Bandscheiben-Forum

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> OP an der HWS - ja oder nein?, Befundvorstellung
Idefix1068
  Geschrieben am: 13 Mär 2021, 23:04


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Hallo zusammen

Direkt zu Anfang: bitte seht es mir nach, wenn ich vielleicht noch etwas falsch mache...bin ganz, ganz neu hier und bis zur Haarwurzel voller Angst und Sorgen.

Was ist passiert?

2017 wachte ich morgens auf und hatte kein Gefühl mehr in beiden Händen. Das hielt 3 Tage an. So kam ich zu einem Wirbelsäulenspezialisten in Taufkirchen. Es wurde ein MRT gemacht und die Diagnose Wirbelkanalstenose im HWS Bereich gestellt. Sofort wurde von OP gesprochen und dass die schwerste Komplikation Querschnittslähmung sei. Ich war geschockt. Zu der Zeit war ich aber wieder beschwerdefrei und verstand nicht, warum man mir starke Schmerzmittel mitgab.

Es war dann alles wieder "gut".

2018 war ich wieder in dieser Praxis- diesmal bei einem Neurochirurgen, weil ich starken Drehschwindel hatte. Das kam aber vom Innenohr. Er konnte gar nicht glauben, dass ich die Diagnose Wirbelkanalstenose bekommen hatte und ordnete ein neues MRT an. Ich hatte schon Hoffnung, dass alles nur ein Irrtum war.
Leider nein. Er bestätigte die erste Diagnose und auch, dass ich kein Sport mehr machen dürfe.
Es wurde vereinbart jedes Jahr eine Kontrolle durch MRT Bilder zu vollziehen.

Kurz vor Weihnachten 2020 war es dann wieder soweit. Frische MRT Bilder.

Zur Befundbesprechung vereinbarte ich kürzlich wieder einen Termin in dieser Praxis. Diesmal bei einem Orthopäden (das ist eine große Praxis mit allen möglichen Ärzten), weil ich dachte, da wäre ich richtig. :sch
Hier wurde ich bisl unwirsch aufgenommen. Er schaute sich schließlich die Bilder an und sprach ebenfalls von einer OP und einer Schädigung des Rückenmarks. Bis dato hatte ich davon noch nichts gehört und war grenzenlos geschockt. :heul

Als ich ihm sagte, dass ich eine Kur bewilligt bekommen habe und was ich da der Stenose gutes tun könne, meinte er nur "Hoffentlich machen die da keinen Mist! Eine falsche Bewegung und es ist zu spät!"

Abends zuhause hab ich nur noch geheult.

Ich schrieb dem Arzt noch eine Email mit der Bitte mir zu mailen, was in der Kur gemacht werden darf und was auf keinen Fall. Das hier war seine Antwort:

"Wie bereits in der Sprechstunde besprochen, sehe ich aufgrund Ihrer cervicalen Stenose C4/5 ein erhöhtes Risiko für eine Myelopathie, die durch exzessive Hyperextension und - Flexion sowie - Rotation verstärkt werden könnte. Ihr Reservevolumen an dieser Stelle ist nahezu nicht vorhanden."

Ich bat oben zitierten Arzt mir einen schriftlichen Befund mitzugeben und ich bekam eine Kopie der Radiologie, was ich hier anhänge.

Nun bin ich komplett verunsichert, ob ich nun eine OP angehen muss oder nicht. Ich habe natürlich unfassbare Angst vor einer Querschnittslähmung. Auf der einen Seite lese ich, dass das eine Komplikation dieser OP sein kann und auf der anderen Seite heißt es, dass ich querschnittsgelähmt sein kann, wenn ich mich nicht operieren lasse und falsch bewege.

Wie merke ich denn, dass eine OP sein muss? Ich habe so eine Angst zu lange zu warten oder einen Punkt zu verpassen und plötzlich gelähmt zu sein.

Derzeit habe ich keine größeren Beschwerden.
Wenn ich Stress habe oder nachts schief liege bekomme ich schonmal Kopfschmerzen, die auch mit Ibuprofen nicht weggehen. Hier hilft mir dann Voltarengel.
Manchmal schlafen mir nachts die Hände ein, oder ab und an kribbelt es ganz leicht in den Händen. Ich entspanne mich dann und dann geht es wieder.

