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Komplette Version von der Dtsch. Rentenversicherung zum Gutachter

Bandscheiben-Forum > Berufsgenossenschaft
Schneereiter
Hallo Ihr Lieben,

heute hatte ich einen Termin bei einem Orthopäden zwecks Gutachten. Dieses wurde von der Deutschen Rentenversicherung so verlangt.

So weit so gut.
Was mich ein wenig überraschte war u.a. die Art und Dauer der Untersuchung.
Das ganze dauerte mit An und Ausziehen 20 Minuten.

Kurz zur Info:

Ich wurde im Dezember 06 aus der Reha entlassen mit der Leistungbeurteilung auf das positive und negative Leistungbild:

Auf dem allg. Arbeitmarkt ist der Patient aus orthop. Sicht langfristig voraussichtlich in der Lage , leichte wechselnde Tätigkeiten ohne WS-Zwangshaltungen, überwiegend gehend, zeitweise stehend,sitzend 6 und mehr Std. tgl. auszuüben.
Bezüglich der Leistungsbeurteilung bedarf es angsichts der Schmerzerkrankung noch eines neurolog/ psychatrischen Zusatzgutachtens

Lesitungbeurteilung bezogen auf die letzte berufliche Tätigkeit:

Die zuletzt ausgeübte berufl. Tätigkeit als Verkaufsleiter, überwiegend sitzend, kann der Pat. aus ortoph. Sicht voraussichtlich dauerhaft nur noch unter 3 Std. ausüben Die Entlassung erfolgte arbeitsunfähig.

Nach der Reha Entlassung stellte ich einen Rentenantrag. Zwischenzeitlich wurde ich ausgesteuert und beziehe z.Zt. Arbeitslosengeld für noch max. ca. 180 Tage.
Im Februar befand ich mich für 2 Wochen in einer Schmerzklinik.
Im Entlassungsschreiben steht:

Postlaminektomiesyndrom bei Bandscheibenvorfall
Z.n. percutanter Laserdiscotomie
Z.n. Spondylodese, Spinalkanalerweiterung
V.a. Somatosierungstörung
Schulterarmsyndrom bei degenerativer HWS - Schaden
Essentielle Hypertonie Tachykardie
Schlafstörung

Den Rest kann man in meinem Profil nachlesen.

Die ganze Untersuchung bestand darin das ich den Hacken Zehenspietzengang vorführen mußte, eine kleine Rumpfbeuge ( soweit wie möglich ). Dann hat er den Oberkörperbereich untersucht, Arme angehoben, Nacken und Kopfbewegungen ausgeführt . Im liegen dann noch überprüft wie die Beine angehoben werde können usw., usf.....

Das war es dann auch schon. In der ganzen Zeit hat er pausenlos in sein Diktiergeät gesprochen.
Was bei mir hängengeblieben ist soetwas wie ungeähr:

Für ein Jahr......für 3 Std bis unter 6 Stunden...... ?? häää schulterzuck.gif

Dann durtfe ich mich wieder anzíehen. Dann legte er schoneinmal meine Unterlagen so auf den Schreibtisch das sie runterfielen. countdown.gif Zufall ?
Logo habe ich sie aufgehoben, aber eben nur so wie es wirklich möglich ist, nämlich schmerzhaft.

Dann wollte er noch wissen ob ich weiterhin beim Schmerztherpeuten bin, was ich bejahte.
Meine tägl. Medikantendosies notierte er sich auch:

Morphin 60 Retard 3 x
Nebilet 5 mg 1 x
Lyrica 1590 mg 2 x
Remergil 30 mg 1x
Novalgin Tabl. 3 x
Ibuprofen 600 2x
Simvastin 20 mg. 1 x
rifun 40 mg 1 x
Sevredol bei Bedarf ( Notfall )

Ich befürchte nun dass ich nach dem Gutachten bewertet werde. Wobei er sich nicht weiter äußern wollte. Ich bekomme von der Rentenversicherung bescheid.

Das ich mittlerweile chron. Schmerzpatient geworden bin wird scheinbar nicht berücksichtigt.

Ich bin immer noch sprachlos über diesen Termin heute... traurig2.gif

Gruß

Frank


Ralf
Huhu Frank,

zunächst solltest Du Dir den gesamten Vorgang der Untersuchung niederschreiben, zur späteren Erinnerung.

So wie ich es lese, stand bei dem Ortho das Ergebnis schon vorher fest und wenn Du viel Glück hast, dann bekommst Du eine Teil-EU.

Ist denn kein neurologisches/psychiatrisches Gutachten anberaumt worden? Wenn nein, solltest Du evtl. darauf bestehen.

Übrigens, den Aktenordner hättest Du liegen lassen sollen, wo er lag. Wer runterschmeißt kann auch aufheben. zwinker.gif

Die Untersuchungsdauer ist übrigens bei den Orthos fast Standard.

Liebe Grüße und viel Glück wünscht Dir

Ralf winke.gif

P.S. Wieso ist das für die BG?
Schneereiter
Zitat (Ralf @ Donnerstag, 12.April 2007, 17:49 Uhr)
Huhu Frank,

zunächst solltest Du Dir den gesamten Vorgang der Untersuchung niederschreiben, zur späteren Erinnerung.

