Bandscheiben-Forum

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> MRT, MRTbilder, noch kein Radiologiebefund
Urmel1987
Geschrieben am: 19 Jun 2022, 18:57


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Hier wären nochmal die seitlichen Bilder


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blumi
Geschrieben am: 20 Jun 2022, 16:15


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Hi,

Passt zumindest besser zu den sagitalen Bildern. Auf C5/6 scheint sich das Material etwas Richtung Gegenseite zu wölben, wenn auch noch etwas mehr Platz für die Nervenwurzel ist.
Was mich etwas irritiert ist das Myelopathiesignal, obwohl - was gut ist - noch rund um das Rückenmark noch etwas Liquor vorhanden ist. Aber das ist jetzt dann wirklich sehr speziell, da müssen Beschwerden, Neurologie und Bilder zusammengebracht werden, um daraus ein schlüssiges Gesamtkonzept für dich zu erarbeiten.
Mein Tip weiterhin: zügige Vorstellung bei einem Neurochirurg oder in einer Wirbelsäulensprechstunde und das abklären lassen.
LG, Elke
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Urmel1987
Geschrieben am: 20 Jun 2022, 17:46


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Hallo,
ich hab meinen Befund grade bekommen und dazu eine Überweisung mit Dringlichkeit zum Orthopäden, zum Neurochirurgen wollte mich mein Hausarzt nicht überweisen, und auch keine Physio oder ähnliches. Er meinte, das macht alles der Orthopäde. Da werd ich dann morgen mal hin.

Elke, vielleicht könntest du mir nochmal kurz sagen, auf welcher Seite siehst du meinen BSV? Ich bin jetzt komplett irritiert. In dem Befund steht überall rechts, meine Schmerzen sind aber links. Ich weiß mittlerweile das MRT Bilder seitenverkehrt sind, aber müsste im Befund nicht trotzdem die richtige Körperseite stehen? Ich bin wirklich durcheinander.

Ich häng den Befund mal dran, da wird auch auf das Signal im Myelon eingegangen.

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blumi
Geschrieben am: 21 Jun 2022, 08:27


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Hallo,

der große Befund ist tatsächlich rechts... also da wo auch das Signal im Myelon ist. Obendrüber wird etwas die linke Nervenwurzel geärgert, vielleicht mach dir das zur Zeit sogar mehr Probleme (C5/6). Oder die Probleme werden von der Myelopathie/Syrinx oder was auch immer ausgelöst. oder du nimmst eine Schonhaltung ein um Druck auf der betroffenen Seite zu vermeiden, was zu Problemen auf der andern Seite führen kann. Es gibt da viele Möglichkeiten. Das muss, wie gesagt, klinisch in der Zusammenschau gesehen werden.

Wenn du zum Orthopäden gehst dann bitte zu einer Wirbesäulensprechstunde ( die kann auch mal Orthopädisch geführt sein). Es gibt gute Wirbelsäulenspezialisierte Orthopäden. Aber die meisten kümmern sich eher um Hüfte , Knie Füße, Schultern, und Rücken läuft nur peripher mit.

LG, Elke
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Urmel1987
Geschrieben am: 21 Jun 2022, 09:41


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Vielen Dank,
Ja in bin in der Wirbelsäulensprechstunde. Der Doktor dort macht nur WS und hoffe dort an der richtigen Adresse zu sein. Ich habe dort für morgen einen Termin bekommen.
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Urmel1987
Geschrieben am: 22 Jun 2022, 22:03


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Hallo,

heute hatte ich die Auswertung vom MRT Befund in der Wirbelsäulensprechstunde. Vorab muss ich sagen, ich fühle mich dort sehr wohl, mir wurde alles gut erklärt und auch nochmal untersucht usw.
Die Auswertung vom Radiologen hat ihn eigentlich kaum interessiert, er wollte sich die Bilder selbst anschauen. Für ihn war es keine Überraschung das meine Schmerzen links sind. Ich hab anscheinend einen beidseitigen (bilateral?) Prolaps, der rechte ist zwar größer, aber links ist eben auch was. Er meinte im Grunde sei es egal, weil er keine Bilder behandelt, sondern mich, und ich weiß ja wo es weh tut.
Wir versuchen das jetzt erstmal mit PRT - Spritzen.