Was meint Ihr denn? OP ja oder nein?

Und habt Ihr vielleicht für den Raum Bayern / München Empfehlungen für Ärzte oder Kliniken?

Schon jetzt wirklich herzlichen Dank für Eure Meinungen!

Liebe Grüße,

Astrid






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Idefix1068
Geschrieben am: 13 Mär 2021, 23:16


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Ich glaube, mein Befund fehlte gerade in meinem Post...ich reiche es hoffentlich hiermit nach ...



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Jutta70
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 00:34


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Hallo,
wenn sich in 2 Jahren am Befund nichts geändert hat und Du auch keine eindeutigen Beschwerden hast, solltest Du nichts überstürzen.
Ich habe von 2014 bis 2019 eine stetige Zunahme der Stenose gehabt und bin vor einem Jahr dann operiert worden.
Ich habe die selben Sätze auch 2014 schon gehört. Natürlich hat man mit Stenose ein höheres Risiko für eine Myelopathie als jemand ohne Stenose. Aber soll man sich vorsorglich operieren lassen?? Bei mir kamen die Beschwerden langsam: unsicherer Gang im Dunkeln und auf unebenen Boden, abnehmende Kraft in den Armen, schlechtere Feinmotorik, diffuses Taubheitsgefühl überall.
Solange Du beschwerdefrei bist bis auf eingeschlafene Hände nachts ( hatte ich nie!), such Dir einen Neurologen, der ein SEP macht und untersucht, ob die Hände nicht wegen eines Karpaltunnelsyndoms einschlafen.
Verzichte nicht auf Sport!! Du musst ja nicht Trampolin springen oder Mountainbike fahren. Aber mach Sport von dem Kraft und Haltung profitieren: Schwimmen (nicht Brustschwimmen), gezieltes Krafttraining in einem Rehazentrum z.B., Bewegungsbad, Aquajogging, Pilates, Yoga,... sitze nicht still, bewege Dich!
Hole Dir noch eine Meinung ein von Neurochirurgen, aber überstürze nichts!
Viele Grüße
Jutta
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Idefix1068
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 01:28


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Jutta, vielen lieben Dank für Deinen Post. Das hilft mir sehr weiter! 👍

Ja, dass ich sofort mit dem Fitnessstudio aufhören musste hat mich auch irritiert. Ich merke es auch, wie ich immer weniger untrainierter werde. Laut der Ärzte darf ich nur noch Nordic Walking machen oder Spazierengehen.

Ich habe ja bald eine Kur anstehen, auf die ich mich unglaublich freue. Meine erste Kur. Hoffentlich schicken die mich nicht gleich wieder nach Hause, wenn sie am Halswirbel nix machen dürfen. Habe heute nochmal den Arzt angemailt und gefragt, was man in der Kur denn förderliches tun könne.

Aber HWS ist für die Kur ein Punkt. Dazu kommen Schlafapnoe und Burnout.
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Kater Oskar
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 06:57


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Hallo Astrid,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum, auch wenn der Grund dafür, dass Du hier bist nicht so toll ist. Aber so geht es ja den Meisten hier.

In Bezug auf Deine Frage hat ja Jutta schon was gesagt. Ich schließe mich ihr an und würde auf alle Fälle eine zweite Meinung von einem Neurohchirurgen einholen.

In Bezug auf die Kur kann man im Voraus schlecht was sagen, da kommt es immer auf die Einrichtung an. Eventuell könntest Du ja vorher schon tel. Kontakt aufnehmen oder Deine Fragen per Mail übersenden. Auch ist es oft hilfreich, die Klinik mal zu googeln und zu sehen, wie die Bewertungen andere Patienten aussehen.

