Bandscheiben-Forum

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> Druckgefühl im Hals, was soll ich davon halten?
blumi
Geschrieben am: 10 Okt 2020, 16:49


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Hallo :;

ich hab schon wieder etwas neues :B und diesesmal weiß ich überhaupt nicht wie ich das einschätzen soll :sch

Seit 2 - 3 Tagen habe ich ein Druckgefühl im Hals, das sich irgendwie so anfühlt als ob etwas von innen von hinten nach vorne drückt und den Hals enger macht. Kein Schmez, nur Druck. Ein bischen ähnlich, wie es sich anfühlt, nachdem man etwas zu großes festes verschluckt hat und der Nachhall dieses Gefühls noch im Hals ist. Als ob es zu eng ist, aber von innen und nicht von außen.

Schilddrüsenwerte sind in Ordnung, das ist es nicht, was da einengen könnte.
Zusätzlich habe ich wieder öfter Tinnitus, nur den fiependen, nicht den pulssyncronen, derist jetz schon länger verschwunden.

Da ich ja die Prothese auf C5/6 (seit 2 Jahren) und den Cage auf 6/7 (seit 7 Monaten) sowie einen Vorfall auf 4/5 (seit 1 Jahr) habe, mache ich mir jetzt ein wenig Sorgen, da ja auch seit einigen Wochen die neuropathischen Schmerzen in der linken Hand wieder zunehmen und dieses seltsame Ereigniss am rechten Arm, dass ich am ehesten C8 zuordnen würde (DD N. Ulnaris) zwar nur noch leichte Beschwerden macht, aber auch noch nicht ganz weg ist.

Hat jemand eine Idee was das sein kann?
Es ist wie gesagt nicht wirklich schlimm, nur unangenehm und neu aufgetreten und insofern irritierend. Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken, aber wenn ich Erklärungen für ein Phänomen habe kann ich es immer leichter händeln als wenn mir nichts dazu einfällt.

LG, Elke

Bearbeitet von blumi am 10 Okt 2020, 16:50
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Pauline69
Geschrieben am: 10 Okt 2020, 18:02


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Liebe Elke,

helfen kann ich Dir leider nicht, aber verstehen kann ich Dich zu 100 Prozent!

Mir geht es fast genauso.
Ich habe seit 4 Wochen wieder ein elektrisierenden Kribbeln im Nacken, sobald ich den Kopf etwas in den Nacken lege, wie zum Beispiel beim Kaffee trinken.
Ich habe wieder, hatte ich jetzt seit 8 Monaten nicht (seit dem letzten hochdosierten Kortisonstoß), ziehende Schmerzen in den Armen, bei mir mehr rechts als links und ich bekomme Krämpfe, rechts in der Hand, insbesondere Zeigefinger und Daumen und links im Trizeps.

Ich war jetzt wegen der immer noch unveränderten, anderen Geschichte in der Uniklinik Münster in der Neurologie Ambulanz. Habe die neuen Erscheinungen aber am Ende auch kurz angesprochen, es wurden neue MRT von HWS und BWS veranlasst, man war sehr erstaunt, dass im Sinne der stationären Abklärung kein MRT der BWS gemacht wurde und es werden alle Messungen wiederholt.

Ein Druckgefühl im Hals kenne ich nur von einer Freundin, die einen Knoten in der Schilddrüse hatte. ???
Hoffentlich findest Du bald den Grund für alles heraus :z darfst ihn mir dann gerne mal verraten :s

Liebe Grüße
Pauline
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blumi
Geschrieben am: 10 Okt 2020, 18:30


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Hallo Pauline,

Danke für deine Antwort, ich komme mir manchmal ja schon blöd vor wenn immer etwas Neues ist und ich versuche ja das eine oder andere schon zu ignorieren, wenn ich es zumindest verstehen und nachvollziehen kann ( z,B. wenn mir beim Fahrradfahren die Linke Zehe taub wird, je nu, da ist halt ne Stenosen, davon dass der Wirbelbogen rechts weg ist wird es links ja nicht weiter). Aber unerklärliche Symptome irritieren mich.

