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Komplette Version Rudergerät

Bandscheiben-Forum > Behandlungsmöglichkeiten für Zuhause
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We-Ha
Was ist eigentlich im Zusammenhang mit Rückentraining von sogenannten Rudergeräten zu halten, gut oder schlecht für jemanden mit BSV in Multi-Ausführung ?

Mein Skelettarzt meinte wohl ja, aber ich will es nicht so recht glauben...
We-Ha
Aha,
aufgrund der Menge Antworten gehe ich mal von aus, das niemenad was damit zu tun haben will ... biggrin.gif
Bobbylein
Auch hier gilt, alles was nicht weh tut, ist o.K.

Bobby

Viel Spaß beim Rudern...
We-Ha
Jo, danke,
aber: Was ich eigentlich wissen möchte (war vielleicht nicht klar genug ausgedrückt):
Bringt es was für das Rückentrainig, oder gibt es da bessere Methoden (ich hasse Apparate, wo man sich quält, aber nicht vorran kommt, so. z.B. auch die Rolle für's Rad) ?

PS: Habe gerade beim googeln was gefunden, wer noch was weiss, her damit....

http://www.fortunecity.de/olympia/clay/89/PlanB.html
MARI
Hallo Wolfgang!

Tja die lieben Trainingsgeräte! Obwohl ich ja seit kurzem Trainerin bin, plädiere ich immer noch auf regelmäßige Rückengymnastik zu Hause.

Das Rudergerät ist für Rückengeschädigte schon zu empfehlen, aber die Knie müssen in Ordnung sein. Das Rudergerät ist zur Konditionstraining geeignet, wobei es ganz nebenbei noch die Arme und die Schulterblattfixateure kräftigt und in geringem Maße auch die O-Schenkel.

Lieber täglich 10-15 min Bodengymnastik, als 1-2x Krafttraining im Studio.

Viel Spass beim Ausprobieren.

Gruß Damaris winke.gif
We-Ha
Ja danke dafür, für ein Studiotraining habe ich eh nix über, da ich

erstens nicht weiss, wer mich da anleitet (auch keinen Bock habe, wer weiss wie lange zu suchen),

zweitens es mich immer irgendwie amüsiert wenn ich die Mädels und Junks mit dem Auto da vorfahren sehe, wie sie sich dann an Geräten 'quälen' um dann wieder mit dem Auto nach hause zu fahren.

Da fahre ich lieber meine Kilometer mit dem Fahrrad, leider ist das nix spezielles für den Rücken und Oberkörper (breitere Schultern brauche ich nich).

Daher meine Frage.

und tüss ... winke.gif
lilly
wenn du einigermassen belastbar bist wieder, und was haben willst, was niemals vorbeitrainiert, gute ergebnisse bringt, kaum falschzumachen ist, drecksanstrengend ist und muskelkater im popo macht tongue.gif


kettler medic.


ich hasse ihn! ein gutes zeichen. roll.gif
stinni
Au man Leute wie lange beschäftigt Ihr Euch denn mit Euren Problem ?

Hier kommen ja Tipps rüber da fall ich fast aus dem Sessel. So wird das nie was !

Ich will mal versuchen mich kurz zu fassen.

Ich habe seit 24 Jahren Einen und seit 10 Jahren noch 2 weitere Bandscheibenvorfälle. Ich habe so ziemlich alles durch incl. ca. 25 000 DM Investitionen in Behandlungen die die Kassen nicht übernommen haben. Also, ich weiss wovon ich spreche.

Die meißten Bandscheibenvorfälle sind zwischen dem 4.+5 Lendenwirbel. Die Anderen meißt drunter oder drüber angesiedelt. Die Bandscheiben flutschen fast immer nach hinten weg weil sie zum Bauch hin kompremiert werden. Auch hier meißt durch falsches Heben. Soviel kurz vorweg.

Rudern, Joggen und andere Sportarten die eine Kompremierung an den Stellen hervorrufen, wo sie eh schon geschädigt sind, sind Gift für die geplagten Bandscheiben.

Eine Muckibude ist schon der richtige Weg, wenn auch nicht der Gemütlichste. Es muss aber eine sein, wo Leute arbeiten (Physiotherapeuten) die sich auf Rückenschäden spezialisiert haben und keine Aushilfskellner wie man sie in der Regel antrifft.

Beim Training verschiedener Problemzonen kann man auch mehr kaputt machen, als einem guttut.

Übungen müssen so lange kontrolliert eingesetzt werden, bis sie in Fleisch und Blut übergegangen sind. Das dauert ca. 1 Jahr.

Erst nach diesem Jahr kann man die Sache selbst in die Hand nehmen. Wenn man durch Muskelaufbau OP frei durchs Leben gehen will, sind schon min. 3 mal die Woche 2 Stunden Intensivtraining nötig. Wer das Kopfmäßig nicht hinbekommt brauch eigendlich gar nicht damit anzufangen. Der kann dann lieber bei seinen Pillen bleiben und irgendwann sich auf einen OP Tisch legen.

Tut mir Leid das ich das so krass sagen muss, aber in den letzten Jahren habe ich zu viele gesehen die das auf die leichte Schulter genommen haben und einen Rückfall nach dem anderen bekommen haben. Vor 10 Jahren zähle ich noch selbst dazu. Meine Erkenntnisse sind erst in den letzten 5 Jahren gekommen. Mein Kopf hat das auch nicht von Anfang an begriffen.

Also, Muskelaufbau am gesamten Körper -- Beine, Bauch, Rücken, Po, seitliche Bauchmuskulatur und Schultern und Nacken. Die Arme kann man vergessen. Es ist aber fast unmöglich sie auszuschließen. Ein paar Muckis wachsen auch ungewollt. Das Training der Rückenmuskulatur ist übrigens die schwerste Übung.

