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Komplette Version 35385 Gießen Uniklinik

Bandscheiben-Forum > Kliniken und Reha-Kliniken > PLZ - 3 - Kliniken
ChrisP
Nach akuten Bandscheibenbeschwerden weinen.gif werde ich spät Abends in die Uni-Klink eingeliefert. Nach langer Wartezeit hält mir der Arzt erst mal einen Vortrag über die schlechte Praxis der Hausärzte erst mal selbst zu probieren und dann die Patienten in der Nacht in die Klinik zu schicken. Bei meinen schlimmen Schmerzen wollte ich aber nur geholfen haben...
In den Tagen bis zur OP kommen dieverse Ärzte frage.gif die zum Teil nicht mal die vorliegenden Befunde kennen und dann neue Vermutungen äußern.
Die OP hat mir dann zwar die akuten Schmerzen genommen, aber Lähmungen ( ausgeprägte Heber- und Senkerschwäche) gebracht. Werder der Operateur (er hat gleich erzählt das alles richtig gemacht wurde) noch die verschieden Kollegen die zu den Visiten kommen messen der Lähmung keine Bedeutung zu (war ja wohl schon da).

Direkt vor meiner OP bin ich noch selbst ganz normal zur Toilette gegangen, heute ist das linke Bein außen gelähmt und ich habe bereits Beschwerden im Knie und der Hüfte. augenbraue.gif augenbraue.gif
Moni73
Hallo,

ich war ebenfalls dort und teile deine Meinung nicht unbedingt.

Zum Untersuchungsgespräch nahm sich eine Ärztin 45 Minuten Zeit , obwohl ich nur familienversichert bei der AOK bin.

Operiert wurde ich innerhalb 2 Tage und 5 Tage nach der OP wurde ich entlassen.

Das einzige was mir nicht gefiel war , dass mir keiner sagte,wie ich mich in nächster Zeit verhalten soll.

Außerdem bekam ich für zu Hause keine Schmerzmittel.

Auch eine Reha und Krankengymnastik wurde nicht verordnet.

Später ist man zu Hause und mangels Information weiß man nicht , welche Symptome normal und welche unnormal sind.

Das verunsichert doch sehr.

In der Klinik war jedoch alles ok !

Gruß
Moni
ZarahLeander
Hallo,ich bin neu hier,

ich teile deine Meinung über diese Klinik!

Habe mich vor knapp 2Jahren dort ambuant vorgestellt um eine HWS-Op , die in der Orthopädie Braunfels dann durchgeführt ist, mit einenmNeurochirurgen als zweite Meinung durchzusprechen.

Dieser meinte, es wäre nicht OP-würdig (bei drei BSV cervikal und 2 lumbal), wobei dieser BSV C5/6 bereits auf 2Nerven drückte und Taubheitsgefühle auslöste.Man sollte lieber mit dem Rauchen aufhören, ich sollte in 3Montaten wieder kommen, dann könnte ich dies geschafft haben. Es wäre ei Hohn, überhaupt eienen Raucher zu operieren. kopfklatsch.gif
Tinasonne
QUOTE (ChrisP @ 2.11.2005, 23:50)
Bei meinen schlimmen Schmerzen wollte ich aber nur geholfen haben...

Die OP hat mir dann zwar die akuten Schmerzen genommen, aber Lähmungen ( ausgeprägte Heber- und Senkerschwäche) gebracht. Werder der Operateur (er hat gleich erzählt das alles richtig gemacht wurde) noch die verschieden Kollegen die zu den Visiten kommen messen der Lähmung keine Bedeutung zu (war ja wohl schon da).

Hallo Chris P.,

na hört sich ja nicht so toll an streicheln.gif
Trotz allem Übel, solltest du deine Restbeschwerden ""neurologisch"" abklären lassen.OK?

Und wenn du hier durchs Forum stöberst, kannst du nachlesen, wie lange eine Nerv braucht, um sich wieder zu erholen. Bin selber operiert, und habe viele Ärzte und Schmerztherapeuten besucht,..........um zu begreifen, was da passiert ist.

Also mein Rat wäre , lass die Restbeschwerden nach OP abklären smilie_up.gif

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg und schmerzarme Tage , Tinasonne winke.gif
Gwenyedd
Hat inzwischen noch jemand Erfahrungen in Gießen gesammelt? Mir wurde zu Prof. Dr. Böker geraten - zumindest für die LWS. Bei meinem ersten Besuch, hatte er aber kaum Zeit und ich bin sehr verunsichert, gerade auch weil ich schlechte Erfahrungen mit der Gießener allgemeinen Chirurgie habe. unsure.gif
Gwenyedd
Bin jetzt noch viel mehr verunsichert, da alles auf die lange Bank geschoben wird und ich keine klare Aussage bekomme. Die ganze Atmosphäre ist sehr patientengerecht. Man wird zwar oberflächlich freundlich behandelt, aber nicht so wirklich als Mensch angesehen, sondern nur als Gegenstand. augenbraue.gif
Moni73
Hallo,

ich war kürzlich , 1 Jahr nach meiner OP , zur Kontrolluntersuchung dort.

Mir wurde ein Titancage in der HWS eingesetzt.

Im Rahmen der Kontrolle sollte sichergestellt werden, dass dieser Cage richtig sitzt.

Was mich total geärgert hat :

Obwohl man die Position des Cages nur durch Röntgenaufnahme überprüfen kann, musste ich mich über 2 Stunden in den Wartebereich der Untersuchungsräume setzen, ohne dass etwas gemacht wurde.
Nach über 2 Stunden wurde ich dann in den Röntgenbereich geschickt.
Hier musste ich nochmal 45 Minuten warten.
Dann musste ich wieder 30 Minuten vor den Untersuchungsräumen warten, bis ich an der Reihe war.

Hätte man mich also gleich am Anfang in den Röntgenbereich geschickt (war ja eindeutig bekannt, dass die Aufnahmen vor der Untersuchung vorliegen müssen),so hätte ich dann bis zu 2,5 Stunden Wartezeit weniger gehabt.

Was in Ordnung war :

Die abschliessende Untersuchung wurde von der Oberärztin mit enormen Zeitaufwand und sehr viel Geduld vorgenommen.
Mir wurde wirklich jede noch so kleine Frage problemlos beantwortet.
Alles in allem hat die Untersuchung mit Gespräch fat 45 Minuten gedauert.
Die Ärztin hat sich nie aus der Ruhe bringen lassen.

Und das alles, obwohl ich nur familienversichert bei der AOK bin.
Normalerweise wird man dadurch schon bei den Ärzten in 0-8-15-Manier abgekanzelt.

Mein Fazit :

Ich würde mich jederzeit wieder dort behandeln und operieren lassen, wobei ich natürlich hoffe, dass es nie wieder notwendig wird.

Viele Grüße und Alles Gute an Alle !

Moni73

Galadriel73
Sooo,
dann will ich auch mal berichten, obwohl ich bisher überhaupt keine Erfahrung mit überhaupt irgendwelchen Neurochirurgen hatte.

Könnt Euch ja mal meinen Thread anschauen, bin auch nach Gießen geraten und war absolut NICHT zufrieden mit der dortigen "Behandlung"....

http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php...pic=20215&st=25
ophelia
wink.gif Hallo ihr Leidengenossen,
auch ich habe schlechte Erfahrungen in der Gießner Uniklinik - Abt. Neurochirugie gemacht. Bin dort an Bandscheibenvorfällen operiert worden LWS und HWS. Bei der letzten Op an der HWS habe ich mir dann geschworen, dass ich dort garantiert nicht wieder hingehen werde. Nachdem ich vorher schon mit einem Neurologen im Umkreis von Gießen schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Dieser sah sich meine MRT-Bilder an, untersuchte mich und sagte mir dann: Eigentlich müßte ich sie sofort für eine Op in die Neurochirugie einweisen, weil große Gefahr in Verzug wäre und ich außer meiner Trizepslähmung und starken Schmerzen weitere Ausfälle an Gliedmaßen erleiden könne. Ich fragte ihn, warum er es dann nicht tun würde. Die Antwort war echt super. Er würde es gar nicht einsehen, ich wäre keine Privatpatientin, sondern nur eine Kassenpatienten weinen.gif hammer.gif . Weiteres aus diesem Gespräch möchte ich gar nicht erwähnen. Auf jeden Fall bin ich dann sofort zum damaligen Hausarzt, der sofort für den nächsten Tag in der Neurochirugie einen Termin für eine stationäre Aufnahme machen konnte. Am Tag meiner Aufnahme wurde ich nachmittags untersucht und mir wurde dann mitgeteilt, dass ich am nächsten Morgen als 1. Op-Patientin auf dem Tisch liegen würde, da meine Op sozusagen als Notfall anzusehen wäre. Am frühen Abend bekam ich dann noch mal von einem Oberarzt Besuch. Er untersuchte mich noch einmal. Ich hatte ein paar Fragen in Bezug auf die Op und war auch am Zweifeln, ob es die richtige Entscheidung ist. Daraufhin machte der mit mir ein paar Krafttests und erklärte mir ziemlich herablassend, dass ich ziemlich dumm wäre, wenn ich mich nicht sofort operieren lassen würde bald ein Krüppel wäre. Auf meine Fragen gab er mir aber keine Antworten. Außerdem sagte er, könnte ich davon ausgehen, dass ich die nächsten 4 - 5 Jahre regelmäßig bei denen auf dem Tisch zur Op käme. Er gab mir eine halbe Stunde Zeit ihm meine Entscheidung, ob Op oder nicht mitzuteilen. Nach dem Gespräch mit dem Operateur (war gut und angenehm/anderer Arzt) habe ich mich operieren lassen. Die Nachsorge war auch ziemlich schlecht und ich habe mich dort ziemlich allein gelassen gefühlt. Von Komplikationen nach der Op wollen die nix mehr wissen. Auch wollte mir dort niemand sagen, wie sich so ein Pallacosdübel auflösen kann. Na ja und gut geht es mir heute noch nicht. Mein Leidensweg hat sich nur verschlimmert. Es gibt aber auch einige Leute, die ich in Rehas kennenlernte, die mit Gießen "zufrieden" waren. Viele Grüße Ophelia
Dani71
Hmmmmmmmmmmm,

na da bin ich ja mal gespannt was ich berichten kann ,denn ich muss nächste Woche dort in die Uni.

Allerdings hat meine Tochter schon oft mit den Neurochirugen dort zu tun und sie haben immer gute Arbeit gemacht
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