So wie ich es lese, stand bei dem Ortho das Ergebnis schon vorher fest und wenn Du viel Glück hast, dann bekommst Du eine Teil-EU.

Ist denn kein neurologisches/psychiatrisches Gutachten anberaumt worden? Wenn nein, solltest Du evtl. darauf bestehen.

Übrigens, den Aktenordner hättest Du liegen lassen sollen, wo er lag. Wer runterschmeißt kann auch aufheben.  zwinker.gif

Die Untersuchungsdauer ist übrigens bei den Orthos fast Standard.

Liebe Grüße und viel Glück wünscht Dir

Ralf  winke.gif

P.S. Wieso ist das für die BG?

Hallo Ralf,

vielen Dank für Deine Antwort.

Habe mir nun Notizen gemacht.

Ich hatte auch das Gefühl dass im Prinzip schon fast alles festsstand. So wie ich es sehen konnte lagen sämtliche Berichte auf seinem Tisch.
Die von mir verlangten und mitgebrachten Unterlagen spielten keine Rolle. Nur einige Röntgenbilder hat er sich noch angeschaut.

Ein neurologisches/psychiatrisches Gutachten wurde bis dato noch nicht erstellt, obwohl in dem Entlassungsbericht der Reha darauf hingewiesen wurde
Hier gibt es bis jetzt nur den Entlassungsbericht der Schmerzklinik. In wie weit der evtl. als Gutachten angesehen wird weiß ich nicht.

Das ist ja auch das was mich ein wenig stutzig machte, warum nocheinmal die Begutachtung durch einen Orthopäden. Denn der Entlassungsberich ( Gutachten ? ) der Reha lag ja vor und es war ja eine orthop. Reha.

Na ja ich bin mal gespannt was als nächstes kommt.... schulterzuck.gif

Das mit den zufällig hinuntergefallenen Unterlagen war ja echt ein Witz. Vielleicht dachte er ich würde wie ein geölter Blitz nach unten schießen...
Menno, wenn ich das nur noch könnte... heul.gif

Ach ja Du fragst warum BG. Kann ich Dir auch nicht erklären, ist einfach so passiert. hammer.gif

Lieben Gruß

Frank
ipdet
Hallo Schneereiter,

nicht verrückt werden, denn ich stehe auch kurz davor.

Mein Gutachter hat einen Schmarrn geschrieben, gegen den ich jetzt evtl. auch mit RA angehen werde, weil nur Unwahrheiten drin stehen.

Belegbar!!!! roechel.gif

Ich habe vor diesen Gutachter auf Verleumdung anzuzeigen und üble Nachrede.

Ja warum denn nicht, sind die denn Herrgötter in weiß. Außerdem kann ich`s beweisen.

Heute habe ich mal eine positive Einstellung, Morgen kann das schon wieder in Manie ausarten. Ja mal sehen.

Ich habe nur nicht vor , mich von unsrem System weiter verarschen zu lassen.

Denn danach sieht das Ganze aus.

Wenn ich hier im Forum lese, das jetzt plötzlich alle auf Büro umgeschult werden sollen, dann frage ich mich das wirklich.

Ich habe 37 Jahre lang sowas gemacht und es war fatal.

Sagten die mir auch in der Reha.

Dann sind die alle raus aus der Arbeitslosenskala, wenigstens für eine Zeit.

Und bringen tuts überhaupt nichts. Zumal es gar keine Arbeitsstellen in dieser Hinsicht mehr gibt.

Habe 33 Jahre in einem sehr angesehenen Energieversorgunsunternehmen in OB gearbeitet.

Die wollen noch 120 Leute abbauen, die Lehrlinge werden nur für 6 Monate übernommen und wieder für 6 Monate, wenn sie Glück haben.

Unser neuer Vorstand ist vom ..., was öffter auch in den Medien erscheint.

Der hat so richtig eine Militärstrategie. Mehr will ich dazu nicht sagen.

Für mich wird nach Aussage des Personalbüros auf gar keinen Fall ein Arbeitsplatz eingerichtet.

Ja dann sollen die mal eine Abfindung nach 33 Jahren zahlen. tongue.gif

Ich habe im KZ gearbeitet, so wird bei uns ironischerweise das Kundenzentrum genannt, weil dort die Hölle los ist. Absoluter Rundumstress von 8 bis 18:00 Uhr, demnächst auch noch Samstags, weil es ja jetzt die Fremdanbieter wie EON, YELLO usw. gibt. Die Kunden müssen doch da bleiben.


Naja jetzt bin ich abgeschweift vom Thema, entschuldige.

Ich wollte nur damit sagen.

NICHT AUFGEBEN; EGAL WAS FÜRN SCHMARRN DER GUTACHTER SCHREIBEN WIRD!!!


VLG

Inge wink.gif



Schneereiter
Hallo Inge,

sorry dass ich erst jetzt antworte. wink.gif

Ja das ist schon eine traurige Sache in der wir da alle stecken.

Ich bin mal gespannt wie es weitergeht. Am 15.6. muß ich zum nächsten Gutachter. Diesmal zur Psychologie .......

Also weiter gehts........... zwinker.gif

Lieben Gruß

Frank
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