Und noch was ... immer erst Aufwärmen, Training, Dehnen dann Abkühlen. Sonst wird das nichts.

Übrigens braucht man nicht unbedingt Geräte dazu, das Meißte geht auch so, mit Hanteln und Gummibändern, aber ein Trimmrad ist schon sehr wichtig für die Aufwärmphase und die Kondition. Bei den schlechten Strassen die man vielfach antrifft ist ein Trimmrad zu Hause schon besser, es sei denn man hat ein gut gefedertes Bike und vermeidet Schlaglöcher.

Na ja so kurz ist es doch nicht geworden , aber vielleicht habe ich den Ein oder Anderen mal wachgerüttelt.

Eins hatte ich noch vergessen, es ist ja klar, das das Training nie enden darf. Muskeln bauen sich sehr schwer auf, besonders wenn man die 30 überschritten hat, sie bauen sich aber viel schneller wieder ab und dann fängt alles wieder von vorn an.
Salatiel
Hallo Stinni
Wie ich lese und sehe bist du ein Altbandi von 2002 der hier kaum Beitraege zugesteuert hat. Deine Ausfuehrung finde ich interessant und frage mich aber, warum du diese nicht ins Forum gesetzt hast? Das du deine Probleme mit "nur" Sport in den Griff bekommen hast finde ich bemerkenswert. Aber machst du es dir damit nicht zu einfach? Spielen nicht noch mehr Faktoren eine Rolle? Ich selber trainiere drei bis fuenfmal die Woche im Studio und weiss wovon ich rede. Daher wuerde es mich interessiern was du ausser Sport noch fuer deinen "gesunden" Ruecken tust

winke.gif Salatiel
stinni
Hallo Salatiel,

ich schreibe immer so wie ich gerade emotionsgeladen bin. Das heißt ab und zu gebe ich Gas und dann wieder kann ich den ganzen Sch..... nicht mehr hören und ziehe mich zurück.

Das hängt damit zusammen, das ich mich einfach schon zu lange damit beschäftige.

Ich schreibe auch in anderen Foren zu diesem Thema seit etlichen Jahren.
Das Problem ist, das täglich neue Bandis dazukommen und immer wieder die gleichen Fragen kommen.
Viele glaube sie hätten so was wie eine Grippe, was wieder weg geht. Bis dieser Irrtum im Kopf angekommen ist, dauert es unterschiedlich lange. Bei mir über 15 Jahre.

Ich war ja auch mal an dem Punkt an dem ich jeden Strohhalm gegriffen habe, nur als ich anfing, gab es so Foren noch nicht und man inverstierte bei Quacksalbern, die einem das blaue vom Himmel versprachen Unmengen.

Und... die habe ich zur genüge kennengelernt.
Es war keiner dabei mit Langzeiterfolgen.

Das einzige was über lange Zeit geholfen hat und auch noch hilft ist Muskelaufbau.

Aber wie soll man einem der sich vor Schmerzen krümmt beibringen, das dies der richtige Weg ist. Vor allen Dingen, das wenn man anfängt und die ersten 6 Monate fast nichts passiert, sich Erfolge erst nach frühesstens einem Jahr einstellen.

Genauso der Kram mit Kieser

Mag ja nicht schlecht sein, aber ich bin auf seine Studios angewiesen. Das ist nichts für mich, mir fällt es schon schwer genug, mich 3 mal die Woche von meinem Sofa zu quälen und 2,5 Stunden in meiner eigenen kleinen Muckibude zu schwitzen.
Ich schaff das seit ca. 4 Jahren nur, wenn ich mein Gehirn abschalte und einfach loslaufe. Lass ich mein Gehirn eingeschaltet, komm ich vom Sofa nicht hoch.

Das Problem mit den öffendlichen Muckibuden ist, das es kaum qualifiziertes Personal gibt, welches einen auch über einen längeren Zeitraum im Auge behält.

Mein Trainer, Therapeut oder wie man das nennen soll, war ein Bodybilder der auch Wettkämpfe betreibt und darüber hinaus auch Physiotherapeut war.

Bevor wir die ersten Übungen machten, haben wir uns erst einmal eine Stunde unterhalten und klargestellt was ich überhaupt wollte.

Auch in der Muckibude kann man mehr verkehrt machen, als man sich erträumen kann. Der Schuss da geht schneller nach hinten los, als einem lieb ist.

Seit 3 Jahren habe ich aber keiner der bekannten Schmerzmittel mehr genommen.

Das ist so was, was mich zum Training treibt. Schmerzfrei mit Vorfällen. Mehr nicht, meine Figur ist mir dabei so ziemlich egal.

Schau mal auf meine Homepage, das steht noch ein bischen mehr.

Ich kann nur jedem empfehlen mit einer Rückenschule anzufangen die aber min. 3 mal die Woche 1-1,5 Stunden geht. Sonst wird das nichts.

2 Jahre trainieren und dann aufhören bringt auch nichts, dann geht alles wieder von vorn los.

Ich schreibe übrigens fast nur noch hier, wenn ich was dazu schreibe, weil man hier wegen seiner Meinung nicht angegriffen oder verurteilt wird. Bei www.xxxxx.de ist das anders, da herrscht mehr Diktatur, das ist nicht gut, was meinst Du wie Viele da schon rausgeflogen sind.
Es fängt dort schon mit 2 Passwortabfragen an, um sicherzustellen das da nur kontrollierte Mitglieder das schreiben, was die Moderatoren hören wollen.

Nee. das brauch ich nicht.

Ach so, zu Deiner Frage was ich sonst noch außer Sport für meinen Rücken tue.....nichts, außer mein neues Wasserbett genießen.




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Angepasst von Shaun Harrison
Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter