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Komplette Version 50933 Köln, Dreifaltigkeits-Krankenhaus

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Chopper59
Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld GmbH
Aachener Straße 445-449
50933 Köln

Email: info@dfk-koeln.de
Telefon: 0221 / 94071 - 0

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;)
Hallo Bandis,

ich habe im DFK Köln am 7.11.05 einen Termin zur OP.
Es soll die WS aufgehebelt werden und zwischen LW4/5 Titankörbchen eingesetzt werden. Damit diese dann auch drinbleiben muss bei mir wegen der Bestehenden Instabilität das Segment auch Versteift werden.
War jemand schon dort zur OP ?
Würde mich über Erfahrungsberichte zum Krankenhaus freuen.
Gruss und Schmerzfreie Tage für euch alle.
Nobby
winke.gif
Rosi47
Hallo Nobby,

ja ich war im Dreifaltigskrankenhaus und habe mich an der Bandscheibe durch Not-OP operiene lassen. Leider ist der Erfolg bei mir nicht so berauschend, da sich an der Stelle wieder Narbengewebe gebildet hat. Vom Grundsatz der Klinik kann ich nur sagen, dass sie einen sehr guten Ruf hat und man alles tut damit es einen besser geht.

Was ich leider durch den Professor mitgeteilt bekommen habe, war das sie auch nur ein Kostenapparat sind und das wenn kernspinn, dann auf jeden Fall auch OP. Ich fand das damals sehr unsozial und nicht gerade aufmunternt für einen Patienten wie mich.

Du musst dir auch im klaren sein, dass deine Beschwerden wenn du Glück hast verschwinden oder du unter starkes Narbengewebel eiden wirst.

Mir war das damals nicht klar.

Alles gute für dich.......

Rosi
barbara57
Hi Nobby,

in Köln sind auch die Uniklinik und das Krankenhaus in Köln-Merheim empfehlenswert für BS-Ops der LWS.

Gruß
Barbara
barbara57
Webseite der Klinik:

Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln
kiz911@web.de


ja ich war im Dreifaltigskrankenhaus und habe mich an der Bandscheibe durch Not-OP operiene lassen. Leider ist der Erfolg bei mir nicht so berauschend, da sich an der Stelle wieder Narbengewebe gebildet hat. Vom Grundsatz der Klinik kann ich nur sagen, dass sie einen sehr guten Ruf hat und man alles tut damit es einen besser geht.

Was ich leider durch den Professor mitgeteilt bekommen habe, war das sie auch nur ein Kostenapparat sind und das wenn kernspinn, dann auf jeden Fall auch OP. Ich fand das damals sehr unsozial und nicht gerade aufmunternt für einen Patienten wie mich. hammer.gif


@all: also leute!!
vertue ich mich, oder sind meine augen schon trüb???
ein arzt der wg. angeblich zu hoher kosten ein mrt nur macht, damit er 'nen grund zum op hat.....!! häää??
mein tip wäre, den wegzusperren! oder??

ist zwar schon etwas her, aber ich hoffe das es der rosi den umständen entsprechend wenigstens gutgeht.
hat der arzt dich nicht über die evtl folgen, wie dem narbengewebe aufgeklärt?
das ist wohl mit "unsozial" viel zu harmlos ausgedrückt.
ich bin installateur. wenn ich kapitalen mist bauen würde, würde mich das den job kosten (hab schon wegen "spinnenden kunden" mal 'nen job verloren. das geht aber bestimmt vielen "normalen" leuten so).

lg, tom
Zucker
Guten Tag allerseits,

ich kann nur dringenst davon abraten sich für einen größeren Eingriff ins Dreifaltigkeitskrankenhaus zu begeben.

Zwar wurde ich durch einen sehr guten Operateur (gleichzeitig Chefarzt: Dr. Desai) operiert und daran gibts auch nichts zu beanstanden, aber der Aufenthalt auf der Station war ... unterirdisch!

Am Tag nach der OP wurde vergessen mir ein Schmerzmittel zu verabreichen, als ich wieder und wieder um Hilfe klingelte nahm man mir die Klingel einfach weg statt sich dafür zu interessieren wieso die lästige Patientin bloss vor Schmerzen wimmert und winselt bis sich irgendwann ein Pfleger erbarmte und mir Morphium verpasste.

Die sogenannte Pflege beschränkt sich auf die Wundheilung. Als ich nach ein paar Tagen konkret Schmerzen im gesamten Bein benannte, die sich wie ein Faden durchzogen und selbst für mich als Laien eindeutig vom gereizten Nerv ausgingen zuckten die drei Weisskittel, die die Visite simulierten einfach nur mit den Schultern. Kein Hinweis um was es sich handelt könnte, was die Schmerzen bedeuten .. nix ausser Schulterzucken.

