Bandscheiben-Forum

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> Arbeitszeit
badnerboy
Geschrieben am: 16 Okt 2022, 11:23


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Bevor ich es vergesse vielen Dank für eure Antworten und eure Hilfe
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Pauline69
Geschrieben am: 16 Okt 2022, 11:58


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Hallo badnerboy,

ich denke, es kommt sehr darauf WO, beziehungsweise bei WEM Du arbeitest!

Im öffentlichen Dienst oder verbeamtet, ist das sicherlich alles durchzusetzen!

In einem privaten Unternehmen, eher nicht oder eher weniger.
Falls Du in einem privaten Unternehmen arbeitest, musst Du auch immer mit einer Kündigung rechnen.
Wird der Kündigungsgrund „mangelndes Vertrauen“ angegeben, kannst Du dagegen nicht einmal klagen.

Mein Vorschlag, versuche, ohne rechtliche Belehrungen, ein vernünftiges Gespräch mit Deinem Vorgesetzten zu führen. Und schaue, wie reagiert wird.

Viele Grüße
Pauline
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badnerboy
Geschrieben am: 16 Okt 2022, 12:23


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Weder im öffentlichen Dienst noch verbeamtet, aber bei einem der größten Automobilhersteller Deutschlands, mit den schnellsten Sportwagen🫣

Ich warte jetzt einfach mal ab was die SBV und der Betriebsrat mit dem Arbeitgeber erzielt bekommen.
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Kater Oskar
Geschrieben am: 16 Okt 2022, 15:24


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Hallo,

wenn es ein großer Betrieb ist, gibt es gewiss auch einen Betriebsarzt :frage. Wäre ggf. eine Möglichkeit sich dort vor zu stellen und mit ihm über Deine gesundheitlichen Probleme zu reden.

Ich sollte damals 2006 (auf Betreiben eines Vorgesetzten) in Pension geschickt werden und habe darum "zwangsweise" eine Vorstellung beim Arzt bekommen. Ich habe ihm Alles erklärt und auch gesagt, dass ich meinen Job weiterhin machen möchte und auch machen kann. Durch meine Kollegen und auch meinen direkten Vorgesetzten war damals schon Einiges organisiert worden und es wurde viel Rücksicht genommen.

Durch den Doc wurde ich gründlich untersucht und er stellte einige Forderungen an den Dienstherren und bestätigte mir, dass ich meinen Job (mit Einschränkungen) weiter macehn durfte. Wie gesagt, keine Nachtschichten und Wochenenddiesnte mehr, keine "stressbelastenden" Einsätze mehr.

Und wie gesagt,

Zitat


Und was bedeutet denn dass?

Sorry ich verstehe ich nur Bahnhof in dieser Thematik


gehe ich davon aus, so wie es im SGB steht

Zitat

Schwerbehinderte Menschen haben einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung, wenn die kürzere Arbeitszeit wegen Art oder Schwere der Behinderung notwendig ist


muss die Verkürzung der Arbeitszeit auf Grund der Art und Schwere der Behinderung "notwendig" sein, was Dir ja ein Arzt bestätigen könnte/müsste.

LG, Kater Oskar
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blumi
Geschrieben am: 17 Okt 2022, 11:52


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Hallo,

wenn du in so einem großen Betrieb arbeitest gibt es neben dem Betriebsrat sicher auch Behindertenbeauftragten. Zusammen mit dem und dem Betriebsrat sollte es möglich sein, eine für dich zumutbare Arbeitsplatzgestaltung zu erstellen.

Denn im Prinzip sollte es für den Betrieb von Interesse sein, dich zu halten, da die Betriebe finanzielle Vorteile von der Beschäftigung Behinderter haben. Sonst müssen nämlich Ausgleichszahlungen erfolgen. Zumindest gilt das für größere Betriebe, und das ist deiner ja sicher. Das ist bei mir ähnlich, denn mein Arbeitgeber ist ein größeres Krankenhaus, und die Gesellschaft der das angehört betreibt noch einige andere Häuser, Rehazentren, MVZs, Tageskliniken etc. . Da hast du eigentlich gute Chancen für ein Entgegenkommen.

Daher habe ich auch die Gleichstellung bei GDB 30 beantragt und bekommen, werde aber ab Januar dann auch nicht mehr in der Klinik, sondern in einem MVZ arbeiten, da ich dort keine Dienste machen muss ( die bei uns ein komplettes Wochenende mit unterschiedlicher Arbeitsintensität bedeuten, also von kaum etwas bis durcharbeiten) und nicht im OP arbeiten muss. Der Betriebsrat befürwortet das, meine bisherige Stelle kann ich aber wieder einnehmen, sollte ich gesundheitlich Fortschritte machen (sprich der Vertrag wird so gestaltet, dass ich Anspruch auf die Rückkehr auf meine alte Stelle habe, sollte ich das wünschen.

LG, Elke
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