Bandscheiben-Forum

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> Ist jede Hilfe für mich zu spät?, Mein Bewegungsapparat funktioniert nicht
Ikica
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 08:50


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Guten Morgen,

Ich bin fast am Aufgeben. Ich komme nicht mehr klar mit meiner Situation, besser gesagt mit meinem Körper.

Eigentlich müsste ich lt. Ärzten und überhaupt lt. meinen Beschwerden wg. einem "winzigen" BSV im 05/21, der "angeblich" (weiß schon längst nicht, welchem Arzt ich glauben soll/kann) ohne OP eher nicht konservativ in den Griff zu bekommen ist, die dann mir doch verweigert wurde, weil BSV nicht mehr da ist.

Blöd nur, dass ich bis jetzt nicht auf Beine gekommen bin und zuzugeben, es ist so wie aussieht, doch ein ziemlich spezifischer BSV, denn da ist fast nichts mehr typisch (oder doch?) und normal für einen BSV.

Bin nur noch am heulen, denn ich komme nicht weiter, die Ärzte wollen mich nicht mehr behandeln, denn ich bin körperlich gesund.

Also habe nur noch Chance mich psychisch auf einer Psychiatrie behandeln zu lassen (warte sogar auf einen Platz, nehme schon Antidepressiva, aber mir geht es nur noch schlecht und schlechter )

Wie gesagt bin fast beim Aufgeben, weil ich körperlich nicht mehr schaffe (natürlich psychisch bin ich angeschlagen, merke aber das da nichts zu verbessern ist, solange ich in diesem körperlichen Zustand bin)

Dieser Zustand ist wirklich ziemlich schlimm und macht mir nur noch Angst. Denn ich kann nicht verstehen, warum meine Beschwerden so selten sind, dass kein Arzt mir helfen kann.

Ich auch nicht und deswegen versuche ich noch mit letzten Kräften auf Idee zu kommen, was hat bei mir dazu geführt hat, dass nicht mal die normale Bewegungsabläufe mehr möglich sind.

Ich weiss nicht mehr, ob meine Beine nicht mehr den Körper tragen können (die spannen, werden taub, brennen, Waden, Oberschenkel, Gesäß schmerzen) oder meine WS und Becken die Beine nicht richtig ansteuern können (mein Gefühl sagt mir das Zweite ist schuld, aber eben das Gefühl kann auchvteuschen) .

Z. B. habe keine richtige Fussheberschwäche, aber bei Fersenstand oder so Fuss zu heben, spannt sofort hinten zw. Achillessehne und Ferse, komischerweise das kann aufeinmal gut gehen und dann bei nächstem Versuch wieder NICHT, und das zieht, spannt dann die ganze Wade oder das ganze Bein und der Fuss ist immer wie eingeshnürt od. einfach nicht leicht und frei.

Jedenfalls das spannt ziemlich stark, dass Gehen kaum möglich ist.
Und ich dehne immer, es hilft nichts, denn dieser Zustand geht fast ein Jahr so und es ist so wechselhaft, dass ich mir denke Muskel kann es gar nicht sein.

Wäre doch komisch, dass Muskel fast immer wie verkürzt ist und dann plötzlich für 5 oder 10 min oder selten etwas länger super gedehnt ist (so plötzlich ohne dass ich was mache) und dann schlagartig wieder verkürzt und.. wieder gedehnt,........ das ist doch nicht normal

Gangunsicherheit meldet sich immer öfter, aber meinem Empfinden nach nicht aus dem Kopf, sondern weil die Beine fast immer in diesem oben beschriebenen Zustand sind und auch Kreuz, Becken, Gesäß, ja immer mehr ganzer Rücken total steif und verspannt ist (Dauerzustand)

Würde ich sagen, mein Kopf, Hals, und die Armen funktionieren noch richtig, aber der Rest macht mir nur noch Angst. Habe das Gefühl, irgendwo hinten im Kreuzbereich klemmt was, wenn das nachlassen würde, könnten meine Beine, Becken und Rücken endlichmal wieder frei für jede Bewegung sein?

Das wäre so toll, nur was stört da, wenn die Ärzte der Meinung sind dass, die Nerven nicht sein können (Kontakt ist egal, Nervenwurzel wird nicht mehr bedrängt)?

Haben sich meine WS, oder Beine, mein Rücken dermaßen über Nacht so stark verkürzt, dass ich nur noch ein Wrack geworden bin (bitte ich war nicht nur im Bett, immer wieder Physio, Osteopathie, Dehen, Übungen, Gehen durch die Wohnung und draußen, das was halt geht) und kann mich nur noch im Rollstuhl bewegen.

Das alles mach mir so grosse Angst, weil ich das nicht verstehen kann, dass die Ärzte mich gar nicht ernst nehmen.

Bitte kann da was anderes noch mitspielen, Bänder, Sehnen, kann da was schlimmes passiert sein, dass ganze Statik komplett veränerdt ist und nur noch operativ zu beseitigen wäre?

Klingt so unwirklich, aber ich drehe durch, suche fieberhaft einen Ausweg aber man muss wissen woran es liegt?

Ich spüre ganz genau dass es körperlich ist, und auch Nerven müssten mitbeteiligt sein, denn diese Gefühlsstörungen in Beinen sprechen dafür?

Kann sein das dass von der HWS oder BWS kommt, die Ärtzte sagen natürlich nein, aber von irgendwo muss es kommen.