Ich finde das gut dass du in Münster nochmal eine Abklärung versuchst. Letztlich war dein letzter Aufenthalt ja doch unbefriedigend, so könnte das doch nicht stehen bleiben. Vielleicht haben die ja doch noch einige Ideen.

LG, Elke
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Pauline69
Geschrieben am: 10 Okt 2020, 20:11


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Hallo Elke,

mir geht es genauso.
Auch ich komme oft wirklich echt blöd vor, denn auch ich habe ständig etwas neues, was hinzukommt.
Und auch ich erwähne so einiges schon gar nicht mehr, wenn ich bei einem Arzt bin, weil ich immer denke, DAS kann Dir ja gar keiner glauben :sch

Ich war übrigens auch noch einmal bei einem anderen Neurochirurgen. Ein toller Arzt war das. Operieren möchte er das nicht, er sagt, es wäre einfach sehr ungewöhnlich, dass ich links die Parese und rechts die Schmerzen habe. Rechts wäre es Bildtechnisch auffälliger, wäre die Parese auch rechts, würde er operieren.
Habe aber nach den neuen MRTs übernächste Woche auch dort noch einmal einen Termin.

Ich bekomme auch manchmal ganz merkwürdige Krämpfe in den Füßen. Einfach so, mitten am Tag, bei irgendwelchen Bewegungen ???
Und so einen Tinitus, also so ein ganz hohes Piepsen im Ohr habe ich auch. Nehme es ganz besonders abends wahr.
Was hat man Dir diesbezüglich gesagt? Steht das in einem Zusammenhang mit der HWS?

Es ist wirklich zum verrückt werden!!!
Ich kann Dich so gut verstehen.
Hast Du irgendetwas vor zu unternehmen? Oder wartest Du ab?

Liebe Grüße
Pauline

Bearbeitet von Pauline69 am 10 Okt 2020, 21:08
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blumi
Geschrieben am: 10 Okt 2020, 22:56


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Hallo Pauline,


Was das Fiepen angeht: in der Zeit, in der es mir zwischendurch HWS- mäßig sehr gut ging, also letztes Jahr zwischen April und Auguse und dieses Jahr nach der Cagefusion bis vor ein paar Wochen, fiepte nichts mehr.
Das ist natürlich kein Beweis für den Zusammenhang, sondern nur eine zeitliche Koinzidenz, aber es ist, wenn man sich viele Leute hier im Forum anhört, doch wahrscheinlich, dass es einen Zusammenhang gibt.

Ich habe jetzt einfach mal eine Mail an meinen Neurochirurgen geschrieben, und die Situation geschildert und gefragt, ob vielleicht schon vor dem Termin irgendetwas an Diagnostik sinnvoll sein könnte. Ich hoffe er schickt mir nächste Woche eine Antwort, oder wir können einen Onlinetermin ausmachen.
Einfach nach Berlin reinfahren sollte man ja zur Zeit Coronatechnisch wenn möglich unterlassen....

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Arbeit zu viel ist, ich bin wirklich vorsichtig und die anderen schonen mich auch, wo es geht. Ich versuche auch, einigermaßen die Arbeitszeit einzuhalten und nicht mehr als vier Stunden zu arbeiten, auch wenn mir das nicht immer gelingt. :hair
Ich bin gerade sehr glücklich, dass wenigstens ein bisschen von meiner Arbeit noch möglich ist, und ich wäre auch erst einmal zufrieden damit, wenn es so bliebe, aber zur Zeit gibt es da leider eine Tendenz zu schlechter.

Hast du denn deine Bilder schon angeschaut?
Wäre ja mal interessant, ob es etwas gibt, was deine Beschwerden erklärt.

LG, Elke


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Pauline69
Geschrieben am: 11 Okt 2020, 07:53


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Guten Morgen Elke,

auch bei mir würde es zeitlich passen. Ich habe diese Fiepen ungefähr seit ich auch wieder ein paar Probleme mit der HWS habe. Aber laut Neurochirurg sind die Bilder von Juni recht unauffällig. Ein Bandscheibenvorfall bei C4/C5 aber der liegt mittig, bedrängt wohl nichts und die Neuroforamen sind frei.
Die beiden neuen MRTs werden kommenden Mittwoch gemacht.
Leider kann ich mir die CDs nie anschauen, ich bekomme es auf meinem Apple Computer nicht hin, habe schon alles versucht. Und dadurch, dass ich mir noch nie irgendwelche Bilder von mir ansehen konnte, kann ich die Bilder auch überhaupt nicht lesen. Ich erkenne nichts.