Beim Röntgen wurde ich schlicht vergessen. Und das dreimal hintereinander! Das Röntgen hat erst geklappt, als ich mich geweigert habe die Röntgenstation erneut allein (immerhin frisch operiert!) aufzusuchen, da man vor Ort sowieso grundsätzlich fragte "Wer sind Sie und was wollen Sie hier?" um sich auf Nennung meines Namens und der Station einfach nur wortlos umdrehte, mich stehen lies und ging.
Das ich mich frisch-operiert nur kurze Zeit allein auf den Beinen halten konnte und schon gar nicht sitzen dürfte hat niemanden interessiert.
Und das in einer orthopädischen Klinik!
Nach neuerlichem Anklopfen wurde ich wieder nur barsch gefragt "Wer sind Sie und was wollen Sie hier" ... und drehte sich wieder wortlos um. Und ratet mal was man nach dem dritten Anklopfen sagte? Richtig: "Wer sind Sie und was wollen Sie hier" - ein Irrenhaus!

Als Kassenpatient hat man sowieso die Klappe zu halten.
Als ich nach ein paar Tagen anfragte, ob ich mal duschen könne lautete die knappe Antwort "Duschen ist nicht vorgesehen". WIE BITTE?
Auf fassungsloses Nachfragen, wie man sich das vorstellen würde, ob ich die nächsten Tage einfach in meinem Dreck ersticken solle stellte sich raus: auf der Privatstation geht Duschen durchaus, denn es brauchte ein wasserfestes Duschpflaster dafür, welches aber für Kasenpatienten "nicht vorgesehen ist"!
Auf massives Drängen meinerseits griff die 'Pflegekraft' dann doch zum Telefon um in der Privatstation anzurufen, ob man ein Duschpflaster erübrigen könne.

Beim zweiten Versuch zu duschen stellte der nachmittagliche Pfleger fest, das die Wundheilung ja sehr gut verlaufen würde, ich also mit normalem Pflaster duschen könne und man es anschliessend halt abziehen und erneuern würde. Klang logisch.
Nach dem Duschen hatte sich allerdings ein Schichtwechsel ergeben, und die Nachtschwester schrie plötzlich fast hysterisch rum, ich hätte nicht duschen dürfen.
Der Hinweis, daß es 1. schon vollzogen sei, und 2. mit Absprache des Personals erfolgt sei wurde schlicht ignoriert.
Die Kuh wiederholte nur gebetsmühlenartig das ich nicht duschen darf, daß das nasse Pflaster auf meinem Rücken allerdings mal schleunigst entfernt und ersetzt werden muss hat sie weniger interessiert.
Wahrscheinlich hätte der Schorf erst so richtig durchweichen und sich mit Bakterien vollsetzen müssen damit es auch so richtig gut läuft.
Erst auf die Frage, ob ich vielleicht zur Privatstation gehen sollte damit man sich der Sache annimmt hat sie dann endlich das durchweichte Pflaster durch ein frisches ersetzt.

Ich könnte stundenlang weitertippen ... achja, schwarzer Schimmel in den sanitären Anlagen.
Sprich: sowohl in den Gemeinschaftsduschen, als auch in den Zimmern selbst. So sammelt sich herrlicher Schimmel direkt an den Waschbecken zwischen den Fugen, bevorzugt an den Stellen, wo die Patienten ihre nassen Waschlappen an Haken aufhängen.
Auf die Meldung reagierte man dann doch mal, so das tags drauf die Putztruppenvorarbeiterin erschien und aufklärte, daß 'sowas in einem so alten Gebäude halt nicht vermeidbar sei'.
Ob dies auch für die handtellergrossen Schimmelflecken auf den Plexiglas-Schiebetüren der Gemeinschafts-Dusche bezieht haben wir dann nimmer erörtert. Aber ich als Laie würde mal sagen, daß man Plexiglas schon ziemlich lange nicht putzen muss damit sich der Schimmel derart ausbreitet.
Wahrscheinlich hat das Nicht-Duschen der Patienten eher was mit dem Sparen an Putzpersonal zu tun, als mit Sparen am Duschpflaster!

Ich könnte seitenweise so weiterschreiben ... nie wieder diese Bude!

Und für die Privatpatienten: ich befürchte, der schwarze Schimmel macht auch vor der 1.Klasse nicht halt!
Soweit ich mich entsinne ist die Titanic auch komplett abgesoffen, und nicht nur die 'überflüssige dritte Klasse', gelle?

Lange Rede, kurzer Sinn: sobald meine abschliessende Behandlung in trockenen Tüchern ist wird meinerseits eine ausführliche Beschwerde ans Kölner Gesundheitamt gehen, was ich bei solchen Aktionen grundsätzlich empfehlen würde.
Solange die Ämter nicht wissen was in den Kliniken passiert können sie nicht tätig werden, und so, wie im öffentlichen Raum gespart wird werden sicher auch die Kontrollen eher weniger denn mehr.

Ach, noch ergänzend: ich musste mich bereits vor 9 Jahren an der Bandscheibe operieren lassen, habe dies damals ebenfalls im Dreifaltigkeitskrankenhaus gemacht und war sehr zufrieden damals.
So können sich die Zeiten ändern!

Für den nun nötigen zweiten Eingriff werde ich jetzt in der Orthopädie der Kölner Uniklinik behandelt und werde dazu dann was schreiben wenns vorbei ist. Aber die hiesigen 'Bewertungen' klingen schonmal besser als dieses Loch auf der Aachener Str.!

Beste Grüße,
Zucker
Rosenfan
Also, da muss ich jetzt aber widersprechen. Ich fühlte mich super behandelt und auch von vielen Fachärzten, die ich wg. meinem Krankheitsbild konsultieren musste, haben alle gesagt: Wenn OP, dann nur bei Dr. Desai. Auch ich habe schon privat nur gutes von dieser Klinik gehört. Aber es ist wie immer. Dem einen wird geholfen, der ist dann super begeistert, bei dem anderen ist was schief gelaufen oder hat nicht so geklappt wie geplant (warum auch immer), dann wird natürlich nur geschimpft. Es ist wie in allen Lebenslagen, mal hü und mal hott. Wünsche Euch allen nur das Beste.
kleefisb
Hallo zusammen,

mein erste OP (Versteifung L4-L5 / L5-S1) war im November 2010,
persönlich vom Wirbelsäulenspezialisten Dr. D. im besagten Krankenhaus,
erst etwas Besserung, nur mit der Zeit wurden die Schmerzen immer schlimmer,
wieder zur Sprechstunde......mit viel wartezeit..."Sie brauchen zeit...."
ok ich gib den Herren in weiss zeit,
es hat bis ende Mai gedauert da wurde dann mal ein Röntgenbild gemacht....und ....
siehe da einer der Cage`s war verrutscht......
im Juni 2011 dann die zeite op,
bei der wollte DR.D mir den besagte Cage ziehen und einen neuen einsetzten....
Betonung liegt auf WOLLTE,
leider hat dies nicht hingehauen,angeblich zu starkes Narbengewebe....
nur wärend der OP haben die Herren festgestellt das sich zwei Schrauben gelockert hatten.....diese wurden entfernt und durch zei größere ersetzt.
Leider wurde wären der OP auch neven verletzt so das ich seither wieder starke probleme im linken Bein habe und meine Rückenschmerzen sind auch mit der Zeit wieder schlimmer geworden.
Stehe im moment von auf Palexia und Lyrika,
Vertrauen ist gleich null zu Dr. D und seinem Team,
war in der Uni Köln, war in Hamburg , in Heidelbewrg aber keiner traut sich an diesen Cace mehr ran,
das einzigste was meine Neurochirurgen ( Klinik links vom Rhein) jetzt noch versuchen wollen ist eine Rückenmarkstimulation.....
diese OP findet am 19.11 statt.
HOFFE das es mir dann etwas besser geht und ich ohne Medis leben kann.

LG und einen schmerfreien Tag
Zucker
Hallo kleefisb,

das klingt alles übel, aber nicht überraschend, bezugnehmend auf Desai/Dreifaltigkeitskrankenhaus sad.gif

Bei mir wurde die zweite OP in der Uniklinik Köln durchgeführt, wo ich endlich anständig behandelt und der OP angemessen gepflegt wurde.
Und übrigens ohne eine Spur von Komplikationen auf den Tag genau eine Woche nach der Operation entlassen wurde.

Die Uniklinik hat mich dann auch 5 Monate später bei der Beantragung einer ordentlichen Rehamassnahme unterstützt, inzwischen bin ich schmerzfrei und kann mich als genesen bezeichnen.

Das Team um Dr. Desai interessiert sich einen feuchten Furz für den Menschen um die Wirbelsäule rum, spätestens als Kassenpatient mit Komplikationen kann man sich in dem Laden vergessen.
Die endlosen Wartezeiten, trotz Termin um den Gott im Kittel sprechen zu DÜRFEN, waren mir Zeichen genug diese Leute nicht noch mal an mich ran zu lassen - ZUM GLÜCK!

Achso, in der Uniklinik Köln hat man auf den Schnickschnack mit Cages verzichtet, mir schlicht Knochen aus der Hüfte entnommen und diesen dann zwischen die Wirbel gesetzt.

Ich hoffe für Dich, daß die nächste OP Dir hilft,
hier noch die Adresse der Rehaklinik, wo man mich dann 4 Woche lang wieder fit gemacht hat:
http://www.bg-nordsee-reha-klinik.de/

Alles Gute,
Zucker
kleefisb
Hallo Zucker,

habe heut vor einer Woche diesen Rückenmarkstimulator eingesetzt bekommen,
und ich bin bis jetzt voll begeistert,Schmerzen im Bein= 0, die LWS = 3-4 aber immer noch besser wie bei Desai.
Nächste Woche wird implantiert und dann hoffe ich darf-kann ich das verdammte Palexia, Lyrika, Saroten, Ibu 800, Magenschutz und alles andere absetzten.

Ich kann euch allen nur die Neurochirurgen links vom Rhein empfehlen.

Wünsche allen einen schmerzfreien Tag.

Birgit
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