Bandscheiben-Forum

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> Injektion LWS, Wirkung Cortison - Verlauf
Carpenter
Geschrieben am: 09 Jun 2022, 09:51


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Liebe Pauline,

ich nehme seit 2017 eine eher geringe Dosis Blutdruckmittel, womit ich optimale Werte habe. Zum Glück, andere haben da wohl viel größere Probleme der Einstellung. Ich reagiere wohl nur von der Psyche sehr sensibel mit dem Blutdruck. Mein Orthopäde hatte diese Nebenwirkung erwähnt, und schwups! schießen meine Werte in die Höhe. Ich habe gestern die Dosis des Blutdrucksenkers erhöht, das wirkt wohl. Vermutlich sind 40mg des Triams aber auch reichlich. Bei den Prts an die HWS, die ich 2019 bekommen hatte, habe ich null Nebenwirkungen gehabt.

Ich bin aber sehr im Zweifel, ob ich in einer Woche noch eine Spritze nehme. Mir erscheint der Zeitraum von 14 Tagen zwischen den Spritzen auch etwas kurz. Heute in zwei Wochen habe ich einen MRT-Termin, vielleicht warte ich das erst einmal ab.

Liebe Grüße von Carmen
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Pauline69
Geschrieben am: 09 Jun 2022, 11:12


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Hallo Carmen,

der Abstand erscheint mir auch relativ kurz!

Mein Orthopäde sagt immer, dass solch eine Kortisonspritze schon mindestens 4 Wochen eine deutliche Besserung mit sich bringen müsste, sprich, sie auch solange eigentlich gut wirken müsste.

Das MRT abzuwarten und Dir dann erst die 2. Injektionen geben zu lassen, halte ich für sehr sinnvoll!
Ja, 40mg Triam ist schon ziemlich viel!
Diese Dosierung, ich habe mal gerade nachgesehen, habe ich bei den PRT Infiltrationen bekommen?
Allerdings sowohl an der HWS, als auch an der LWS.
Die PRTs werden bei unserer Radiologie im Anstand von 3-4 Wochen durchgeführt.

Liebe Grüße

Auslobe

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Carpenter
Geschrieben am: 09 Jun 2022, 14:09


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Liebe Pauline,

bei meiner HWS-Infiltration habe ich damals Lipotalon bekommen, ein Dexamethason. Da im Radiologenbericht nichts über die Dosismenge steht, habe ich in der Praxis vorhin per Mail angefragt. Abgesehen davon sind für mich als Laiin die Wirkstoffe nicht vergleichbar, und eine PRI-Therapie ist sicherlich zielgenauer als die Injektion vom Orthopäden.

Ich werde es in der nächsten Woche beim Termin ansprechen und hoffe noch, dass meine Beschwerden weiter nachlassen. Manchmal sind sie sehr präsent und dann wieder wie weggeblasen.

Liebe Grüße von Carmen
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Pauline69
Geschrieben am: 09 Jun 2022, 15:06


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Liebe Carmen,

Das würde ich auch so machen!
Ich drücke Dir die Daumen, dass es schnell vergeht oder mindestens deutlich besser und weniger wird!!

Ganz liebe Grüße
Pauline
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Carpenter
Geschrieben am: 16 Jun 2022, 18:52


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Hallo zusammen,

ein kleines Update nach dem Orthopäden-Termin heute. Die Injektion mit Cortison von vor zwei Wochen hatte ja leider mehr Nebenwirkungen als Wirkung. Die Nebenwirkungen lassen zum Glück allmählich nach - rotes Gesicht, Hitzewallungen, Kopfschmerz, Bluthochdruck. Blutdruck bei über 160 - kein Problem, wenn man die Treppe schnell hochläuft, hat man den auch ohne Cortison usw., meint der Arzt. Damit kann der Körper gut fertig werden, alles nicht schlimm. Klar, bei Belastung ist das auch okay, finde ich.In dem Stil ging es weiter. Warum müssen Ärzte eigentlich oft so tun, als redeten sie mit einem Kind?

Ich habe ihm erzählt, dass ich bei Prts an die HWS - insgesamt fünf - gar keine Nebenwirkungen hatte und deshalb jetzt sehr überrascht war. Ja, der Körper würde eben nicht immer gleich reagieren. Wir könnten ja auch eine geringere Dosis spritzen - ach ne. Das hat mich momentan überfordert. So gab es ein Rezept für MT. In einer Woche ist der MRT-Termin, und bevor ich mich auf weitere Experimente einlasse, möchte ich erst einmal abwarten, was dabei herauskommt.

Liebe Grüße von Carmen
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Frühlingsgefühle
Geschrieben am: 25 Jun 2022, 00:42


Öfter dabei
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Hallo,
ich springe auch gerne aufs Kortison an, das mein Zyklus durcheinander ist. Ich habe mal während einer OP eine größere Menge bekommen und ich hatte damit 2Wochen zu tun. Die ersten 2Tage war mir schwindelig, übel und konnte nicht schlafen und schlappheit bis zu 2Wochen.

Beim Neurochirugen die PRT's oder Facettenspritzen:
Die ersten 2Sitzungen gibt es in einem Abstand von 1Woche und die 3. und 4. Sitzung im Abstand von 2Wochen. Durch das Betäubungsmittel habe ich direkte schmerzfreiheit. Wenn es nachlässt kommen die Schmerzen wieder aber weniger schlimm. Also das Kortison wirkt länger nach. Es kann aber auch mal sein das ein Tag nach der Spritze der Schmerz etwas schlimmer ist, wahrscheinlich durch die Irritation vom spritzen. Danach wird es aber merklich besser.

Ich kann auch sagen, ich möchte nur die Hälfte Kortsion oder gar kein Kortison. Bei letzteren habe ich natürlich dann kein länger anhaltenden Effekt aber zur Diagnostik reicht es ja aus.

Wieviel ml es aber sind weiß ich nicht. Ich habe vertrauen zu meinem Neurochirurgen und habe schon einige bekommen und meine Erfahrungen gemacht. Das sie mal so oder so Wirken und solche oder solche Nebenwirkungen haben.

LG
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Carpenter
Geschrieben am: 25 Jun 2022, 16:39


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Hallo Frühlingsgefühle,

schon, dass Du geantwortet hast. Die Reaktion auf Cortison ist wohl sehr unterschiedlich. Zum Glück hat sich mein Blutdruck nach und nach wieder normalisiert. Ich war inzwischen beim MRT der LWS und habe am Donnerstag meinen Besprechungstermin. Dann sehe ich weiter. Ich habe gelesen, dass durchaus auch eine Serie von Injektionen nur mit einem Lokalanästhetikum längere Zeit helfen kann. Darüber werde ich mich noch informieren, alternativ Spritzen mit geringerem Anteil an Cortison.

Es gibt durchaus Tage, an denen ich mich ganz gut fühle, letzten Mittwoch war es dafür ziemlich übel. Es ist schwierig darauf zu reagieren, weil gleiches Verhalten sich unterschiedlich auswirkt.

Liebe Grüße von Carmen
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Frühlingsgefühle
Geschrieben am: 25 Jun 2022, 22:50


Öfter dabei
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Hallo Carmen,
ja das habe ich auch schon festgestellt. Manche merken gar nichts andere sofort. So wie ich.

Ja ich denke nur Betäubungsmittel kann funktionieren. Sicherlich kann man schaffen das Schmerzgedächnis damit aus zu tricksen. Das geht aber bestimmt auch nur dann wenn die Schäden nicht zu massiv sind. Allerdings ist es ja auch ein seegen wenigstens ein paar Stunden schmerzfrei zu sein.

Ich hoffe bei deinem Besprechungstermin schaut sich der Arzt auch die Bilder selber an und verlässt sich nicht nur auf den Bericht vom Radiologen.

Daher hat bei mir immer das letzte Wort der niergelassene Neurochirurg. Ich war mal zwischenzeitlich beim Orthopäden, weil man ja nicht zwangsläufig ein Neurochirurgen benötigen aber das war nichts.

Ja so schmerzen können auch einfach Tagsformabhängig sein und bei uns Frauen wirken die Hormone bestimmt auch noch gut mit. Das man Phasen hat wo gestern und heute sich die gleiche Aktivität unterschiedlich auswirkt.

Mittlerweile habe ich das aber ganz gut raus, ist halt ein Lernprozess und da gibt es kein Patentrezept.

LG und gute Besserung
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