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Komplette Version 56120, Lahntalklinik, Bad Ems

Bandscheiben-Forum > Kliniken und Reha-Kliniken > PLZ - 5 - Kliniken
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Peng001blau
Hallo,
bin 2004 an L4/5 operiert worden und leide an wucherden Narbengewebe usw.
MDK wollte unbedingt ne Reha und die Deutsche Rentenversicherung hatte nichts dagegen.
Also in die Lahntalklinik Bad Ems eingerückt.


Lahntalklinik
Postfach 1365
56120 Bad Ems
E-Mail: verwaltung@lahntalklinik.de
Zentrale Telefon: 02603 976–01
Fax: 02603 976–1961


Optischer Eindruck ist bestens, auf einer Anhöhe über Bad Ems gelegen im wirklich landschaftlich schönen Lahntal.
Klinik ist gerade für 10 Mio. Euro modernisiert worden.
Tolle Einzelzimmer mit Fernseher und Balkon.
Aufnahmeuntersuchung durch Stationsärztin hat meine Begeisterung dann schon mal einen Dämpfer versetzt. eigentlich war das nur die altertümliche Wirbelsäulenvermessung und die altbekannten Gehübungen. Dauer ca. 3 Minuten. Mein MRT wurde keines Blickes gewürdigt
Behandlungsplan bekommen, mit 5 Anwendungen für den Rest der Woche
und jede Menge Vorträge. Wirklich mickrig.
In der 2. Woche dann endlich 4-6 Anwendungen pro Tag , nach dem Motto "lange Wartezeiten kurze Anwendungen".
Therapeutenteam ist bis auf wenige Ausnahmen sehr freundlich, was man von den Stationsschwestern wirklich nicht sagen kann. Die haben wohl alle im Gefängniskrankenhaus ihren Job gelernt.
In der 3. Woche wurden die Anwendungen schon wieder weniger. Auf meine Nachfrage, warum so wenig Anwendungen verplant werden, sagte mir meine Physiotherapeutin, eine wirklich nette, dass die Klinik einen massiv hohen Krankenstand unter den Mitarbeitern hätte.
Wöchentliche Visite durch Ärztin dauerte max. 1 Minute.
Reha Verlängerungen ,werden meiner Meinung nach, nach Bettenbelegung der Klinik vergeben. Erst werden so gut wie keine Verlängerungen vergeben, aber je näher Pfingsten ansteht, hagelt es auf einmal Verlängerungen der Reha.
Der Grand war dann die Abschlussuntersuchung. Meine Papiere lagen schon bereit mit voll Arbeitsfähig. Habe die Ärztin dann gefragt ob sie Geistheilerin sei und mir einen Termin beim Oberarzt besorgt. Der hat sich Zeit genommen, ordentlich untersucht, MRT angeschaut, mich Arbeitsunfähig entlassen und mir den Rat gegeben mich wieder operieren zu lassen. Toll.
Mein Fazit:
Schönes Haus.
Schöne Umgebung, netter Ort.
Gute Zimmer.
Gutes Essen.
Anwendungen könnten besser auf den Patienten abgestimmt sein, muß ja nicht sein das Hüftkranke, Schulterkranke, Kniekranke und Bandis alle die gleichen Anwendungen bekommen..
Inkompetente Ärzte.Garstige Stationschwestern, jedenfalls auf meiner Station.
Gute bis sehr gute Therapeuten.
Und viele nette Menschen kennengelernt.
Allein deshalb hat sich die Reha gelohnt.
Schöne Zeit gehabt, Problem geblieben.
Gute Nacht
Ralf
Hallo,

vielen Dank für Deine ausführliche Schilderung. Auch wenn nicht alles so verlaufen ist, wie es hätte sein können, so hast Du doch das Beste daraus gemacht und hattest neben den Anwendungen eine schöne Zeit.

Danke für Deinen Bericht und weiterhin alles Gute wünscht Dir

Ralf winke.gif
bs01
Hallo,
kann den Erfahrungsbericht von peng001blau nur bestätigen. Wurde auch von der Rentenversicherung nach drängen der KK nach Bad Ems eingewiesen.
( Bandscheibenvorvall LWS 4/5 ohne Operation )Wunderschöne Kurklinik mit einer Top-Lage. Das wars aber auch schon. Einen Arzt habe ich auch nur 2 mal gesehen. Zur Visite hatte ich meistens Anwendungen. Leider herrschte bei meinem Aufenthalt auch Personalknappheit ( es war gerade Streikzeit ) so dass sich die Anwendungen auch auf das nötigste beschränken. Ich hatte nicht den Eindruck das die Therapien auf meinen speziellen Fall abgestimmt waren. Es gab so das übliche was ich auch schon vor dem Rehaaufenthalt verschrieben bekommen habe Moorbad,Wassergymnastik,Streckbank,Terraband, Massagen und diverse Vorträge über Raucherentwöhnung und Ernährungsberatung. Die Erste Woche waren es auch Täglich 3-4 Anwendungen, die 3 Woche dann nur noch 2. Jedenfalls bin ich dann nach der 3. Woche als arbeitsfähig entlassen worden mit der Anmerkung " Sie sind schon lange genug krank ( 5 Monate ) und müssen sich langsam wieder in das Arbeitsleben einfügen " Diese Worte von einem Arzt der mich weder untersucht hat noch ein Gespräch mit mir geführt hat, noch nichteinmal gefragt hat was ich beruflich überhaupt mache oder ob die Reha mir was gebracht hat. Das Fazit meinerseits ist, das es ein toller Urlaub war, man nette Leute kennengelernt hat aber für die Genesung nicht viel gebracht hat. Das sah mein Hausarzt übrigens auch so, denn ich bin nach wie vor krank geschrieben und versuche es jetzt mit Schmerzspritzen bei einen Anestesist. In der Hoffnung bald wieder ins Berufsleben einsteigen zu können verbleibe ich mit lieben Grüßen
Reiner
RAC3R
klatsch.gif
Na Super. Mir steht das ganze noch bevor smhair2.gif
Werde aber auch Bericht erstatten wenn ich es hinter mir habe smilie_bank.gif
Ende März 08 werde ich das selbst beurteilen können, ich hoffe nur
die haben sich gebessert.

Grüße

RAC3R winke.gif
Makeup47
Ich fahre nächsten Monat zu Reha in die Lahntalklinik und hoffe natürlich das die Zustände von 2006 sich geändert haben. heul.gif Habe im Internet nicht viel gefunden zu dieser Klinik,leider.Werde auf jeden Fall berichten,egal wie es ausgeht.
smilie_kiss1.gif wünsche allen einen schmerzfreien Tag
kiz911@web.de
hallo.
ich war im mai 2006 dort. die anwendungen sind, wie von anderen hie schon beschrieben, zu allgemein.
untersuchungen waren auch nicht so wie sie hätten sein müssen.
ich hatte wohl das pech, sorry schonmal für die kommende bezeichnung, eine sächsische kampfl.... als stationsärztin zu haben.
nach 3 tagen wurde ich in die nachbarklinik (paracelsus-krankenhaus) überwiesen, weil ich starke darmschmerzen bekam.
diese sind hinlänglich bekannt (nebenwirkung diclofenac: divertikulitis) und ich wurde auch schon öfter im krankenhaus damit
(behandelt kann man hier nicht sagen) eingeliefert- glaubersalz saufen- darmspiegelung- wieder raus, weil nach entleerung
jedesmal wieder i.o.!
das sagte ich auch dem arzt in der paracelsusklinik, der das nachvollziehen konnte und mich auf eigene verantwortung, aber mit dem hinweis das ich die reha weitermachen kann, entliess.
mit meiner entlassung kam ich dann an tag nr.5 zurück zu meiner lieben stationärztin.
diese war dann der meinung, das sie keine verantwortung für mich übernehmen werde und ich mich erstmal erholen sollte von meinem darmdilemma. was bei einer wassergymnastik oder sandbett oder massagen usw mit meinem darm passieren sollte konnte sie mir auch nicht sagen, ich sollte ihre kompetenz nicht in frage stellen.
so fragte ich dann jeden 2ten tag nach, ob es denn nun weitergehen könne- NEIN, das müsse ich ihr überlassen und ich solle nicht so ungeduldig sein (hahaha).
mir wurde das nach weiteren 5tagen zuviel (will ja nicht umsonst dort rumhängen) und ich ging zum chefarzt.
dieser wollte jedoch die autorität dieser sächsischen ärztin nicht untergraben und tat nix!!!
so habe ich geschlagene 13 tage dort abgehangen ohne irgendwas zu tun und wurde dann "arbeitsfähig" entlassen
nicht schlecht, nachdem man grad 70% l5/s1 verloren hat!!!!!!!!!!!!!!!!!
greets, tom
Conny42
Hallo !

Ich denke, das ich demnächst auch in diese Rehaklinik einrücken muss. hat jemand denn neuere Erfahrungen gesammelt ? Hat sich dort etwas geändert ?

liebe Grüsse
Astrid
Jürgen73
Hallo Astrid,

so berauschend scheint die Klinik ja nicht zu sein. Kannst du hier nachlesen.

Ich kann dir diese Klinik aus eigener Erfahrung empfehlen.

Versuch es doch einmal mit einem Widerspruch.
Conny42
Hallo Juergen !

Vom meiner Rentenversicherungsanstalt werden nur 2 Rehakliniken angeboten, die für Rückenlahme in Betracht kommen.

Einmal die Lahntalklinik und dann eine Klinik bei Köln in Engelskirchen. Ich glaube, beides ist nicht so toll.
In Engelskirchen war meine Schwester. Ihre Meinung : Einmal und nie, nie wieder !

Also, was soll ich tun ?!

liebe Grüsse
Astrid
Jürgen73
Huhu Astrid,

du müßtest doch auch der ehemaligen LVA Westfalen angehören.

Und genau von dem Verein hab ich die Reha in meiner vorgeschlagenen Klinik bekommen.

Aber irgendwie blickt da sowieso keiner mehr durch, welche DRV mit welcher Klinik abrechnen kann.

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Angepasst von Shaun Harrison
Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter