Bandscheiben-Forum

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> Operation mal zwei, Erfahrung?
Schilli13
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 13:21


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Hallo ins Forum,
hier macht sich gerade totale Verzweiflung breit.
Nach mittlerweile sechs Wochen von Arzt zu Arzt hat mir mein Neurochirurg eben mitgeteilt, dass die Halswirbelsäule nun dich operiert werden sollte.
Montag Ct danach Besprechung. Mehrere Bandscheibenvorfälle und Stenose.
Das kann ich ja noch verkraften aber nun habe ich ja seit September 20 noch den Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule,
der sich laut MRT null verbessert hat, um den will er sich dann 6 Wochen nach der HalswirbelsäuleOP kümmern.
Da bin ich wohl den Rest des Jahre mit beschäftigt.

Hat jemand hier Erfahrung mit zwei OPs dieser Art hintereinander?

LG Regina

Bearbeitet von Harro am 10 Jun 2021, 18:40
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blumi
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 13:35


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Hallo Regina,

Ich dachte der macht Dir weniger Probleme, warum da nicht abwarten?

Ich hatte letztes Jahr eine HWS- OP im März und im Juli eine LWS- OP, dazwischen eine Reha. Die Zeit habe ich gebraucht, 6 Wochen Abstand sehe ich als zu kurz an wenn nicht nötig, und ohne Ausfälle sehe ich die Notwendigkeit nicht. Wenn sich da was ändert ist das anders.

LG, Elke
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Schilli13
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 14:00


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Hallo Elke,

es hat wohl damit zu tun, dass laut MRT sich bei dem Vorfall der Lendenwirbelsäule wirklich gar nichts verbessert hat und das jetzt schon seit 8 Monaten. Der Orthopäde will mich damit ja zum Muskelaufbau schicken. Die Hoffnung stirbt auch bei mir zuletzt, dass sich da noch was Positives tut.

LG Regina
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blumi
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 15:27


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Hallo Regina,

Mein L3/4- Vorfall ist im MRT auch unverändert und macht zur Zeit gar keinen Ärger mehr.

Ich würde eine OP- Indikation wirklich nicht von Bildern, sondern nur von Beschwerden abhängig machen, und die sind, wie du schon sagst, geringer als beim ersten Auftreten. Warum also nicht zuwarten oder ggf. Nochmal eine PRT- Serie durchführen, vielleicht wirst du dadurch beschwerdefrei? Meiner Ansicht nach ist das ein Schnellschuss, aber das kannst nur du alleine entscheiden. Ich gebe dir nur zu bedenken, dass schon die Operation einer Etage die Statik ganz schön durcheinander wirft und bei dir ja am Hals mehrere Etagen gemacht werden sollen. Dann noch die LWS hinterher, und so schnell? Da verlangst du deinem Körper sehr viel ab.

Was ist denn an der HWS jetzt geplant und was sind dort zur Zeit genau deine Beschwerden?

LG, Elke

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Schilli13
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 15:58


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Elke, ich denke da hast du Recht. Die Lendenwirbelsäule schmerzt ja kaum.
Meine Beschwerden von der Halswirbelsäule sind Zucken im Oberarm, der Muskel baut da ab. Brennen im Nacken und beide Schultern fühlen sich schwach an, ab und an schießt ein kurzer Schmerz in den Arm. Bis vor 6 Wochen habe ich davon Null und Nichts gemerkt obwohl ich um den Zustand meiner Halswirbelsäule wusste aber irgendwann ist der Kanal wohl voll und der Körper kann nicht mehr.
Was genau geplant ist werde ich dann denke ich am Montag nach dem CT erfahren. Ich denke die Halswirbelsäule wird von selbst nichts mehr ohnehin schon wegen der Stenosen und wie lange soll ich noch zuwarten frage ich mich. Wenn jetzt schon Schwächen vorhanden sind bleibt eine Verschlechterung wohl nicht aus.
Es geht so viel Lebensqualität verloren unglaublich.

LG Regina
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blumi
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 16:57


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Hallo Regina,

Das ist das was ich meine, und das halte ich auch für richtig. Da hast du wirklich zunehmende Symptome und es wird dann wahrscheinlich auch Zeit. So ging mir das jetzt ja auch weswegen ich mich auch zur Revision der Halswirbelsäule entschlossen habe, und ich bereue nichts, mein Arm ist schon viel besser, natürlich noch nicht ganz gut aber bei völlig gequetschtem Nerv ja auch nicht zu erwarten, der brauch jetzt Erholungszeit. Und ich sitze im Zug auf der Rückfahrt ( mit Halskrause, aber die hatte ich auch auf der Hinfahrt) und kann es gut, mit leicht gekipptem Sitz, aushalten, auf der Hinfahrt bin ich immer wieder getingelt und habe mich hingelegt.
Bist du bei einem erfahrenen Operateur gelandete? Das ist nämlich ganz entscheidend, viele meinen es zu können und nur wenige können es, leider. Lasse es lieber gleich richtig machen, sonst kommst du in eine Situation wie ich in der du den Problemen Jahrelang hinterherläufst.
Ich würde, so wie du es beschreibst, an die HWS operativ herangehen, die LWS aber erst mal in Ruhe lassen ( soweit sich da nichts wesentliches ändert).

LG, Elke



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Schilli13
Geschrieben am: 10 Jun 2021, 17:03


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Hallo Elke,

ja der Chirurg ist erfahren und hat einen guten Ruf. Denke ich bin da gut aufgehoben und er will da jetzt auch nichts übers Knie brechen, erstmal das CT sehen. Was man oft liest ist ja, dass wenn man einmal operiert ist immer wieder was nachkommt. Aber nichts machen und irgendwann den Arm vollends nicht mehr benutzen können ist auch keine Option.
Du sitzt im Zug mit Halskrause? Wann war denn deine OP?

LG Regina
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blumi
Geschrieben am: 11 Jun 2021, 07:37


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Hallo Regina,

OP war heute vor einer Woche, und es geht mir schon deutlich besser. Auch wenn die Fahrt anstrengend war. Ich hätte heute einen nachkontrolltermin bei meinem ambulanten Neurochirurgen in berlin, den sag ich nachher ab. Schaffe ich noch nicht, da müsste ich schon unterwegs sein, und so schnell bin ich noch nicht.

Auch wenn es eine Komplikation gab (Stimmbandlähmung rechts, bekomme noch viel Kortison) bin ich sehr zufrieden. Konnte so nicht mehr funktionieren. Und an dem Punkt scheinst du ja auch zu sein, dass du für dich weißt dass das so nicht mehr weitergeht.

Daher drücke ich dir die Daumen, dass alles gut läuft. Und lass dir Zeit mit der Entscheidung bezüglich LWS, das kann sich noch in beide Richtungen (positiv wie negativ) emtwickeln.

LG, Elke
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Schilli13
Geschrieben am: 12 Jun 2021, 06:32


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Hallo Elke,

dann weiterhin gute Genesung für dich!

LG Regina
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