Bandscheiben-Forum

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> Upright MRT, ein bisschen geschockt
Benny1976
Geschrieben am: 19 Dez 2021, 12:50


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Hallo!

Ich war vor ein paar Tagen im Upright MRT, weil ich anhaltende Symptome einer Myelopathie habe. Nun hat der Radiologe mir gesagt, er könne sich die Symptome nicht erklären, da die einengenden Strukturen in der Extension das Rückenmark nicht bedrängen. Ich hab mir die Bilder angeschaut. Die saggitalen sehen auch so aus, als wenn da noch Platz ist, aber die (zugegebenermaßen schlechten) axialen Bilder haben mich doch entsetzt.
Da sieht man das Rückenmark ziemlich gequetscht zwischen den beiden "Hügeln" die vermutlich die beiden Kanten der Wirbelkörper sind die bei der Extension nach hinten rutschen. Ich hab sowas noch nie gesehen. Ich werde morgen nochmal den Radiologen anrufen und ihn fragen, ob er das auch gesehen hat.
Nach der Untersuchung war ich echt beruhigt, jetzt hab ich irgendwie Panik.

Bearbeitet von Benny1976 am 19 Dez 2021, 12:52

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Leni1
Geschrieben am: 19 Dez 2021, 17:38


Öfter dabei
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Hallo Benny,

welche Symptome sind es bei Dir?

LG.
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Benny1976
Geschrieben am: 19 Dez 2021, 17:52


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Hallo Leni!

Brennen im ganzen Körper, Kribbeln, diffuse Taubheitsgefühle, Muskelschmerzen und subjektiv empfundene Muskelschwäche.
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blumi
Geschrieben am: 20 Dez 2021, 09:18


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Hallo Benny,

Die Einengung, die du siehst, betrifft nur den lateralen Recessus, nicht das Rückenmark.

An Symptome würden dazu Dermatombezogene Nervenschmerzen in einem Arm/ einer Hand passen ( auf welcher Ebene ist das Bild?) . Die von dir beschrieben en Symptome passen dazu nicht.

Hast du noch ein mittiges sagitales Bild, in Beugung und Streckung, um Mal zu schauen ob es da eine Instabilität gibt?

LG, Elke
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Benny1976
Geschrieben am: 20 Dez 2021, 10:39


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Hallo Blumi!
Ja die hab ich.

Zunächst Extension.

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Benny1976
Geschrieben am: 20 Dez 2021, 10:41


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Flexion

An den von dir genannten Stellen habe ich keine Probleme. Für mich sieht das Rückenmark vor allem an den Seiten durch die beiden Knochenvorsprünge eingeengt aus. Auf den Bildern davor und danach ist es viel größer.

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blumi
Geschrieben am: 20 Dez 2021, 11:20


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Hallo Benny,

Das ist kein Platzproblem.

Was ich mir vorstellen könnte ist, dass den Knochenvorsprung hinten von den Facettengelenken eine dauerhafte Rückenmarksreizung verursacht, insbesondere bei der Reklination.

Eine immer wiederkehrende Reizung kann ja bei so empfindlichen Strukturen auch zu Fehlermeldungen führen. Auf jeden Fall gehört sich diese Zacke da nicht. Vielleicht kann man da ja auch mit einer relativ Belastungsarmen OP von hinten diese Hypertrophie entfernen.

Alles Gute und gutes Gelingen,

Elke
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maeranha
Geschrieben am: 21 Dez 2021, 00:09


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Hallo,
Kann mich Elke nur anschließen…..
Mit freundlichen Grüßen
Peter
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Benny1976
Geschrieben am: 21 Dez 2021, 10:22


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Hallo ihr beiden!

Vielen Dank für eure Einschätzungen.

@Peter. in welcher Hinsicht stimmst du ihr zu? Dass es kein Platzproblem ist, oder dass man das operieren sollte?

@Elke, wie operiert man denn von hinten etwas das am Wirbelkörper ist? Da müsste man sich ja am Rückenmark vorbeimogeln. Ich bin immer noch beim Platzproblem. Ich hab mal spasseshalber den Umriss des Rückenmarks aus dem Bild davor abgezeichnet und hier drauf gehalten (siehe Bild, halbwegs korrekt). Und man sieht, dass der Umriss bis weit in diese beiden Zacken ragt. Sie drücken das also ab. Was ich nicht verstehe ist, warum das Rückenmark dann immer noch so frei aussieht.
Die Praxis hat übrigens Urlaub, und nach dem Urlaub ist der Radiologe weg.

Bearbeitet von Benny1976 am 21 Dez 2021, 10:35

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mdt003
Geschrieben am: 22 Dez 2021, 12:03


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Hallo Benny,

Ich möchte dich nicht verunsichern, aber es gibt eine ganze Menge an seltenen muskulären/endokrinen Erkrankungen, die ähnliche Symptome machen, wie du sie hast. Ich würde mich nicht an einer Myelopathie aufhängen, vor allem wenn die Bilder so uneindeutig sind. Im blödsten Fall lässt du das operieren und hast nachher keine Besserung.
Ich bin mir grad nicht mehr sicher, ob bei dir schon mal ein EMG gemacht wurde? Wurde schon mal ein ordentliches Blutbild gemacht (z.B. mit CK, Laktat, diversen Antikörpern, Leberwerten, Nierenwerten…)?
Ich würde vorher noch einiges anschauen lassen, am besten auf einer Neurologie durchchecken lassen, bevor du über eine OP nachdenkst.

Liebe Grüße
Jessi
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