Ich war 2010/11 in einer Klinik, wobei die neben dem Kurbetrieb auch zwei Krankenhausfachabteilungen hatten, in welche ich eingewiesen war. Bei mir ging es damals um die Diagnosen chronische Schmerzen (war allerdings bereits 2005 an der LWS operiert) sowie Burn out bis hin zu einer Suizidgefährdung. Dort angekommen, wurde mir gesagt, dass zunächst eine Eingangsuntersuchung stattfinden würde, für die ich so 20 Minuten einplanen sollte. Als ich nach über 2 Stunden bei der Ärztin raus kam, war ich von Kopf bis Fuß untersucht und es wurden extra Behandlungsempfehlungen gegeben, weil meine LWS operiert war. So haben die Therapeuten immer darauf geachtet, dass ich -oft als einziger in der Gruppe- bestimmte Übungen nicht mitmachen durfte. So wurde mir z.B. auch untersagt, die Ergometer zu benutzen und im Schwimmbad durfte ich kein Brustschwimmen machen. Leider wurde mir aber auch Tai Chi (wegen der Drehbewegungen) verboten. Aber ich muss echt sagen, dass die Klinik damals wirklich ganz toll reagiert hat und ich höre noch heute Herrn Seifert bei der Rückenschule, wenn er sagte "nun die Lieblingsübung vom Kater, der sich entsannt auf die Matte legt und die übrigen Teilnehmer.......

Ich wünsche Dir, dass Du für Dich denn richtigen Weg findest und auch die richtige Kurklinik. Wie Jutta schon gesagt hat, nicht mehr bewegen wäre das Schlechteste, was Du Dir antun kannst.

LG, Kater Oskar
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Pauline69
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 07:08


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Guten Morgen Idefix,

ich glaube, Du kannst Dich ein wenig beruhigen!

Der schriftliche Befund ist bei weitem nicht so dramatisch, wie man es Dir in den jeweiligen Besprechungen mitgeteilt hat. Meiner Meinung nach, hat man da jeweils ein bisschen übertrieben, um Dir eine OP nahezulegen.

Du hat viele knöcherne Anbauten an den Wirbleplatten. Und auch eine Spinalkanalstenose, aber keine hochgradige mit einer absoluten OP Indikation. Sie sprechen von noch geringem Liquorsaum.
Dass heißt, es gibt noch einen kleinen Puffer.
Solange Du keine höhergradigen Ausfallerscheinungen hast, wie Kraftverlust in den Armen, brauchst Du, meines Erachtens, noch nicht an eine OP zu denken.
Es scheint so, als wolle man in diesem Wirbelsäulenzentrum vorsorglich operieren und das macht man nun eigentlich gar nicht!

Du solltest auch auf jeden Fall weiterhin Sport machen, leichten Sport im Fitnessstudio, wenn sie denn irgendwann man wieder geöffnet haben und Physiotherapie!!!
Es besteht, nach schriftlichem Befund, keine Indikation, die gegen Sport spricht.
Jetzt nichts zu tun, führt zu schwacher Muskulatur und erreicht das Gegenteil von dem, was es soll, starke Muskulatur kann der Halteapparat für die Bandscheiben sein!

In der Reha hast Du am ersten Tag ein Aufnahmegespräch bei einem Arzt. Mit diesem kannst Du ganz genau besprechen, was man Dir mit auf den Weg gegeben hat. Sie werden einen Teufel tun, etwas zu riskieren! Aber sie wissen auch, was sie tun ( in der Regel). Normalerweise hast Du dieses Gespräch einmal pro Woche. Der Arzt gibt dann den Plan an das Planungsmanagement weiter und danach wird Dein Reha-Plan erstellt. Sie werden Dich NICHT nach Hause schicken!

Ich würde Dir auf jeden Fall empfehlen einen zweite Meinung einzuholen.
Vielleicht in einer neurologischen Ambulanz eines Krankenhauses!!!

Viele Grüße
Pauline

Bearbeitet von Pauline69 am 14 Mär 2021, 07:14
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Idefix1068
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 14:00


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VIELEN, VIELEN Dank für Eure Antworten und Eure Mühe! :ap

Ihr habt mir sehr geholfen. Ich werde noch einen Termin bei einem Neurochirurgen machen. Habe da recht gute Tipps bekommen, bei wem ich mir da einen Termin schnappen soll. Das mache ich.

Sport - ja....ich merke es. Ich habe ja nun seit 2017 keinen echten Sport mehr gemacht. Vorher war ich dreimal in der Woche im Fitnessstudio und dann plötzlich gar nichts mehr. Das merke ich natürlich. Das ist auch ein Punkt, den ich mir von der Kur erhoffe...ich würde gerne wissen, was ich noch bedenkenlos machen kann. Von mir aus alles, was Brust abwärts geht, aber ich würde da wirklich gerne eine Art "Fahrplan" bekommen.

