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Bandscheiben-Forum > Kliniken und Reha-Kliniken > PLZ - 4 - Kliniken
jürgen1973
Klinikum Dortmund gGmbH
Klinikzentrum Nord
Münsterstr. 240
D-44145 Dortmund
Tel.: 0231/ 953-18009
Fax: 0231/ 953-18955

E-Mail: unfallchirurgie@klinikumdo.de

Hallo,

ich würde vor drei monaten im Klinikum Dortmund Nord an der LWS operiert, also ich kann dieses KH nur weiter empfehlen.
Dort wird sehr gründlich untersucht und aufgeklärt, was heute ja eher selten geworden ist. Wenn ihr noch fragen über das KH habt schreibt mich ruhig an.

gruß jürgen1973
TeufelW290971
Hallo,

für alle die aus Dortmund und Umgebung kommen, kann ich diese Klinik nur empfehlen.
Man braucht allerdings IMMER eine Einweisung vom HA oder so für die Neurochirogische Ambulanz.
Die OP wurde bei mir von Dr.Frenzel durchgeführt. Ein sehr netter Arzt, der sich trotz Stress immer Zeit genommen hat.
Weitere Info´s findet ihr hier:

http://www1.klinikumdo.de/de/themen/unfall...x.jsp?tid=23642


LG und allen eine schmerzfreie Zeit
Gaby
SibylleSibylle
Hallo Gaby,
ich komme aus Lünen also wäre das auch eine Alternative.
Ich werde wohl nicht drum her rum kommen einen Neurochirurgien aufzusuchen.
Meinst du das wäre dort eine gute Idee?
LG Sibylle
Gibbus*
`n Abend,

leider muss ich von dieser "Villa", Klinikzentrum Nord, abraten, soweit ich meine Erfahrungen hiervon vortrage:

Oberarzt Dr. Wolf hatte 2003 eine dringende Revisions-OP indiziert, diese dann aber laut Gerichtsgutachten von 2007 nicht schulmäßig ( mit einem Release) und folglich ohne Erfolg, ohne Aufrichtung durchgeführt. An Heiligabend `03 eine Woche zu früh und aus Versehen eines Stationsarztes wurde ich aus der Villa entlassen.

Die Kollateralschäden waren und sind bis heute immens. Das Schlimme: der Operateur bzw. sein Stellvertreter (Dr. Rosenfeld), der bei meiner notfallmäßigen Vorstellung im September 2004 (Verdacht auf Prolaps) völlig falsch diagnostizierte, veranlasste, dass ich vollschichtig arbeiten gehen sollte. Noch immer überlege ich anhand deren Vorsätzlichkeit/Grobfahrlässigkeit, ob ich die Villa, total in den Roten Zahlen stehend und mit einem Bein in der Insolvenz, wegen Behandlungsfehler verklage.

Nie wieder Unfallklinik Dortmund, und das sage ich als Ur-Dortmunder!

Gibbus nein.gif
petra_do
Klinikum Dortmund gGmbH
Klinikzentrum Nord
Neurochirurgie

Münsterstr. 240
D-44145 Dortmund

Allgemeine Ambulanz, Tel. 0231/953-18352

Homepage der Neurochirurgie

Hallo zusammen wink.gif

nachdem ich über Pfingsten im Wahnsinnstempo Probleme mit Lähmungen und Taubheitsgefühl in Beinen und Füßen bekommen hatte, wurde im heimischen Krankenhaus ein MRT angefertigt, in dem sich ein massiver Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule L 4/5 zeigte, worauf ich von der Ärztin sofort an das Klinikum Dortmund Nord überwiesen wurde zwecks schnellstmöglicher Bandscheiben-OP.

Der Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Rolf Schultheiß war gerade im Urlaub und konnte mich daher nicht operieren kinnkratz.gif die OP hat OA Dr. Amir Al-Amin durchgeführt. Ich bin am Abend des 13.06.2011 in der Klinik angekommen und noch am selben Abend zum einen über die Risiken der Narkose aufgeklärt worden, wie auch über die Risiken der OP an sich. Beide Gespräche haben trotz später Stunde und trotz der Tatsache, dass Feiertag war, nicht hastig stattgefunden, sondern dauerten ihre Zeit, außerdem hat sich der Arzt Dr. Paul Oni an eine schriftliche Vorgabe gehalten, in der er die Risiken während des Gesprächs noch markiert hat. Vor der Narkose hatte ich keine Angst, da ich schon zuvor bei anderen OP's eine Vollnarkose gut überstanden hatte, aber bei den Risiken der Nukleotomie ist mir schon anders geworden, immerhin kann bei Schädigung der Rückenmarksnerven ja auch der Rollstuhl die nächste Station sein.

Die Bandscheiben-OP hat dann am Morgen des 14.06.2011 stattgefunden, und muss wohl geklappt haben, da ich gegen 12 Uhr wieder im Zimmer wach geworden bin laugh.gif Obwohl ich intubiert worden bin, hatte ich keine Halsschmerzen oder ähnliches und durfte mit Hilfe der Schwester auch nach ein paar Stunden schon aufstehen und auf Toilette gehen. Ansonsten war aber erst mal Ruhe angesagt. Aber bereits am nächsten Tag kam eine Physiotherapeutin, die mit mir rückengerechtes Hinlegen und Aufstehen geübt hat, und mir später auch einen Rollator besorgt hat, mit dem ich mich dann zunächst auf Stationsebene und bald darauf auch vor's Klinikum gewagt habe. Insgesamt war ich 7 Tage in stationärer Behandlung im Klinikum Nord. Positiv zu erwähnen ist auch der Krankenhaussozialdienst, die Dame dort hat sich nämlich direkt um einen Reha-Platz (AHB) für mich gekümmert.

Leider hat sich das inkomplette Cauda-equina-Syndrom, das die Ärzte neben dem BSV diagnostiziert hatten, nicht durch die Operation zurückgebildet, aber das ist, nachdem was ich im Nachhinein recherchiert habe, auch nicht zu erwarten. Die Ärzte der Neurochirurgie haben mir mitgeteilt, dass die gequetschten Nerven sich (hoffentlich) innerhalb von 6 bis 12 Monaten regenerieren, so dass die Hypästhesie im S 1 Dermatom rechts und im anogenitalen Bereich sowie die Fußsenker- und Fußheberparese rechts wohl nur temporär bestehen. Die Rückenschmerzen, die mich wochenlang vorher gequält haben, sind zum Glück nahezu verschwunden.

Während meines Aufenthalts im Klinikum DO haben sich die Ärzte immer Zeit für meine Fragen genommen und die Schwestern und Pfleger waren ebenfalls aufmerksam und hilfsbereit. Ein kleines Manko während meines Aufenthalts war, dass wegen Unterbelegung die Station geschlossen wurde schulterzuck.gif und wir Patienten auf andere Stationen verteilt wurden. Die Zimmer in der anderen Station waren nicht so modern und freundlich eingerichtet, aber insgesamt gesehen, kann ich mich nicht wirklich beschweren.

Ein echter Kritikpunkt meinerseits ist allerdings das Essen, denn ich habe während meines Aufenthalts die normale "Vollkost" erhalten und selten habe ich so ungesundes Essen (kaum Obst oder Gemüse, kein Vollkorn etc.) bekommen. Leider hat sich das in Verbindung mit Bewegungsmangel (logisch nach einer Bandscheiben-OP) und verminderter Tätigkeit meiner Darmmuskeln (liegt auch nahe beim Cauda-equina-Syndrom) als verhängnisvoll erwiesen, da ich, nachdem ich aus dem Klinikum entlassen wurde, unter extremer Verstopfung (das erste Mal in meinem Leben!) litt, und das ging so weit, dass ich nach 2 Tagen zu Hause wieder ins Krankenhaus (diesmal das heimische) eingeliefert wurde. Die haben das mit allerhand Hilfsmitteln augenbraue.gif und Laxantien dann wieder "ins Laufen" gebracht und da habe ich dann auch "gesunde", also v.a. verdauungsfördernde Kost bekommen.

Insgesamt gesehen kann ich zum jetzigen Zeitpunkt (6 Wochen nach der OP) ein positives Urteil über das Klinikum abgeben, aber falls euch ein ähnliches Schicksal bevorsteht, denkt unbedingt daran, gesundes Essen (Vollwertkost o.ä.) einzufordern. Bekommen hätte ich die bestimmt auch, aber mir war die Bedeutung zu dem Zeitpunkt nicht klar, und vom medizinischen Personal hat darüber wohl noch keiner nachgedacht.

Viele Grüße, Petra
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Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter