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Komplette Version Unfall? Schulunfall? Arbeitsunfall?

Bandscheiben-Forum > Berufsgenossenschaft
Ralf
Liebe Mitglieder,

auf der Homepage steht beschrieben, wie Ihr nach einem Unfall richtig vorgeht, damit es bei Versicherungen und Berufsgenossenschaft reibungslos läuft.

http://www.diebandscheibe.de/unfall.htm

Liebe Grüße

Ralf winke.gif
Anna59
Hallo Ralf,

die Infos sind gut nur wie ordne ich das bei mir ein.

Ich hatte einen Arbeitsunfall und war am gleichen Tag im Krankenhaus zur Untersuchung.
Der Unfall wurde beim Arbeitgeber gemeldet, Zeugen waren auch dabei.
Im KH wurde es auch als BG Fall aufgenommen nur nach der Untersuchung stellte sich raus das der Sturz an sich,Prellung und Hautabschürfung, nicht so schlimm war und die Schmerzen und Lähmungen im Bein von meinem Wirbelgleiten kommt.

Da dieses Leiden ja "Altlasten" sind die zwar durch den Sturz sehr verschlimmert sind ist es kein Fall für die BG sondern Krankenkasse.
Nun wird alles über die Kasse abgerechnet und die BG ist raus.
Wie kann das sein, Altlasten hin oder her,Arbeitsunfall ist doch Arbeitsunfall.

Die Ärtzte bei denen ich noch war sehen auch kein BG- Fall.
Möchte mich da doch absichern,weis nicht wie die Sache jetzt ausgeht,Op ja oder nicht. Und wenn sich dann Spätfolgen ergeben und ich nicht mehr arbeiten kann.
Blicke da nicht mehr durch,vielleicht hat jemand einen Rat dazu.

Gruß an alle
Anna
Harro
Moin Anna,
ursächlich kann ein Arbeitsunfall nur sein wenn die Beschwerden "erstmalig" nach dem Unfall auftreten.
In deinem Fall ist es aber offensichtlich das ein Vorschaden (Wirbelinstabilität) schon da war, also NICHT die eigentliche Ursache deiner Beschwerden, sondern nur eine Verschlimmerung durch den Unfall auftrat.
Ergo, ist die BG raus aus dem Spiel.

Harro winke.gif
Tjorben
Hallo Anna,
dazu kann Ich Dir etwas sagen.
Ich hatte auf der Arbeit (Kindergarten) einen Schaden erlitten.
Beim zumachen eines Schnürrsenkel bei einem Kind bekam schoß
es mir in den Rücken. Der Arzt und Krankenkasse sagten bei der
Vorgeschichte ist es kein Arbeitsunfall. Auch wenn es bei der Arbeit
gewesen . Seit dem komme ich von den Schmerzen nicht mehr weg.
Bin jetzt zwar in Rente für ein Jahr aber es ist trotzdem nicht schön.
Schmerzen hatte ich immer , aber seit dem ist es kaum zu ertragen.
Bin seit November zuhaus. Ich hoffe ich habe Dir geholfen.
Lieben Gruß von Anke winke.gif
Tjorben
stirnklopf.gif
Sorry habe einige Fehler gemacht und eben erst gesehen.
Es liegt so glaube Ich an den vielen Tabletten sie vernebeln einen den Kopf.
Gruß Anke
Speetwomen
Hallo Anna wink.gif

Im Prinzip gebe ich Harro recht, aber mich stellt sich die Frage hattest Du die Lähmungen und Schmerzen auch schon vor dem Arbeitsunfall ?

Was Arbeitsunfälle betrifft bin ich schon fast leider ein Profi. Ich muß mich gezwungener Maßen seit 6 Jahren damit beschäftigen. Nehmen wir mal ein Beispiel was mich betrifft. Also ich habe mir bei meinem Unfall unter anderem mein rechtes Knie schwer verletzt. Ca. 4 Jahre vor meinem schweren Unfall war mein linkes Knie beschädigt ( wurde mir damals kaputt operiert ) . Ich fand einen hervorragenden Chirurgen der mir mein linkes Knie rettete. Dann der Unfall wo das rechte Knie stark beschädigt wurde. Die BG schrie logischer Weise gleich ne is nicht, da war schon ein Vorschaden. Aber mein Chirurg erklärte der BG, das es zwar mit Sicherheit durch die mehr Belastung des rechten Knies ( wegen dem kaputten linken Knie ) ein Vorschaden nicht auszuschließen ist, ABER und jetzt kommt das entscheidende: Hätte ich keinen Unfall gehabt, so hätte ich noch mindestens 10 Jahre ohne OP mit dem rechten Knie leben können. Ich hatte keine Schmerzen, habe regelmäßig Sport getrieben u.s.w. . Nun muß die BG auch das rechte Knie als Unfallfolge anerkennen.

Ich kenne Deine Krankengeschichte nicht um zu beurteilen, wie es Dir vor dem Unfall ging. Du mußt beweisen das Deine Wirbelsäulenbeschwerden nach dem Unfall schlimmer geworden sind und dann hättest du eventuell eine Chance. Wenn aber schon vor dem Unfall dir eine OP empfohlen wurde dann hast du schlechte Karten. Was ist eigendlich passiert ? Bist du gestürzt und warum ? Bei mir wurde auch die Wirbelsäule (ohne jeglichen Vorschaden auch bewiesen )bei dem Unfall sehr stark beschädigt. Deshalb bin ich zum Beispiel letztes Jahr gestürzt, weil mein Bein versagte und nun laufe ich deshab an Krücken. Also wenn du wegen dem Wirbelgleiten schon vorher Lähmungen hattest und deshalb gestürzt bist, dann gebe ich Harro absolut recht. Letzten Endes kann Dir da nur ein guter Rechtsanwalt helfen, denn von den Ärzten bekommst du mit Sicherheit keine vernünftige Aussage. Lass Dir einfach mal einen Beratungstermin bei einem Rechtsanwalt geben und wenn er sagt null Chance dann kannst du das auch glauben. Was Ralf reingesetzt hat ist absolut richtig und unbedinngt notwendig, doch leider sieht die Realität ganz anders aus, gerade wenn die BG ins Spiel kommt. Trotzdem möchte ich jedem der auch noch so einen kleinen Unfall hatte, sich unverzüglich zum Arzt zu begeben. Auch wenn er sich gut fühlt, denn die Folgeerkrankungen die dann vielleciht kommen sind alles andere als schön weinen.gif .

Viele Grüße
Jacky
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