Zu meiner *spindelförmigen Auftreibung* es scheint tatsächliche eine Syrinx oder eine Spinalkanalerweiterung zu sein, die auch für meine Schmerzen auf der linken Seite (mit-)verantwortlich sein könnte, aber da hat der Orthopäde gesagt, das das nicht sein Fachgebiet sei und er das im nächsten *Spineboard* den Radiologen und Neurochirurgen vorstellen und besprechen wird. Dann sehen wir weiter, aber erstmal kein Grund zu Sorge. Wir behandeln den BSV und falls die Syrinx behandelt werden muss, wird das der Neurochirurg übernehmen (der laut Homepage ein Spezialist dafür ist).

Mein Hausarzt hat mir Physiotherapie und etwas stärkere Schmerzmittel gegen die Nervenschmerzen aufgeschrieben und ich bin guter Dinger nun in guter Behandlung zu sein.
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Eilein
Geschrieben am: 23 Jun 2022, 07:40


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Hallo Urmel,

Ich freue mich dass du so einen guten Orthopäden hast, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst -das ist Gold wert (ich habe auch so einen Guten).

Ich wünsche dir schnellstmöglichen Erfolg und gute Heilung.

Herzliche Grüße

Eilein :;
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blumi
Geschrieben am: 23 Jun 2022, 19:37


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Hallo Urmel,

da hast du ja scheint´s einen sehr kompetenten Orthopäden gefunden, Glückwunsch.

Ich finde das super, dass er sagt, dass das mit der Syrinx oder was das auch immer ist in dem Spineboard besprechen will, und auch zugibt, dass das nicht sein Fachgebiet ist und er sich dazu mit Anderen berät. Das zeigt, dass es ein guter Arzt ist, denn einige sind ja der Meinung, zuzugeben nicht alles zu wissen sei ein Makel.

Ich drücke dir die Daumen, dass die PRT-Therapie gut anschlägt. Was bekommst du denn jetzt an Medikamenten?

LG, Elke
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Urmel1987
Geschrieben am: 23 Jun 2022, 20:48


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danke euch beiden.

Medis habe ich jetzt ein Kombipräparat aus Tramadol und Paracetamol von meinem (neuen) Hausarzt. Ich war mit der Meinung und vorgehensweise meines ehemaligen nicht einverstanden und bin deswegen spontan gewechselt, was sich als richtig raus gestellt hat. Hier hab ich eben das neue Medikament bekommen mit der Aussage, das man die Medis gegen Nervenschmerzen sehr vorsichtig dosieren muss und wir das immernoch machen können, falls das Tramadol nicht wirkt, aber erstmal sollten wir das versuchen (magenschonender als Ibu, Metamizol vertrage ich nicht). Und was soll ich sagen, ich bin seit langem mal wieder ohne Schmerzen eingeschlafen. :-)

Zum Orthopäden: Allein schon die Einsicht, dass das nicht sein Fach ist, hat mich überzeugt. Wenn das interdisziplinär besprochen wird, kann das für mich nur gut sein, denn so schauen halt verschiedene Blickwinkel drauf und reden auch miteinander darüber. Sonst sieht ja jeder immer nur seine Seite. Auch der Rest, keine Bilder behandeln sondern meine Schmerzen macht ihn sympathisch. Der konservative Behandlungsansatz gefällt mir. Im Gegensatz zu meinem (ehemaligen) Hausarzt hat er das eben auch nicht verharmlost, sondern auch nochmal klar gestellt, das mein BSV gar nicht so klein ist, aber schon allein die extreme Steilstellung der HWS Probleme machen kann, dazu braucht es nichtmal einen BSV. Wenn man dann noch beachtet das fast alle Bandscheiben eine Protusion aufweisen, muss man dringend was tun, in Form von Physio, sobald es von den Schmerzen her geht.

Ich hoffe auch sehr das mir die PRT helfen.
Aber ich habe das richtig verstanden? Auch nachdem der Prolaps abgeheilt ist (wird vom Körper abgebaut?) behält die Bandscheibe selber einen Schaden/ Schwachstelle? Also das ausgetretene Material ist unwiederbringlich weg und wird auch nicht neu gebildet?

LG
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