Bandscheiben-Forum

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> BSV C5/C6 mit diffusen Schmerzen, Verzweifelt
Carpe2010
Geschrieben am: 12 Mai 2022, 15:21


aktiver Schreiber
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Hallo an Euch,

Entschuldigung das ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Es war in den letzten Monaten ein Martyrium was ich durchlaufen habe.

Leider hat sich mein Zustand verschlechtert und ich bin verzweifelter denn je. Ich war nach dem ersten Krankenhausaufenthalt im August mehrmals bei einer Neurochirurgin die alles runter spielte und meinte wenn die Reha nichts bringt dann muss halt eine OP stattfinden obwohl sie es als "überflüssig" bezeichnet hat.
Ich wurde dann von meiner Hausärztin ins ein neurologisches Krankenhaus eingewiesen, die haben mich diagnostisch umgekrempelt und da kam raus der der Bizepsmuskel nicht mehr so innerviert wird wie er sollte und ich dadurch die Probleme damit habe. Die Vermutung war das es durch meinen Bandscheibenvorfall hervorgerufen wird. Wobei ich auch dazu sagen muss das SEP und MEP nur kleine Auffälligkeiten zeigten.
Ich mit dem Befund wieder zur NC, die meinte nur das ändert nichts an Ihrer Entscheidung :vogel ich war zuletzt im Dezember 21 bei Ihr.

Seitdem war ich im Januar 4 Wochen zur Reha, leider ist man dort mehr auf meine LWS Problematik (inkompletter Querschnitt) eingegangen wie auf meine HWS. Natürlich habe ich meine Übungen von meiner Physio täglich durchgeführt, was denen nicht so gepasst hat. War mir aber egal. War
Leider habe ich jetzt seit knapp 4 Wochen eine deutliche Zunahme der Schwäche des Bizeps, Dauerkopfschmerzen, ausstrahlende Schmerzen in den linken Arm und völlig verspannte Nackenmuskulatur. Ich bin mit meinem Latein am ENDE und verzweifle jeden Tag aufs neue. Ich weiß einfach nicht mehr weiter, in jeder Klinik in der ich anrufe sind die Wartezeiten unerträglich lang (teilweise bis zu 4 Monate). Ich will endlich wieder meinen Alltag bestreiten können ohne das mir die Tränen vor Schmerzen laufen. Leider habe ich kein Vertrauen in meine Kliniken vor Ort.

Habt Ihr eventuell einen Rat für mich? Freue mich über jede Antwort von Euch.
Ich komme nicht mehr weiter und bin mit meinen Kräften am Ende, ich kann einfach nicht mehr kämpfen :s :h

Viele Grüße
Carpe
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Lulu
Geschrieben am: 13 Mai 2022, 09:16


Boardmechaniker
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Hallo Cape,

Tut mir leid, zu lesen, dass Du nicht weiterkommst.
Manchmal ist es doch notwendig, etwas
größere Strecken zu fahren, um einen Spezialisten zu finden.

Würde ich an Deiner Stelle auch machen.
Aufgeben ist keine wirkliche Option.


Bleib tapfer!
Lg
Lulu




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blumi
Geschrieben am: 13 Mai 2022, 10:26


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Hallo Carpe,

Haben Dir denn die PRTs etwas geholfen? Wenn ja, dann könntest du ja noch mal eine Serie versuchen.
Ansonsten bleibt dir nur übrig notfallmäßig wegen zu starker Beschwerden eine Klinik aufzusuchen, wenn du in die Kliniken bei dir kein Vertrauen hast kannst du ja auch gerade mal anderswo jemanden besuchen....

Alternativ kannst du auch eine Notfalleinweisung versuchen, die muss ja nicht über die Neurochirurgin gehen sondern kann ja auch durch den Hausarzt vorgenommen werden. Dann muss der sich aber selbst darum kümmern, das kann in jedem Fall Zeiten sehr verkürzen.

LG, Elke
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Carpe2010
Geschrieben am: 13 Mai 2022, 14:47


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Hallo Elke und Lulu,

danke für eure schnellen Antworten.

Die PRT´s damals haben leider nur kurz angehalten und waren die Hölle gewesen. Hatte ich bei der LWS damals auch, aber da war es tolerierbar. Aber die letztes Jahr waren mehr als qualvoll, konnte tagelang nicht schlafen durch die zusätzlich verursachten Schmerzen und meine Arme konnte ich stundenlang nicht bewegen. Das hat einen Angst gemacht, deshalb nehme ich davon eher abstand.

Weite Strecken ist gut, ich habe selbst in Kliniken die weit mehr wie 500km entfernt von mir sind angerufen und auch da sind die Wartezeiten Wahnsinn. Meine Hausärztin versucht gerade alles möglich zu tun und mich zu unterstützen, Gott sei dank.

Ganz ehrlich die Idee kam mir auch schon das ich "einfach" mal bei Verwandten zu Besuch bin und dann dort in eine Notaufnahme gehe, derzeit scheint mir das der schnellste Weg zu sein um endlich mal Hilfe zu bekommen. Denn pausenlos diese starken Medikamente ist keine Lösung im Gegenteil es verursacht ja gleich noch das nächste Problem wie Abhängigkeit und starke Nebenwirkungen.

Kennt jemand von Euch die Wirbelsäulenchirurgie in Bad Berka? Habe hier im Forum nicht all zu viel darüber gefunden.

LG
Anne
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