Bandscheiben-Forum

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> BSV L3/L4 oder Probleme ISG Gelenk
sapan
Geschrieben am: 09 Nov 2020, 17:11


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Danke Elke für deine schnelle Antwort!
Am Donnerstag, 12.11.2020 habe ich einen Termin bei einen
weiteren Neurochirugen (Dr. Hofmann) in Salzburg um mir
eine 2. Meinung einzuholen.

LG
sapan

Bearbeitet von sapan am 09 Nov 2020, 17:15
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sapan
Geschrieben am: 16 Nov 2020, 11:48


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Hallo und schönen Montag!

Ich war jetzt bei einem anderen Spezialisten um mir eine zweite Meinung einzuholen.
Er meinte das Problem liege bei meiner operierten Bandscheibe L4/L5. Ich hätte da
eine knöcherne Spinalstenose. Um das aber genauer abzuklären muss ich noch
eine CT Untersuchung machen: zu untersuchende Region LWS und ISG - Fragestellung
Knöcherne Stenose L4/L5 re. Anbei zwei MRI Bilder. Was sagt ihr dazu?

LG
sapan

Bearbeitet von sapan am 16 Nov 2020, 11:48

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sapan
Geschrieben am: 16 Nov 2020, 11:49


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und hier das zweite Bild.

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sapan
Geschrieben am: 19 Nov 2020, 18:21


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Schönen Tag an alle.
Heute habe ich den Befund vom der CT untersuchung bekommen:

LWS-CT DER SEGMENTE L3-S1 (NATIV):

Zuweisung: L4/5-Stenose rechts

Geringe Streckhaltung der LWS.
L3/4: Unauffällige Darstellung der Bandscheibe. Keine Einengung der
Neuroforamina. Unauffällige Wirbelgelenke.
L4/5: Osteochondrose mit Schmorl'schen Knorpelknoten an den Deck- und
Bodenplatten und subkortikale Zyste am Hinterrand von LWK 5. Unauffällige
Darstellung der Bandscheibe. Geringe Foraminalstenosen beidseits. Spacer
zwischen den Dornfortsätzen L4 und 5.
L5/S1: Unauffällige Darstellung der Bandscheiben und der Wirbelgelenke.
Geringe knöcherne Foraminalstenosen L5/S1 beidseits.

Keine entzündlichen Veränderungen im Bereich beider Sakroiliakalgelenke.
Kleine degenerative subkortikale Zysten am Unterrand des linken
Sakroiliakalgelenks.

Beurteilung:
Osteochondrose mit Schmorl'schen Knorpelknoten im Bandscheibenraum L4/5.
Spacer zwischen den Dornfortsätzen L4 und 5. Kein Diskusprolaps.
Geringe Foraminalstenosen L4/5 und L5/S1 beidseits. Geringe degenerative
Veränderungen am Unterrand des linken Sakroiliakalgelenks.

Könnten meine Schmerzen und Probleme von L4/5 kommen?
Ich ersuche Euch um eure Einschätzung!
Bitte um Rückantwort, da beim MRI Befund was anderes steht als beim CT Befund.
Das verunsichert mich jetzt!

LG
sapan :sch
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sapan
Geschrieben am: 21 Nov 2020, 22:42


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Hallo liebe Forumsmitglieder,
keiner eine Antwort für mich?

Liebe Grüße :;
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blumi
Geschrieben am: 22 Nov 2020, 07:43


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Hallo Sapan,

es ist immer extrem schwierig einzuschätzen, ob das Ausmaß der Stenose bei einem ausreicht, um die Beschwerden hervorzurufen.
Da sind sich auch die Fachleute oft uneins, ob eine Recessusstenose oder Foramenstenose ausreichend ist, um die Beschwerden zu verursachen. Und die Laien hier um so mehr.

Vor meiner letzten HWS-OP habe ich fünf Neurochirurgen und Kliniken aufgesucht, da ich zunächst drei verschiedene Einschätzungen bekam. Nach neurologischen Messungen bei meinem jetzigen Neurochirurgen (SEP, NLG und EMG, die machen das mit einer einmal die Woche in der Praxis arbeitenden Neurologin) war klar, dass ich deutliche Nervenwurzelschäden habe, die bereits länge bestehen. Wir haben daher beschlossen diagnostisch PRTs durchzuführen um zu sehen, ob eine Dekompression in dem Bereich noch Besserung bringen kann. Der kurzfristige Erfolg war beeindruckend gut, da nicht nur die Schmerzen für ein paar Tage verschwanden sondern sogar die motorischen Einschränkungen kurzfristig besser wurden. Also habe ich mir einen Cage einbauen lassen und kann seitdem (nach nachfolgendem Training, insbesondere Ergotherapie) meine Hände und Arme wieder vernünftig benutzen.

Insofern würde ich dir vorschlagen, dass, wenn eine Stenose L4/5 rechts bei dir als Ursache vermutet wird, PRTs auf dieser Seite und Höhe Klärung bringen können und dies ggf. ein Weg ist der dir Hilfe bringt.

Dass MRT und CT unterschiedlich in der Bewertung sind kann durchaus daran hängen, dass auch unterschiedliches in beiden verfahren sichtbar ist. War es denn der gleiche Radiologe? Manche sind in ihrer Bewertung sehr "sparsam", da ist es, denke ich, besser, du wartest ein Gespräch mit dem Neurochirurgen ab, der sich die Bilder im Zusammenhang mit deinen Beschwerden noch mal anschauen wird und die Situation dann neu bewertet.

Ist denn der Spacer mal zur Sprache gekommen? Ggf. macht der ja auch Probleme, verursacht z.B. die Streckfehlstellung. Seit wann hast du denn den? Nach Anfänglichem Hype um die Teile sind die Neurochirurgen und Wirbelsäulenorthopäden damit eher zurückhaltend geworden, da die Spacer längerfristig wohl oft Probleme machen. Hast du das Thema angesprochen?

LG, Elke
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sapan
Geschrieben am: 22 Nov 2020, 13:56


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Danke Elke für deine Antwort!
CT machte ein anderes Institut und den Spacer habe ich seit Februar 2013 drinnen.
Werde am Dienstag posten, was der Neurochirug gesagt hat.

LG
sapan
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