Bezüglich Deiner Arbeit kann ich Dich auch sehr gut verstehen. Ich arbeite ja auch seit Ende Juli wieder und es ist eine Segen, nicht nur rumzusitzen. Ich arbeitet allerdings nicht Vollzeit, sondern 5 Stunden pro Tag.
Ich denke eigentlich auch, dass Du so, wie Du jetzt arbeitest, nichts verkehrt machst. Wenn man ein bisschen mit gewissen Bewegungen aufpasst, müsste das schon machbar sein, denke ich.

Um nochmal auf das Fiepen zurückzukommen, ich habe es bisher noch nie bei irgendeinem Arzt erwähnt, weil ich mir irgendwie vorstellen könnte, dass man da ganz schnell die Diagnose Streß oder Überlastung stellen könnte. Hat man das nicht auch bei einem Hörsturz? Und ist ein Hörsturz nicht in aller Regel stressbedingt?
Hast Du es schon mal erwähnt? Bekamst Du eine Aussage dazu?

Ich bin ja mal gespannt, was Dein Neurochirurg dazu sagt!
Mein Neurochirurg ist da immer sehr pragmatisch und robust in seiner Antwort.
Selbst wenn im Bericht des Radiologen steht, grenzwertige Weite der Neuroforamen oder der Neurologe sagt, viele, viele, degenerative Veränderungen, sagt der NC da ist nichts.

Bitte halte mich mal auf dem Laufenden, was Dein Neurochirurg sagt.
Ich habe meine beiden Termine erst am 19. (UKM) und 21.10. ( neuer NC).

Liebe Grüße
Pauline



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.Sophia_
Geschrieben am: 11 Okt 2020, 09:21


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Hallo Elke und Pauline,

da ihr ja beide starke Probleme an der HWS habt könnte der Tinitus muskulär bedingt sein.
Es gibt einige Ärzte die daran Forschen, dass die beiden Muskeln M.splenius capitis und M. semispinalis capitis für einige Arten von Tinitus verantwortlich sind.
Die Theorie ist, dass diese beiden Muskeln bei starker Verspannung aufgrund ihrer Lage zu Nervenreizungen und Kurzschlüssen im Kleinhirn führen und so die Misstöne auslösen.
Die Therapien geben den Ärzten auf jeden Fall recht und es konnte schon vielen Patienten durch Triggerpunkt- Therapien geholfen werden. Wenn die entsprechende Muskulatur gelöst wird oder sich während der Therapie oder generell bei Nackenmassagen die Töne verändern ist es ziemlich naheliegend, dass diese zwei kleinen Muskeln dafür verantwortlich sein könnten.

Liebe Grüße
Sophia
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blumi
Geschrieben am: 11 Okt 2020, 10:50


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Hallo Sophia,
Das würde ja genau zu meinem Empfinden passen,
denn letztes Jahr war der Tinnitus ja weg nachdem ich in der Schmerzklinik u.a. auch Triggerpunktbehandlungen hatte und dieses Jahr hatte ich nach der Cagefusion bis vor kurzem kaum mehr Nackenverspannungen, demgemäß auch keinen Tinnitus.

Weißt du noch, wo du das gelesen hast, das wäre glaube ich für einige hier von Interesse.

LG, Elke
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.Sophia_
Geschrieben am: 11 Okt 2020, 10:54


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Hallo Elke,

würde mich sehr freuen, wenn dir die Information weiterhilft.
Wenn man bei Google die Schlagwörter „Tinitus Muskulatur“ eingibt kommen dort einige Artikel darüber.

Liebe Grüße
Sophia
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Pauline69
Geschrieben am: 11 Okt 2020, 11:12


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Hallo Elke, hallo Sophia,

ich habe dazu auch gerade ein bisschen gegoogelt und genau das gleiche dazu gelesen.
Blockaden und Muskelverhärtungen in der HWS können scheinbar diese Ohrgeräusche auslösen.

Liebe Grüße
Pauline
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