Pauline69
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 20:40


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Hallo Ulm,

ich hatte diese OP im Oktober 2018 bei C5/C6 und C6/C7.
Ich brauchte nach der OP überhaupt keine Schmerzmittel.
Jedoch wollten die Ärzte, dass ich welche nehme und so habe ich die 3 stationären Tage 3x täglich 2Novalgin genommen.
Bei der Entlassung bekam ich Kortison verordnet, Dexamethason, weil ich noch deutlich Probleme mit der Armhebung hatte und man den Nerv damit beruhigen wollte.

Das erste Mal selbst Auto gefahren bin ich nach einer Woche, allerdings war der Schulterblick kaum machbar, sodass ich nur ganz kurze, überschaubare Strecken fuhr.

Bei mir hat die Verknöcherung ca nach 9 Monaten begonnen, zumindest die sichtbare auf dem Röntgenbild. Ich bin 3,5 Wochen nach der OP für 6 Wochen zur Reha gegangen und habe nach 3 Monaten mit der Wiedereingliederung begonnen. Nach der Reha war ich im Großen und Ganzen ziemlich fit.

Gute Besserung und viele Grüße
Pauline
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Pauline69
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 20:45


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Diese Röntgenbild war 4 Monate nach der OP, eine Verknöcherung ist noch nicht zu sehen.

Angefügtes Bild
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blumi
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 21:29


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Hallo Ulm,

Zitat

Hat man eine Chance gegen dieses ärztliche Versagen (Hausarzt, Orthopäde) vorzugehen und auch etwas zu erreichen? Ich bin hinsichtlich dieses Versagens ziemlich angesäuert.


Ich verstehe dich sehr gut. Das Problem ist, dass du erstens nicht beweisen kannst, dass du damals schon einen Vorfall hattest und zweitens nicht beweisen kannst, dass, wenn es früher zu einer entsprechenden Diagnose gekommen wäre, eine Parese verhindert worden wäre. Insofern sehe ich einen Erfolg, zumindest auf rechtlicher Ebene, als nicht wahrscheinlich an.

Deine Operation ist ja noch nicht so lange her, und Nerven brauchen Zeit, um sich zu erholen. Daher hast du gute Chancen, dass sich viel, vielleicht auch alles, wieder regeneriert. Ich habe in der Reha sehr viel von gezielter Ergotherapie für meine linke Hand profitiert. Als ich in die Reha gefahren bin, war ein koordinierter Faustschluss links nicht mehr möglich, nach der Reha ging das wieder. Etwas Kraftdefizit ist bisher geblieben, aber so, dass mich das im Alltag nicht sehr einschränkt, und das kann ja auch noch kommen.

Mit dem kleinen Cage musst du dir klar machen, dass in der OP die Wirbel ja auseinandergespreizt werden und dann der Cage eingesetzt wird. Wenn der Spreizer dann wieder herausgenommen wird, bewegen sich die Wirbelkörper wieder in ihre ursprüngliche Position zurück und keilen den Cage zwischen sich ein. Daher ist die Wahrscheinlichkeit für ein Verrutschen extrem gering.

LG, Elke
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Pauline69
Geschrieben am: 16 Sep 2020, 21:56


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Hallo Ulm,

auch ich hatte eine ausgeprägte Bizeps und Trizepsparese links.
Im Aufnahmebericht steht KG 3.
Auch heute habe ich noch leichte Schwächen, jedoch stören sie im Alltag recht wenig. Die Trizepsschwäche ist ein wenig ausgeprägter. Heute Kraftgrad 4- im Trizeps und 4 im Bizeps.
Eh eine deutliche Verbesserung zu spüren war vergingen gut 3 Monate.

Viele Grüße
Pauline
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ULM
Geschrieben am: 17 Sep 2020, 09:05


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Zitat (Pauline69 @ 16 Sep 2020, 20:40) 


Bei mir hat die Verknöcherung ca nach 9 Monaten begonnen, zumindest die sichtbare auf dem Röntgenbild. Ich bin 3,5 Wochen nach der OP für 6 Wochen zur Reha gegangen und habe nach 3 Monaten mit der Wiedereingliederung begonnen.


Hallo Pauline,
danke für Deinen Genesungswunsch und Deine Zeilen.
6 Wochen Reha? Bei mir werden es nur 3 Wochen sein, keine Ahnung wo der Unterschied seine Ursache hat.

Beste Grüße
ULM
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ULM
Geschrieben am: 17 Sep 2020, 10:13


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Zitat (blumi @ 16 Sep 2020, 21:29) 


Zitat

Hat man eine Chance gegen dieses ärztliche Versagen (Hausarzt, Orthopäde) vorzugehen und auch etwas zu erreichen? Ich bin hinsichtlich dieses Versagens ziemlich angesäuert.


Ich verstehe dich sehr gut. Das Problem ist, dass du erstens nicht beweisen kannst, dass du damals schon einen Vorfall hattest und zweitens nicht beweisen kannst, dass, wenn es früher zu einer entsprechenden Diagnose gekommen wäre, eine Parese verhindert worden wäre. Insofern sehe ich einen Erfolg, zumindest auf rechtlicher Ebene, als nicht wahrscheinlich an.

Mit dem kleinen Cage musst du dir klar machen, dass in der OP die Wirbel ja auseinandergespreizt werden und dann der Cage eingesetzt wird. Wenn der Spreizer dann wieder herausgenommen wird, bewegen sich die Wirbelkörper wieder in ihre ursprüngliche Position zurück und keilen den Cage zwischen sich ein. Daher ist die Wahrscheinlichkeit für ein Verrutschen extrem gering.


Hallo Elke,
ok, das nennt man Beweislastumkehr bzw. Beweislastverlagerung auf einen fachlich Unkundigen (wohin führt sowas?).
Beide Ärzte wurden von Anfang an von mir in Kenntnis gesetzt, dass ich nicht nur starke Schmerzen im rechten Arm, sondern auch Gefühlsstörungen und Kribbeln in den Fingern habe. Der Orthopäde bemerkte in diesem Zusammenhang, da würde wohl ein Nerv "gekitzelt" (der später konsultierte NC formulierte das anders. Er sagte "der Nerv hat einen ganz schönen Schlag abbekommen"). Mit meinen massiven Schmerzen empfand ich das als Hohn. Mein Vorschlag einer MRT Untersuchung wurde mit "da verspreche ich mir nicht viel" beantwortet. Es blieb bei einer Medikamentierung. Die verlängerung der AU sollte ich mir beim Hausarzt abholen. Auto fahren war für mich schmerztechnisch die Hölle.
Als sich mein Zustand innerhalb von 2 Wochen nicht besserte und auch die Medikamentierung 0 Wirkung zeigte, wurde ich wieder vorstellig. Da wurde mir unkommentiert eine MRT Überweisung in die Hand gedrückt. Keine Fragen, keine Tips, keine Physio - nichts. Verlängerung AU, wie bereits praktiziert, vom HA. Als ich dann endlich den MRT Termin hatte, stellte sich ja nun raus, das ich Recht und der Orthopäde unrecht hatte. Da ich bei besagtem Schmerzterapeuten eher einen Termin bekam als beim Orthopäden, bin ich mit dem Befund dort hin. Den Rest der Geschichte hatte ich ja weiter oben bereits beschrieben.
Ich empfinde es als unerträglich, wenn eine Arzt beim Gespräch mit dem Patienten sein Gehör auf Durchzug schaltet. Man hat offenbar kein Recht auf Gehör. Da ich in der Vergangenheit noch nie krank war, sind diese Zustände innerhalb dieses "industriellen Medizinbetriebes" für mich ungewohnt. Evtl. ist das der (mein) Fehler :sch
Bei einem Blick in die Akten sollte der Fall, bzw. das Versagen gut erkennbar sein. In der Fachliteratur wird von einer Frist von max. 6 Wochen berichtet. In dieser Zeit muß der Nerv operativ entlastet werden um bleibende Schäden zu verhindern. Genau diese Zeit wurde vergeudet. Ich betone nochmals, in dieser Zeit gab es keinerlei klinische Untersuchung - nur (Haupt-)wirkungslose Tabletten. Die Nebenwirkungen traten zuverlässig ein :h
Mag sein, dass dies alles kein Gewicht hat. Ich werde das wohl akzeptieren müssen :braue

Ich habe tatsächlich keine Vorstellung, wieviel Druck auf dem Cage im unbelasteten Zustand liegt.

Aus oben genannten Gründen werde ich keinem Arzt mehr bedingungslos vertrauen. Ich bin es gewohnt ständig dazu zu lernen. Also warum nicht auch auf diesem Gebiet. Mein Hauptziel ist es, den Operationserfolg nicht mit einer Überlastung zu nichte zu machen. Daher sind Informationen über den beruflichen Wiedereinstieg körperlich arbeitender Bandis sehr willkomen. Ich bin absolut gewillt, unbedenkliche Belastungen in Kauf zu nehmen, da die Muskulatur dies dringend benötigt. Ich suchen den goldenen Mittelweg und würde auch gern das Wirbelsäulentraining frühestmöglich wieder aufnehmen, müßte aber erstmal einschätzen lernen, was für das operierte Segment nicht gut ist.

Beste Grüße
ULM
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ULM
Geschrieben am: 17 Sep 2020, 10:26


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Zitat (Pauline69 @ 16 Sep 2020, 21:56) 


auch ich hatte eine ausgeprägte Bizeps und Trizepsparese links.
Im Aufnahmebericht steht KG 3.
Auch heute habe ich noch leichte Schwächen, jedoch stören sie im Alltag recht wenig. Die Trizepsschwäche ist ein wenig ausgeprägter. Heute Kraftgrad 4- im Trizeps und 4 im Bizeps.
Eh eine deutliche Verbesserung zu spüren war vergingen gut 3 Monate.


Hallo Pauline,
das klingt sehr interessant. Glückwunsch zur Verbesserung!
Bei mir wurden keine objektiven Kraftmessungen vorgenommen. Lediglich subjektives Gegenhalten von unterschiedlichen Ärzten.
Somit erklärt sich auch die differente Einschätzung vom überweisenden NC mit "hochgradige Parese" und der Einschätzung im Arztbrief bei der Entlassung mit 4/5. Letztere halte ich für sehr gewagt, da ich real nach wie vor nur die hälfte der Kraft im Vergleich zum linken Arm aufbringen kann. Da hat sich seit der Feststellung der Parese nichts verändert.
Ich habe das zu Hause mit einer Personenwaage ermittelt. Das ist zwar nicht das dafür vorgesehene Messmittel, dürfte aber wiederholgenauer sein als die stark differente Armkraft verschiedener Ärzte.
Ich bewahre mir die Hoffnung auf Besserung - mehr bleibt mir erstmal nicht.

Beste Grüße
ULM
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