Was bisl blöde ist, ist noch diese schwergradige Schlafapnoe, die ich Ende letzten Jahres diagnostiziert bekommen habe. Das heißt, mittlerweile habe ich das verdaut und bin jetzt dankbar, dass diese Zufallsdiagonse gestellt wurde. Wollte beim HNO nur wissen, ob man was gegen das Schnarchen machen könne und ZACK...Gerät mit nach Hause bekommen, zwei Nächte gemessen. Dann 47 Atemaussetzer in der Stunde festgestellt. Zwei Nächte Schlaflabor und seither trage ich jede Nacht eine FullFace Maske.

Diese Maske muss relativ fest auf das Gesicht gebunden werden, damit sie nachts nicht abfliegt oder undicht wird, wenn die Maschine den höchsten Druck erreicht. Ich hänge mal ein Bild an, damit Ihr seht, wie so eine Maske getragen wird.
Als ich letzte Woche beim Orthopäden war, hatte ich meine Maske extra mitgenommen, weil die Bänder, die am Nacken entlang laufen, mir Sorgen bereiten. Eigentlich wollte ich vom Arzt wissen, ob das so gut ist für meine Stenose, aber er hat es sich gar nicht groß angeschaut sondern nur gesagt "Na, die werden wohl kaum an den Nervenbahnen lang laufen". WAS WEISS DENN ICH??????? Bin ich Arzt oder wie? Ich zog ein Foto raus, auf dem man sieht, wie die Bänder laufen, aber er gab mir keine Antwort mehr. Der HNO im Schlaflabor, dem ich von meiner Stenose erzählte, verzog direkt kritisch das Gesicht und gab mir den Rat die oberen Bänder fester zu ziehen, damit sie im Nacken hoch gehen. Das habe ich auch gemacht und es wurde etwas besser. Ich teste hier noch, aber vermutlich muss ich auch mit dieser Frage bei dem Neurochirurgen aufschlagen.

Traurig, wenn man so abgeranzt wird. Hatte das Gefühl, als wäre ich eigentlich fertig studierter Facharzt und würde gerade durch eine Prüfung rasseln :traurig2

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Pauline69
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 14:22


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Hallo Astrid,

keine Sorge, die Bänder des Gerätes können der Spinalkanalstenose nichts anhaben.
Zumal die Bänder von hinten an den Hals kommen und dort auch erst einmal die Facettengelenke sitzen.
Die Spinalkanalstenose kommt von Richtung vorne zum Rückenmark, also die entgegengesetzte Seite des Spinalkanals.
Verstehst Du, was ich meine?

In der Reha bekommst Du einen Fahrplan!
Und auf jeden Fall solltest Du auch etwas für die Muskulatur der Schulter/Nackenpartie machen.
Auch das tut der Spinalkanalstenose nichts.
Was Du vielleicht lieber nicht machen solltest ist, schweres, vor allem ruckartiges Heben von Gewichten jeglicher Art.
Ein guter Muskelaufbau auch an der HWS ist sogar wichtig für Dich!

Viele Grüße
Pauline



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Pauline69
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 14:24


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Hier kannst Du vielleicht sehen, was ich meine

Bearbeitet von Pauline69 am 14 Mär 2021, 14:26

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Kater Oskar
Geschrieben am: 14 Mär 2021, 21:51


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Hallo Astrid,

bei mir wurde die schwere Schlafapnoe (etwas über 60 Aussetzer pro Stunde) diagnostiziert. Allerdings hatte ich im Schlaflabor ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Maske. Somit habe ich eine Nasenmaske, der Mund ist frei und das klappt sehr gut. Zwischenzeitlich gibt es noch kleinere Masken,

schau mal hier

Es gibt also die Möglichkeit, mit dem Schlaflabor oder auch der Firma, von der Du das Atemtherapiegerät bekommen hast, zu reden.

In Bezug auf Sport habe ich für mich das Nordic Walking entdeckt. Habe erst gezögert, sl als Sport für Rentner, als ich es dann im Urlaub heimlich ausprobiert habe, stellte ich fest, dass es gut ist. Auch in der Klinik habe ich das Walking mit machen dürfen, auch wenn ich nicht so schnell war, wie die Anderen. Man muss seinen Rhythmus finden und sollte auch hier darauf achten, dass man nicht in den Schmerz hinein laufen sollte.

LG, Kater Oskar
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