Ich war ganz normal und auf Beinen so aktiv und so beweglich, so stabil bis zu diesem blödem BSV am 9.5.21 (ich hasse dieses Datum)
Seit dem geht es gar nichts mehr richtig.

Es muss doch möglich sein, mein Bewegungsapparat und die Nerven wieder in Einklang zu bringen, dass diese Blockaden und Gefühlsstörungen aufhören und mich wieder normal gehen lassen.

Ich weiss jeder von euch hat seine Beschwerden und wünsche jedem vo euch, dass ihr voll gesund werde

Ich möchte nur gehen, mich bewegen können, mit Schmerzen wenn es sein muss, hauptsache ohne diese Ausfallserscheinugen, denn das sind die, obwohl mir kein Arzt glaubt.

Ich hänge ein paar Bilder von HWS MRT (weiss nicht ob HWS solche Probleme in Beinen und Kreuz auslösen kann) ,
Vielleicht sieht doch jemand da was, denn auf Ärzte ist in meinem Fall kein Verlass mehr, leider.

Danke euch
LG, Ikica





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Ikica
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 08:51


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Ikica
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 08:52


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Ikica
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 08:53


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Ikica
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 08:54


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paul42
Geschrieben am: 08 Okt 2022, 16:54


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Hallo Ikica

ich glaube nicht, dass der HWS Befund die Ursache deiner Beschwerden begründet.

Deine Beschwerden wechseln ja, also funktioniert alles manchmal auch ohne Probleme.
Demnach müsste man annehmen das keine dauerhafte Einbuße der beteiligten Nerven besteht, oder es wird es halt bewegungsabhängig erzeugt.

In den letzen 3 Monaten gabs hier vergleichbare Beiträge mit vergleichbaren diffusen neurologischen Beschwerden.

Ein Vitamin B 12 Mangel könnte als Ursache deiner Bescherden durchaus auch in Betracht kommen.

B 12 dient der Regenration von Zellen und ist für Nervenzellen ein sehr wichtiger Baustein.

Ich würde dir zum aktuellen Blutbild beim Hausarzt raten, ob sich da vielleicht ein Hinweis finden lässt.

viele Grüße

paul42
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Schnütchen
Geschrieben am: 09 Okt 2022, 06:58


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Hallo,

Hat man dich schonmal auf Fibromyalgie untersucht?

Gruss Ute
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Ikica
Geschrieben am: 09 Okt 2022, 15:54


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Hallo Paul,

Danke für deine Antwort.

Vitamin B12 durfte eher nicht sein. Beim letzten Blutbefund
Anfang Juli 22, lag dieser Wert bei 270 pg/ml (Referenz 200-780).

Im Dez 21 lag bei ca. 740 pg/ml, (habe davor Vitamin B Komplex genommen/ vom Arzt verschrieben).

Danach lt. Arzt sollte ich nichts mehr nehmen (weil zu viel Vitamin B12 kann auch die Nerven schädigen).

Auf eigene Initiative habe mir nach ca. 1 Monat Keltikan forte bestellt, 2 Monate eingenommen und dann wieder Kontrolle gemacht, da lag der Wert nur noch bei ca. 360 pg/ml.

Ich war etwas überrascht , warum so "niedrig" im Vergleich zu Dez 21 (Keltikan forte doch nicht so gut?) Lt. Ärztin sei das völlig in Ordnung, wollte mir kein neues Rezept für Neuromultivit geben, sei nicht nötig.

Werde aber B12 wieder kontrollieren lassen, danke für die Erinnerung.

GLG
Ikica


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Ikica
Geschrieben am: 09 Okt 2022, 16:19


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Hallo Ute,

danke für deine Meldung.

Nein, auf Fibromyalgie wurde ich nicht getestet (zumindest kann mich nicht erinnern, daß mir was davon gesagt hätte) , ich meine wie testet man das überhaupt?

Ich wurde stationär auf vieles getestet (lt. Ärzten eigentlich auf alles), auch auf viele Muskelerkrankungen, alles o. B.

Wurde entlassen mit der Begründung, körperlich kann man nichts finden, bleibt nur die Psyche.

Liebe Grüße
Ikica
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blumi
Geschrieben am: 09 Okt 2022, 21:25


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Hallo Ikica,

ich hatte dich das glaube ich schon Mal gefragt, aber keine Antwort bekommen:
Würden bei dir auch Mal Funktionsaufnahmen gemacht, also Funktionsröntgen oder eine Funktionsmyelografie?
Es könnte ja gut sein, daß die Enge bei dir erst in Bewegung und nicht in Ruhe entsteht.
Bei mir ist es z.B. so, dass insbesondere unbeabsichtigte Drehbewegungen starke Krämpfe in meinem linken Oberschenkel hervorrufen. Zum Glück bisher nicht anhaltend, ganz schlimm nur einige Stunden mit dann noch ein paar Tagen Nachhall ( also weniger Kraft und mäßig Schmerzen im Oberschenkel), und ich weiß mittlerweile dass das aus einer Kombination aus einem Vorfall Rezidiv, Facettengelenksarthrosen und einem leichtgradigem Wirbelgleiten entsteht, so dass dann kurzfristig die Nervenwurzel gequetscht wird( so fühlt sich das zumindest an).
Könnten bei dir ähnliche Ursachen vorliegen?
Die Halswirbelsäule scheint nicht verantwortlich dafür zu sein, BWS und LWS könnten schon in Frage kommen.
Sollte das also noch nicht passiert sein würde ich es empfehlen.

LG, Elke
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